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Der "Ich könnte kotzen" Thread (4 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zudem: Deutschland hat ein Rechtes und kein Linkes Problem.

Im Bundestag sitzt ne rechtsaußen Partei (mit geduldeten Krypto-Nazis) und Nebenbei geht es um so Schlagzeilen wie diese:

Um den Rechtsextremismus im Bund, Staatsschutz und der Polizei.
Den immer offener ausgetragenen Rechtsextremismus in der Gesellschaft.


Können gerne mal damit aufhören dieses reale gesellschaftliche Problem klein zureden beziehungsweise zu relativieren.
 
Naja, linksextremistisches Gedankengut ist angeblich moralisch vertretbar. Jetzt kann man natürlich jegliche Gewaltanwendung gegen den Staat und dessen Bedienstete und Organe bequem aus der Definition ausrechnen, aber in meiner Wahrnehmung ist das durchaus ein Teil davon. War irgendwo ein paar Seiten vorher.

du meinst das hier?
Ein politischer Extremismus muss sich nicht zwangsweise in körperlicher Gewalt äußern. Der linksextremistische Gedanke ist aber zumindest für mich moralisch auch vertretbar, während es der rechtsextremistische nicht ist. Ob man jetzt eine Maklerin angreift oder einen Flüchtling macht natürlich keinen großen Unterschied. Nur ist eins davon Alltag und das andere nicht.

äh ja... also wenn wir DAS schon in die verlosung nehmen... da steht sogar noch, dass das NICHT zwangsweise in körperlicher gewalt äußern muss, dass der GEDANKE vertretbar ist und dass es eben KEINEN unterschied macht ob eine maklerin oder ein flüchtling angegriffen wird.



ich bitte dich, das ist doch lächerlich.
 
Sorry, aber zum Linksextremismus gehört halt auch die Gewalt, die er mitbringt, dazu. Das akzeptiert man dann mit. Die bequeme Ausrede „muß nicht zwangsläufig dazugehören“ lasse ich nicht gelten. Sie gehört dazu - nimm es oder laß es.

Man kann sich nicht die Rosinen aus dem Kuchen picken und den Rest links liegen lassen (kein Wortspiel). Wer linksextremistisches Gedankengut moralisch okay findet, der hat auch die assozialen, gewalttätigen Chaoten an der Backe. Genauso wie ein „nur konservativer“ AfDler auch die braune Höcke-Brut an der Backe hat.

Von mir aus gibt es da keinen Linken-Bonus, auch wenn ich immer eher links der Mitte angesiedelt bin.
 
du meinst das hier?


äh ja... also wenn wir DAS schon in die verlosung nehmen... da steht sogar noch, dass das NICHT zwangsweise in körperlicher gewalt äußern muss, dass der GEDANKE vertretbar ist und dass es eben KEINEN unterschied macht ob eine maklerin oder ein flüchtling angegriffen wird.



ich bitte dich, das ist doch lächerlich.

So lächerlich finde ich das alles gar nicht. Wenn man hier sogar der Meinung ist, dass Gewalt gegen Polizisten weniger schlimm ist. Allein das man überhaupt solche Vergleiche anstellt ist pervers und dumm.
Aber im Zweifel finde ich den Ausländer jagenden Mob und seine Motive verachtenswerter als der linke Mob, der Steine auf die Cops während einer Demo wirft.
Und das so ein Müll auch noch Likes bekommt, sagt auch einiges über diese Personen aus.
 
Sorry, aber zum Linksextremismus gehört halt auch die Gewalt, die er mitbringt, dazu. Das akzeptiert man dann mit. Die bequeme Ausrede „muß nicht zwangsläufig dazugehören“ lasse ich nicht gelten. Sie gehört dazu - nimm es oder laß es.

Man kann sich nicht die Rosinen aus dem Kuchen picken und den Rest links liegen lassen (kein Wortspiel). Wer linksextremistisches Gedankengut moralisch okay findet, der hat auch die assozialen, gewalttätigen Chaoten an der Backe. Genauso wie ein „nur konservativer“ AfDler auch die braune Höcke-Brut an der Backe hat.

Von mir aus gibt es da keinen Linken-Bonus, auch wenn ich immer eher links der Mitte angesiedelt bin.

