Und was bringen sie den Aschenbechern so bei?
Ich korrigiere es mal.
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Und was bringen sie den Aschenbechern so bei?
dein letztes Argument ist das einzige was wenn ziehen würde. Gesetze anpassen, irgendwie gibt es immer einen Weg sowas zu umgehen. Sollte der Consumer sich entscheiden das Spiel auf Grund dessen zu boykottieren und der Firma Millionen kosten, dann dürfte sich das eventuell ändernSolche Dinge können zwei Konequenzen nach sich ziehen, die auch was bewirken. Regulierungsbehörden können einschreiten und Strafen verhängen oder, falls das gesetzmäßig ist (ich kenne das Arbeitszeitgesetz in Polen nicht), dann können Gesetze angepasst werden. Und zweitens, der Consumer kann das aufnehmen und seine Kaufentscheidung anpassen.
Beides total realistisch....Solche Dinge können zwei Konequenzen nach sich ziehen, die auch was bewirken. Regulierungsbehörden können einschreiten und Strafen verhängen oder, falls das gesetzmäßig ist (ich kenne das Arbeitszeitgesetz in Polen nicht), dann können Gesetze angepasst werden. Und zweitens, der Consumer kann das aufnehmen und seine Kaufentscheidung anpassen.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das wahr. Wurde zwar von Reddit nicht verifiziert (was etwas suspekt ist), aber Schreier behauptet immerhin, dass es wahr ist (was natürlich auch nicht unbedingt stimmen muss).
Aber es ähnelt sehr den Geschichten von Naughty Dog und Rockstar. Und es gibt sehr viele Details. Wirkt auf mich realistisch.
Auch dort steht niemand mit einer Pistole hinter jedem Mitarbeiter...
Ich gehe jetzt doch mal ein bisschen auf das ein was Du hier schreibst. Allein mit diesem Satz nimmst Du jeder Regulierung, die zum Arbeitsschutz der Mitarbeiter beiträgt sämtliches Recht auf Existenz. Das ist ein kapitalistische Betrachtungsweise, wie sie normalerweise von Unternehmern gepflegt wird, mit der ich mich so gar nicht anfreunden kann. Natürlich stirbt man nicht, wenn man einen bestimmten Job ausübt. Aber zu behaupten, man mache jeden Job 100% freiwillig ist eine sehr enge Betrachtungsweise, die meiner Meinung nach nichts mit der Realität zu tun hat. Es gibt verschiedene Ecken, aus denen ein gewisser Druck ausgehen kann. Nehmen wir vielleicht mal einen Programmierer, der nach dem Studium mit 23 ins Brufsleben eingestiegen ist. Die ersten 10 Jahre kommt er mit dem hohen Leistungsdruck vielleicht noch gut zurecht. Dann aber wird Familie gefründet und es erwachsen finanzielle Anforderungen, die das Leben eben so mit sich bringt. Das Haus muss bezahlt werden, das Auto und die Kinder sollen auch ihren Spaß haben. Klar könnte der Programmiere seine Gamingkarriere nach 10 Jahren Berufserfahrung und einem langen Studium an den Nagel hängen und nebenan als Bäcker eine neue Lehre beginnen, eine wirkliche Option ist das aber nicht.
Also, selbst wenn niemand mit der buchstäblichen Knarre hinter einem steht, so kann es vielleicht die sprichwörtliche sein. Das hier gezeichnete Szenario kann auch nur ein Grund sein. Es gibt sicher noch tausend Storys dazwischen, die man gar nicht alle kennen kann. Ein bisschen Empathie ist sicher nicht zu viel verlangt. Oder man macht es sich eben einfach und bietet jedem einen Jobwechsel an, der mit den Arbeitsbedingungen nicht zufrieden ist.
vs.Es handelt sich meist ja um ERWACHSENE Menschen und wenn wirklich etwas dauerhaft aus dem Ruder läuft muss man halt SELBST etwas dagegen unternehmen oder eben andere Konsequenzen ziehen!
Du lieferst doch gerade selbst das Argument dafür, warum man es eben nicht selbst in der Hand hatSelbst KLEINSTE Gruppen von 5 Mitarbeitern können sich NICHT einigen ZUSAMMEN etwas zu unternehmen um wirklich schlechte Arbeitsbedingungen zu verbessern.
vs.
Du lieferst doch gerade selbst das Argument dafür, warum man es eben nicht selbst in der Hand hat![]()
Ich glaube dein Erfolg als Selbstständiger hing sogar maßgeblich damit zusammen, dass es deine Kollegen eben nicht so gemacht haben wie du.Hätte jeder von den Kollegen so oder so ähnlich ja auch machen können...
