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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Falls der TVöD ähnlich aufgebaut ist wie der TV-L, dann fällt es mir schwer zu glauben, dass alle deine alten Kollegen den Sprung vom mittleren in den gehobenen Dienst ohne Fortbildung gemacht haben.

    Die "Kollegen" von der Bundesagentur für Arbeit werden und wurden nicht nach TVÖD bezahlt. Da liegt wohl auch das Problem ;)

    Mein Arbeitgeber schickt jedes Jahr über ein Auswahlverfahren 5-10 Mitarbeiter zum A2. Ich hatte mich 6x beworben. Ich habe 6x den schriftlichen Test bestanden. Ich bin 6x durch den mündlichen Teil (Gruppengespräche und Einzelgespräch) gefallen bzw wurden jedes Mal andere Kollegen auserwählt. Irgendwann war es das mit der Motivation dann auch.
     
    Naja, ich hab letztes Jahr meinen Ehering verloren. Entweder am Zeltplatz am Bodensee oder Rheinfall. Tja, leb immer noch. Nur einen neuer wird’s so schnell nicht werden.
     
    Unsere Ehering hat meiner Vater angefertigt (Goldschmiedemeister)
    und er lebt nicht mehr.

    Sollte ich je meinen Ehering verlieren, hab ich ne handfeste Krise.
     
    Wir haben uns zum heiraten das perfekte Jahr raus gesucht. Aktuell sind im Trausaal vier Gäste zugelassen. Morgen bestellen wir die Ringe, zum Goldpreis muss ich nichts sagen. Story of my life...
    Krasse regel, ich hatte im juni ne standesamthochzeit geknipst, waren bestimmt 15 leute dabei aber nur familie natürlich und ich als fotograf.
     
    Als wenn meine "Geschichte" gestern nicht gereicht hat... heute Verdienstabrechnung für Juli 2020 bekommen, 0,00 Euro (NULL!). Ich kotz im Strahl.

    Nach mehreren Telefonaten und E-Mails jetzt erfahren, dass nach der Elternzeit erst wieder eine Meldung erfolgen muss, das ich wieder im Dienst bin. Da dies am 20.07. war und die Abrechnung bereits am 10. ihren Vorlauf hatte, hat sich das wohl überschnitten. Zudem liegt eine Antrittsmeldung noch gar nicht vor, obwohl die letzte Woche Montag erstellen worden sein soll. Das kanns doch alles nicht sein. Allein schon diese blöde Regelung, dass man dann erst wieder quasi aufgenommen werden muss. Und wenn ich so RICHTIG GLÜCK habe, bekomme ich nun eine geile Abschlagszahlung für diese 11 Tage Arbeit. Ich guck so langsam mal nach versteckten Kameras. Wenn ich im JobCenter was an die Hilfeempfänger überwiesen habe, war das in 3-4 Tagen aufm Konto. Geht bei meinem Arbeitgeber anscheinend nicht so einfach. Ist bestimmt alles voll kompliziert.
     
    Der berühmte Vorlauf....:lol:
    Das hatte ich auch (hab mal 2 Jahre bei nem ehemaligen Gemeindewerk gearbeitet, welches zu dem Zeitpunkt zwar schon ne GmbH war aber alle Strukturen waren noch aus dem ÖD).
    Da hatte ich an einem 12. angefangen, und am Ende des Monats gabs dann erstmal kein Geld. Begründung war auch, am 10. des Monats wäre der Lohnabrechnungslauf für den laufenden Monat, Geld würde es also erst am Ende des nächsten Monats geben. Also quasi fast 7 Wochen arbeiten, bis das erste Geld fließt.
    Auf meine Frage, ob die eigentlich noch ganz knusper sind, gabs dann wenigstens nen Abschlag.

    Öffentlicher Dienst, kannste dir nicht ausdenken.
    Meiner Erfahrung nach (und der meiner Frau, die mal 2 Jahre in nem Rathaus gearbeitet hatte) trifft ausnahmslos jedes Klischee über den ÖD zu. War froh, dass ich da weg war.
     
    Als wenn meine "Geschichte" gestern nicht gereicht hat... heute Verdienstabrechnung für Juli 2020 bekommen, 0,00 Euro (NULL!). Ich kotz im Strahl.

