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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

IMO endet das aber, wenn sich Leute in Notsituationen von Quacksalbern mit (teuren) esoterischen Bullshit-Methoden einlullen lassen. Da sollte man gegen angehen und aufklären.

Hm warum eigentlich? Wenn er eh stirbt ist es doch egal ob er seine Kohle verprasst. Grenze wäre für mich da erreicht wo die freie Willensbildung ausgeschlossen ist.

Gerade bei der Schmertherapie gibts doch viele beispiele in der die naturheilkunde wunderbar funkrioniert und die Menschen "glücklich" gehen.
 
Meine Oma wurde gestern beerdigt, mein Onkel (der jüngere Bruder meines Vaters) sieht um 10 Jahre älter aus, kann kaum laufen und hat sehr trübe Augen. Ich war geschockt ihn so zu sehen, aber der Rest der Verwandtschaft sieht auch nicht prickelnd aus. Sie sehen sich alle aber schon bald auf dem "Gottesacker" liegen, und meine negative Grundeinstellung muss wohl in der Familie liegen.

Meine Mutter ist vor einigen Wochen gestürzt (was sie allen verheimlichte), hat eine Hüftverletzung und will aber nicht zum Arzt, weil sie unter einer Agoraphobie leidet.

Sie lebt quasi nur auf der Couch, isst, schläft seitlich und macht auch ... WC Sachen dort. (Vater unterstützt sie soweit er kann.) Das Wasser sammelt sich bereits in ihren Beinen, die sie fast unbeweglich auf den Boden stehen hat. Die Füße sind geplatzt, alles ist eitrig und stinkt. Sie bräuchte Medikamente, einen Arzt und ... überhaupt.

Ich bin bedient. Es gab zwar, auch durch meine Schwester (die Krankenschwester ist), nun eine ordentliche Wundversorgung, aber auf Dauer geht das nicht so weiter. Zwingen kann man sie leider zu nichts. :/




Achso, ich wollte mich hier nur auskotzen, und euch vielleicht deutlich machen das ihr es gar ein wenig besser habt, auch wenn euch gewisse Situationen oder Probleme gerade stark belasten mögen. Kopf hoch, und viel Kraft euch allen. :knuddel:
 
Zwingen kann man sie leider zu nichts. :/
Ganz ehrlich, prüf das mal. Bei der Sachlage sollte man über Betreuungsgericht oder sozialpsychiatrischen Dienst die Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen mal prüfen lassen. Wenn das Ergebnis ist, dass sie immer noch frei ihren Willen bilden und entscheiden kann... okay, dann ist es so. Dann lässt sich tatsächlich nichts machen.
 
Ganz ehrlich, prüf das mal. Bei der Sachlage sollte man über Betreuungsgericht oder sozialpsychiatrischen Dienst die Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen mal prüfen lassen. Wenn das Ergebnis ist, dass sie immer noch frei ihren Willen bilden und entscheiden kann... okay, dann ist es so. Dann lässt sich tatsächlich nichts machen.

Werde ich definitiv machen. Danke für den Ratschlag.
 
Ganz ehrlich, prüf das mal. Bei der Sachlage sollte man über Betreuungsgericht oder sozialpsychiatrischen Dienst die Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen mal prüfen lassen. Wenn das Ergebnis ist, dass sie immer noch frei ihren Willen bilden und entscheiden kann... okay, dann ist es so. Dann lässt sich tatsächlich nichts machen.
Wobei das ewig dauert und das nicht so klingt als wäre da ewig Zeit ohne da jetzt schwarz malen zu wollen. Es ist halt immer sehr schwierig wenn das familiäre Umfeld das meidende Verhalten noch fördert aber auf der anderen Seite würde sie anscheinend ja auch ohne nicht das Haus verlassen. Es gibt allerdings doch Ärzte und auch pflegedienste die Hausbesuche machen. Das wäre ehrlich gesagt mein erster Anhaltspunkt.
 
Wobei das ewig dauert und das nicht so klingt als wäre da ewig Zeit ohne da jetzt schwarz malen zu wollen. Es ist halt immer sehr schwierig wenn das familiäre Umfeld das meidende Verhalten noch fördert aber auf der anderen Seite würde sie anscheinend ja auch ohne nicht das Haus verlassen. Es gibt allerdings doch Ärzte und auch pflegedienste die Hausbesuche machen. Das wäre ehrlich gesagt mein erster Anhaltspunkt.
Naja, ewig dauert das nicht, aber man prüft halt im Ergebnis Grundrechtseingriffe. Das geht halt auch nicht von heut auf morgen.
 
Meine Oma wurde gestern beerdigt, mein Onkel (der jüngere Bruder meines Vaters) sieht um 10 Jahre älter aus, kann kaum laufen und hat sehr trübe Augen. Ich war geschockt ihn so zu sehen, aber der Rest der Verwandtschaft sieht auch nicht prickelnd aus. Sie sehen sich alle aber schon bald auf dem "Gottesacker" liegen, und meine negative Grundeinstellung muss wohl in der Familie liegen.

Meine Mutter ist vor einigen Wochen gestürzt (was sie allen verheimlichte), hat eine Hüftverletzung und will aber nicht zum Arzt, weil sie unter einer Agoraphobie leidet.

Sie lebt quasi nur auf der Couch, isst, schläft seitlich und macht auch ... WC Sachen dort. (Vater unterstützt sie soweit er kann.) Das Wasser sammelt sich bereits in ihren Beinen, die sie fast unbeweglich auf den Boden stehen hat. Die Füße sind geplatzt, alles ist eitrig und stinkt. Sie bräuchte Medikamente, einen Arzt und ... überhaupt.

Ich bin bedient. Es gab zwar, auch durch meine Schwester (die Krankenschwester ist), nun eine ordentliche Wundversorgung, aber auf Dauer geht das nicht so weiter. Zwingen kann man sie leider zu nichts. :/




Achso, ich wollte mich hier nur auskotzen, und euch vielleicht deutlich machen das ihr es gar ein wenig besser habt, auch wenn euch gewisse Situationen oder Probleme gerade stark belasten mögen. Kopf hoch, und viel Kraft euch allen. :knuddel:
Als erstes kannst Du beim Amtsgericht eine Betreuung beantragen und ich würde mich einmal an die Pflegekasse wenden zwecks eines Pflegegrad. Frag einfach ob die Dir mal einen Pflegeberater vorbeischicken können. Der kann euch dann erstmal helfen. Du musst da unbedingt was machen und nicht zu lange warten.
 
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