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Formel 1 - Der Retro-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Könnt ihr euch noch an die Formel 1 Saison 1997 erinnern? Man war das eine geile Saison! Schaue mir gerade das Review der Saison an. Wie spannend und abwechslungsreich die Formel 1 war :liebe:

Es gab mit Villeneuve, Schumacher, Frentzen, Coulthard, Hakkinen und Berger sechs verschiedene Sieger (!) in 17 Saison-Rennen.

Und die Rennen waren so herrlich abwechslungsreich und unvorhersehbar, als Beispiel nehme ich den Ungarn GP, den Damon Hill in der letzten Runde des Rennen verloren hatte. Oder wer hätte erwartet, dass Berger im Benetton nach einer längeren Auszeit auf Anhieb den Deutschland GP gewinnen würde? Die Silberpfeile gewannen den Saison-Auftakt in Australien und das Saison-Ende in Jerez.

Gab so viele tolle Charaktere in der F1, wie den späteren Weltmeister und "Paradiesvogel" (Sein Rennoverall immer eine Nummer zu groß getragen) Villeneuve, Alesi, Berger, Hakkinen (absoluter Sympathieträger), Irvine (Sonnyboy der F1) und natürlich unser Schumi im Ferrari :liebe:

Schluss- und Höhepunkt war natürlich das legendäre WM Finale zwischen Schumi und Villeneuve im spanischen Jerez beim Großen Preis von Europa. Mit einer Einschaltqoute von 17 Millionen Zuschauern bei RTL - bis heute absoluter Rekord :liebe:

Sylvester Stallone kündigte auf der FIA PK beim Italien GP einen Rennfahrer Film an. "Formula One is the most exciting sport in the world", sagte Rambo/Rocky.

Ja, das war leider mal, Herr Stallone :heul: ...
 
Zuletzt bearbeitet:
War das nicht die Saison, wo Michael Schumacher wegen grober Unsportlichkeit sämtliche WM-Punkte des Jahres aberkannt wurden?
An das Ungarn-Rennen erinnere ich mich auch, wie Damon Hill in seiner Klapperkiste den Sieg ganz knapp hergeben musste. War echt bitter für ihn.
Oder die alte Hockenheimstrecke, war viel interessanter als der heutige Verlauf.
 
Wobei ich da nicht ganz zustimmen kann. Als Schumacher seine beiden Titel 1994 und 95 gewonnen hat war der Williams klar das beste Auto im Feld! War auch ganz interessant als er zu Ferrari gewechselt ist und Alesi und Berger zu Benetton kamen. Berger und Alesi beschrieben das Auto damals als quasi unfahrbar. Und auch bei Ferrari hat er bewiesen wozu er fähig ist als er in Spanien 96 schon seinen ersten Sieg für Ferrari holen konnte. Und auch die Jahre danach hat oft nicht viel zum Titel gefehlt. Er war damals unschlagbar und hätte wohl selbst aus Arrows ein Siegfähiges Team machen können.

Hamilton und auch Vettel sind ohne Frage sehr gute Fahrer, aber würden sie wohl unter den Bedingungen von damals kein Land sehen. Einfach auch weil sie aus einem ganz anderen Holz geschnitzt sind. Ich würde Hamilton halt gerne mal in einem unterlegenen Auto sehen. Bisher hatte er ja nie wirklich ein schlechtes Auto.

Naja...so klar war das zu Beginn 94 nicht. Der Williams war schnell, aber auch total zickig wodurch Senna größte Schwierigkeiten hatte. Der Benetton war schnell und wohl auch harmloser zu fahren. Ein Hamilton hätte da auch gut mitmischen können, weshalb auch nicht?
Man neigt leicht dazu die Vergangenheit zu glorifizieren. Nicht Du jetzt, aber das lässt sich mal hier mal da, an anderer Stelle, selbst blind lesen ;)
 
Könnt ihr euch noch an die Formel 1 Saison 1997 erinnern? Man war das eine geile Saison! Schaue mir gerade das Review der Saison an. Wie spannend und abwechslungsreich die Formel 1 war :liebe:

Es gab mit Villeneuve, Schumacher, Frentzen, Coulthard, Hakkinen und Berger sechs verschiedene Sieger (!) in 17 Saison-Rennen.

