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Der Politikthread

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Du sollst Politiker auch nicht mögen. Das sollte niemand.

Das einzige was mich interessiert, ist doch die Programmatik, wofür die Parteien stehen? Würdest Du mit akuter Geldnot und drohendem Wohnungsverlust noch eine Partei wählen, die gar nichts gegen hohe Mieten unternehmen möchte, nur weil Du deren Kasper gerade sympathisch findest? :skep:

:schreck:

Gibt genug Leute die genauso wählen,Sebastian kurz ist bei uns das beste Beispiel dafür.
 
Gibt genug Leute die genauso wählen,Sebastian kurz ist bei uns das beste Beispiel dafür.

Das ist eben das Sinnbild für den Zustand unserer politischen Landschaft, wo man sich von unseren Premium Medien sagen lässt, wen man sympathisch finden soll, obwohl man jahrelang nur am Rumjammern über die Politik war...

Ich geh doch nicht wissentlich in eine Beziehung mit einer Frau die mich schon mal beklaut hat, und beschwere mich dann, das sie mich bestielt. :O_o:
 
Das ist eben das Sinnbild für den Zustand unserer politischen Landschaft, wo man sich von unseren Premium Medien sagen lässt, wen man sympathisch finden soll, obwohl man jahrelang nur am Rumjammern über die Politik war...

Ich geh doch nicht wissentlich in eine Beziehung mit einer Frau die mich schon mal beklaut hat, und beschwere mich dann, das sie mich bestielt. :O_o:
Wirecard, Cum-Ex, G-20 Gipfel Hamburg, ja, Scholz kann man zu 100% Vertrauen….
 
Hat keiner gesagt, dass man Scholz zu 100% vertrauen kann. Aber ich wundere mich immer wieder, dass sich gerade diejenigen, die am meisten unter dem System leiden, die falschen und schon unzählige Male widerlegten Versprechungen der Neoliberalen mit so viel Leidenschaft zu eigen machen.

Aber gut, Scholz hat halt zu viele Fehler gemacht, Baerbock ist die Reinkarnation des Teufels und die Linken würden Deutschland binnen drei Monaten in ein Dritteweltland verwandeln. Ich verstehe schon. Also lieber weiter ausgebeutet werden im neoliberalen Karussell, nicht?
 
Wirecard, Cum-Ex, G-20 Gipfel Hamburg, ja, Scholz kann man zu 100% Vertrauen….

Du hast meine beiden Beiträge nicht verstanden, richtig?

Wer hat gesagt das man Scholz vertrauen soll? Du kannst gut oder schlecht finden, wen immer Du magst. Ändert aber gar nichts dran, das die Programmatik der anderen für Niedrigverdiener ziemlich scheiße ist. Aber es geht ja auch ohne Hobby, wenn alles andere zu teuer wird. Wer will schon eine vernünftige Miete bezahlen. Ggf. wohnt man einfach bei Mutti.
 
er wird schon nen posten bekommen sollten die grünen mitregieren. ich find den eh sympathisch.
Das ist ja der Punkt, den ich bei den so scharf geführten Diskussionen um Einzelpersonen nicht verstehe.
Man wählt ja im Prinzip keine Personen, sondern Parteien, v.a. mit der Zweitstimme. Eine Baerbock, ein Scholz oder Laschet werden keine Alleinherrscher, sondern sind ein Rädchen im System. Natürlich ein wichtiges Rädchen, aber wenn man sich die grundlegende Linie anschaut, die es gehen soll, muss man auf die Partei schauen.
Daher find ich unverständlich zu sagen "mit Habeck hätten die Grünen meine Stimme bekommen, mit Baerbock aber nicht".
Habeck ist immer noch Parteivorstand und bestimmt damit maßgeblich eine Regierung unter oder mit Grün mit. Ebenso bekommt man die selben Eckpunkte.

Genauso wie man z.B. bei der Union mutmaßlich Menschen wie Söder oder Merz mitbekommt, die dann ebenfalls direkt das Schicksal des Landes mitbestimmen.
 
Hat keiner gesagt, dass man Scholz zu 100% vertrauen kann. Aber ich wundere mich immer wieder, dass sich gerade diejenigen, die am meisten unter dem System leiden, die falschen und schon unzählige Male widerlegten Versprechungen der Neoliberalen mit so viel Leidenschaft zu eigen machen.

Aber gut, Scholz hat halt zu viele Fehler gemacht, Baerbock ist die Reinkarnation des Teufels und die Linken würden Deutschland binnen drei Monaten in ein Dritteweltland verwandeln. Ich verstehe schon. Also lieber weiter ausgebeutet werden im neoliberalen Karussell, nicht?
Und jammern und beklagen nicht vergessen...

Man(n) muss ja auch immer was haben wo man sich drüber beschweren kann...
 
er wird schon nen posten bekommen sollten die grünen mitregieren. ich find den eh sympathisch.
äh... zwischen die Wahl als stärkste Partei zu gewinnen und den Bundeskanzler zu stellen, damit auch die Bedingungen vorzugeben und irgendwo mit zu regieren ist schon ein großer Unterschied... das sollte doch wirklich jedem klar sein.

Und noch mal.... wären die Grünen nicht so verdammt ideologisch, hätten sie einfach die besseren Chance gehabt. Ich hoffe das führt dazu das sie mal darüber nachdenken. Ob es um Ideologie geht oder die Person die einfach fähiger ist.
 
äh... zwischen die Wahl als stärkste Partei zu gewinnen und den Bundeskanzler zu stellen, damit auch die Bedingungen vorzugeben und irgendwo mit zu regieren ist schon ein großer Unterschied... das sollte doch wirklich jedem klar sein.

