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Was tun bei innerer Unruhe? Wer hat Erfahrungen damit?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was hilft bei innerer Unruhe? Hat damit eventuell jemand eigene Erfahrungen gemacht?

Ich habe jetzt den Tipp bekommen, mit den ganzen Problemen, Stress, Druck,... besser umzugehen. Ja super, und wie soll man das machen? Ich meine, man macht das ja nicht absichtlich und wartet darauf, dass all diese Dinge zu einem Problem führen.

Jetzt sollten ja bald wieder einige Kurse stattfinden können. Könnten da Kurse in Yoga, Meditation oder Atemübungen helfen?

Ich denke bei mir liegt es jetzt nicht an der Angst vor Corona oder so, eher daran was die Situation mit sich bringt. Also solche Dinge, die jetzt wohl viele betreffen. Wie sieht es mit der Schule aus, wie mit der Arbeit, finanzielle Aspekte,... Da denke ich halt teilweise sehr lange darüber nach und dann steigere ich mich da zu sehr hinein. Teilweise kann ich dann auch gar nicht einschlafen weil ich die ganze Zeit durchdenke.
Das sollte halt wieder aufhören wenn es irgendwie möglich ist.
 
Das kommt halt drauf an welche Art Unruhe man hat, woher sie kommt, ob es berechtigte Gründe dafür gibt oder ob das einfach eine allgemeine Angst ist, was sie begünstigt etc.
Was für Sorgen hast Du denn da genau? Vielleicht bringt ja das mal analytisch zu zerstückeln ob die Gedanken, die Du Dir darüber machst überhaupt dem "Problem" angemessen oder überproportional sind.
Und was da genau hilft, das ist natürlich auch immer Typenabhängig.
Klar kann Yoga oder Meditation helfen.
Oder Sport im allgemeinen, körperliche Anstrengung.
Manchen hilft auch lesen.
Oder vielleicht mal Baldrian vorm Schlafen gehen nehmen.
 
Ich hab mir sone "Shakti-mat" bestellt:

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Man hört von vielen verschiedenen Seiten, dass das sehr gut funktionieren soll, muss mich da aber auch erstmal rantasten. Lies dich mal ein in das Thema.

Ansonsten hilft regelmäßiger Sport auch sehr gut.
 
Was hilft bei innerer Unruhe? Hat damit eventuell jemand eigene Erfahrungen gemacht?

Ich habe jetzt den Tipp bekommen, mit den ganzen Problemen, Stress, Druck,... besser umzugehen. Ja super, und wie soll man das machen? Ich meine, man macht das ja nicht absichtlich und wartet darauf, dass all diese Dinge zu einem Problem führen.

Jetzt sollten ja bald wieder einige Kurse stattfinden können. Könnten da Kurse in Yoga, Meditation oder Atemübungen helfen?

Ich denke bei mir liegt es jetzt nicht an der Angst vor Corona oder so, eher daran was die Situation mit sich bringt. Also solche Dinge, die jetzt wohl viele betreffen. Wie sieht es mit der Schule aus, wie mit der Arbeit, finanzielle Aspekte,... Da denke ich halt teilweise sehr lange darüber nach und dann steigere ich mich da zu sehr hinein. Teilweise kann ich dann auch gar nicht einschlafen weil ich die ganze Zeit durchdenke.
Das sollte halt wieder aufhören wenn es irgendwie möglich ist.
Das kenne ich, wirklich eine blöde Situation. Bei innerer Unruhe versuche ich mich abzulenken, entweder mit einer entspannenden Serie, einem Film oder Musik (Und am WE natürlich zocken!). Irgendetwas was den Geist auf positive Art beschäftigt hilft. Authogens Training oder Meditation hat bei mir keine Wirkung, die Gedanken rasen trotzdem weiter. Am Abend am besten kein Internet oder Handy mehr benutzen. Lange Waldspaziergänge können auch helfen, wenn der "Mindfuck" nicht ganz so extrem ausfällt.
 
Was hilft bei innerer Unruhe? Hat damit eventuell jemand eigene Erfahrungen gemacht?

Ich habe jetzt den Tipp bekommen, mit den ganzen Problemen, Stress, Druck,... besser umzugehen. Ja super, und wie soll man das machen? Ich meine, man macht das ja nicht absichtlich und wartet darauf, dass all diese Dinge zu einem Problem führen.

Jetzt sollten ja bald wieder einige Kurse stattfinden können. Könnten da Kurse in Yoga, Meditation oder Atemübungen helfen?

