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XS Xbox Series X/S (10 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 1 weitere.
Ich glaub ihr habt euch alle versprochen, es hätte "Cliff B hat doch seit seinem Weggang von Epic nix mehr gerissen" heißen müssen.
 
Nur wenn du auch eine "Wunder-SSD" außen angeschlossen hast.
Nehmen wir mal beide SSDs hätten 3,5GB/s Bandbreite und es muss nur eine riesige Datei sequentiell kopiert werden, dann musst du für ein Spiel mit 150GB erstmal 43 Sekunden warten.
Bei einer handelsüblichen SSD, angeschlossen über USB 3.0 (450 MB/s Nutzdaten Bandbreite) würde es 5,5 Minuten dauern bevor du starten kannst.

Real wird es aber noch länger dauern, da nicht alles sequentiell geschrieben werden kann.
Klar, muss ja alles in den (virtuellen) RAM auf einmal geladen werden. Sofort.
 
Von was sprechen Sie

Darum geht es doch wenn man die SSD als virtuellen RAM einsetzt: Nicht einen weiteren Buffer/Cache zu haben sondern direkt auf alle Spieledaten zugreifen zu können.
Ganz so als ob sich das ganze Spiel im RAM befinden würde.

Deswegen müssten die kompletten Spieledaten einer langsameren externen Platte erstmal auf die interne kopiert werden bevor man das Spiel starten kann.
 
Darum geht es doch wenn man die SSD als virtuellen RAM einsetzt: Nicht einen weiteren Buffer/Cache zu haben sondern direkt auf alle Spieledaten zugreifen zu können.
Ganz so als ob sich das ganze Spiel im RAM befinden würde.

Deswegen müssten die kompletten Spieledaten einer langsameren externen Platte erstmal auf die interne kopiert werden bevor man das Spiel starten kann.
Das ist immer noch Bullshit.
Meine Fresse, hier steht teilweise auf technischer Ebene ein haarsträubender Blödsinn, da muss ich eingreifen...

KEINE SSD kann in die Geschwindigkeitssphären, Random Reads, Latenz etc. von DRAM vordringen.
ein schneller Massenspeicher als virtueller RAM ist in der Speicherrangfolge (Register, 1st, 2nd, 3rd Level Cache, RAM, Massenspeicher) auf jeden Fall immer hinter dem eigentlichen RAM angesiedelt und Daten, die schnell benötigt werden (z.B. geladene Texturen, Meshes etc) liegen immer im richtigen RAM mit seiner Bandbreite von >50GB/sek. Dieser kann nur deutlich schneller befüllt werden, wodurch sich neue Möglichkeiten bieten wie verbessertes Datenstreaming von Massenspeicher zu RAM.Aber der grundlegende Mechanismus, das Daten, die die CPU/GPU benötigen, auch im RAM liegen, wird sich hier nicht ändern.
VIrutalisierung bedeutet, dass die Applikation bei ihrem Speicherpaging und der Addressierung nicht direkt zwischen RAM und virtuellem Speicher unterscheiden kann. Die Applikation addressiert also Daten im virtuellen RAM genauso wie Daten im echten RAM. Der Speichercontroller sorgt dann aber dafür, dass die schnell benötigten Daten auch im RAM liegen und dient als "Übersetzungsschicht" zwischen der virtuellen Adressierung der Applilkation und der tatsächlichen Datenhaltung und Adressierung der physischen Speicheradressen.

Weißt du, was die Auslagerungsdatei von Windows ist? Richtig: Ein virtueller Arbeitsspeicher. Das Konzept an sich wird seit Jahrzehnten genutzt, nur dass klassischerweise die Latenz viel höher ist als bei einer SSD, die am PCIe hängt. Du tust hier so, als müsste man zukünftig nicht mehr zwischen RAM und Massenspeicher unterscheiden, was auf allen Ebenen einfach nur großer Blödsinn ist.

EDIT Mal ein Zahlenbeispiel für die Latenz zwischen Datenanfrage des Speichercontrollers und Datenlieferung: eine klassische SSD ca. 125 Mikrosekunden, eine NVMe 60 Mikrosekunden und ein DRAM ca. 8-24 Nanosekunden. Das ist eine Größenordnung Unterschied und für eine CPU mit Millarden Arbeitsschritten pro Sekunde eine halbe Ewigkeit.