Und noch mal.... wären die Grünen nicht so verdammt ideologisch, hätten sie einfach die besseren Chance gehabt. Ich hoffe das führt dazu das sie mal darüber nachdenken. Ob es um Ideologie geht oder die Person die einfach fähiger ist.
schau einfach was elbarto oben schrieb, er führt besser aus als ich. ich bin einfach zu faul :D so wars gemeint
 
Dem würde ich genau das selbe antworten, aber lassen wir es gut sein, da kommt man eh nicht zusammen.
 
Daher find ich unverständlich zu sagen "mit Habeck hätten die Grünen meine Stimme bekommen, mit Baerbock aber nicht".
Habeck ist immer noch Parteivorstand und bestimmt damit maßgeblich eine Regierung unter oder mit Grün mit. Ebenso bekommt man die selben Eckpunkte.

Genauso wie man z.B. bei der Union mutmaßlich Menschen wie Söder oder Merz mitbekommt, die dann ebenfalls direkt das Schicksal des Landes mitbestimmen.

Um das mal kurz aufzugreifen. Mich schockiert dieser Tage wirklich, wie viele Menschen naiv glauben, ein einzelner Mensch oder Spitzenkandidaten würden das Land dann ganz alleine auf Kurs bringen.

Steht es um die politische Bildung wirklich so schlecht? Anders kann ich mir diesen Fokus auf Einzelpersonen nicht mehr erklären. Zumal, und dazu greife ich einen anderen Beitrag auf:



äh... zwischen die Wahl als stärkste Partei zu gewinnen und den Bundeskanzler zu stellen, damit auch die Bedingungen vorzugeben und irgendwo mit zu regieren ist schon ein großer Unterschied... das sollte doch wirklich jedem klar sein.

Nein, und Du weißt das eigentlich auch, dass diese Aussage diesmal so nicht gilt. Hat übrigens auch der Friedrich Merz mal im August bei bei Illner so gesagt.

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Egal wer diesmal Kanzler wird, wird extrem geschwächt sein, denn egal wer gewinnt, wird nicht die nötigen Mehrheiten haben, um den Kurs der Regierung massiv vorzugeben, während die beiden Partner einfach nur abnicken. Nein, das wird es diesmal so nicht geben, dazu fehlt einfach die Legitimation der 30+X Stimmen. Es wird also letztlich auf Kompromisse mit sehr hohem Anteil des zweiten und dritten Partners rauslaufen.
 
@Pacifica Ich stimm dir zu - mit Habeck wären die CHance besser gewesen, weil viele Wähler halt primär auf die Person schauen.
Es ist für mich nur eben unverständlich, wie man sich vonm Einzelpersonen so leiten lassen kann und nicht von den Werten, die die Partei dahinter vertritt.

Oder anders gesagt: Vier Jahre Kanzlerschaft mit Baerbock wären nicht großartig anders verlaufen wie vier Jahre Kanzlerschaft mit Habeck. Beide vertreten sehr ähnliche Werte und beide haben eine Partei hinter sich, die großen Wert auf Mitbestimmung der Basis legt.
 
Ein Bekannter will immer den "Gewinner" wählen. Am Anfang war er voll für CDU, ist dann auf die Grünen geschwenkt und jetzt will er SPD wählen.
Er sieht die Wahl wie ein Tippspiel auf ein Fußballspiel... will am Ende sagen dass er die "Gewinner" gewählt hat. Inhalte sind da völlig egal.

Auch ne Variante... :ugly:

Eigentlich sollte einen nichts mehr schocken. Vielleicht würfeln manche auch? :fp:
 
@Pacifica Ich stimm dir zu - mit Habeck wären die CHance besser gewesen, weil viele Wähler halt primär auf die Person schauen.
Es ist für mich nur eben unverständlich, wie man sich vonm Einzelpersonen so leiten lassen kann und nicht von den Werten, die die Partei dahinter vertritt.

Oder anders gesagt: Vier Jahre Kanzlerschaft mit Baerbock wären nicht großartig anders verlaufen wie vier Jahre Kanzlerschaft mit Habeck. Beide vertreten sehr ähnliche Werte und beide haben eine Partei hinter sich, die großen Wert auf Mitbestimmung der Basis legt.
Nochmal und danach bin ich raus - Habeck hat einfach mehr Erfahrung wie die Annalena - das hat man gestern bei Anne Will einfach gemerkt.
Wie er z.b. über die Planungen von Stromhochleitungen gesprochen hat, konnte er viel aus seiner Erfahrung mit einbringen, wie man damit in Zukunft umgehen soll. Er hat eben schon ein Bundesland regiert - das habe ich ihm einfach total abgenommen.

Es geht hier einfach um die Fähigkeiten und Erfahrungen und da sticht Habeck einfach heraus und eben die Bedingungen als Wahlsieger auf den Tisch zu legen. Ist das wirklich so schwer zu verstehen ????

Das haben die Grünen mit ihrer Ideologie einfach komplett verbockt und das sollte man auch so direkt ansprechen. Den Grünen geht es nicht um die beste Person sondern um ihre Frauenqoute.
 
Klar hat es Baerbock verbockt, leider, die Medien waren ebenso nicht nett so wie die Kampagnen gegen Baerbock welche gezielt bespickt waren sie fertig zu machen, gegen Habeck hätte man auch Dreck rausgesucht und es publik gemacht. Der ganze Wahlkampf der Grünen war schlecht, das Ergebnis sieht man gerade, die hatten doch mal 22% oder gar 24%? Und jetzt 15 oder 16%.
 
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