Ich denke bei mir liegt es jetzt nicht an der Angst vor Corona oder so, eher daran was die Situation mit sich bringt. Also solche Dinge, die jetzt wohl viele betreffen. Wie sieht es mit der Schule aus, wie mit der Arbeit, finanzielle Aspekte,... Da denke ich halt teilweise sehr lange darüber nach und dann steigere ich mich da zu sehr hinein. Teilweise kann ich dann auch gar nicht einschlafen weil ich die ganze Zeit durchdenke.
Das sollte halt wieder aufhören wenn es irgendwie möglich ist.

Meine Frau leidet an Depressionen, durch ihre Behandlung habe ich viele Menschen mit ähnlichen Krankheitsbildern kennengelernt. Bei deinem Beitrag klingeln bei mir daher alle Alarmglocken und ich kann dir nur raten: Geh dringend zum Arzt!
 
Ich kann die innere Unruhe inzwischen tatsächlich bewusst wegatmen. Manch einer könnte sicher meinen, dass ich meditiere, wenn er mich dabei beobachten würde, aber im Prinzip sind es nur geschlossene Augen, Atmung und vielleicht auch Audio. Da muss man aber viel experimentieren. Nicht jede Aufnahme von Regentropfen hat ne entspannende Wirkung.

Das war aber ein langer Weg, auf den ich damals gegangen bin als ich mit Depression, Panik- und generalisierter Angststörung zu kämpfen hatte. Heute alles kein Thema mehr und wenn die innere Unruhe anklopft, kenn ich halt inzwischen die für mich passenden Kniffe.

Progressive Muskelentspannung (PME) vielleicht mal als Einstieg googeln/youtuben, allerdings nicht, wenn irgendwelche Traumata im Spiel sind! Die Aufforderung die Gedanken runterzufahren und sich Ruhebilder vorzustellen etc., kann bei PTBS schwerwiegend triggern!

Ansonsten das was @Leo_Lausemaus sagt... ein Gespräch mit dem Doc deines Vertrauens tut nicht weh bei sowas.

So eine Matte wie @Frequenzberater hab ich auch! Ich finde sie ergänzend zum Entspannen einfach genial!
 
Erstmal solltest du den Rat von @Leo_Lausemaus befolgen, das sehe ich als ganz wichtig an.

Dann kann ich dir noch zur täglichen Meditation raten. Mit Meditieren bringst du wieder Ruhe und Ordnung in deine Gedanken.
Ich habe sogar geschafft meinen Blutdruck damit zu senken, was ein toller Nebeneffekt ist.
 
So generell sollte man sich nicht scheuen Hilfe zu suchen, z.B. einen Arzt ansprechen oder Psychotherapie.

Was mir persönlich sehr hilft "innere Ruhe" zu finden ist wandern / pilgern. Dafür braucht man nicht gleich auf den Jakobsweg (den Camino Francés hab ich aber schon mal gemacht). Beim wandern erreicht man irgendwann nach ein paar Stunden den Punkt, wo man über rein gar nix mehr nachdenkt und nur sich die Landschaft anguckt. Das ist wie so eine Dateiträgerbereinigung einer Festplatte... einfach Wanderschuhe nehmen, schöne Strecke raussuchen (für Anfänger nicht zu weit), vielleicht was in den Rucksack packen und los gehts.
 
Also paar Tipps hast du ja schon bekommen wie Sport, dich mit Positiven Dingen ablenken und Atemübungen hast du ja schon selbst ins Spiel gebracht die können auch helfen, ist aber nicht jedermanns Sache, ansonsten könnte ich später noch mal gucken ob ich noch Unterlagen aus meinen drölftausend Klinikaufenthalten habe da gab es einige Skills was man bei Stress machen kann wie eben Sport, kalt Duschen, scharfe Dinge essen, Atemübungen etc.