Ich glaube dein Erfolg als Selbstständiger hing sogar maßgeblich damit zusammen, dass es deine Kollegen eben nicht so gemacht haben wie du.
Das will ich erst mal sehen: ein paar hundert Selbstständigkeiten in der gleichen Branche, die alle eine Erfolgsgeschichte werden.

Genau, ich hatte schon am ersten Tag Erfolg...
Denkst du wirklich, dass - in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext betrachtet - auf dem Arbeitsmarkt prekäre Beschäftigungsverhältnisse bestehen während gleichzeitig und in einem gleichen Verhältnis vakante nicht-prekäre Stellen existieren?Sie hätten ja auch "nur" den Job wechseln können...
Nein,aber wenn die BETROFFENEN nichts tun wird sich auch nichts bessern...Das habe ich nicht behauptet und das tut auch gar nichts zur Sache.
Nur: sehr viele Menschen können sich das Risiko einer Selbstständigkeit schlicht nicht leisten (finanziell, psychisch etc.).
Denkst du wirklich, dass - in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext betrachtet - auf dem Arbeitsmarkt prekäre Beschäftigungsverhältnisse bestehen während gleichzeitig und in einem gleichen Verhältnis vakante nicht-prekäre Stellen existieren?
Also prekäre Verhältnisse sind deiner Meinung nach das selbst gewählte Schicksal genügsamer Arbeitnehmer*innen und nicht die unmittelbare Konsequenz eines hart umkämpften Arbeitsmarktes?
Du beschreibst den Sozialismus, aber den versuchen wir ja mit allen Mitteln zu verhindern.Das EINFACHSTE wäre gewesen wenn wir ALLE geschlossen zum Chef getrabt wären...
Du beschreibst den Sozialismus, aber den versuchen wir ja mit allen Mitteln zu verhindern.
Nochmal: wenn Arbeiter*innen in prekären Beschäftigungsverhältnissen nichts weiter zu tun bräuchten als bei ihrem Chef bzw. ihrer Chefin ihren Unmut zu äußern ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen dann müssten wir uns hier glaube ich gar nicht mit dem Thema beschäftigen.
Wenn die geschlossen zum Chef rennen, werden die geschlossen gefeuert und können in ihrer Branche nie wieder arbeiten. Die Industrie ist extrem, aber das Prinzip ist überall gleich. Arbeit heißt schuften ohne Ende, damit Reiche noch reicher werden. Egal wo. Und nein, gezwungen wird keiner. Obdachlosigkeit ist eine gute Alternative.
Es betrifft meist Amerika und da sind es oft contractor. Nix Arbeitnehmer, nix Kündigung. Raus und zwar raus aus der Branche. Und natürlich kann CDPR alle feuern und ersetzen. Vielleicht nicht von heut auf morgen, aber dann muss man halt abwägen, wie lange man noch Geld verdienen möchte.So ein Quatsch!
Sorry aber ich weiß wie schwer es ist ("faule") Mitarbeiter loszuwerden...
Speziell auf CDPR in Polen bezogen:
Wenn da genug MA "aufbegehren " können die die a) nicht alle feuern und b) auch nicht so einfach (schnell) ersetzen...
Das ist eine hohle Phrase, zumal wenn man Mut und Anstrengung nur von denen verlangt, für die am meisten auf dem Spiel steht und deren Macht am stärksten limitiert ist (was du ja selbst geschildert hast!).Ohne etwas Mut und Effort kann es nun mal keine Veränderungen geben...
Ich redete von Deutschland...Es betrifft meist Amerika und da sind es oft contractor. Nix Arbeitnehmer, nix Kündigung. Raus und zwar raus aus der Branche. Und natürlich kann CDPR alle feuern und ersetzen. Vielleicht nicht von heut auf morgen, aber dann muss man halt abwägen, wie lange man noch Geld verdienen möchte.
Das ist eine hohle Phrase, zumal wenn man Mut und Anstrengung nur von denen verlangt, für die am meisten auf dem Spiel steht und deren Macht am stärksten limitiert ist (was du ja selbst geschildert hast!).
Wäre es nicht auch mutig auf Führungsebene zu entscheiden, dass niemand im eigenen Unternehmen unter widrigen Bedingungen zu arbeiten hat?
Und wärees nicht auch mutig von der (Wirtschafts-)Politik, Rahmenbedingungen zu schaffen, die solche Arbeitsbedingungen verunmöglichen?
Aber das würde wiederum Veränderungen bedeuten, von denen du behauptest sie seien gar nicht notwendig.

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