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RIP - rest in peace

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Danke Jungs. Irgendwie hilft mir das jetzt zwar auch nicht viel weiter, aber ich weiß zu schätzen das ihr euch die paar Minuten Zeit nehmt um mir was schreiben.
Und weiterer Dank geht auch an @kellewap und @Zerfikka
Als meine Mutter 2008 verstorben ist, war mein Dad komplett unfähig irgendwas zu entscheiden. Da hab ich das alles auch in die Hand genommen. Das schaff ich diesmal auch. Irgendwie funktioniert man ja doch weiter. Mein Bruder ist gestern komplett zusammengebrochen, mit dem war (ist) überhaupt nichts an zu fangen. Jetzt auch noch nicht. Der Weint alle halbe Stunde und kommt garnicht klar. Ich bin im Moment im Automatik Modus. Aber das ist in ein paar Stunden oder oder morgen vorbei und dann die Realitätskeule und streckt mich nieder.
 
Danke Jungs. Ich weiß zu schätzen das ihr euch die paar Minuten Zeit nehmt um mir was schreiben.

Als meine Mutter 2008 verstorben ist, war mein Dad komplett unfähig irgendwas zu entscheiden. Da hab ich das alles auch in die Hand genommen. Das schaff ich diesmal auch. Irgendwie funktioniert man ja doch weiter. Mein Bruder ist gestern allerdings komplett zusammengebrochen, mit dem war (ist) überhaupt nichts an zu fangen. Jetzt auch noch nicht. Der Weint alle halbe Stunde und kommt garnicht klar. Ich bin im Moment im Automatik Modus. Aber das ist in ein paar Stunden oder oder morgen vorbei und dann kommt die Realitätskeule und streckt mich nieder.

Und vielen Dank auch an euch @kellewap @Zerfikka und @Gerri
 
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Tut wirklich weh das zu lesen, da wein ich gleich mit. :traurig: War schon immer nah am Wasser gebaut. Und weinen ist etwas Gutes, ich sag immer dass es eine Ehrung für den verlorenen Menschen / Tier ist, das ist im Grunde nichts anderes als Liebe.
 
Ist das eine Verpflichtung? Muss das so schnell gehen? Vollkommen daneben. Find es auch vollkommen daneben was das Arbeitsrechts dazu angeht, kann man sich nur krankmelden.
 
Es folgten die üblichen Notfall Maßnahmen und die Sanis haben alles versucht, aber es war nichts mehr zu machen. Der Notarzt sagte das er sich wohl doch nicht verschluckt hat, was ich geglaubt habe, sondern das es ein Herzinfarkt gewesen ist. Heute Nacht ist mein Vater im Alter von 86 Jahren gestorben. Ich steh völlig neben mir und kann im Moment kaum klar denken. Was für ein Alptraum, Verdammte Scheiße.

Mein Lieber blue, mein herzlichstes Beileid zu deinem Verlust. Ich kann nachvollziehen was du empfindest, mein Vater ist Abends auf der Couch plötzlich mit 63 gestorben, auch ich musste im Wohnzimmer dabei zusehen, wie er erfolglos reanimiert wurde.

Das ist etwas, was man nur ungern erleben möchte. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für die kommenden Wochen.
 
Danke Jungs. Ist doch alles Mist. Ich schwitze wie ein Schwein und hab gleichzeitig eiskalte Hände. Zum Glück bin ich nicht alleine. Ich wohn ja mit meinem Bruder in einer großen Wohnung in die unser Vater dazu gezogen ist als damals meine Mutter von uns gegangen ist. Ich möchte im Moment echt nicht alleine sein. Es wechselt sich auch ständig ab. Erst bin ich 20 Minuten relativ entspannt und verhältnissmäß9g Ruhig und dann wieder Nervös und Tiger durch die Wohnung wie Elmer Fudd auf Hasenjagd.

Bei mir wars ähnlich wie bei dir @Freezi. Als der Notfall Mediziner und ne halbe Kompanie Sannis da war, hat mir der eine sone Flasche mit irgend ner Infusion in die Hand gedrückt und gesagt "Bitte Hochhalten". Ich steh also einen Meter entfernt, während die versuchen ihn zurück zu holten. Die besch*** Situation meines Lebens.
 
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Bei mir wars ähnlich wie bei dir @Freezi. Als der Notfall Mediziner und ne halbe Kompanie Sannis da war, hat mir der eine sone Flasche mit irgend ner Infusion in die Hand gedrückt und gesagt "Bitte Hochhalten". Ich steh also einen Meter entfernt, während die versuchen ihn zurück zu holten. Die besch*** Situation meines Lebens.