    Nach mehreren Telefonaten und E-Mails jetzt erfahren, dass nach der Elternzeit erst wieder eine Meldung erfolgen muss, das ich wieder im Dienst bin. Da dies am 20.07. war und die Abrechnung bereits am 10. ihren Vorlauf hatte, hat sich das wohl überschnitten. Zudem liegt eine Antrittsmeldung noch gar nicht vor, obwohl die letzte Woche Montag erstellen worden sein soll. Das kanns doch alles nicht sein. Allein schon diese blöde Regelung, dass man dann erst wieder quasi aufgenommen werden muss. Und wenn ich so RICHTIG GLÜCK habe, bekomme ich nun eine geile Abschlagszahlung für diese 11 Tage Arbeit. Ich guck so langsam mal nach versteckten Kameras. Wenn ich im JobCenter was an die Hilfeempfänger überwiesen habe, war das in 3-4 Tagen aufm Konto. Geht bei meinem Arbeitgeber anscheinend nicht so einfach. Ist bestimmt alles voll kompliziert.

    Naja, wenn die jetzt den Abschlag anweisen ist der doch zur nächsten Woche, wie ein normales Gehalt auch, da? Zumindest wäre es bei uns ähnlich, da wir auch einen so langen Vorlauf bei den Gehaltszahlungen haben. Das resultiert daraus, dass die Gehaltszahlungen über ein Landesamt abgewickelt werden.

    Ob jetzt Abschlag oder reguläres Entgelt kann dir doch egal sein, solanger der Auszahlungsbetrag stimmt? Ist doch nur eine andere Bezeichnung, die Euros sind doch gleich viel wert?

    Die PA hätte die Aufnahme der Zahlung halt vor dem 10. des Monats machen müssen, die haben gepennt. Aber fehler passieren nun mal leider. Solange die jetzt den Abschlag passend raus kriegen ist doch kein Schaden entstanden?
     
    Also ein Abschlag bedeutet für mich nur einen Teil des mir zustehenden Gehalts. Das definiere ich unter dem Wort Abschlag. Und da ich diesen Monat eh nur anteilig gearbeitet habe, wird das Gehalt auch nur anteilig und dementsprechend gering ausfallen. Und ein Teil von gering ist dann noch weniger. Und du fragst nun noch, wo das Problem liegt? Nachdem man aus der Elternzeit kommt, in der man Elterngeld bezogen hat, was auch schon weniger als der normale Verdienst war? Wo die Frau noch in Elternzeit ist und auch nur Elterngeld bezieht. Da könnte durchaus ein Problem vorhanden sein, wenn man auf den 1. eines Monats zugeht und dann nur einen Teil von einem Teil bekommt. Wann ich diesen Abschlag erhalte, weiß ich ja auch noch nicht mal.

    Schön, wenn man Reserven hat. Aber verarscht vorkommen darf man sich dann aktuell trotzdem.
     
    Mal vom Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW:

    Wir veranlassen eine Abschlagszahlung nur dann, wenn die Abrechnung für den eigentlichen Zahlmonat bereits abgeschlossen ist. Damit diese technische Vorgabe nicht zu finanziellen Engpässen führt, wird auf die (im nächsten Abrechnungsmonat) zu erwartende Nachzahlung eine Vorauszahlung geleistet. Es versteht sich von selbst, dass die geleistete Vorauszahlung im nächsten Abrechnungsmonat von der Nachzahlung wieder abgezogen werden muss.
     
    Also ein Abschlag bedeutet für mich nur einen Teil des mir zustehenden Gehalts. Das definiere ich unter dem Wort Abschlag. Und da ich diesen Monat eh nur anteilig gearbeitet habe, wird das Gehalt auch nur anteilig und dementsprechend gering ausfallen. Und ein Teil von gering ist dann noch weniger. Und du fragst nun noch, wo das Problem liegt? Nachdem man aus der Elternzeit kommt, in der man Elterngeld bezogen hat, was auch schon weniger als der normale Verdienst war? Wo die Frau noch in Elternzeit ist und auch nur Elterngeld bezieht. Da könnte durchaus ein Problem vorhanden sein, wenn man auf den 1. eines Monats zugeht und dann nur einen Teil von einem Teil bekommt. Wann ich diesen Abschlag erhalte, weiß ich ja auch noch nicht mal.

