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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

This - ich habe ja beruflich jeden Tag bzw. meine Kunden damit zu tun.
Und die KI als Arbeitserleichterung mag schon möglich sein (Fraud Detection etc) aber noch ist kein Mensch durch eine KI ersetzbar.
KI kann noch nicht mal richtig Ethik bewerten (siehe aktuelles Beispiel bei Facebook (POC =Affe)) oder den Autopiloten von Telsa, der sicher für sich Top Notch ist, aber weit weg von einen menschlichen Fahrer zu ersetzen.

Du sagst es ja - NOCH ist das nicht möglich.
Nichts anderes behaupte ich.
Es geht nicht um jetzt oder in 5 Jahren, sondern länger gedacht. Jahrzehnte - wohl so spät, dass wir alles es nicht mehr richtig erleben werden. Zumindest in vollem Umfang.
Tesla (und andere) werden so in 10 Jahren ziemlich sicher zugelassene FSD-Systeme haben, die KI-Algorithmen von Google, Facebook und Co werden auch "jeden Tag" besser - hier ist nichts im Stillstand, stattdessen ist die Entwicklung eher expoentiel.

Aber es wird gesellschaftliche Umbrüche nötig machen, die vorgedacht werden müssen, wenn es reibungsarm klappen soll
 
kommt halt immer auf den bereich an. ne toilette tauschen wird in der tat schwer.
fahren und fliegen is ja schon drin, nur gewisse entscheidungen und regeln die wir auferlegen sind das problem.

der größte grund, dass die technik nicht schon viel weiter ist, ist meistens das geld. wo wäre das e auto ohne musk der halt drauf scheißt weil er nicht weiß wohin damit? :D
 
Wäre gut, wenn du das Video einfach schauen würdest...

Oder um bei deinem Beispiel zu bleiben: Willst du Influencer als Weg zum Verbleib beim Lohnarbeitsmodell trotz KI anführen? rly?

Mein Punkt ist, dass sich auch in Zukunft kein Quantencomputer der Welt bestimmte Jobs ersetzen kann. Und es werden auch ganz neue Jobs entstehen. Ob jetzt in Lohnarbeit oder selbstständig ist ja egal.

Von einer KI die einen Menschen ebenbürtig ist sind wir noch soweit entfernt wie vom Warp Antrieb. Deswegen wird es auch in absehbarer Zukunft nicht anders laufen wie die letzten 200 Jahre.

Und Taxi Fahrer, Lieferdienste und Kassierer sind halt alles auch keine hochqualifizierten Jobs. Es hat schon die letzten 50 Jahre eine Verschiebung von den niedrig zu den höher qualifizierten Jobs gegeben, was sich sicherlich auch fortsetzen wird.
 
Gut, deine Meinung. Kann ja auch sein, dass es anders kommt als ich (und viele andere) denke.

Ich kann nur allgemein empfehlen, sich mit dem Stand der KI-Forschung, deren exponentielle Verbesserung etc. zu beschäftigen.

Und ich hätte es schon lieber, meinen Kindern eine Welt zu hinterlassen, die auf diesen riesigen Einschnitt vorbereitet ist anstelle mit dem stumpfen Verbleib bei der Lohnarbeit für alle ins Chaos zu versinken.
 
Das Problem ist ja auch eher dieser: Es gibt ja heute schon nicht für jeden einen sinnvollen Arbeitsplatz.

Gleichzeitig schreitet die Automatisierung der Dienstleistungen und Industrie mit rasanten tempo voran.
Es wird in Zukunft einfach noch weniger Arbeitsplätze (und vor allem sinnvolle) geben.

Dafür braucht man schon irgendwie noch eine Antwort.
Aber ja ... machen wir mal weiter so.
 
Das Problem ist ja auch eher dieser: Es gibt ja heute schon nicht für jeden einen sinnvollen Arbeitsplatz.

Gleichzeitig schreitet die Automatisierung der Dienstleistungen und Industrie mit rasanten tempo voran.
Es wird in Zukunft einfach noch weniger Arbeitsplätze (und vor allem sinnvolle) geben.