Das ist aber auch untypisch, dass man helfen soll. Dafür sind die Sanitäter und Notärzte doch da. Das schlimme ist dass dann auch noch die Polizei kommen muss, um festzustellen dass alles mit rechten Dingen zuging. Sicherlich verständlich, aber ich fühlte mich da echt ganz schön beschissen. Muss aber sagen, dass der Schockzustand mich regelrecht funktionieren ließ, ich musste ja auch für meine Mutter ein Zimmer weiter da sein. Die ist dann sechs Jahre später ebenso in meinem Beisein gestorben. :(

Aber ich bin das beste Beispiel, dass man sowas überstehen kann. Auch wenn du sowas momentan wohl kaum hören möchtest, aber der Schmerz gehört dazu. Ich gehe bspw. gerne zum Friedhof, und fühle mich danach immer besser, auch kurz nach den Schicksalsschlägen. Andere können sowas gar nicht, und gehen kaputt daran. Da muss wohl jeder seinen Umgang mit finden.

Übrigens, der Bestatter sollte Dinge wie Rentenabmeldung und Krankenkassenabmeldung übernehmen, für sowas sind die auch da. Bei mir haben sie es jedenfalls gemacht. Aber sowas wie Banken und irgendwelche privaten Verträge muss man als Angehöriger natürlich selbst kündigen.

Aber du schaffst das schon. Noch mal alles Gute für dich.
 
Ja, glaub ich auch.
Und du hast deinen bruder, das ist so wichtig einen menschen an seiner seite zu haben, ihr hättet das nicht gemacht wenn ihr kein tolles team wärt, kauft euch einen tollen wein und trinkt auf euren vater, was anderes würde ich mit schwester auch nicht machen ausser dass es vermutlich 3 flaschen wären.
 
:knuddel:
Ich trinke seit fast 15 Jahren nicht mehr. Oder sagen wir fast nichts mehr.
Nach ner halben Flasche werde ich wohl auf der Couch einpennen. Naja, ein bisschen Schlaf wäre wohl auch nicht so schlecht. Ich bin inzwischen über 30 Stunden wach. Und ich trinke Met oder Jack Daniels. Wobei mir der Jack heute zu hart ist. Aber ich hab noch ein paar Flaschen Met von der letzten Party (Ungefähr 2 Jahre her) hier rumstehen.
 
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"Und dennoch ist der Tod das Schicksal, das wir alle teilen. Niemand ist jemals entkommen. Und das ist so, wie es sein sollte, denn der Tod ist höchstwahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens. Er ist der Vertreter des Lebens für die Veränderung. Er räumt das Alte weg, um Platz zu machen für das Neue."
 
Danke Jungs. Ich weiß zu schätzen das ihr euch die paar Minuten Zeit nehmt um mir was schreiben.

Als meine Mutter 2008 verstorben ist, war mein Dad komplett unfähig irgendwas zu entscheiden. Da hab ich das alles auch in die Hand genommen. Das schaff ich diesmal auch. Irgendwie funktioniert man ja doch weiter. Mein Bruder ist gestern allerdings komplett zusammengebrochen, mit dem war (ist) überhaupt nichts an zu fangen. Jetzt auch noch nicht. Der Weint alle halbe Stunde und kommt garnicht klar. Ich bin im Moment im Automatik Modus. Aber das ist in ein paar Stunden oder oder morgen vorbei und dann kommt die Realitätskeule und streckt mich nieder.

Und vielen Dank auch an euch @kellewap @Zerfikka und @Gerri

Schrecklich, mein herzliches Beileid, da ich vor circa zehn Jahren quasi meine Mutter verloren habe weiß ich ebenfalls wie es dir geht auch wenn ich da Mitte 20 war, meiner Meinung nach hilft da nur eins und zwar das ist der Wunsch dass du die erste Zeit durchhältst und genug Kraft hast bis alles „geregelt“ ist.

Das wird in den nächsten Wochen eine miese Zeit für dich da möchte ich ganz ehrlich sein, da hilft nur sich zusammen zu reißen und versuchen alles zu regeln bis alles geregelt ist simpel gesagt.

Aber glaub mir es wird einfacher oder leichter, je nach dem wie man es nennen möchte oder du stärker.

Es wird aber dauern, und genauso wenig auch nur ein Wort von einem von uns hier viel helfen kann Bzw es dir so vorkommt das leichter wird, und so absurd es klingt in deiner aktuellen Situation, so wird das auf jeden Fall sein das es nachlässt.

Keine Sorge
 
Wisst ihr, das einzige was ich im Moment überhaupt nicht haben mag ist Ruhe.
Normalerweise würde ich meinem Vater jetzt das Abendbrot machen, ihm seine Medikamente gebenver

Ich würde gern mit ein paar Freunden reden aber das ist im Zeitalter von Corona garnicht so einfach. Und der Freund den ich als einzigen als "richtigen" Freund beurteilen würde, ist in Sachen PC ein absoluter Noob. Mit dem ein bisschen über Teamspeak zu Quatschen ist mit (für ihn) hohen Hürden verbunden. Ach, es ist doch zum Kotzen.
 
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