    Schön, wenn man Reserven hat. Aber verarscht vorkommen darf man sich dann aktuell trotzdem.

    Naja, normal wäre, wenn die ausrechnen würden, was du vom 20. bis zum 31.07. verdienen würdest, und dir das dann in voller Höhe auszahlen würden.
    Dass dies weniger als ein volles Monatsgehalt ist, ist klar, aber hätten die dich normal abgerechnet, wäre es auch nicht mehr.
     
    Ich verstehe nicht so ganz was du von mir willst. Mir ist schon klar, das ich für Juli 2020 kein volles Gehalt nachgezahlt bekomme sondern nur 11/31 Tage. Sagen wir mal, ich kriege pro Tag einen Euro, dann würde ich 11 Euro nachgezahlt bekommen. Die hat man natürlich eingeplant. Man weiß, das es erst nächsten Monat wieder 31 Euro werden. Aber wenn die mir jetzt von diesen 11 Euro nur einen Abschlag in Höhe von 5 oder 6 Euro zahlen, wird die Hose noch enger als sie eh schon ist.

    Und das ist etwas, was man überhaupt nicht einplanen konnte und nicht zu verschulden hat und auch absolut nicht nachvollziehen kann. Weder, das ich erst wieder als anwesend gemeldet werden muss, noch dass nun eine Nachzahlung in "voller" Höhe (11 Euro) anscheinend auch nicht möglich ist und vor allem nicht so schnell.

    Aber wir sind hier ja im "ich könnte kotzen" Thread …. und das regt mich derzeit alles auf, völlig egal ob das nun alles so rechtlich richtig ist oder nicht.
     
    Ich verstehe nicht so ganz was du von mir willst. Mir ist schon klar, das ich für Juli 2020 kein volles Gehalt nachgezahlt bekomme sondern nur 11/31 Tage. Sagen wir mal, ich kriege pro Tag einen Euro, dann würde ich 11 Euro nachgezahlt bekommen. Die hat man natürlich eingeplant. Man weiß, das es erst nächsten Monat wieder 31 Euro werden. Aber wenn die mir jetzt von diesen 11 Euro nur einen Abschlag in Höhe von 5 oder 6 Euro zahlen, wird die Hose noch enger als sie eh schon ist.

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    Und das sollten sie eben nicht tun, sondern dir die 11€ auszahlen.
    Alles andere wäre arschig von denen.

    Das die volle Höhe nicht möglich ist (warum??), hast du jetzt erst geschrieben.

    Ehrlich gesagt würde ich da umgehend hingehen und das klären.

    (und ich hätte mich schon längst anderweitig umgesehen. EG8 Stellen gibts doch auch in anderen Behörden recht viele, oder?)
     
    Ich verstehe nicht so ganz was du von mir willst. Mir ist schon klar, das ich für Juli 2020 kein volles Gehalt nachgezahlt bekomme sondern nur 11/31 Tage. Sagen wir mal, ich kriege pro Tag einen Euro, dann würde ich 11 Euro nachgezahlt bekommen. Die hat man natürlich eingeplant. Man weiß, das es erst nächsten Monat wieder 31 Euro werden. Aber wenn die mir jetzt von diesen 11 Euro nur einen Abschlag in Höhe von 5 oder 6 Euro zahlen, wird die Hose noch enger als sie eh schon ist.

    Und das ist etwas, was man überhaupt nicht einplanen konnte und nicht zu verschulden hat und auch absolut nicht nachvollziehen kann. Weder, das ich erst wieder als anwesend gemeldet werden muss, noch dass nun eine Nachzahlung in "voller" Höhe (11 Euro) anscheinend auch nicht möglich ist und vor allem nicht so schnell.

    Aber wir sind hier ja im "ich könnte kotzen" Thread …. und das regt mich derzeit alles auf, völlig egal ob das nun alles so rechtlich richtig ist oder nicht.
    Begegnest du diesen widrigen Umständen im TVöD zum ersten Mal? Bin selber gelernter VFA (Jahrgang 2011) und eigentlich schon in der Ausbildung den nicht ganz nachzuvollziehenden Regeln begegnet. Von absurd frühen Zahlungsläufen bis hin zum Spießrutenlauf beim Sonderurlaub.
     
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