Oder für Datenraten: eine NVMe liegt hier bei 4-6 GB/sek für sequentielle (!!) Daten. Das ist wichtig, weil ein Spiel im laufenden Betrieb keine großen Brocken sequentuiell liest, sondern hier ne Textur, da zwei Meshes, dort eine Exception einer KI-Routine. Man hat also kleine Datenmengen, die randomisiert gelesen werden müssen. Und hier stinkt jede SSD massiv gegen DRAM ab, die 4-6 GB/sek können nicht gehalten werden (da mit jedem Zugriff auf neue Daten die oben erwähnte Latenz von 60 Mikrosekunden greift, während der RAM nach wenigen Nanosekunden Daten liefern kann. Eben nachgeschaut: Bei DDR5 sind das 50GB/sek pro Speichermodul. Und die können parallel zueinander Daten über den Bus schicken...
 
Zuletzt bearbeitet:
@el_barto
Danke für deine Erklärung, die eigentlch genau das sagt was ich einige Post vorher schon sehr vereinfacht geschrieben haben. Jetzt wird es vieleicht auch New Horizon klarer wo das Problem liegt und dass eine vieleicht doppelt so schnelle SSD in der Praxis keinen wirklichen Vorteil bringt. Da ist die CPU/GPU, sowie die Speicherbandbreite erheblich wichtiger, als eine superschnelle SSD.

@New Horizon
Wir reden hier von 2 NVMe SSD Lösungen und nicht von HDD und SSD, wie bei deinem Video zu Star Citizen. Die SSD der XB wäre immer noch deutlich schneller als eine HDD oder eine SSD am PC, die per SATA angschlossen ist.
 
Mal schauen, ob die neuen Konsolen überhaupt noch dieses Jahr erscheinen.
Die Switch Produktion leidet ja schon unter den Auswirkungen des Corona Viruses. Wenn das noch länger anhält, dann wird es auch die Nextgen betreffen.
 
Also es ist schon interessant was drin stecke, aber ob ich da nun da 3Bilder mehr generiere oder da 1TF mehr drin ist oder ob die Platte hier etwas schneller ist oder da. Im Grundsatz finde ich das interessant, aber eben nicht so, dass mich das irgendwie betrübt oder ich da zwischen den Stühlen säße oder mir da nun jetzt drüber den Kopf zerbreche oder mir das den Schlaf raubt, weil ich Sorge um irgendwas hätte.
Da werden 2 gute Konsolen kommen, da wird die eine entweder minimal schneller oder die andere oder sie sind in etwa gleich auf, was man dann nimmt entscheidet sicher nicht ob eventuell die Festplatte auf der einen oder die GPU auf der anderen Seite etwas schneller ist.
Das Gesamtpaket von allem ist entscheidend für den Kauf und wo man sich insgesamt wohler fühlt, und das misst man sicher nicht in TF und Nanosekunden. Wenn es nur um die beste Performance gehen würde, dann hingen wir sowieso alle am PC.
Ich bin da auch ganz geschmeidig und freue mich auf das was da kommt.
 
Ich meinte, selbst wenn es mir wichtig wäre, daß die Box besser wäre, als die Playse (was mir völlig wurscht ist), wäre mir immer noch komplett egal, wie sie es schaffen. RAM, DRAM, VRAM, SSD oder HDSPSXR oder Flux-Kompensator, von mir aus können sie auch ein mutiertes Meerschweinchen da reinbauen :D

Ist wie beim Auto, ich muß nicht wissen, wie es funktioniert - Hauptsache, es macht, was ich will :deal:
 
Das ist immer noch Bullshit.
Meine Fresse, hier steht teilweise auf technischer Ebene ein haarsträubender Blödsinn, da muss ich eingreifen...

