Mingo
wohnt mietfrei in deinem Kopf
So eine Polizei ist nicht mehr reformierbar.
Keine Worte.
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So eine Polizei ist nicht mehr reformierbar.
Fährt schwer bewaffnet in ein Gebiet, wo gerade Proteste eskalieren und dann ist das Notwehr?
Der Typ wollte Schwarze umbringen. Nicht mehr und nicht weniger.
Deswegen ist er dort hin.
Da gibts keine Grauzonen. So zu tun als ob und über Feinheiten zu lamentieren, wo gerade so eine unfassbare Ungerechtigkeit passiert ist ist echt erbärmlich.

Diese Person trägt ein Sturmgewehr vor ihrer Brust, für das sie keine Berechtigung hat da minderjährig, hat damit gerade zwei Menschen erschossen, missachtet die Anweisungen der Polizei, die ihn aber dennoch passieren lässt und ist danach für mehrere Stunden "flüchtig".
Es ist bezeichnend, dass sich die Polizei von einer schwarzen Person bedroht fühlt, die eventuell irgendwo ein Messer (!) hat, dass sie diese erschießt bevor auch nur irgendeine augenscheinliche Gefahr von ihr ausgeht. Und dass die Polizei eine weiße Person mit Maschinengewehr nicht als gefährlich erachtet.
Dabei müsste es genau andersrum sein.
Und das ist etwas, das ist symptomatisch. So wie symptomatisch ist, wie auf diese Fälle geblickt wird.
Rassismus tötet. Vor unserer aller Augen. Und wer das nicht sieht, der will es nicht sehen.
Warum bist du früher mit einem Sturmgewehr mit scharfer Munition rumgelaufen?
So doof das klingt, aber in der Schweiz kommt das auch relativ oft vor.Warum bist du früher mit einem Sturmgewehr mit scharfer Munition rumgelaufen? Dachte ja nach dem ersten Absatz, dass du mit Sarkasmus rumhantierst.
Und meistens sind die Leute in Zivil unterwegs.Das ist m. E. auch das größte Problem. Was zur Hölle machen die halbgaren Kids da mit einer Schusswaffe in der Hand ? Und dann knallt der Bursche auch noch zwei Weiße um (Ich glaube nämlich auch nicht, dass es ihm darum ging, Schwarze zu erschießen). Die haben ihn offensichtlich gejagt, weil sich der Milchbubi mit dem Gewehr wahrscheinlich auch zum Ziel gemacht hat, insbesondere nachdem er den ersten in Notwehr erschossen hat - Der ist vor ihm weggelaufen wie ein Hase, aber der andere war schneller. Jemand, der bei ihm stand hat ja sofort seinen Pullover ausgezogen, um die Wunde zu versorgen und Rittenhouse hat sofort telefoniert und gesagt, dass er jemanden erschossen hat.Man rennt also heutzutage mit einer Knarre rum um es bei einer Konfrontation eindeutig tödlicher zu machen.
So wird aus einem Fist fight dann eher mal ein Mord.
Ich hab selten in meinem Leben ein Video von einer eindeutigeren Notwehrsituation gesehen, als diese, in der ein Bursche am Rücken liegend attackiert wird und mit einem Skateboard angegriffen und erst dann schießt, als er in ganz unmittelbarer Gefahr schwerer Verletzungen mit eventueller Todesfolge schwebt.
Jacob Blake hingegen hat sich nicht nur körperlich gegen seine Festnahme gewehrt und ein Taser-Einsatz gegen ihn war nicht erfolgreich, er hat sich in sein Auto gebeugt um an sein Messer zu kommen.
Wofür "argumentiere" ich denn deiner Meinung nach, dass es dir fast die Sprache verschlägt?Diese "Argumentation" ist so absurd, dass es einem fast die Sprache verschlägt.
Moment mal, behauptest du gerade ich würde rassistische Positionen stärken und versuchst deine Sicht gegenüber meiner als legitimer darzustellen, weil du schwarze Freunde ins Feld führst?Das ist einfach nur traurig und macht mich ehrlich gesagt auch wütend. Ich habe mehrere schwarze Freunde die alle von Rassismus betroffen sind in ihrem Leben, auch durch Organe der öffentlichen Sicherheit und Postings wie das von Mingo geben jenen Leuten argumentative Munition, welche diese Probleme leugnen.
