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TV The Witcher

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Man muss schon zugeben zu Beginn ist es sehr verwirrend. Bis man wirklich versteht es handelt sich um 3 verschiedene Zeiten braucht man schon einige Folgen bis sie sich dann in Folge 7 zusammenfügen.
Hat mir gefallen, dürfen bei der nächsten Staffel aber gerne mehr folgen werden.

Am meisten glänzen kann aber auf alle Fälle Yen, die nimmt glaub ich am meisten ein. Wenn man bedenkt der Witcher hat 5 Romane und einen Haufen an Kurzgeschichten (glaub zum Teil auch komplett ohne Gerald) kann man schon ordentlich Stoff einbringen.
 
Ich fand die Bücher schon sehr politisch mit den einzelnen Fraktionen. Und es ist schon nicht ganz so einfach wer zu wem hält oder hinterher betrügt. Geralt will sich ja aus der Politik heraushalten. Bin gespannt ob sie in den nächsten Teilen auch erklären wie er zum Titel Geralt von Riva gekommen ist. Insgesammt sind die Bücher ja ziemlich erwachsen, und das fängt die Serie gut ein. Manchmal gibt es halt nicht so wie bei Disney nur schwarz und weiß.
 
Grade beendet.

Es werden Entscheidungen getroffen, die nur mit gutem Willen als mindestens fragwürdig erachtet werden können. Das zieht sich durch fast sämtliche Aspekte der Serie.

Trotzdem kann ich die zweite Staffel kaum erwarten.

Es ist so weird.

Handwerklich und inszenatorisch ist die Serie stellenweise holprig und erzählerisch hat es mehr mit Westworld gemein, als man erwarten würde.

Trotzdem hat's Bock gemacht.

Huh.
 
Bei aller Liebe, aber wer behauptet die Serie würde sich aufmerksamen Zuschauern gut und nachvollziehbar erklären, redet sich da was schön. :D

Ich habe bis Ep.4 gesehen und jeder...einfach jeder Charakter spricht zu 90% der Zeit in unverständlichen Metaphern. Die Geschehnisse und Motivationen der Charaktere werden sehr selten klar. Rituale nicht erklärt. Die Striga-Storyline würde ich da alleinig ausklammern...

Und wenn Teile der Zuschauerschaft schon nicht peilen, wo es Zeitsprünge gibt und in welcher Größenordnung, ist das schlicht und ergreifend ein erzählerischer Fail.

Ich sage nicht, dass die Serie scheisse ist aber der Einstieg in die Welt ist lazy und nicht gelungen. Meine Meinung. :p
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sage nicht, dass die Serie scheisse ist aber der Einstieg in die Welt ist lazy und nicht gelungen. Punkt.

Faulheit hat da mit Sicherheit nichts mit zu tun. Ich glaube es liegt schlicht daran, dass man unbedingt Yennefer, Ciri und Geralt im einzelnen genügend beleuchten wollte, bevor man sie zusammenfügt.

Zugegeben, die Serie betreibt sehr viel namedropping von Begriffen, die man sehr wahrscheinlich nicht deuten kann, wenn man nicht mindestens die Bücher oder die Spiele gespielt hat. Das ist aber auch in gewisser Weise ein Teil der Faszination. Das war bei Game of Thrones für nicht-buch-leser ähnlich.
 
Also ich komme gut klar und bin so eine Erzählweise durchaus gewohnt. Trotzdem verstehe ich jeden der Probleme hat dem ganzen zu folgen. Die Serie hat auf jeden Fall einen sehr sperrigen Zugang. Gerade die Leute die bisher noch gar nix mit dem Universum zu tun hatten, werden sich mehrmals denken was da überhaupt los ist. Bei den Zeitebenen sowieso.

Edit: GoT fand ich als Nichtkenner der Bücher viel einfacher zu folgen. Das merke ich gerade auch an der Person mit der ich damals GoT und jetzt den Witcher schaue.
 
Hab den dritten Teil durchgespielt und checke trotzdem nichts. Keine Ahnung was ihr euch da schön redet. Weiß nur, dass ich den Krüppel, die sich nun verschönert hat am Ende der dritten Folge gerne mal bearbeiten würde. Nach der Transformation natürlich!

:grins:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr nehmt die Spiele und wundert euch warum ihr nicht alles versteht. Die Spiele haben Gerald zum Massenmörder gemacht.
In der Welt von The Witcher sind Monster "selten", Gerald muss oft schauen wo er bleibt weil er keine Aufträge hat. (Siehe Folge 1 wo er versucht auch nur irgendwie an Kohle für die Reste des Monsters zu kommen).

Triss ist in den Büchern weit weniger relevant als in den Spielen, Yen dagegen sehr. Eigentlich hat Gerald auch keine Chancen gegen Hexen, Zauberer und Co. Er ist halt ein übermensch, hat ein paar Fähigkeiten und eine Kampfausbildung. Das war es aber auch. Er hält sich aus Politik bis auf wenige Ausnahmen auch raus. Wir haben hier jetzt auch mehr oder weniger den Fokus auf die Kurzgeschichten und nicht die 5 Romane. Hätte man ein wenig für eine Serie ändern können aber passt soweit.

Ciri, Yen und Gerald sind die 3 Hauptfiguren der Geschichte. Wann was passiert ist zwar nicht deutlich aber spätestens und wirklich allerspätestens in Folge 7 versteht man wann man ist.
 
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