Aber wie @Leo_Lausemaus schon sagte wäre es denke ich gut wenn du mal ein Gespräch mit deinem Hausarzt führst und abklärst was er denkt, denn in manchen Teilen sehe ich mich da auch wieder (Schlafstörungen,Stress..) und vor einigen Jahren wurde mir dann auch vom Arzt eine Depression diagnostiziert könnte ja bei dir auch der Fall sein, sind jedenfalls Frühwarnzeichen dafür. Auf jeden Fall würde ich das mal abchecken sicherhalshalber :)
 
Hatte auch mal 2 Jahre Yoga gemacht. Das hat mir körperlich zwar gut getan, aber den Kopf jetzt auch nicht zur Ruhe gebracht. Im Gegenteil. Musst du halt alles mal ausprobieren und für dich finden was dir gut tut. Finde auch einfach normal Sport, oder raus in den Wald wirkt da Wunder. Gedanken beim Spaziergang im Wald zu haben ist etwas ganz anderes wie im Bett oder auf der Couch. Wenn ich nach ner Stunde aus dem Wald zurück komme, geht es mir meistens viel besser und die Gedanken sind zu Ende gedacht. Und eben auch mal eher was positives und sinnstiftendes machen als die ganze Zeit am Handy oder Youtube zappen. Lieber Abends ganz klassisch ein Buch lesen und sich versuchen darauf einzulassen. Oder eben ein Game zocken dass dir gut gefällt und dich mal ablenkt. Am Ende hilft es natürlich auch ein Ziel vor Augen zu haben. Die Probleme liegen auf dem Weg den du gehst - du musst für dich aber wissen weshalb du ihn gehst. Mit einem Ziel oder Sinn im Leben - wiegen viele Probleme nicht mehr so schwer. Insgesamt aber wirklich eine schwere und komplexe Sache, da ja jeder Mensch auch anders tickt.
 
Wichtig ist auch die Ursachen zu reflektieren und wenn möglich zu reduzieren oder gar abzustellen. Wenn es mir mal schlecht geht, liegt das meistens am Umfeld (z.B. intrigante Kollegen, renitente Klienten oder Terror-Nachbarn). Zugegebener Weise ist das die schwerste Übung. Auf Grund meines Alters, kann ich nicht mehr einfach so den Job wechseln und aufgrund der angespannten Wohnungssituation umziehen. Ich halte mich damit über Wasser, dass ich evtl. nächstes Jahr in "Altersteilzeit" gehen kann. Bis dahin fahre ich die Strategie "Maul halten und aushalten" und vermeide, wenn möglich, Konfliktsituationen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich finde nur wenn man sich da jetzt über solche Dinge Gedanken macht muss man vielleicht prinzipiell nicht direkt auf Depression schließen oder benötigt einen Arzt, ich stehe auch wieder kurz vor dem Start der Selbstständigkeit und junge was mache ich mir Gedanken wegen Altersvorsorge und Kosten und Familie und dem Kind usw.

Aber solltest du natürlich denken dass es sowas ist, hilft der Arzt. Sollte man meinen auch wenn ich das etwas andere Erfahrungen gemacht hatte.

Glaube sogar noch mehr nachdem ich @Leo_Lausemaus Beitrag zu Riester-Rente gelesen hatte :lol:. Hab schon mal überlegt dich deswegen anzuschreiben. Und meine finanziellen Voraussetzungen mit ein paar 10.000€, soviel wie es vielleicht klingen mag für den ein oder anderen, sind da schon was beschränkter. Da sorgt bei mir wie beim Topic ersteller auch für die ein oder andere schlaflose Nacht.

Allerdings so verharmlosend das klingt was ich am Anfang sagte, musst du dennoch definitiv auf dich hören @Pacsterian .

Der Grund das ich mich wieder selbstständig machen muss, ist quasi das ich in einen Burnout reingerannt bin, bei der ersten Gründung bevor ich überhaupt richtig loslegen konnte.

Persönlich habe ich vieles über CBD Tropfen gehört was ganz gut sein soll, aber gar keine eigenen Erfahrungen mit.
 
Je nachdem wie schlimm es ist, auf jeden erstmal mit einem Arzt sprechen.

Davon ab sind sehr viele Menschen körperlich völlig unterfordert, zu wenig Bewegung, keine sportliche Betätigung, Bürojob usw. dazu dann oft hoch kalorische Nahrung und so hast Du einen Energieüberschuss, der sich auch stark in innerlicher Unruhe bemerkbar machen kann. Stell es Dir ein wenig wie eine Bombe vor, kurz vorm explodieren.

Wie hier schon geschrieben, einfach mal raus gehen, am besten in den Wald, einfach nur laufen, atmen, Handy zu Hause lassen, Du wirst sicher überrascht sein, wie gut das tut. Ich hab das 3x die Woche fest für mich eingebaut, 10.000 Schritte am Stück (ca. 1,5h) und danach fühlt man sich einfach gut. :)

Wenn Dir das gut tut, vielleicht eine Sportart aussuchen, die Dir gefällt und am besten, die Deinen Ehrgeiz weckt, den so steckst Du Dir dort Ziele und ein gezieltes Leben, fühlt sich richtig gut an, spreche da auch aus Erfahrung. :deal:

Oft denkt man, boah ich brauche mehr Ruhe, aber eigentlich ist es das Gegenteil, den unsere Körper sind zum belasten gedacht und nicht zum ständigen ruhen...
 