Und die Rennen waren so herrlich abwechslungsreich und unvorhersehbar, als Beispiel nehme ich den Ungarn GP, den Damon Hill in der letzten Runde des Rennen verloren hatte. Oder wer hätte erwartet, dass Berger im Benetton nach einer längeren Auszeit auf Anhieb den Deutschland GP gewinnen würde? Die Silberpfeile gewannen den Saison-Auftakt in Australien und das Saison-Ende in Jerez.

Gab so viele tolle Charaktere in der F1, wie den späteren Weltmeister und "Paradiesvogel" (Sein Rennoverall immer eine Nummer zu groß getragen) Villeneuve, Alesi, Berger, Hakkinen (absoluter Sympathieträger), Irvine (Sonnyboy der F1) und natürlich unser Schumi im Ferrari :liebe:

Schluss- und Höhepunkt war natürlich das legendäre WM Finale zwischen Schumi und Villeneuve im spanischen Jerez beim Großen Preis von Europa. Mit einer Einschaltqoute von 17 Millionen Zuschauern bei RTL - bis heute absoluter Rekord :liebe:

Sylvester Stallone kündigte auf der FIA PK beim Italien GP einen Rennfahrer Film an. "Formula One is the most exciting sport in the world", sagte Rambo/Rocky.

Ja, das war leider mal, Herr Stallone :heul: ...
Alles was du beschreibst sind die Sachen die mir heute fehlen. Typen, Spannung, Varianz. Heute kannst nur überlegen welcher Mercedes Fahrer gewinnt
 
Demnach sind frühere WM-Titel mehr Wert als heutige? Dann wäre mit Abstand wohl Fangio der beste Fahrer aller Zeiten. Umgerechnet in heutige Titel hätte er wohl 50 an der Zahl. Prost, Senna, Lauda, Piquet, Stewart... wären auch vor Schumacher, wenn man danach ein Ranking erstellen würde.
Mal ehrlich, das ist doch Unsinn. Jede Zeit hat ihre Talente, die dann auch im richtigen Auto sitzen mussten. Vergleiche, wer der ewig bessere Fahrer ist, machen keinen Sinn, weil die Umstände einfach immer andere waren. Ich könnte auch sagen, wenn Senna nicht verunglückt wäre, hätte es die Erfolgsgeschichte von Michael Schumacher in diesem Umfang nicht gegeben. Das ist aber alles reine Spekulation. Schumacher hat in der moderneren Formel 1 im Mercedes gegen Rosberg nicht wirklich gut ausgesehen. Das schmälert aber in keiner Weise seine Leistungen zwischen 1994 und 2005, wo übrigens viele Strecken wegen der Unfälle von 1994 auch schon mit neuen Auslaufzonen umgebaut waren.

Mal ehrlich: Der Rosberg hat den Schumacher im Griff gehabt. Er hätte sich das einfach nicht mehr antun sollen, weil er da nicht mehr mitgehen konnte.

Und totreguliert ist heute auch nichts. Regeln gab es auch damals schon, nur muss man iwo der Sache einen Riegel vorschieben, weil sonst das Leistungsgefälle ein noch viel Größeres wäre. Für Hamilton ist es heute nicht einfacher Titel zu sammeln als für Senna im McLaren oder speziell Schumacher. Die McLaren haben doch auch in den End-80ern alles in Grund und Boden gefahren, aber Senna den stärksten Teamkollegen den es in der F1 damals geben konnte. Und Schumi hatte eh nur Fahrer neben sich, die klar die Nr. 2 waren weil zu langsam oder als Wasserträger engagiert....
 
Naja...so klar war das zu Beginn 94 nicht. Der Williams war schnell, aber auch total zickig wodurch Senna größte Schwierigkeiten hatte. Der Benetton war schnell und wohl auch harmloser zu fahren. Ein Hamilton hätte da auch gut mitmischen können, weshalb auch nicht?
Man neigt leicht dazu die Vergangenheit zu glorifizieren. Nicht Du jetzt, aber das lässt sich mal hier mal da, an anderer Stelle, selbst blind lesen ;)

War der Benetton 94 wirklich so gut? Nur Schumi war in dem Auto schnell. Seine Teamkollegen hatten sogar Schwierigkeiten in die Punkte zu kommen.

