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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (4 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 1 weitere.
Im toten Winkel (ARD Mediathek) - Guter, kleiner Film aus Deutschland. Die Geschichte ist heftig, aktuell und leider prinzipiell vorstellbar. Mir hat das Drehbuch gegen Ende nicht so zugesagt, aber alles in allem eine gute Mischung aus Thriller und Familiendrama. 8/10

Ich möchte absichtlich nichts über den Inhalt sagen, da ich denke, dass der Film besser ist, je weniger man weiß. War eine Empfehlung afair im MorgenMagazin und nachträglich hätte ich den Trailer lieber nicht gesehen. Das Thema ist Rechtsextremismus.
 
Habe mal ein paar Netflix Filme geguckt...

Tyler Rake: Extraction 5/10

Action inspiriert von John Wick, das sieht man derzeit immer häufiger. Hemsworth bringt die Rolle auch glaubhaft rüber, dennoch hat es nie so richtig Klick gemacht. Am schlimmsten ist die Kamerarbeit, viel zu wild und verwackelt, hier erreicht man höchstes die Marke John Wick für Arme. Die Härte geht komplett okay, aber der Film kam mir dann doch deutlich zu langatmig vor. So richtig Spaß hatte ich nur in wenigen Momenten.

The Old Guard 8/10

Auch hier finden wir Action wie in John Wick, allerdings nicht ganz so wild wie in Tyler Rake. Der Film ist besser gefilmt, hat eine interessantere Geschichte, und ein besseres Pacing. In jeder Hinsicht besser als Tyler Rake, auch wenn man beide Filme gar nicht so miteinander vergleichen kann.

Ich mag die Figuren, man hat einen abscheulichen Antagonisten, und die s/w Zeichnung ist auch nicht so eindeutig. Dass man in dieser Zeit ein homosexuelles Paar einbaut ist fast obligatorisch, gestört hat es mich aber nicht. Ist nur eine Randnotiz. Der Film zeigt auch wie scheiße es sein kann, ohne jegliche Superkräfte unsterblich zu sein.

Hoffe ein Nachfolger wird kommen. Gehe aber bei dem Ende mal fest davon aus.

Spenser Confidential 7/10

Und zu guter letzt eine schicke Actionkomödie mit leichten Buddy-Zügen. Kann sicherlich nicht mit den absoluten Genre-Hits mithalten, war aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Die Gagdichte ist gelungen, und gerät glücklicherweise nie unter die Gürtellinie. Auch hier darf es gern einen zweiten Teil geben.
 
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der Schacht (Netflix)

Ist glaub ich nicht gut weggekommen hier.
Jetzt haben wir uns den gegeben.
Was soll ich sagen.

Danke für exzellente Unterhaltung.
Fand den Film großartig.
Subtiler Horror, krasse Charaktere, düster bis ins Mark.
Und das schlimme ist, dass man schon Parallelen sehen kann,
wenn man von dieser äußerst fiktiven in die unsrige, reale Welt blickt.

Hat mir sehr gut gefallen, "völlig klar".
 
Schauen gerade die letzte Folge der siebten Staffel Blacklist. Wegen Corona ist die Staffel eingefroren. Die letzte Folge ist halb gedreht und halb previsualization. Ganz witzig.
 
Power Rangers (der von 2017, via Amazon Prime) - Die erste Hälfte ist richtig gut und hat schon leichte Stranger Things/Goonies Vibes, die zweite Hälfte fällt leider etwas ab und wird zum Action-Einerlei - nicht schlecht,, aber auch nicht richtig gut. Die Anzüge aus der Nähe sind leider zum Abgewöhnen. Alles in allem ein unterhaltsamer Film. Erste Hälfte 9, Zweite 7 Pkt., macht: 8/10

Hunter Killer
(Amazon Prime) - Lange in der Watchlist gehabt, lange nicht ran getraut aufgrund des trashig klingenden Titels. Aber der Film ist richtig gut! Ein Teil besteht halt aus U-Boot-Action, der andere aus "normaler" Action und beide Teile sind sehr spannend. Macht nicht viel verkehrt der Film. Selbst die Story geht in Ordnung. 8/10 mit Tendenz nach oben.
 
Zwei weitere Netflix Filme geguckt...

Der Schacht ??/10

Was für ein widerlicher Film. Nein, das ist nicht die direkte Bewertung, aber ich weiss nicht, ob ich jemals einen abscheulicheren Film gesehen habe. Der Film ist natürlich als extremes Sinnbild auf die Klassengesellschaft gerichtet, und bedauerlicherweise wohl weitaus weniger von der Realität entfernt, als man glauben möchte. Aber in seiner makaberen und expliziten Darstellung hat mich der Film einfach nur angeekelt, und damit sein Ziel sehr wahrscheinlich erreicht.

