lüsterneLINDA
Lass doch die engine skalieren
Ja sorry, für mich hat es sich bei dir aber so angehört, als wäre es eben NICHT egal und die jährlichen Rücklagen müssten auf alle Fälle regelmäßig angepasst werden.Es ist völlig egal, ob Du die Rücklage an die Inflation anpaßt oder nicht. Oder ob Du überhaupt eine Rücklage bildest oder stattdessen das Ganze lieber aus der Portokasse zahlst. Die Rücklage nutzt man ja nur, weil man idR nicht das Geld für eine große Investition rumliegen hat, quasi ein Sparkonto.
Fakt ist aber, die Rechnung, die Du von deinem Handwerker bekommst, enthält die Inflation und alle Arbeiten rund um die Immobilien sind in den letzten Jahren überdurchschnittlich teuer geworden. Die Handwerker können sich ja zZt. aussuchen, bei wem sie was machen wollen. Man kann ja teilweise froh sein, überhaupt jemnd zu bekommen. Wenn ihr in letzter Zeit nicht machen mußtet, hattet Ihr Glück. Und Ihr werdet Euch wundern, wenn Ihr beim nächsten Mal eine große Rechnung bekommt.
Wenn sie nicht jährlich angepasst werden, was ich für die Regel halte, bis ihr mich eines besseren belehrt, welche Mehrkosten fallen denn dann effektiv dem Vermieter real an, die er nur über jährliche Mietpreierhöhungen vom Mieter zurück erhalten kann?
Würde ich mich heute dazu entscheiden meine Wohnung zu vermieten, dann fällt mir nichts ein was passieren könnte, dass ich nicht mindestens die nächsten 5 Jahre mit exakt der heutigen Miete auskommen könnte.
Und ich verrate euch was, die längste Zeit meines Lebens war ich Mieter. Gut ich war nie länger als 6 Jahre in einer Wohnung, aber mir wurde nie die Miete erhöht. Hatte ich immer Glück und meine Vermieter waren alle zu dumm die Miete nicht wenigstens um die Preissteigerung zu erhöhen? Vielleicht. Ich gehe allerdings davon aus, dass die Vermieter schlau genug waren um einen Meter voraus zu denken und haben am Anfang eine Miete angesetzt, mit der man gut die nächsten 5-7 Jahre mit gutem Gewinn wirtschaften kann.
Und wenn es jetzt (doch) egal ist, wann man die Preissteigerung einplant, was um Gottes Willen spricht dagegen, dass man dies gleich für einen bestimmten Zeitraum macht, wie z.B. 5 Jahre und so lange die Mieten stabil hällt? Ginge das jetzt Okay mit dir oder nicht. Ich bin etwas verunsichert. Denn wenn es Okay ist, wie dein letzter Post deutlich aussagt, dann verstehe ich unser Problem nicht, da wir einer Meinung sind.
Und jetzt Mal ein ganz krasser Vorschlag, was wäre wenn die Politik am Ende verabschieden würde, dass die Vermieter die Miete für den Zeitraum X genau um die Preissteigerung jährlich anpassen dürfen?
Ich schätze Mal 90% der betroffenen Berliner Mieter würden diese Lösung mit Handkuss annehmen und darauf anstoßen.
Was wäre in diesem Fall so inakzeptabel für die Vermieter, wenn ihnen dadurch im Schnitt keine Mehrkosten entstehen würden?