Mal ehrlich: Der Rosberg hat den Schumacher im Griff gehabt. Er hätte sich das einfach nicht mehr antun sollen, weil er da nicht mehr mitgehen konnte.

Und totreguliert ist heute auch nichts. Regeln gab es auch damals schon, nur muss man iwo der Sache einen Riegel vorschieben, weil sonst das Leistungsgefälle ein noch viel Größeres wäre. Für Hamilton ist es heute nicht einfacher Titel zu sammeln als für Senna im McLaren oder speziell Schumacher. Die McLaren haben doch auch in den End-80ern alles in Grund und Boden gefahren, aber Senna den stärksten Teamkollegen den es in der F1 damals geben konnte. Und Schumi hatte eh nur Fahrer neben sich, die klar die Nr. 2 waren weil zu langsam oder als Wasserträger engagiert....

Heute ist nichts totreguliert? :lol:

Für Hamilton ist es heute nicht einfacher Titel zu sammeln als für Senna im McLaren oder speziell Schumacher

Nein? Was macht es denn für Hamilton so unglaublich schwer Titel zu holen? Er hat das Glück das ultimative Super Auto in der Hybrid Ära bekommen zu haben, ohne das er dafür wirklich was tun musste. Wie schon 100 Mal geschrieben, in dieser F1 Ära findet die ganze Entwicklungsarbeit nur noch in Computern und in Simulationen statt. Testfahrten sind fast komplett verboten. Der Fahrer kann sich nicht mehr so einbringen. Ein heutiger F1 Fahrer muss sich fit halten, kommt zu den Rennwochenenden zum Rennfahren und findet durch die Computer-Simulationen ein nahezu perfekt vorbereitetes Auto vor. Das zählt nicht nur für Hamilton, sondern auch für alle anderen Fahrer. Fakt ist, in der Schumi F1 Ära könnte der Hamilton sein Jetset-Life Leben in der Form nicht ausüben. Einfach nur schnell und talentiert sein, reichte damals nicht aus. Ich rechne das Schumi einfach verdammt hoch an, wie er aus dem kleinen Benetton Team ein Weltmeister Team geformt hat und dasselbe mit Ferrari wiederholen konnte, wobei bei Ferrari die finanziellen Mittel sicherlich ganz andere gewesen sind. Schumi war auch in vermeintlichen langsameren Autos (Im Vergleich zu den Newey Autos von Williams / McLaren) verdammt schnell. Einfach sensationell wie er zum Beispiel im 96er Ferrari drei Siege und drei Poles geholt hat :huldig:
 
Ich mag Hamilton und sein Gehabe nicht. Aber der Junge ist "trotz Jetset-Life" ein richtig fittes Kerlchen. Und Fitness ist heute das A und O, um ein Formel 1-Auto, dessen G-Kräfte sicher nicht weniger geworden sind im Vergleich zu früher, das GESAMTE RENNEN am Limit bewegen zu können. Hamilton ist also nicht nur ein Fahrtalent, sondern arbeitet auch am Drumherum. Da war ein Nigel Mansell ganz anders aufgestellt in Sachen Fitness.

Wenn wir jetzt der ultimativen Schumacher-Lobhudelei huldigen wollen, kann man festhalten, dass er neue Fitness-Maßstäbe gesetzt hat, die heute ALLE Formel 1-Fahrer "nötigt", körperlich topfit in die Saison zu gehen.

Die Idee der Computer-Simulationen war ja auch mal, die Kosten fürs Testen zu senken. Nun sind die Formel 1-Werksteams auf zum Teil deutlich über 1.000 Mitarbeiter angewachsen, also werden nicht wirklich Kosten gespart. Die heutigen Formel 1-Piloten profitieren in der Vorbereitung des Autos für den nächsten GP sicher vom digitalen Fortschritt, sitzen aber noch oft genug im Simulator, der die Testfahrten ersetzt. Ist also beileibe kein Eierschaukeln zwischen 2 GPs angesagt.

