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Der Politikthread

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Ich konnte den Begriff "Faschismus" auch nicht exakt eingrenzen und habe mich dann schlau gemacht.


Ich verstehe zwar harrybarry's Post und seine Aufforderung an @SirHorst , er solle mit seiner Aussage Höcke sei "eine rassistische drecksfotze wenn man so will." nicht alles in einen Topf werfen nicht.

@harrybarry Hä? Wie, was, wo, warum?
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Und warum es ihm so wichtig war, auch einen Kommunistischen Faschismus zu erkennen und darauf hinzuweisen. Wenn der Faschismus Begriff ganz eindeutig und klar an nationalistische und rechtsorientierte, antidemokratische Strukturen hängt. Kommunistische Strömungen und Diktaturen sind nicht Faschistisch, maximal Faschistoid (Faschismus ähnlich), gerade weil ihnen der nationalistische und rechtsextreme Bezug fehlt. Der Begriff Faschistoid bezieht sich hier auf eine Ähnlichkeit beim Führerkult und der autoritären, antidemokratischen Tendenzen, aber Faschistisch können nur nationalistische und rechtsextreme Strukturen sein.

Definitionen des Faschismusbegriffs

Im Allgemeinen wird Faschismus als historisch-politischer Oberbegriff für verschiedene rechtsgerichtete, antidemokratische Bewegungen oder Diktaturen, vor allem nach dem Ersten Weltkrieg, benutzt.

Wenngleich über die detailreicheren bestimmenden Merkmale und die Entstehungsbedingungen faschistischer Bewegungen bis heute kein Konsens herrscht, wurden in neuerer Zeit doch Definitionen erarbeitet, die wesentliche konstitutive Bestandteile dieser Bewegungen und ihres ideologischen Gedankenguts erfassen.

Im Jahr 2004 formulierte der US-amerikanische Politikwissenschaftler Matthew Lyons folgende Faschismusdefinition:

„Faschismus ist eine Form rechtsextremer Ideologie, die die Nation oder Rasse als organische Gemeinschaft, die alle anderen Loyalitäten übersteigt, verherrlicht. Er betont einen Mythos von nationaler oder rassischer Wiedergeburt nach einer Periode des Niedergangs und Zerfalls. Zu diesem Zweck ruft Faschismus nach einer ‚spirituellen Revolution‘ gegen Zeichen des moralischen Niedergangs wie Individualismus und Materialismus und zielt darauf, die organische Gemeinschaft von 'andersartigen' Kräften und Gruppen, die sie bedrohen, zu reinigen. Faschismus tendiert dazu, Männlichkeit, Jugend, mystische Einheit und die regenerative Kraft von Gewalt zu verherrlichen. Oft – aber nicht immer – unterstützt er Lehren rassischer Überlegenheit, ethnische Verfolgung, imperialistische Ausdehnung und Völkermord. Faschismus kann gleichzeitig eine Form von Internationalismus annehmen, die entweder auf rassischer oder ideologischer Solidarität über nationale Grenzen hinweg beruht. Normalerweise verschreibt sich Faschismus offener männlicher Vorherrschaft, obwohl er manchmal auch weibliche Solidarität und neue Möglichkeiten für Frauen einer privilegierten Nation oder Rasse unterstützen kann.“[8][9]

In seinem im Jahre 2004 veröffentlichten Buch The Anatomy of Fascism definiert der US-amerikanische Geschichtsprofessor Robert O. Paxton Faschismus so:

„Faschismus kann definiert werden als eine Form des politischen Verhaltens, das gekennzeichnet ist durch eine obsessive Beschäftigung mit Niedergang, Demütigung oder Opferrolle einer Gemeinschaft und durch kompensatorische Kulte der Einheit, Stärke und Reinheit, wobei eine massenbasierte Partei von entschlossenen nationalistischen Aktivisten in unbequemer, aber effektiver Zusammenarbeit mit traditionellen Eliten demokratische Freiheiten aufgibt und mittels einer als erlösend verklärten Gewalt und ohne ethische oder gesetzliche Beschränkungen Ziele der inneren Säuberung und äußeren Expansion verfolgt.“[10]

Als „faschistoid“ werden Eigenschaften bzw. Haltungen bezeichnet, die faschistische Züge tragen oder dem Faschismus ähnlich sind, meist jedoch in abgeschwächter oder differenzierter Form auftreten. Auch einzelne Bestandteile einer Ideologie bzw. eines politischen Systems werden manchmal als „faschistoid“ bezeichnet. Man spricht dann von „faschistoiden Tendenzen“ des jeweiligen Systems bzw. der betreffenden Ideologie.

(wikipedia: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Faschismustheorie)
 
Ich bekomme eine Verwarnung weil ich bei jemanden eine Mutation vermutet habe, "rassistische drecksfotze" scheint aber ok zu sein.

Hätte einfach ausfallend werden sollen.

Wo ist das Problem?
SirHorst bezieht sich doch auf das Faschist und einen Faschist darf man doch wohl noch als drecksfotze beschreiben, wenn man so will.
 

Hab ich schon lange mitbekommen. Da ist mein Beitrag auch noch voll im Recht. :gerri:

Ich meine ich habe hier nur auf durchaus mögliche Mutationen hingewiesen. Biologisch durchaus möglich. :ugly:

KT richtet sich aber wohl nicht nur an Gesetze sondern eigenen Regeln denen man bei einer Anmeldung freiwillig aussetzt.
Aber gut, drecksfotze nutz ich dann ab jetzt auch.
 
:lol: das traurige ist, dass es ihm auch noch viele glauben.

Dabei fällt mir ein, ich find Serdar Somuncus Beitrag mittlerweile immer besser, so viele Leute posten es auf FB weil sie denken, dass sie einen Mitstreiter gegen FFF gefunden haben und dann kommt erst langsam die Erkenntnis dass es Sarkasmus ist.

Entweder genial oder naiv von Hr. Somuncu.

Das Saarland ist ja traditionell links aber dieses Jahr wirds echt hart, erst wirft Ford 1500 Leute raus, jetzt innerhalb von 14 Tagen machen die Gusswerke (1200) zu, ZF (Rekordauftrag von BMW in 2019 geholt bis 2030) kündigt an von 22-26 2250 Leute zu entlassen wegen Verlagerung nach Ungarn, Saarstahl entlässt 1500 und outsourct 1000 Leute..... yeah......

Der Betriebsrat von Saarstahl gibt jetzt schon der CO2 Steuer und FFF die Schuld, außerdem der Regierung....
 
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