Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

VOTE E-Scooter, E-Skateboards etc. Schon gefahren?

Deine Meinung zu E-Scootern?


  • Umfrageteilnehmer
    103

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab gestern nacht extra mit nem kollegen der scooter hasst, nen scooter ausgeliehen, er hasst scooter jetzt weniger. :D

Das ding ging aber auch ab, alter, entweder war der brand neu oder es war ein neues modell, verdammt spaßig gewesen.
 
sorry, aber wieviel unterschiedliche Fahrzeuge sollen noch im Straßenverkehr fahren? Als Autofahrer hat man schon genug mit Fahrradfahrern zu kämpfen. Das da in der Stadt nicht noch mehr unfälle passieren, wundert mich echt.
 
Halte nichts von denen, wir verkaufen die selbst auch und viele meiner Kollegen fahren mittlerweile vom Parkplatz zur Arbeit, dh. Die 500m gehen vermeiden Sie auch noch, man merkt auch wie sie langsam fetter werden.

Wir steuern mit rasenden Schritten oder besser Rollern auf eine Wall-E Bevölkerung zu. Ich persönlich fahr mitm Bus zur Arbeit und bekomme ohne extra Sport zu treiben so meine 8000 Schritte Bewegung am Tag. Warum nach oder vor der Arbeit joggen gehen, wenn man einfach auch direkt zur Arbeit gehen kann, was wesentlich effizienter ist weils weniger Zeit in Anspruch nimmt.
 
Gut, wer sich für 500 Meter einen E-Scooter anschafft, der hat den Knall eh nicht gehört.

Ansonsten sehe ich besonders in Städten die Zukunft solcher Micro-Mobilitätsangeboten. Man muss es halt nur richtig anstellen. Parkplatzrückbau, City-Maut, neue Grünflächen, Strassenverengung und dafür mehr Rad- und Fusswege...

In den letzten Jahrzenten wurden Städte zum natürlichen Lebensraum für Autos gemacht, nicht mehr für Menschen. Das gilt es, auch abseits des Klimawandels, wieder rückgängig zu machen.
 
Wenn sie es schaffen, diese Alternativen attraktiver als das Auto zu machen, dann kann das klappen und wäre schön für die Innenstädte. Wenn man es nur darüber versucht, das Auto unattraktiver zu machen, wird man imho scheitern. Hier hat man die Parkplätze schon deutlich reduziert, am Samstag staut es sich jetzt vor den Parkhäusern. Umgestiegen ist deswegen niemand, man parkt dann ggf. in den angrenzenden Wohngebieten. Nicht sinnvoll...
 
sorry, aber wieviel unterschiedliche Fahrzeuge sollen noch im Straßenverkehr fahren? Als Autofahrer hat man schon genug mit Fahrradfahrern zu kämpfen. Das da in der Stadt nicht noch mehr unfälle passieren, wundert mich echt.

Warum sollte man Autos priorisieren? Warum denken die meisten Autofahrer, daß sich alle nach ihnen zu richten haben? Echt schlimm.
 
Gut, wer sich für 500 Meter einen E-Scooter anschafft, der hat den Knall eh nicht gehört.

Ansonsten sehe ich besonders in Städten die Zukunft solcher Micro-Mobilitätsangeboten. Man muss es halt nur richtig anstellen. Parkplatzrückbau, City-Maut, neue Grünflächen, Strassenverengung und dafür mehr Rad- und Fusswege...

In den letzten Jahrzenten wurden Städte zum natürlichen Lebensraum für Autos gemacht, nicht mehr für Menschen. Das gilt es, auch abseits des Klimawandels, wieder rückgängig zu machen.
Naja nicht nur das, jeder muss ein Auto haben und fährt das dann alleine rum, wozu haben die 5 Sitzplätze wenn sie eh keiner nutzt, sollen doch Motorrad fahren...

Die Bevölkerungsdichte steigt ja auch in allen Städten an aber Platz wird immer geringer. Ob jetzt escooter die Lösung sind? Besser wäre eine gut ausgebaute Öffi Infrastruktur, würde ich in der Stadt wohnen hätte ich keine Karre, wer sich den Stress da mit den überfüllten Straßen antut ist in Zeiten wo man seine Einkäufe alle 2-3 Wochen liefern lassen kann eh selbst schuld.

Zu den gemieteten escootern: die Idee ist ja nett, wie umweltfreundlich sie sind stelle ich aber in Frage(laufen ja auch mit umweltschädlichen Akkus die mit umweltschädlichem Strom gefüttert werden) und die Kosten für den Nutzer sind in meinen Augen aktuell auch nicht Alltags-praktikabel.

Leider haben rent a bike Modelle ja bereits kläglich versagt, gab mal nen Bericht wie sich die ganzen Fahrräder von Pleitefirmen zu Müllbergen auftürmen. Verstehe das aber auch irgendwo, würde bei uns in der Stadt auch nicht mit dem Rad fahren wollen, da fühle ich mich am Gehweg wesentlich sicherer als den irren Autofahrern auf der Straße ausgeliefert zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn sie es schaffen, diese Alternativen attraktiver als das Auto zu machen, dann kann das klappen und wäre schön für die Innenstädte. Wenn man es nur darüber versucht, das Auto unattraktiver zu machen, wird man imho scheitern. Hier hat man die Parkplätze schon deutlich reduziert, am Samstag staut es sich jetzt vor den Parkhäusern. Umgestiegen ist deswegen niemand, man parkt dann ggf. in den angrenzenden Wohngebieten. Nicht sinnvoll...

