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soz. Kontakte bzw. Freundschaften?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

zigmal umgezogen und hier ( bin 53 ) keinen Anschluss mehr gefunden. ( Dorf )
Meine Interessen sind oft leider nicht kompatibel mit gleichaltrigen in meiner "Schicht"!

Bin Fabrikarbeiter. Interessen sind u.a. Zocken, E Autos, Solar, Aktien.
Und da wird es schwierig Gleichgesinnte zu finden. :)
alter, hier! nur das falsche dorf :D

edit: ja filme, nutten und essen kann man noch ergänzen
 
Bin 38 und richtige Freundschaften habe ich auch nicht mehr. Allenfalls Bekannte beim Sport oder halt die Arbeitskollegen.
Ich habe da aber auch ehrlich gesagt wenig Lust auf Teufel komm raus neue Bekanntschaften oder Freundschaften zu suchen. Was sich ergibt, ergibt sich.
Für alles andere habe ich weder Zeit noch Lust.

Alte Schulkollegen treffe ich mal zufällig auf der Straße bzw. beim Einkaufen, aber die führen ein ganz anderes Leben mit Kindern und Co.
Meine Frau und ich haben keine Kinder und wollen auch keine. Da hat man mit anderen Menschen im gleichen Lebensabschnitt aktuell echt wenig Gemeinsamkeiten. Wir wollen uns mit denen aber auch nicht wirklich umgeben, denn meist sind die Kinder DAS Thema überhaupt und das geht uns auf die Nüsse und man muss sich rechtfertigen, warum man selber keine Kinder will. Ne, das tue ich mir nicht an.
 
Finde ich ja komisch mit diesem rechtfertigen müssen. Wenn wir uns mit Freunden treffen die keine Kinder haben, wolle wir gerade nicht über die Kids sprechen, sondern was da draußen so neues ist von dem wir nichts mehr mitbekommen wegen der Kinder :lol:
 
Geht ja nicht nur mir so :D

Ich bin 39 und so richtige enge Freunde, mit denen ich mich oft und ohne Familie treffe hab ich auch nicht mehr - vermisse es aber auch nicht. Ich hab eine tolle Frau und zwei Kinder, da bin ich einfach abends froh, wenn Ruhe ist und wir unsere Ruhe haben und ich auch mal n paar Stündchen komplett für mich hab, in denen ich zocken kann. denn auch Videogames brauche ich für ein glückliches Leben. Klingt erst mal blöd, aber das Hobby begleitet mich seit weit über drei Jahrzehnten, das gehört zu meiner Persönlichkeit und Vergangenheit.

War aber auch noch nie der Mensch, der immer Leute um sich haben muss und nicht genug Sozialkontakte haben kann.

Meine Frau und ich kommen ja aus dem selben Freundeskreis, da haben auch alle genau wie wir zwei Kinder, die alle in ähnlichem Alter sind. Da trifft man sich in diesem Kontext natürlich schon - was ich auch echt toll finde. Wir kennen uns alle seit teilweise über 20 Jahren und wenn ich drüber nachdenke freut es mich, dass wir so lange alle einen ähnlichen Lebensablauf haben.
Wir sind also schon noch Freunde, aber eben komplett anders als früher, wo man mit seinen Kumpels enger war als mit irgendjemand anderem. Man ist von diesem ganz engen Niveau auseinander gedriftet, aber die Leben laufen trotzdem "parallel" zueinander, wenn ihr wisst was ich meine. Wohnen auch nicht mehr alle im selben Ort, sondern so in ~30 km Umkreis, ist also schon Aufwand, sich zu treffen.

Dazu kommen natürlich noch Eltern, die man über die Kinder kennenlernt, aber das sind auch nur Bekannte, und (noch) keine Freunde - ändert sich vllt mal bei den einen oder anderen. Aber auch das wären ja dann nicht "meine" Freunde, sondern "unsere" Freunde, das ist imo ein Unterschied.

Aber außerhalb dieses Kosmos, der auch meine Frau und die Kinder (sowie die entsprechenden Gegenstücke bei den anderen) umfasst, hab ich niemanden mehr - aber das ist vollkommen OK so, mangels Interesse und Zeiteinsatz meinerseits würde das eh nicht halten.


