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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

15-20 Minuten wobei der Hinweg immer ätzend ist weil es überwiegend Berg auf geht. Aber der Rückweg ist dann umso angenehmer. Das erste Jahr nach meinem Rückzug nach Bochum bin ich auch gelaufen aber hatte dann einfach kein Bock mehr drauf. Ist auch nicht so toll, wenn man verschwitzt auf die Arbeit kommt oder große Pakete nach Hause schleppen muss.
 
Absurde geschichte, hab mir die agb durchgelesen, da steht ausschließlich, dass der Abonnent 10€ zahlen muss wenn er die karte nach kündigung / ablauf nicht zurück schickt. Die darf den besitz nicht einziehen und es ist auch nicht mal notwendig denn das unternehmen bekommt ja 10€ und hatbdamit vermutlich noch einen gewinn generiert. Das ist diebstahl was die frau getan hat. Würde mich totlachen wenn jetzt die bearbeitungsgebühr gezahlt werden muss für die neue karte denn das regelt ebenso die agb.
 
15-20 Minuten wobei der Hinweg immer ätzend ist weil es überwiegend Berg auf geht. Aber der Rückweg ist dann umso angenehmer. Das erste Jahr nach meinem Rückzug nach Bochum bin ich auch gelaufen aber hatte dann einfach kein Bock mehr drauf. Ist auch nicht so toll, wenn man verschwitzt auf die Arbeit kommt oder große Pakete nach Hause schleppen muss.
Zur Arbeit ist ja dann nur bergab... bei den Temperaturen... und du kommst verschwitzt an? :grins:

Das ist auch so richtig deutsch, sich da hin zu stellen und darauf zu pochen das die busfahrerin jetzt einen mit nimmt, sonst holt man die Polizei! Am besten noch Wörter wie unerhört und Skandal schreien und auf den Boden stampfen. Dann sollen lieber die anderen 40 im vollen Bus leiden als das ich hier Unrecht erleide!!! :lol:

Typisch Deutsch ist kram nicht zu verstehen und rumzulabern... ;)

Er hat geschrieben, er hätte diskutieren können bis die Busfahrerein die Polizei ruft und sie ihn entfernen. Worauf er keine Lust hatte. Auch den anderen Fahrgästen gegenüber wollte er das nicht...
 
Das ist auch so richtig deutsch, sich da hin zu stellen und darauf zu pochen das die busfahrerin jetzt einen mit nimmt, sonst holt man die Polizei! Am besten noch Wörter wie unerhört und Skandal schreien und auf den Boden stampfen. Dann sollen lieber die anderen 40 im vollen Bus leiden als das ich hier Unrecht erleide!!! :lol:
Andererseits: alles einfach so hinnehmen? Kanns irgendwie auch nicht sein. Ich hätte nen Ticket gelöst und das Geld von der Verkehrsgesellschaft zurückverlangt. Samt Beschwerde wegen der Trutsche.
 
Zur Arbeit ist ja dann nur bergab... bei den Temperaturen... und du kommst verschwitzt an? :grins:



Typisch Deutsch ist kram nicht zu verstehen und rumzulabern... ;)

Er hat geschrieben, er hätte diskutieren können bis die Busfahrerein die Polizei ruft und sie ihn entfernen. Worauf er keine Lust hatte. Auch den anderen Fahrgästen gegenüber wollte er das nicht...
Ich bezog mich auf gerris Aussage. Demnach Glückwunsch, du bist typisch deutsch. :D
 
Zur Arbeit ist es bergauf und da meine Gesundheit im Arsch ist, schwitze ich bei der kleinsten Belastung. Da ist das Shirt selbst nach lächerlicher 20 Minuten Fußweg fast durchgeschwitzt.
I see... sorry dafür. Schnapp dir so einen Roller!

Ich bezog mich auf gerris Aussage. Demnach Glückwunsch, du bist typisch deutsch. :D

Hätte ich jetzt auch gesagt. :D

Gerri hat nichts in diese Richtung, zum Thema Polizei oder allgemein zu dem was er getan hätte geschrieben... :ugly:
 
Wenn man der Held im Zelt sein möchte lässt man sich den Namen von ihr geben, holt sich ein Ticket und ruft später beim Anbieter an und beschwert sich. Alles andere ist unnötiges eskalieren lassen. Das hat dann auch nix mit über sich ergehen lassen zu tun. Manchmal gibt tatsächlich der klüger nach.

Edit: aber das ist natürlich nur meine meinung. Quasi in my great and unmatched wisdom. :D
 
Das unterhöhlt in meinen Augen ja gerade den Kern unseres solidarischen Versicherungssystems, das ja genau darauf begründet ist: dass alle (die es können) ihren Beitrag dazu leisten, dass aus einer Gemeinschaftskasse die medizinischen Behandlungskosten des*der Einzelnen finanziert werden. Ganz gleich, wie teuer diese nun sein mögen, sofern sie medizinisch notwendig sind.