Wer sich ein bisschen in den Formel 1-Alltag einlesen will: die Sport Auto hat öfter mal nette Artikel aus der Welt der Formel 1, die sich nicht nur auf die Technik-Analyse beschränken. Von den reinen Motorsport-Fachmagazinen will ich gar nicht erst anfangen.
 
Ich bin 5X5 Runden in vollklimatisierten Autos auf der Rennstrecke unterwegs gewesen und danach völlig platt ausgestiegen. Und das ist in keinster Weise mit der F1 vergleichbar...
 
http://www.speedweek.com/formel1/news/146545/Senna-Vettel-Hamilton-Wehmut-wegen-Waldgeraden.html

Hier ein absolut lesenswerter Bericht zum alten Hockenheimring und was den damaligen Kurs so einzigartig gemacht hat. Nach den Vorstellungen von Tilke und der FIA wurde Kurs 2002 umgebaut - leider zum Negativen: Der heutige Hockenheimring ähnelt jeder x-beliebigen Rennstrecke. Durch das Wegfallen der langen und ikonischen Waldgeraden hat man dem Kurs die Einzigartigkeit genommen.

Der damalige Vollgas Anteil war auch nur was für echte Rennmotoren. Die heutigen Hybrid-Motörchen wären unter dieser Last zusammengebrochen und die Teams wären wegen der "3-Motoren pro Saison" Regel in echte Bedrängnis geraten :lol:

2019 ist vermutlich für lange Zeit der letzte "Große" Preis in Deutschland. Die Zuschauerzahlen sind stark rückläufig und der Staat ist nicht bereit dieses "Spektakel" zu subventionieren.

Der Schumacher Heimsieg 1995 - wohlgemerkt noch auf dem alten Krus - ist bis heute absolut legendär :liebe: Die Stimmung war absolut fantastisch, als ob Deutschland die Fussball Weltmeisterschaft gewonnen hätte!
 
@Mutzi Betreffend Hamilton: Schnell und talentiert ist der Junge. Ich mag mich noch an seine erste Saison 2007 erinnern, wo er einem gewissen Spanier das Leben zur Hölle gemacht hat. Zudem 4 Siege in der allerersten Saison ist ebenfalls Rekord. Ein Jahr darauf schon Weltmeister, hätte aber schon im 2007 Weltmeister werden können. Und ein Überauto war der McLaren damals nicht. Es waren einfach zwei Topfahrer drin.

Aber ja, viele technische Features erleichtern das Rennfahren heute auf jeden Fall.
 
War doch damals mit dem Arrows Yamaha oder? Man, ist das schon lange her.

War auch die Zeit als bei den Motoren Hersteller der Olympische Gedanke "Dabei sein ist alles" herrschte. Da die F1 nicht mehr die Popularität hat, reicht diese Gedanke heute nicht mehr aus. Es müssen Siege her und für die Schlipsträger Vorstandsetage muss das super-teure F1 Engagement fadenscheinig begründet werden (Mehr seriennähe :lol: ; umweltfreundliches Image durch Einführung der Öko Motoren bla bla ...). Wenn gewisse Bedingungen nicht mer erfüllt sind, steigen die Hersteller einfach aus. Siehe Toyota und BWM nach der Saison 2008.

Zum Ungarn GP 97: Der Arrows war an dem Tag wegen den Bridgestone Reifen so gut. War für andere Teams wie McLaren ein Fingerzeig in der nächsten Saison auf Bridgestone zu setzen. Goodyear hatte bereits seinen Abschied für das Saison Ende 98 bekannt gegeben.
 
War auch die Zeit als bei den Motoren Hersteller der Olympische Gedanke "Dabei sein ist alles" herrschte. Da die F1 nicht mehr die Popularität hat, reicht diese Gedanke heute nicht mehr aus. Es müssen Siege her und für die Schlipsträger Vorstandsetage muss das super-teure F1 Engagement fadenscheinig begründet werden (Mehr seriennähe :lol: ; umweltfreundliches Image durch Einführung der Öko Motoren bla bla ...). Wenn gewisse Bedingungen nicht mer erfüllt sind, steigen die Hersteller einfach aus. Siehe Toyota und BWM nach der Saison 2008.