KEINE SSD kann in die Geschwindigkeitssphären, Random Reads, Latenz etc. von DRAM vordringen.
ein schneller Massenspeicher als virtueller RAM ist in der Speicherrangfolge (Register, 1st, 2nd, 3rd Level Cache, RAM, Massenspeicher) auf jeden Fall immer hinter dem eigentlichen RAM angesiedelt und Daten, die schnell benötigt werden (z.B. geladene Texturen, Meshes etc) liegen immer im richtigen RAM mit seiner Bandbreite von >50GB/sek. Dieser kann nur deutlich schneller befüllt werden, wodurch sich neue Möglichkeiten bieten wie verbessertes Datenstreaming von Massenspeicher zu RAM.Aber der grundlegende Mechanismus, das Daten, die die CPU/GPU benötigen, auch im RAM liegen, wird sich hier nicht ändern.
VIrutalisierung bedeutet, dass die Applikation bei ihrem Speicherpaging und der Addressierung nicht direkt zwischen RAM und virtuellem Speicher unterscheiden kann. Die Applikation addressiert also Daten im virtuellen RAM genauso wie Daten im echten RAM. Der Speichercontroller sorgt dann aber dafür, dass die schnell benötigten Daten auch im RAM liegen und dient als "Übersetzungsschicht" zwischen der virtuellen Adressierung der Applilkation und der tatsächlichen Datenhaltung und Adressierung der physischen Speicheradressen.

Weißt du, was die Auslagerungsdatei von Windows ist? Richtig: Ein virtueller Arbeitsspeicher. Das Konzept an sich wird seit Jahrzehnten genutzt, nur dass klassischerweise die Latenz viel höher ist als bei einer SSD, die am PCIe hängt. Du tust hier so, als müsste man zukünftig nicht mehr zwischen RAM und Massenspeicher unterscheiden, was auf allen Ebenen einfach nur großer Blödsinn ist.

EDIT Mal ein Zahlenbeispiel für die Latenz zwischen Datenanfrage des Speichercontrollers und Datenlieferung: eine klassische SSD ca. 125 Mikrosekunden, eine NVMe 60 Mikrosekunden und ein DRAM ca. 8-24 Nanosekunden. Das ist eine Größenordnung Unterschied und für eine CPU mit Millarden Arbeitsschritten pro Sekunde eine halbe Ewigkeit.

Oder für Datenraten: eine NVMe liegt hier bei 4-6 GB/sek für sequentielle (!!) Daten. Das ist wichtig, weil ein Spiel im laufenden Betrieb keine großen Brocken sequentuiell liest, sondern hier ne Textur, da zwei Meshes, dort eine Exception einer KI-Routine. Man hat also kleine Datenmengen, die randomisiert gelesen werden müssen. Und hier stinkt jede SSD massiv gegen DRAM ab, die 4-6 GB/sek können nicht gehalten werden (da mit jedem Zugriff auf neue Daten die oben erwähnte Latenz von 60 Mikrosekunden greift, während der RAM nach wenigen Nanosekunden Daten liefern kann. Eben nachgeschaut: Bei DDR5 sind das 50GB/sek pro Speichermodul. Und die können parallel zueinander Daten über den Bus schicken...

Soso...

Wie passt
VIrutalisierung bedeutet, dass die Applikation bei ihrem Speicherpaging und der Addressierung nicht direkt zwischen RAM und virtuellem Speicher unterscheiden kann.

mit
Du tust hier so, als müsste man zukünftig nicht mehr zwischen RAM und Massenspeicher unterscheiden, was auf allen Ebenen einfach nur großer Blödsinn ist.

zusammen? :gerri:


So long story short: Deine Schlussfolgerung ist also es ist egal ob die Spieledaten von einer externen SSD oder der schnelleren internen SSD geladen werden. Dadurch erhöhen sich höchstens die Ladezeiten minimal, aber es hätte keine Auswirkung auf die Performance, richtig?
Entscheidend ist der GDDR6 RAM mit seinen um die 500GB/s und nicht ob die SSD als virtueller RAM 1, 3 oder 6GB/s bietet, richtig?
 
Ganz ehrlich:

Informier dich mal über das Konzept der Speichervirtualisierung und komm dann wieder zurück. Ich habs groß und breit erklärt in mehr als den beiden Sätzen. Da sollte auch erkenntlich werden, wie beide Aussagen zueinander passen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelle_Speicherverwaltung für den Einstieg

Ich gehe natürlich aber davon aus, dss eine extern anschließbare SSD (über den hypothetischen nach außen gelegten M.2-Anschluss) exakt so schnell sein kann wie die interne. Entweder weil MS eine Standard NVMe von der Stange nimmt oder die externen SSDs proprietär gestaltet werden.