Es muss IMO eine Kombination aus beidem sein.

Nur darauf zu hoffen, dass die Leute das Auto stehen lassen, weil es Alternativen gibt, das wird gerade in unserer Generation nicht ausreichen. Das Auto muss in manchen Gebieten so unattraktiv werden, dass man sich freiwillig Alternativen sucht. Diese müssen aber natürlich dann auch da sein und gut funktionieren!

Und es muss auch eine Kombination mehrerer Massnahmen sein. Die City-Maut gibt es ja in mehreren Städten. In London ist sie horrend hoch, das Verkehrsaufkommen konnte um 35% gesenkt werden, Luft und Lärm wurden besser, die ÖNV kommen pünktlicher. In anderen Städten ging das Verkehrsaufkommen sogar noch deutlicher zurück. Und die Menschen beschweren sich nicht! Im Gegenteil. Man liest oft, dass sich die Lebensqualität verbessert hat, weniger Lärm, weniger Zeitverlust, weniger Kosten.

Um ein Umdenken zu forcieren, muss erst ein gewisser "Schmerz" zugefügt werden. Und dann kann man die Chance nutzen, um mit passenden Alternativen eine neue Richtung einzuschlagen.
 
Diese müssen aber natürlich dann auch da sein und gut funktionieren!

Das ist das Wichtige, deshalb habe ich es mal zitiert! Ich habe nichts dagegen, daß man den Autofahren auch ans Portemonnaie geht und generell den Autoverkehr in den (Innen)städten einschränkt, aber ohne funktionierende und akzeptierte Alternativen wird man kaum jemand zum Umsteigen motivieren.
Reiner Zwang, bzw. reines Unattraktiv machen wird immer gerne von denen gefordert, die einfache Lösungen bevorzugen (oder generell den Autofahrern einen reindrücken wollen). Eine Verhaltensänderung im großen Stil bekommt man damit aber nicht hin.
Um ein Umdenken zu forcieren, muss erst ein gewisser "Schmerz" zugefügt werden. Und dann kann man die Chance nutzen, um mit passenden Alternativen eine neue Richtung einzuschlagen.

Falsche Reihenfolge, die Alternativen müssen zuerst - mindestens aber gleichzeitig - mit dem "Schmerz" kommen, ansonsten bekommt man höchstens eine Trotzhaltung und einer Verweigerung jeglicher Änderung. Das konnte man ja schon bei diversen Themen beobachten.
 
Das ist das Wichtige, deshalb habe ich es mal zitiert! Ich habe nichts dagegen, daß man den Autofahren auch ans Portemonnaie geht und generell den Autoverkehr in den (Innen)städten einschränkt, aber ohne funktionierende und akzeptierte Alternativen wird man kaum jemand zum Umsteigen motivieren.
Reiner Zwang, bzw. reines Unattraktiv machen wird immer gerne von denen gefordert, die einfache Lösungen bevorzugen (oder generell den Autofahrern einen reindrücken wollen). Eine Verhaltensänderung im großen Stil bekommt man damit aber nicht hin.


Falsche Reihenfolge, die Alternativen müssen zuerst - mindestens aber gleichzeitig - mit dem "Schmerz" kommen, ansonsten bekommt man höchstens eine Trotzhaltung und einer Verweigerung jeglicher Änderung. Das konnte man ja schon bei diversen Themen beobachten.

Ich glaube aber, wir sind über diesen Punkt bereits hinweg.

Es gibt in DE viele Städte, die einen wirklich gut ausgebauten ÖNV bereits haben. E-Bikes gibt es seit Jahren, sie sind mittlerweile ausgereift und bezahlbar zu haben. Es gibt 50ccm Roller seit Jahrzenten. Aktuell dann E-Roller. Jetzt dann die E-Scooter. Und man soll es kaum glauben, man kann kürzeste Distanzen sogar zu Fuss gehen. :D (ich sage das explizit, weil ich wirklich Menschen kenne, die für 500m zum Auto laufen, und dann zum Ziel fahren statt zu laufen...)

Ich trauere wirklich wegen des Umstandes, dass ich auf meinem Arbeitsweg keinen (E-)Roller nehmen kann. Gerade bei den sich abzeichnenden Klimabedingungen könnte ich mehr als die Hälfte des Jahres ohne Auto auskommen. :traurig:
 
Kannst ja mal 'ne Umfrage machen, ob die Leute den ÖPNV für attraktiv halten oder ob sie in E-Bikes und Rollern eine echte Alternative sehen :D
Und wenn ja, warum nutzen sie sie dann nicht, sondern stehen lieber im Stau vor den Parkhäusern?
 
Zurück
Oben