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Gast
Ja, das kann ich verstehen: „Rassisten-Schweine“ gefällt mir auch besser als „Bodensatz“Ich hab bei solchen Begriffen immer noch Bauchschmerzen, auch wenn es um AfD-Wähler geht.

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Ja, das kann ich verstehen: „Rassisten-Schweine“ gefällt mir auch besser als „Bodensatz“Ich hab bei solchen Begriffen immer noch Bauchschmerzen, auch wenn es um AfD-Wähler geht.

Das ist auf jeden Fall näher dran. Aber falls du mich meinen solltest, ich habe nicht die Wähler sondern den Politiker angesprochen.Ja, das kann ich verstehen: „Rassisten-Schweine“ gefällt mir auch besser als „Bodensatz“![]()
Schon klarDas ist auf jeden Fall näher dran. Aber falls du mich meinen solltest, ich habe nicht die Wähler sondern den Politiker angesprochen.![]()

Der CDU-Landtagsabgeordnete und Vizefraktionschef Michael Heym schloss indes auch eine Koalition mit der AfD nicht aus. "Man tut der Demokratie keinen Gefallen, wenn man ein Viertel der Wählerschaft verprellt", sagte Heym der Nachrichtenagentur dpa. "Rechnerisch reicht es für ein Bündnis aus AfD, CDU und FDP. Ich finde, das sollte man nicht von vornherein ausschließen." Zuvor hatte der MDR darüber berichtet.

Ja, und wenn ich dann noch lese: "Parteichefin Kramp-Karrenbauer verweist auf die Beschlusslage der Bundespartei." - Dann bringt mich das noch zusätzlich auf die Palme...Quelle: https://www.spiegel.de/politik/deut...tionsvize-michael-heym-mit-afd-a-1293700.html
Mir kommt gerade spontan das Mittagessen wieder hoch![]()
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https://www.zeit.de/kultur/2019-10/afd-thueringen-bjoern-hoecke-waehler-rechtsextreme-kommentarFür die knapp 24 Prozent der Thüringer hingegen, die die AfD und damit Höcke gewählt haben, fehlen noch immer einigen die Worte. Und anstatt den naheliegenden Gedanken in Betracht zu ziehen, dass, wer einen Rechtsextremen wählt, möglicherweise selbst einer sein könnte, werden laufend außerpolitische Erklärungen herangezogen, die den Blick aufs Eigentliche verunklaren. Mal seien AfD-Wähler frustriert, weil ihre Kinder weggezogen seien; mal käme der Bus nach Unter- oder Oberdorla nur noch einmal am Tag; mal wollen sie keine Windräder; mal kämen sie bei dem nicht mehr mit, was in Berliner Trendbezirken besprochen würde; mal sei die Treuhand schuld. Und all dies türme sich eben zu diesen Frustrationshalden auf, unter denen erdrückt der Wähler oder die Wählerin aus Verzweiflung gar nicht mehr anders könne, als AfD zu wählen.
Nun ist es vielleicht im Einzelnen müßig zu klären, woher die mentalen Verwahrlosungen stammen, die einen dazu bringen, für eine offen rassistische und offen antidemokratische Partei zu stimmen, nur weil der Bus nicht kommt oder ein Windrad den freien Blick auf eine Kuhwiese trübt. In etlichen Kommentaren zur Thüringen-Wahl aber wurde eine offensichtliche Erklärung einfach verworfen, indem es dort hieß: Knapp 24 Prozent hätten für die AfD gestimmt, obwohl an ihrer Spitze ein Rechtsextremer steht, als sei dies ein Beweis für die dramatische Lage des Seelenhaushalts, aus der heraus sich diese 24 Prozent nicht anders zu helfen wüssten. Dass sie allein deshalb für Höcke stimmten, weil er ein Rechtsextremer ist, scheint den Kommentatoren wohl zu abwegig gewesen zu sein. Den einen womöglich aus unerschütterlicher Gutmütigkeit, den anderen womöglich aus kalkuliertem Opportunismus, der in der AfD-Wählerschaft bloß verirrte Menschlein sieht, die fürderhin noch potenzielle Wähler, Zuschauer oder Leser sein könnten. Wenn man selbst nur eine Idee hätte, welches Angebot man ihnen machen müsste.
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