[...] und ich kann euch versichern, dass wenn ich aus einer Gruppe heraus angegriffen worden wäre, zu Boden gebracht und dann jemand versucht hätte, mich mich einem Skateboard zu schlagen, ich denjenigen auch mit ein paar Projektilen aus meinem Sturmgewehr StG77 bedacht hätte.

Das war sicherlich übertrieben, aber so ganz einfach ist das Ganze doch nicht.
Ja, das muss nichts mit Rassismus zu tun haben. Die Unschuldsvermutung für diesen konstruierten Zusammenhang gilt auch für den Burschen.Nee, am Rande einer BLM-geschichte in einem anderen bundesstaat den Polizei-Supermann spielen zu wollen und mit nem Sturmgewehr aufzutauchen, welches er nicht mal besitzen darf hat vermutlich nix mit Rassismus zu tun.
Uneingeschränkte Zustimmung...Ich teile die Meinung, dass er Opfer seines Umfelds ist. Er ist noch ein Kind. Aber am Ende sind nach der Aktion 2 Leute durch seine Hand gestorben. Es ist einfach ein trauriges Beispiel dafür, wo dieses Land "derzeit" zu stehen scheint.
Wenn du erwiesenermaßen glühender Trump-Anhänger bist (erste Reihe bei einem seiner Wahlkampfauftritte) und Blue Lives Matter Unterstützer, dann kann man kaum von einem "konstruierten Zusammenhang" sprechen.Ja, das muss nichts mit Rassismus zu tun haben. Die Unschuldsvermutung für diesen konstruierten Zusammenhang gilt auch für den Burschen.
Dazu nochmal eine kleine Anmerkung: er wird ganz offensichtlich eben aus dem Grund verfolgt, dass er kurz zuvor einen Menschen erschossen hat. Man hört in dem Video ganz eindeutig die kurze Konversation zweier Verfolger ("Get that guy!" "What did he do?" "He shot someone").Nach allem was wir bisher wissen (Videos, Berichte der NY Times) wurde Kyle Rittenhouse verfolgt, dann auf einem Parkplatz von einem Mann attackiert, den er (wohl in Notwehr) erschossen hat. Danach wurde er von einem wütenden Mob durch die Straßen gejagt, von hinten angegriffen und zu Boden gebracht und von mehreren Angreifern, unter anderem diesem Anthony Huber, attackiert. Ich hab selten in meinem Leben ein Video von einer eindeutigeren Notwehrsituation gesehen, als diese, in der ein Bursche am Rücken liegend attackiert wird und mit einem Skateboard angegriffen und erst dann schießt, als er in ganz unmittelbarer Gefahr schwerer Verletzungen mit eventueller Todesfolge schwebt.
Auch hier nochmal kurz eingehakt: Rittenhouse ließ sich möglicherweise "widerstandslos festnehmen"... aber nicht, weil er nach seinen Todesschüssen "die Hände deutlich sichtbar in die Luft gehalten hat" (was er - wie schon angemerkt- übrigens mit wiederholten Griffen an die Waffe unterbrochen hat), sondern weil die Polizei ihn erst am nächsten Tag verhaftet hat! Am_nächsten_Tag! In einer anderen Stadt!! In einem anderen Bundesstaat!!!Kyle Rittenhouse konnte deswegen unverletzt und ohne Zwischenfall festgenommen werden, weil er sich wohl offensichtlich widerstandslos festnehmen lies. Kyle Rittenhouse wurde deshalb in Kenosha von der Polizei nicht angeschossen oder erschossen, weil er die Hände deutlich sichtbar in die Luft gehalten hat!
Das ist mir alles zu vorschnell. Ich wage es ja noch nicht mal einen 17jährigen ernsthaft als "Trump-Anhänger" zu bezeichnen.Wenn du erwiesenermaßen glühender Trump-Anhänger bist (erste Reihe bei einem seiner Wahlkampfauftritte) und Blue Lives Matter Unterstützer, dann kann man kaum von einem "konstruierten Zusammenhang" sprechen.
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