Ja, okay, das ist halt deine falsche Definition. Linksextremismus ist eine extreme politische Idee, die im Marxismus, Anarchismus und anderen Vorstellungen mündet. Rechtsextremismus hingegen schließt Chauvinismus und Rassismus ein. Das eine ist für mich moralisch vertretbar, das andere nicht. (Auch wenn ich nichts davon befürworte.)
Und nur weil ich eine extremistische Idee vertrete, heißt es nicht, dass ich sie auf radikale Weise umsetzen will oder Gewalt legitimiere. Als Christ muss ich auch nicht Kreuzzüge gutheißen und als Moslem keinen Heiligen Krieg. Warum sollte das inklusive sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Linksextremismus ist eine extreme politische Idee, die im Marxismus, Anarchismus und anderen Vorstellungen mündet

Das eine ist für mich möglich

Und das ist für mich völlig unverständlich, wie kann sowas akzeptabel sein? Das ist meine falsche Definition? Ich denke, daß meine Definition durchaus passend ist (und sie gilt für links wie rechts): Extremismus und Gewalt sind nicht akzeptabel.
 
ich fasse zusammen:
linksextremismus der sich intial gegen ein system und dinge richtet und als kern die idee hat dass alle menschen gleich sind und es ihnen gleich gut sehen soll
ist also genauso schlimm wie
rechtsextremismus der sich initial gegen menschen richtet und als kern die idee hat dass man herkunftsbedingt besser ist als jemand anderes.

das rechtsextremismus häufiger und selbstverständlicher in gewalt gezielt gegen menschen ausartet ist gleichzusetzen mit linksextremismus der seltener und nicht als selbstzweck in gewalt gegen menschen ausartet....

meine fresse ist das bescheuert. macht ihr mal, ich bin raus.
 
Das war quasi die Quintessenz meiner ganzen Beiträge, nachdem Gewalt ja in mancher Ausführung als legitim angesehen wurde. (abseits vom Gewaltmonopol)


Seite 2692: Ein Neo-Nazi stellt offen seine Gesinnung zur Schau und versucht damit auch noch Kohle zu machen, in dem er eine Biersorte offen in einem Getränkeladen ausstellen kann (nicht einmal daran gehindert wird) wo sofort klar ist welche Tonalität bei den Symbolen und Preisen mitspielt.

Weiter unten auf der selben Seite:
"Wäre lustig, wenn die das hier in Frankfurt aufstellen würden. Könnte schnell in eine unklare Brandursache enden. HappyEnd." -M3-
"Ist ja nicht nur erschreckend, dass das Zeug überhaupt angeboten und verkauft wird - nein da steht sogar im Artikel, dass es ausverkauft ist." Zyronerus
Daraufhin Gerri: "Wir reden hier vom Osten...."

Seite 2693: Es wird weiter darüber gesprochen, das so etwas nicht in Berlin möglich gewesen wäre (Das ein Nazi sein Nazi Bier und seine Ideologie so offen zur Schau stellen könnte). Dazu gesellt sich etwas Kritik über die pauschale "typisch Osten"-Phrase und dass nicht nur der Osten ein rechtes Problem hat.

Und dann kommt so ein Kommentar von dir:
"Hier gibt's leider genauso viele Linke Spinner, siehe aktuell in Leipzig. Und auch Berlin hat da ja seine grossen Probleme."

Stellst Links und Rechts gleich. Relativierst die wachsende Rechte Gefahr.
Und behauptest obendrein so einen rechten Blödsinn:
"... werden Gesetze erlassen (Anti-Diskrimierungsgesetz), die eine z.b polizeiliche Arbeit erheblich erschweren sollen."


Um es mal runter zu brechen.
Die Quintessenz deiner Beiträge hier war:
- Den Fokus vom Thema weg zu bewegen (Rechtsextremismus). [Leider erfolgreich]
- Das Thema auf Linke Gewalt zu lenken.
- Zu behaupten die Gefahr von Links sei heute genauso bedrohlich wie von Rechts. (Mumpitz!)


Ich sehe mich auf einmal mit irgendwelchen politischen Konzepten konfrontiert, von denen ich im Leben noch nie gehört habe, fahre angeblich Trollstrategien um meine rechte Propaganda zu verbreiten und soll mich mit dem 75 Gedenktag von Ausschwitz auseinandersetzen.

Für mich ist das hier ein zu großes Tohubawohu um da noch sachlich diskutieren zu können, weil ich auch einfach nicht das Verständnis mitbringe und sonst auch nicht politisch der Aktivste bin. Da sind mir wohl andere hier weit voraus. Deswegen sind die oben genannten Strategien ja auch so großer Mumpitz aber nett, dass man mir soviel Sachverstand zutraut. Aber das war es auch von meiner Seite mit den Rechtfertigungen, soviel Rückgrad muss sein.