Ich sag mal so, in den 80er Jahren wäre das Ding auf den Index gewandert.

Ich kann den Film überhaupt nicht bewerten. Aber eine Empfehlung spreche ich dennoch aus.

In the Shadow of the Moon 7/10

Interessanter Beitrag zum Serienkiller Genre. Eine Frau mordet alle neun Jahre wiederkehrend, und gibt der Polizei dabei Rätsel auf. Ein Polizist hat es sich dabei besonders zur Aufgabe gemacht, die Täterin zu stellen. Schnell wird klar, dass hier auch Science-Fiction Elemente bedient werden, und hinter den Absichten der Täterin mehr steckt, als zuerst vermutet.

Kann man sich wirklich anschauen.
 
The Blackcoat's Daughter aka February aka Die Tochter des Teufels aka Das Marketing hat doch Lack gesoffen (Blu-ray)

Sehr intensiver und atmosphärischer Horror-Thriller, wunderschön gefilmt und ohne spackige Jumpscares. Der Rahmen des Films ist ja eigentlich recht klein, aber die permanent bedrohliche Stimmung, das creepy Soundesign und die teils echt schaurigen Sequenzen waren wirklich super.


You're Next (Netflix)

Spaßiger Home-Invasion-Thriller mit 'nem coolen Twist. Hätte meiner Meinung nach zwar noch etwas blutiger sein können, die Kämpfe im Einzelnen waren jetzt eher schwach umgesetzt, aber das ganze Drumherum war wirklich mal was anderes.


Ghostland (Prime)

Recht stumpfe Gewaltorgie, trocken und hart, aber auch recht einfallslos und ohne große Überraschungen. Außerdem zu viele und abgedroschene Jumpscares. War okay, mehr aber auch nicht.


The Nightingale (Blu-ray)

Ziemlich brutaler Revenge-Thriller im interessanten Setting, wunderschön gefilmt und geschauspielt. Das Ende fand ich allerdings leicht unterwältigend, da hätte ich mir ein bisschen mehr "Revenge" gewünscht, auch wenn der Film hierfür seine Gründe hat. Kann man Aufgrund von gewissen Szenen allerdings auch nicht jedem empfehlen...


Furie (Netflix)

Viatnamesischer Martial-Arts-Streifen. Abgesehen von ein paar okayen Kampfszenen allerdings nur schwer zu ertragen. Die schmalzige Geschichte bewegt sich irgendwo auf Kinderbuch-Niveau. Hat mich so'n bisschen an "Revenge of the Warrior" erinnert, bei dem dieser ganze Drama-Kitsch mit dem Elefanten ebenfalls nur albern war. Wirkt mit seinem digital gefilmten Bild, den vielen künstlichen Lichtquellen und den teils recht einfach aussehenden Kulissen oft extrem billig. So'n bisschen wie die Kulissen im ersten The Raid.


The Revenant (Netflix)

2,5 Stunden Laufzeit muß man auch erst mal einplanen. Allerdings hat mich der Film am Ende auch nicht wirklich umgehauen. Aus filmischer Sicht, von seiner technischen und künstlerischen Umsetzung her auf jeden Fall beeindruckend, aber Story und Dramatik haben sich über weite Strecken doch eher schleifen lassen. Die Performance von Leo war okay, bestand größtenteils aber auch nur aus Grunzen und Stöhnen. Den Oscar hätte meiner Meinung nach eher Tom Hardy verdient, der war hier wirklich nur großartig.


Melancholia (Blu-ray)

Einziger Lars von Trier Film, den ich noch nicht gesehen hatte (zumindest von seiner Depression Trilogy). Ehrlich gesagt fand ich die erste Hälfe doch recht zäh und weitestgehend uninteressant. Man braucht zwar irgendwie ein gewisses Vorwissen über den Charakter von Kirsten Dunst, damit sie durch die zweite Filmhälfte eine andere Gewichtung bekommt. Aber mich persönlich hat dann doch eher die Spannung und das Drama in Verbindung mit dem Planeten interessiert. Das Ende war absolut großartig und überwältigend.


Us (Amazon Video im Angebot gekauft)

Gefiel mir weitaus besser als Get Out und den fand ich schon okay. Schön bekloppte Prämisse mit einer gesunden Portion Humor. Man darf allerdings auch nicht zu lange drüber nachdenken, sonst wird's einfach zu absurd.


The Clovehitch Killer (Prime)

Ganz kompetenter und spannender Indie-Serienkiller-Film mit Coming-of-Age Einschlag. Wer Bock auf die Thematik hat: "Junge verdächtigt seinen Vater ein langjähriger Serienkiller zu sein", sollte sich den auf jeden Fall mal geben. Gibt's umsonst bei Prime.