Zu mehr hab ich hier keinen Bock, deine langen Diskussionen kannst du mit @Cycron führen :p
 
Zuletzt bearbeitet:
@el_barto
Danke für deine Erklärung, die eigentlch genau das sagt was ich einige Post vorher schon sehr vereinfacht geschrieben haben. Jetzt wird es vieleicht auch New Horizon klarer wo das Problem liegt und dass eine vieleicht doppelt so schnelle SSD in der Praxis keinen wirklichen Vorteil bringt. Da ist die CPU/GPU, sowie die Speicherbandbreite erheblich wichtiger, als eine superschnelle SSD.

@New Horizon
Wir reden hier von 2 NVMe SSD Lösungen und nicht von HDD und SSD, wie bei deinem Video zu Star Citizen. Die SSD der XB wäre immer noch deutlich schneller als eine HDD oder eine SSD am PC, die per SATA angschlossen ist.

Warum ruckelt dann die neue Spiderman auf der PS4 und auf der PS5 nicht?

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Die CPU/GPU, sowie die Speicherbandbreite sind doch erheblich wichtiger, als eine superschnelle SSD?

Star Citizen war nur ein Beispiel. Wenn die Entwickler ihre Spiel exakt auf eine virtuelle RAM Bandbreite von 6GB/s auslegen, dann ruckelt das Spiel entweder auf der Series X oder aber die gestreamten Textur- oder Geometriedaten müssen reduziert werden.
 
Ich gehe natürlich aber davon aus, dss eine extern anschließbare SSD (über den hypothetischen nach außen gelegten M.2-Anschluss) exakt so schnell sein kann wie die interne. Entweder weil MS eine Standard NVMe von der Stange nimmt oder die externen SSDs prorpietär gestaltet werden.

Na dann verstehen wir uns doch. Ein paar hier meinten ja man kann eine handelsübliche SSD anschließen und hätte außer längeren Ladezeiten keine Auswirkungen.
 
Du bist echt schwer von Begriff, oder?

Die Spider-Man Demo klappt EXAKT wegen den Vorteilen, die ich beschrieben habe. Die Daten können schnell von der SSD in den RAM geladen werden, so dass das Texture- und Assetstreaming, das sonst Sekunden dauert (von einer lahmen HDD) in Sekundenbruchteilen passiert.
Trotzdem liest die CPU/GPU wie gehabt Daten vom DRAM und NICHT von der SSD...
Wenn man eine Virtualisierung einsetzt, addressiert das Spiel Daten auf einem riesig großen Adressfeld, nicht nur dem physischen RAM. Die Übersetzung dieser virtuellen Speicheradressierung zu den phyischen RAM-Pages oder Pages auf der SSD übernimmt dann unsichtbar für das Spiel der Speichercontroller. Aber es passiert nach wie vor.

Wie gesagt: niht nur deswegen, sondern weil es mit immer wieder auffällt. Du bist doch technisch interessiert. Dann les dich doch bitte mal in Grundlagen der Rechnerarchitektur ein, damit du eine Ahnung bekommst, wie das alles abseits leerer Worthülsen wie TFLOP oder theoretische Bandbreiten-Penisvergleichen läuft...

EDIT: Oh, wegen deinem letzten Post: Wenn eine externe SSD erlaubt wäre, die man sich frei aussuchen kann, dann wäre es exakt so: Es würde alles genau so funktionieren wie gehabt, nur lädt es langsamer. Mit dem Nachteil, dass Entwickler natürlich auf diesen Usecase Rücksicht drauf nehmen müssten und nichts programmieren dürfen, das auseinanderfällt, wenn eine langsamere SSD genutzt wird.

Aber da bewegen wir uns wieder zu weit in den Wust aus Gerüchten rein, da wir weder Usecases für die NVMe kennen noch wissen, ob und welche externen SSDs erlaubt sind und und und. Da will ich nicht anfangen zu mutmaßen, weil es quasi nur Unbekannte gibt und da das Diskutieren imo müßig wird.

Mein Beweggrund für meinen post war eigentlich nur, einmal HALT, STOPP zu rufen, damit hier technisch nicht so firme INteressierte keine falschen EIndrücke mitnehmen.
 
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