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Der Politikthread

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Du kannst keine Abwrackprämie ausloben und dann nur deutsche Hersteller zulassen. Da springt Dir die EU und die WTO ins Gesicht. Und da dann natürlicherweise das meiste Geld, relativ gesehen, bei Kleinwagen vom Käufer „verdient“ wird, profitieren nicht unbedingt die teuren deutschen Hersteller.

Wer sich einen Mercedes, BMW, Audi kaufen will, den interessieren 4.000 € deutlich weniger, als wenn Jemanden sein Dacia plötzlich nur noch die Hälfte kostet. Da fließt das Geld hin.

Deswegen lieber direkte Hilfen, ggf. halt mit Auflagen, als eine Abwrackprämie.
 
Btw. eine E-Auto-only Prämie ist auch nur bedingt sinnvoll. Jedenfalls kurzfristig (und darum geht es ja), denn die aktuellen Produktionskapazitäten diesbezüglich (sofern schon vorhanden) kriegen sie ohnehin los. Damit treibt man bei sowas nur die Preise.

Genauso wie bei den viel beschriehenen „Investitionen“. Wenn die entsprechenden Firmen bereits voll ausgelastet sind, wie die z.B. gesamte Baubranche, dann schießen nur die Preise in die Höhe. Dann kann man das Geld auch direkt auszahlen. Wie gesagt kurzfristig, mittel- und langfristig sieht das anders aus, ist aber aktuell nicht das relevante Problem.
 
Du kannst keine Abwrackprämie ausloben und dann nur deutsche Hersteller zulassen. Da springt Dir die EU und die WTO ins Gesicht. Und da dann natürlicherweise das meiste Geld, relativ gesehen, bei Kleinwagen vom Käufer „verdient“ wird, profitieren nicht unbedingt die teuren deutschen Hersteller.

Wer sich einen Mercedes, BMW, Audi kaufen will, den interessieren 4.000 € deutlich weniger, als wenn Jemanden sein Dacia plötzlich nur noch die Hälfte kostet. Da fließt das Geld hin.

Deswegen lieber direkte Hilfen, ggf. halt mit Auflagen, als eine Abwrackprämie.

Dass ausländische Hersteller, relativ zu ihrem Marktanteil, mehr profitieren werden, als deutsche möchte ich nicht bezweifeln. "Fast ausschließlich" ergibt ohne weitere Erklärung für mich aber keinen Sinn.
 
Fast ausschließlich ist sicher etwas übertrieben, aber 2008/2009 sind die Absätze der deutschen Premiumhersteller sogar eingebrochen und haben Marktanteile verloren, weil die Prämien in großem Maß für Klein(st)wagen eigesetzt wurden. Gewinner waren vorallem die Importeure.
 
Dann müssen sich die Premium-Hersteller eben jetzt fragen, wo ihre Produktpalette ist, die förderungsfähig wäre.

Davon abgesehen haben auch die Deutschen mittlerweile ein halbwegs vernünftiges Portfolio an E-Autos und vor allem Hybriden. Nur an umweltfreundlichen Verbrennern hapert es. Wobei auch im Ausland nicht viele Verbrenner mit 95g CO2 vorhanden sind.

Es macht halt nur überhaupt keinen Sinn, jetzt diese Autos nochmals zu subventionieren, das würde uns Jahre nach hinten katapultieren.
 
Von solchen Sachen hört man hier ja auch täglich ...
Nur weil man davon nicht täglich hört bedeutet nicht, dass Polizeigewalt nicht täglich passiert (statistisch gesehen vermutlich sogar mehrmals täglich).
Es läuft derzeit eine Studie der Ruhr-Universität Bochum zu Polizeigewalt, der Zwischenbericht im vergangenen Jahr hat durchaus auch mediales Echo erzeugt (siehe z.B. hier beim DLF oder hier bei der Zeit). Den Zwischenbericht kann man sich auch gerne mal zu Gemüte führen: https://kviapol.rub.de/images/pdf/KviAPol_Zwischenbericht.pdf

Warum durch die Medienberichterstattung ein verzerrtes Bild der Lage entsteht verwundert allerdings nicht, wenn man sich mal vor Augen führt wie medial präsent z.B. ein Rainer Wendt als Kopf der Deutschen Polizeigewerkschaft ist.
Und: durch eine... ich sag mal "breitere" Mediennutzung erfährt man im Übrigen sehr wohl quasi täglich von Polizeigewalt - leider.

Ob wir hier US-Amerikanische Verhältnisse sei mal dahingestellt. Aber selbstverständlich ist auch in Deutschland Polizeigewalt ein Problem; insbesondere auch jene Polizeigwalt, die rassistisch motiviert ist.
 
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