Dafür braucht man schon irgendwie noch eine Antwort.
Aber ja ... machen wir mal weiter so.

Die Antwort heißt Bildung, Bildung und nochmals Bildung.

Und natürlich Flexibilität. Die Zeit wo man 40 Jahre die gleiche Tätigkeit gemacht hat sind wahrscheinlich vorbei (aus meiner Sicht ausdrücklich gut).
 
Gut, deine Meinung. Kann ja auch sein, dass es anders kommt als ich (und viele andere) denke.

Ich kann nur allgemein empfehlen, sich mit dem Stand der KI-Forschung, deren exponentielle Verbesserung etc. zu beschäftigen.

Und ich hätte es schon lieber, meinen Kindern eine Welt zu hinterlassen, die auf diesen riesigen Einschnitt vorbereitet ist anstelle mit dem stumpfen Verbleib bei der Lohnarbeit für alle ins Chaos zu versinken.
vor allem muss nicht hinter jedem durchbruch ne fette ki stecken. wenn man sieht wie weit sich die technik in den letzten 30 jahren entwickelt hat und das alles unter der prämisse "vorranging geld verdienen", dann ist das schon beachtlich.

edit: das erste salonfähige touchdisplay kam mit dem iphone, davor war nur schund. das is geschätzt gerade mal 15 jahre her.
 
Die Antwort heißt Bildung, Bildung und nochmals Bildung.

Und natürlich Flexibilität. Die Zeit wo man 40 Jahre die gleiche Tätigkeit gemacht hat sind wahrscheinlich vorbei (aus meiner Sicht ausdrücklich gut).

Befass dich gerne nochmal intensiver mit dem Thema Industire 4.0 ...
Alle Experten gehen davon aus, dass wir das erste mal eine Revolution in diesem Segment erleben werden die erstmals weniger - statt mehr (neuer) Arbeitsplätze schaffen wird.
 
Befass dich gerne nochmal intensiver mit dem Thema Industire 4.0 ...
Alle Experten gehen davon aus, dass wir das erste mal eine Revolution in diesem Segment erleben werden die erstmals weniger - statt mehr (neuer) Arbeitsplätze schaffen wird.
Worum es ja auch recht ausführlich im kurzgesagt Video geht (das er also wohl immer noch nicht geschaut hat :D )
 
Der Witz ist doch, daß es bisher immer anders gekommen ist, als prognostiziert, egal bei welcher technischer oder industrieller Wandlung. Jetzt schon den Untergang des (Lohn-)Abendlandes auszurufen, ist vielleicht etwas früh. Und sich auf einen Einschnitt vorzubereiten, wenn man nicht weiß, ob er kommt, wie er kommt und wann er kommt, ist naturgemäß schwierig. Bevor man das ganze Wirtschafts- und Ökonomiesystem über den Haufen wirft, sollte man schon wissen, was da kommt. Und ob das neue System besser ist, als das Alte...
 
Genau. Niemand will, dass wir morgen anfangen, eine neue Gesellschaftsordnung zu leben.

Es geht tatsächlich nur darum, dass der Kapitalismus und die Lohnarbeit perspektivisch am Ende sein könnte. Nicht perspektivisch im Sinne von SciFi, sondern perspektivisch im Sinne von ~ein Menschenleben - also meine Kinder betreffend.

Was man heute dafür machen kann ist nicht jede Kritik am Kapitalismus sowie Ideen, diesen abzuschwächen (z.B. über ein bedingungsloses Grundeinkommen) als kommunistisches Teufelszeug abzutun - sondern offen für Debatten zu sein, was "danach" kommen könnte.
 
Och, so Einige wollen schon morgen anfangen, Stichwort: "Marktwirtschaft überwinden" ;)

Und ja, rein als Gedankenspiel für die ferne Zukunft kann man viel machen, die Gedanken sind ja bekannterweise frei. Aber man muß Blödsinn auch als Blödsinn erkennen, und in den Debatten ist viel halbgares Zeug dabei.
 
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