Hereditary (Blu-ray)

Wollte ich schon seit Ewigkeiten schauen, aber die Blu-ray war mir dann doch lange Zeit zu teuer und komischerweise auch eine ganze Weile vergriffen. Aber ein wirklich toller Horrorfilm, intensiv und ungemütlich, atmosphärisch dicht, mit teils richtig schaurigen Einstellungen und Sequenzen, aber ohne jeglichen Gebrauch von lausigen Jumpscares. Jetzt bin ich auf jeden Fall auf Midsommar gespannt.


Mandy (Blu-ray)

Ultrastylischer Streifen, irgendwo zwischen Musikvideo und Real-Life-Version des Heavy Metal Films. Overacting Cage in einer Rolle wie für ihn geschrieben und einem Soundtrack der alles abreißt. Von der Handlung her zwar der reinste Flachköpper, aber das Teil wütet dafür audiovisuell umso mehr. Schade dass der Vorgängerfilm des Regisseurs (Beyond the Black Rainbow) über die US hinaus anscheinend keinen Release gefunden hat.


The Vast of Night aka Die Weite der Nacht (Prime)

Absolut großartiger Film, der leider (trotz Amazon Original Bewerbung) schnell unter dem unübersichtlichen Schrotthaufen von Prime verschüttet wurde. Wer Bock auf einen atmosphärischen Alien-Mystery-Film im Stile der Twilight Zone hat, oder generell auf einen großartig umgesetzten Indie Film in diesem Genre, der sollte sich den echt mal geben. Man sollte allerdings kein Spektakel erwarten, oft hört man einfach nur zu und der Film besteht zum größten Teil aus Dialogen. Hat mich echt beeindruckt.


Blade Runner 2049 (Blu-ray)

Die Blu-ray liegt schon seit Release bei mir rum und der erste Blade Runner ist einer meiner liebsten Filme (10 von 10 wenn ich ihn bewerten müsste). Aber ich hatte immer irgendwie die Befürchtung enttäuscht zu werden und auch Angst davor, am Ende wie bei Alien mit Prometheus auch noch nachhaltige und rückwirkende Schäden davonzutragen. Wobei Villeneuve durch Arrival bei mir einen Sack voll Vorschusslorbeeren hat, aber man weiß ja nie.

Jedenfalls waren am Ende alle Befüchtungen verflogen und die fast 3 Stunden Laufzeit hätten nicht besser verlaufen können. Was für eine großartige und auch würdige Fortsetzung. Sie gesellt sich für mich nun nahtlos neben den Vorgänger in die Reihe meiner absoluten Lieblingsfilme.


Man of Steel (Netflix)

Edgy, gritty Superman legt alles in Schutt und Asche, dass man beim Zuschauen fast ein Trauma bekommt. Schreit und prügelt auf die Gegner ein, in einem einzigen Exzess aus Zerstörung und Wut, und dann wundert sich DC warum sie gegen Marvel abstinken? Ich hab den Batman v Superman vor langer Zeit mal auf Netflix geschaut, der war ebenfalls voll von Schwachsinn und lachhaft edgy, aber dort funktionierte es zumindest im Umfeld von Batman noch etwas besser. Füchterlich.


Cube (Netflix)

Seit Äonen nicht mehr gesehen, aber weitaus besser in Erinnerung gehabt. Meine Fresse wirkt der Film mittlerweile billig und gerade die Schauspieler sind dermaßen schlecht, besonders der "Bösewicht". Die Nachfolger hab ich allerdings schon damals als Schrott empfunden.
 
@KaKun
Von den Filmen hab ich nur 3 gesehen, bei Blade Runner teile ich deine Meinung aber bei Revenant und Man of Steel gehe ich nicht konform, Leo war absolut genial, Tom aber auch, keine Frage, hab trotzdem gut gelacht bei der grunzen und stöhnen Beschreibung. :lol: Man of Steel ist einer der geilsten Comic Verfilmungen, einer der wenigen DC Filme, die mit Marvel mithalten können. Ich liebe Henry in der Rolle und Kevin Costner als Vater.

Wobei es langsam auch mehr werden, Wonder Woman ist auch super, liebe Gal Gadot und die Tage Aquaman geguckt und der bombt alles weg was ich in letzter Zeit an Action gesehen habe, ein einzig geiler Ritt war das bei dem das Hdr unbeschreiblich geil ballert aufm Oled. Eine der wenigen 4k Scheiben, die ich erstmal behalte, den muss ich noch ein paar Mal gucken, vielleicht sogar mit der Mudda. :lol:
Dein Text zu Man of Steel war trotzdem herrlich, für deine blumige Sprache möchte ich dich manchmal knutschen. :D
 
Ich hab bei Cube gar nicht mehr in Erinnerung, dass es da überhaupt einen Antagonisten gab. :ugly: Hab den aber auch nur einmal damals im Kino gesehen.
 
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