Ok, erstmal paar tipps, die nicht gerade gesund sind und daher auch nicht unbedingt erst genommen werden müssen. Aber mir hilft das nunmal.
Eine rauchen beruhigt mich. Bin aber auch raucher. Genauso ein kühles bierchen. Das müssen dann nicht 5 sein, sondern eins und ich bin relativ gechillt. Funktioniert bei mir auch gut mit ner tasse kaffee.

Was das einschlafen betrifft, hab ich für mich herausgefunden, dass wenn man sich vor dem einschlafen immer wieder das selbe oder doch sehr ähnliches vorstellt, langweilt das so sehr, dass man relativ schnell einschläft. Nebenbei verdrängt es die gedanken, die für die unruhe sorgen.

Wenn man probleme hat, hilft es auch oft sich das wirklich schlimmste szenario vorzustellen und wenn du damit leben könntest, dann ist es doch nicht so schlimm.
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Autogenes_Training


Wenn man da am Ball bleibt, braucht man irgendwann nur noch an die Übung denken und der Körper/Geist versetzt einen durch die Verknüpfung mit früherer Übungen durch die reine Erinnerung in die Entspannung. Aber diese Verknüpfung/Datenautobahn (Übung = Entspannung) muss erstmal erfolgreich gefüttert werden (sprich regelmäßiges Üben). Also dass was @JohnnyWohlfahrt mit PME beschreibt.
 
Puhh, danke für eure Antworten. Mit so vielen Antworten hätte ich dann nicht gerechnet. Zeigt aber wohl, dass es ein weit verbreitetes Problem ist.
Bei mir geht es nicht um ein spezielles Thema, das mache ich eigentlich mit allen Themen. Wenn ich da nur an gestern denke: ich wollte schlafen, zur gewohnten Zeit und heute auch zur gewohnten Zeit aufstehen, also Schlafrhythmus wäre normal, aber ich musste dann dauern an gewisse Dinge denken und kann dann halt damit nicht aufhören. Da ist dann eine innere Unruhe, die mich einfach nicht zur Ruhe kommen lässt. Das Thema ist da vollkommen egal, ich denke über das Einkaufen genauso zu viel nach wie über die Arbeit oder das Essen. Denke es geht da eher darum wie ich zurzeit damit umgehe.

Eure Antworten und Tipps kommen eh aus dem Bereich, den ich mir so vorgestellt habe. Yoga, Meditation, Sport,... Sind auch die Dinge, an die ich gedacht habe. Da wird man wohl echt mal selbst alles ausprobieren müssen. Wird wohl individuell sein ob man jetzt eher meditieren sollte oder sich beim Sport auspowern.

Manchmal macht es mir nichts aus Laufen zu gehen, mache ich oft und muss auch fit bleiben. Aber manchmal hört es gar nicht mehr auf und ich muss dann beim laufen die ganze Zeit an gewisse Dinge denken. Ganz banale Dinge, nichts weltbewegendes. (muss noch einkaufen gehen, wohin gehe ich, was kaufe ich ein, wieso kaufe ich das,....) Das hört dann nur schwer auf.
Daher dachte ich eher an Kurs oder irgendwas wo man nicht alleine ist bzw. Anweisungen bekommt. Sitze ich alleine vor dem PC und meditiere wäre meiner Meinung nach die Gefahr größer nur wieder in einen solchen Strudel zu kommen.

Von der Gefühlslage geht es mir gut und meiner Einschätzung nach bin ich weit weg von Burnout oder Depressionen, deshalb wollte ich halt auch zuerst mal Yoga usw. ausprobieren. Wenn das nichts hilft, muss ich eh zum Arzt.

Habe mir auch schon Passionsblumentee geholt. Wenn der nicht hilft soll ich wieder in die Apotheke gehen. habe mich da diese Woche beraten lassen und der netten Apothekerin alles erklärt. Die hat sich auch zeit genommen und mir da einiges vorgeschlagen. Im Grunde dieselben Tipps wie hier und wenn es halt nach zwei-, drei Wochen nicht besser wird wieder zu ihr oder zum Arzt.
 
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