Nicht böse gemeint, aber...
Du musst rechte Trollstrategien nicht verstehen um Opfer einer solchen Strategie und Propaganda zu werden. ;)



Auf den Rest habe ich einfach gerade nicht die Muse zu reagieren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, okay, das ist halt deine falsche Definition. Linksextremismus ist eine extreme politische Idee, die im Marxismus, Anarchismus und anderen Vorstellungen mündet. Rechtsextremismus hingegen schließt Chauvinismus und Rassismus ein. Das eine ist für mich moralisch vertretbar, das andere nicht. (Auch wenn ich nichts davon befürworte.)
Und nur weil ich eine extremistische Idee vertrete, heißt es nicht, dass ich sie auf radikale Weise umsetzen will oder Gewalt legitimiere. Als Christ muss ich auch nicht Kreuzzüge gutheißen und als Moslem keinen Heiligen Krieg. Warum sollte das inklusive sein.
Spricht man dann aber nicht vom Linksradikalismus?
Wo wiederum natürlich welche auch Linksextrem sein können?
Glaube die Begriffe schmeiße ich auch öfter mal durcheinander. Meinen beide aber nicht generell das Gleiche.
Gleiches natürlich auch für das rechte Spektrum.
 
Spricht man dann aber nicht vom Linksradikalismus? Wo wiederrum natürlich welche auch Linksextrem sein können?

@Fanatic Ja, Radikalismus schließt dann eine radikale politische Umsetzung ein, die natürlich Gewalt miteinschließt. Linksextremismus kann radikal sein, kann aber natürlich auch als reiner politischer Gedanke gefasst werden, wie auch Rechtsextremismus.

Und ich bin auch raus hier. Moderation brauchen wir nicht. Die Diskussionen verlaufen hier konstruktiv und gehen automatisch in die richtige Richtung. Yada yada. Viel Erfolg damit.
 
@Fanatic Ja, Radikalismus schließt dann eine radikale politische Umsetzung ein, die natürlich Gewalt miteinschließt. Linksextremismus kann radikal sein, kann aber natürlich auch als reiner politischer Gedanke gefasst werden, wie auch Rechtsextremismus.

Und ich bin auch raus hier. Moderation brauchen wir nicht. Die Diskussionen verlaufen hier konstruktiv und gehen automatisch in die richtige Richtung. Yada yada. Viel Erfolg damit.
Linksextrem schließt gewalt mit ein. Was beim Radikalismus nicht der Fall sein muss. Ich muss nochmal schauen. Hab vor Jahren ein Buch mal drüber gelesen. Muss einen Kumpel fragen der Sozialwissenschaften studiert.
 
@Fanatic Ja, Radikalismus schließt dann eine radikale politische Umsetzung ein, die natürlich Gewalt miteinschließt. Linksextremismus kann radikal sein, kann aber natürlich auch als reiner politischer Gedanke gefasst werden, wie auch Rechtsextremismus.

Und ich bin auch raus hier. Moderation brauchen wir nicht. Die Diskussionen verlaufen hier konstruktiv und gehen automatisch in die richtige Richtung. Yada yada. Viel Erfolg damit.

ich will dich jetzt nicht unbedingt in die diskussion zurückholen, aber gewalt ist mitnichten innerhalb der definition von radikalismus.

https://www.verfassungsschutz.de/de/service/glossar/extremismus-radikalismus

Extremismus/Radikalismus
Die Verfassungsschutzbehörden unterscheiden zwischen „Extremismus“ und „Radikalismus“, obwohl beide Begriffe oft synonym gebraucht werden. Bei „Radikalismus“ handelt es sich zwar auch um eine überspitzte, zum Extremen neigende Denk- und Handlungsweise, die gesellschaftliche Probleme und Konflikte bereits „von der Wurzel (lat. radix) her“ anpacken will. Im Unterschied zum „Extremismus“ sollen jedoch weder der demokratische Verfassungsstaat noch die damit verbundenen Grundprinzipien unserer Verfassungsordnung beseitigt werden. So sind z. B. Kapitalismuskritiker, die grundsätzliche Zweifel an der Struktur unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung äußern und sie von Grund auf verändern wollen, noch keine Extremisten. Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz. Auch wer seine radikalen Zielvorstellungen realisieren will, muss nicht befürchten, dass er vom Verfassungsschutz beobachtet wird, jedenfalls nicht, so lange er die Grundprinzipien unserer Verfassungsordnung anerkennt. Als extremistisch werden dagegen die Aktivitäten bezeichnet, die darauf abzielen, die Grundwerte der freiheitlichen Demokratie zu beseitigen.

kurz gefasst radikal steht für grundlegende veränderung innerhalb des systems, extrem wäre ausserhalb des systems. mehr nicht..
 
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