Bei meiner Frau ists btw. so ziemlich gleich. Da gibts auch unseren gemeinsamen Freundeskreis und das wars so im großen und ganzen.
 
dann würde ne Scheidung für Einen von euch Beiden aber sehr bitter werden :schreck:
Sagen wir mal so... Eine Scheidung wäre so oder so worst case, mit Kindern natürlich noch mehr.

Wobei Scheidung oder Trennung nicht bedeuten muss, dass man sich komplettnaus dem Weg geht.
Eine unserer Freundinnen, die zwei quasi gleich alte Kinder hat wie unsere ist meine Ex (die Trennung von ihr hat btw anno dazumal dazu geführt, dass ich mir bei AXB angemeldet hab :D)
Klar, dass muss nicht immer so laufen, aber wir beide bauen unsere Leben nicht auf dieser Eventualität auf.
Fianziell haben wir auch keinerlei Trennung zwischen unseren Einkommen, kein separates Gespartes etc.

Aber das soll auch nicht das Thema sein :D
 
Ich sehe einen großen Unterschied zwischen Freundschaften und Bekanntschaften. Freundschaften kommen und gehen IMHO nicht so einfach, sondern sind etwas besonderes. Bekanntschaften entstehen durch gemeinsame Interressen und ähnliches, können durchaus auch mal Jahre halten, verschwinden aber auch wieder wenn das gemeinsame Interresse Weg ist. Hält es darüber hinaus sind es eher Freundschaften.
Sehe ich genauso. Ich hatte früher sehr viele Bekannte und auch Freunde. Heute auch. Aber echte Freunde, beste Freunde auf die ich heute noch zählen kann, das sind seit 21 Jahren die selben. Bekanntschaften ändern sich aber echte Freunde sind immer da, auch wenn es durch Arbeit oder anderes längere Wege gibt.
 
Hey Ihr,


Hab mal ne Frage.


Ich bin jetzt 33 Jahre.

Habe bis zum 25 Lebensjahr einen relativ festen, auch größeren Freundeskreis gehabt.( 20T Einwohner "Dorf")

Wie es dann so ist, beginnen die einen Ihr Studium, die anderen Ausbildung usw.


Ich habe mich also dazu entschlossen, eine Ausbildung zu machen und in die nächst größere Stadt zu ziehen (200 T Einwohner). Hier finde ich aber nach wie vor keinen wirklichen Anschluss.


Ja, meine Schwester wohnt hier, und wir machen oft was zusammen, und auch ja, ich besuche in regelmäßigen Abständen meinen alten Freundeskreis von vor zig Jahren (meist alle schon verheiratet, manche Kinder usw). Und von denen sind jetzt sogar ein paar hier her gezogen (schön, das wertet das Sozial Kontakt Konto auf), aber auch sie haben schon kinder.


Und bis auf ein paar Bekanntschaften durch die Arbeit, mit ähnlich "jungen", ist es dennoch meist so, dass ich nach der Arbeit bzw. am Wochenende nicht wirklich weis, was ich machen kann/soll und dann zuhause bin.

Da ist es wohl mit nem Studium einfacher, da dort viele gleichaltrige zusammen hocken, als bei ner Ausbildung, wo jung und Alt zusammentreffen.


Habt ihr irgendwie Tipps, wie man seine sozialen Kontakte etwas aufstocken kann?
Di brauchst 1 besten Freund oder 1 beste Freundin. Und Familie, die ist ja am Wichtigsten. Meine beste Freundin ist seit Jahren meine Schwester geworden, was besseres gibt es einfach nicht. Ich habe dann noch 1 guten Kumpel, Rest nur noch Kollegen zu denen ich teils auch sehr guten Draht habe. Natürlich meine Ex Kollegin aus dem Büro, leider ist sie ja gegangen, ein herber Schlag für mich, da fällt eine Freundin plötzlich weg ist mit der ich alle Sorgen teilen konnte, unersetzbar leider. :| Ich habe natürlich noch Kontakt aber den täglichen Wahnsinn kann ich nicht mehr teilen.

Man braucht nicht viel meine ich, wichtig ist nur dass es gute Freunde sind, ich glaube man kann das auch kaum steuern bzw. gar nicht, es kommt von selbst oder nicht.
 
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