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Der Politikthread

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Ist er definitiv. Und genau deshalb der richtige um die CDU vielleicht wiederzubeleben. Und im Gegenzug vielleicht sogar die anderen demokratischen Parteien. Wenn die Leute wieder jemanden haben, der polarisiert, können und müssen sie sich halt auf der anderen Seite engagieren.

Jawohl... Arschlöcher (bzw. Arschgeigen) an die Macht, das hilft dann ungemein damit sich die "Guten" endlich mal engagieren. Klappt ja auch gut bei Trump, Erdogan & Co. Und schlägt in die gleiche Denke wie bei manchen "Protestwähler" der AFD... wenn ich denen meine Stimme gebe bekommen die anderen evtl. endlich mal ihren Arsch hoch. Auch das klappt ja wunderbar.

Nee... Arschgeigen darf man keine Macht geben. Man muss von vorneherein grundsätzlich dagegen sein. Punkt.
 
Mir ist es völlig egal, ob ne menschliche Arschgeige an der Macht ist, solange sie meine Interessen vertritt und demokratisch denkt. Schröder war auch ne Arschgeige und trotzdem der Richtige zur richtigen Zeit.
 
Wenn man sich die letzten Monate und Jahre der CDU anschaut, dann würde ich mir eh zuerst die Frage stellen, wie weit eine Arschgeige wie Merz überhaupt kommen würde. Der ist keiner, der die Partei einen kann. Die CDU hat einen Emanzipierungsprozess hinter sich (oder steckt noch drin), wo permanent jeder aus jedem Flügel in alle Richtungen schiesst.

Merz mag eine knappe Hälfte der Delegierten auf seiner Seite gehabt haben, die andere Hälfte war aber nicht nur für jemand anderen, sie war teils auch gegen ihn. Die Zeiten bei der CDU, wo einer oben regiert und Millionen Lemminge folgen stumm, sind auch vorbei. Die offenen Grabenkämpfe würden weiter gehen, bei seinem Politikstil wohl nur noch aggressiver.
 
Ich hätte hier mal eine Frage an Euch.
Wie soll man von der AFD die Wähler zurück holen, wenn man nicht am rechten "Rand" fischt.
Bitte um Erklärung.
Bezieht sich auf die negativen Äusserungen auf die Aussage von Herrn Merz.
Wie an anderer Stelle schon geschrieben, habe ich mittlerweile doch schon mit einigen gesprochen und kenne ihre Einstellung.
 
Die Frage ist doch eher, will man selbst am rechten Rand fischen, um ein paar verlorene Seelen zurück zu holen? Was gibt man dafür auf? Welches Gesicht verpasst man sich damit selbst?

Es mag Menschen geben, die immernoch so grenzenlos dumm sind, rein aus Protest die AfD zu wählen. Aber die Masse nicht. Hätte Thüringen anders gewählt, wenn die CDU konservativer wäre? Nein, die haben da die Höcke-AfD gewählt.

Man sollte nicht den Fehler machen, es nicht genau so zu nennen, wie es ist.

Maximale Ausgrenzung. Maximale Distanzierung. Das ist die einzige Möglichkeit, dieser widerlichen Partei und ihren Anhängern den Spiegel vorzuhalten. Scheiss auf die Wählerstimmen, wenn man dafür selbst noch in den Spiegel schauen kann!

Die CDU sollte einfach nur anerkennen, dass wir längst im 21. Jahrhundert sind. Die Gesellschaft hat sich geändert. Politik für die Zukunft macht man nicht (mehr) mit Ansichten aus den 80er Jahren.
 
Aber auch ganz pragmatisch gesehen...

Die CDU ist laut eigener Eischätzung eine 22%-Partei (bereinigt um die CSU-Stimmen) geworden. 78% haben also nicht die CDU gewählt. Davon aber nur 12% die AfD. 12% Potential vs. 66%. Wo kann man mehr holen? Wo lohnt es sich mehr, wenn man die eigenen Werte nicht über den Haufen werfen will?

Alleine die Chancen, die man hätte, wenn man konsequente und kluge Umwelt- und Wirtschaftspolitik schaffen würde. Wenn man diese beiden Themenfelder sinnvoll einen würde.

Macht mMn mehr Sinn, als seine christlichen und demokratischen Werte auf's Spiel zu setzen.
 
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Der Mitte-Links-Block ist übrigens trotz einer ultra schwachen SPD immernoch ein gutes Stück grösser als Mitte-Rechts. Bereinigt um die AfD sogar sehr viel grösser.

Sollte man bei der CDU wissen.
 
Also soll die CDU auf den Mitte links Block einschwenken/bleiben? So dass es einfach keine konservative Partei mehr gibt? Das wäre sicher die Lösung aller Probleme. Mal abgesehen von der Tatsache, dass der Linksblock unter anderem deswegen nicht regiert, weil kein politischer Block so zerstritten, zersplittert und giftig ist, wie der linke.
 
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Ach träumen darf man ja noch.
Ich persönlich sehen keinen Vorteil im Konservatismus.
Warum ist der wichtig? Wieso bezeichnen sich hier welche als konservativ? Hab hier immer noch keine Antwort bekommen...
Vielleicht das einzig sinnvolle wäre halt ein "Gleichgewicht" im Bundestag.
Aber gesellschaftlich-, wirtschaftlich-, und nationalkonservativ? Hmmm

Er will bewährtes erhalten und fehlerhaftes ändern - was leider imo recht subjektiv für jeden ist.
 
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Eine selbsternannte Volkspartei sollte Politik für das Volk machen.

Wenn die Mehrheit des Volkes die Lösung unserer Probleme eher mitte-links sieht, kann man natürlich weiterhin konservative mitte-rechts Politik machen. Bringt halt nur nicht viel. Welches Potential hat den ein Rechtsschwenk? Wer will denn noch konservative Politik? Frauen? Umweltbewusste? Junge Menschen? Zukunftsorientierte? Arbeitnehmer?

Ich benutze es eigentlich nur ungern, aber es scheint mir doch eher der "alte, weisse Mann" zu sein, der nicht mit dem Wandel klarkommt.

Union/FDP hatten mal absolute Mehrheiten in unserem Land. Davon sind sie weit, weit entfernt aktuell. Und ich persönlich glaube nicht, dass man mit einer Anbiderung an die AfD oder allgemein rechtskonservativer Politik wieder dahin kommen wird.

Davon abgesehen... bei aller Liebe... der Mitte-Rechts-Block (Union/FDP/AfD) ist ganz sicher nicht weniger zerstritten oder zersplittert als Mitte-Links. Man siehe sich nur die aktuelle CDU an...
 
Er will bewährtes erhalten und fehlerhaftes ändern - was leider imo recht subjektiv für jeden ist.

So wie ja wohl alles in der Politik. Sonst könnten wir auch ne Technokratenregierug installieren oder uns zukünftig von K. I. regieren lassen.

Es wäre schon mal ne Verbesserung, wenn man irgendwann mal wieder Parteien hat, die nach dem Motto "you get what you vote for" agieren. In den letzten Jahren konnte sich das ja gern mal von einem auf den anderen Tag um 180 Grad drehen.
 
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