Das ist aber tatsächlich in der Praxis wie Barto schreibt.
bzw. hier nochmal sehr anschaulich erklärt:
"Moderne Akku-Geräte besitzen zur Sicherheit einen Tiefentladeschutz, der im Akku oder dem Werkzeug verbaut ist. Die Tiefentladung wird daher verhindert."
https://www.heimwerker.de/werkzeug-akkus/
Finden sich noch mehr Hinweise zu Schutzschaltung im Netz:
https://accundu.de/lithium-ionen-akku-tiefentladen#page-content
Oft steht es sogar direkt in der Anleitung von Produkten:
"Das Sicherheitskonzept von Lithium-Akkus hat sich in den letzten Jahren stark verändert und die meisten modernen Lithium-Akkus sind mittlerweile mit einer integrierten Schutzelektronik ausgestattet. Diese integrierte Schutzelektronik ist oft von außen nicht erkennbar, da der Akku nur die üblichen Plus- und Minus-Anschlüsse hat. Eine derartige Schutzelektronik hat keinen Einfluss auf das „ALC 8500-2 Expert“ und die Schutzelektronik verhindert dann bei den Zellen eine Überladung und eine Tiefentladung."
Quelle:
https://asset.conrad.com/media10/ad...pert-nicd-nimh-liion-lipo-lifepo-piombo-g.pdf
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Die Hersteller haben durchaus ein starkes Interesse um Brand- oder gar Explosionsgefahren zu minimieren, schließlich hängen da mögliche Klagen und Schadensersatz-Ansprüche im höheren Bereich dran. Das erhöht die Lebensdauer von Akkus natürlich nicht bis in die Unendlichkeit, aber stellt zumindest sicher, das diese Akkus sich nicht mit einem "Knall" aus ihrem Leben verabschieden.
Insofern würde ich mir gerade bei älteren Li-Ion Akkus schon mal Gedanken machen. Sowas sollte man vielleicht nicht für immer und ewig aufheben. Im Zweifelsfall das Handy von vor 15 Jahren lieber mal bei der örtlichen Sammelstelle fachgerecht entsorgen, wenn es schon komplett außer Dienst ist.
Ältere Handhelds würde ich sogar regelmäßig alle paar Monate aufladen, ob genutzt oder nicht. Optimal ist natürlich wenn Geräte einfach direkt noch ein AA-Batterien Fach haben.