Ich weiß nicht, wie es das Solidarsystem unterhöhlen könnte, wenn man als Beteiligter weiß, was für Kosten man verursacht? Ich will ja die Finanzierung ja überhaupt nicht antasten (auch wenn ich das Gefühl habe, daß Du mir das hier implizit unterstellen willst). Im Gegenteil, es ist dem Solidarprinzip durchaus dienlich, wenn es da ein wenig mehr Transparenz gibt. Dann wissen es Einige vielleicht etwas mehr zu schätzen, was sie hierzulande haben.
 
Ich weiß nicht. Das unterhöhlt in meinen Augen ja gerade den Kern unseres solidarischen Versicherungssystems, das ja genau darauf begründet ist: dass alle (die es können) ihren Beitrag dazu leisten, dass aus einer Gemeinschaftskasse die medizinischen Behandlungskosten des*der Einzelnen finanziert werden. Ganz gleich, wie teuer diese nun sein mögen, sofern sie medizinisch notwendig sind.
Ich bin heilfroh, dass es (noch) so ist, dass man als Patient*in von den Sorgen, sich eine etwaige Behandlung,Therapie oder Gesundheitsleistung nicht leisten zu können, weitestgehend befreit ist¹.
Und es ist eben nicht so, dass Kosten "für sie übernommen" werden, sondern die Kosten werden gemeinschaftlich getragen und damit von denjenigen finanziert, die diese medizinischen Behandlungen letztlich in Anspruch nehmen müssen (wichtig: keine*r will medizinische Hilfe in Anspruch nehmen). Ihre Behandlung wird nicht fremdfinanziert, sondern von einer solidarischen Gemeinschaft getragen, dessen Teil sie selbst sind. Punkt.

Klar ist: ein solches Gesundheitssystem muss finanziert werden und eine Gesellschaft muss sich das leisten können - und vor allem leisten wollen.
Leider beginnt die Erosion dieses Willens dort, wo den Leistungsbezieher*innen eine Verantwortung für das Funktionieren des Systems zugeschrieben wird. Das Sichtbarmachen der Behandlungskosten ist in meinen Augen nur der erste Schritt zu einer Entsolidarisierung.

¹ In der Praxis ist das leider nicht immer so. Gerade im Bereich von chronischen Behinderungen müssen Betroffene mühsam dafür kämpfen, dass ihnen Gesundheitsleistungen zugestanden werden und oftmals werden sie ihnen auch verwehrt.

Die Entsolidalisierung beginnt doch schon damit, dass Behandlungen für Krankheiten übernommen werden, auf die man es quasi angelegt hat.

Um ein Beispiel zu nennen... Kettenraucher sollten für alle Risiken, die damit in Verbindung gebracht werden, selbst einstehen.
 
Die Entsolidalisierung beginnt doch schon damit, dass Behandlungen für Krankheiten übernommen werden, auf die man es quasi angelegt hat.

Um ein Beispiel zu nennen... Kettenraucher sollten für alle Risiken, die damit in Verbindung gebracht werden, selbst einstehen.
Du kannst dich ja gerne mit diesen Personen entsolidarisieren indem du zu einer privaten Krankenkasse wechselst.
 
Die Entsolidalisierung beginnt doch schon damit, dass Behandlungen für Krankheiten übernommen werden, auf die man es quasi angelegt hat.

Um ein Beispiel zu nennen... Kettenraucher sollten für alle Risiken, die damit in Verbindung gebracht werden, selbst einstehen.

Nee, gerade das ist Entsolidarisierung. Quasi jeder hat sowas, was nicht gerade gesundheitsförderlich ist, in seinem Lebenstil. 95% der Sportler könnte man sonst gleich aus dem GKV schmeißen :D
 
Ich weiß nicht, wie es das Solidarsystem unterhöhlen könnte, wenn man als Beteiligter weiß, was für Kosten man verursacht?
Ich würde im Gegenzug argumentieren: vielleicht ist es sogar besser, wenn man diese Kosten nicht transparent macht. Weil sie in einer absurden Neid-Debatte gegen Betroffene verwendet werden (selbst Kettenraucher*innen hoffen nicht zu erkranken und sind letztlich nicht dafür zu beneiden, wenn sie es doch tun). Siehe nun bereits zwei User, die nachfolgend auf deinen Beitrag in diese Richtung kommentiert haben.
 
Nee, gerade das ist Entsolidarisierung. Quasi jeder hat sowas, was nicht gerade gesundheitsförderlich ist, in seinem Lebenstil. 95% der Sportler könnte man sonst gleich aus dem GKV schmeißen :D

Ich behaupte mal, dass der Sport mindestens so vielen Problemen vorbeugt, wie er sie durch Gefahren schafft. Obwohl es sogar noch weiter gehen dürfte...

Wohingegen das Rauchen ausschließlich und nahezu garantiert zu Problemen führt...

Klar gibt es viele Risikofaktoren, aber manche grenzen doch einfach schon an Selbstverstümmelung.
 
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