Zum Ungarn GP 97: Der Arrows war an dem Tag wegen den Bridgestone Reifen so gut. War für andere Teams wie McLaren ein Fingerzeig in der nächsten Saison auf Bridgestone zu setzen. Goodyear hatte bereits seinen Abschied für das Saison Ende 98 bekannt gegeben.

Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, wie Damon vor dem GP Ungarn von der Presse zerrissen wurde, dass er Arrows nix bringe, seine Karriere beenden solle etc. Und dann diese Antwort von ihm war einfach klasse. :D Ich glaube, er ist wohl auch mit etwas Wut im Bauch gefahren.
 
@Mutzi Betreffend Hamilton: Schnell und talentiert ist der Junge. Ich mag mich noch an seine erste Saison 2007 erinnern, wo er einem gewissen Spanier das Leben zur Hölle gemacht hat. Zudem 4 Siege in der allerersten Saison ist ebenfalls Rekord. Ein Jahr darauf schon Weltmeister, hätte aber schon im 2007 Weltmeister werden können. Und ein Überauto war der McLaren damals nicht. Es waren einfach zwei Topfahrer drin.

Aber ja, viele technische Features erleichtern das Rennfahren heute auf jeden Fall.

Hamilton ist ein absoluter Top-Fahrer, sehr schnell und höchst talentiert. Ein verdienter Mehrfach-Weltmeister, keine Frage.

Aber:
Die heutigen Rahmenbedingungen machen es für Hamilton wirklich einfach diese Siege und Titel in Serie einzufahren. Gut, dafür kann er nichts. Er macht die Regeln nicht.

Von Hamiltons Karriere wird bis auf das wirklich geniale und höchst dramatische WM Finale 2008 absolut nichts in Erinnerung bleiben. Senna und Schumacher haben so viele Ereignisse in ihrer Karriere vorzuweisen, darüber könnte man mehrere Filme und Dokus drehen.

Bei Hamilton wird wie gesagt bis auf 2008 (und vielleicht 2007) absolut nix in Erinnerung übrig bleiben. Nur langweilige silberne Dominanz Fahrten und das hauptsächlich, weil Mercedes in der Hybrid Ära den "Stein der Weisen" gefunden hat. Das wissen auch die Motorsport verrückten Engländer. Ist auch der Grund, warum Hamilton in England nicht die gewünschte Popularität erreicht. Die Engländer wissen, wie man die Erfolge von Hamilton "realistisch" und fair einzuordnen hat.
 
Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, wie Damon vor dem GP Ungarn von der Presse zerrissen wurde, dass er Arrows nix bringe, seine Karriere beenden solle etc. Und dann diese Antwort von ihm war einfach klasse. :D Ich glaube, er ist wohl auch mit etwas Wut im Bauch gefahren.

War extrem bitter für Damon. Der Sieg wäre total verdient gewesen.

Rennfahrer, die ebenfalls in der allerletzten Runde den Sieg abgeben mussten:

- 1992 Nigel Mansell, Kanada GP, technischer Defekt
- 2001 Mika Hakkinen, Spanien GP, technischer Defekt
- 2005 Fisichella, Japan GP, überholt vom Iceman :headbang:
 
Hamilton ist ein absoluter Top-Fahrer, sehr schnell und höchst talentiert. Ein verdienter Mehrfach-Weltmeister, keine Frage.

Aber:
Die heutigen Rahmenbedingungen machen es für Hamilton wirklich einfach diese Siege und Titel in Serie einzufahren. Gut, dafür kann er nichts. Er macht die Regeln nicht.

Von Hamiltons Karriere wird bis auf das wirklich geniale und höchst dramatische WM Finale 2008 absolut nichts in Erinnerung bleiben. Senna und Schumacher haben so viele Ereignisse in ihrer Karriere vorzuweisen, darüber könnte man mehrere Filme und Dokus drehen.

Bei Hamilton wird wie gesagt bis auf 2008 (und vielleicht 2007) absolut nix in Erinnerung übrig bleiben. Nur langweilige silberne Dominanz.
Stimm ich so zu. Die können ja alle fahren, das will ich keinem abstreiten und auch nicht das die Titel verdient sind aber du siehst einfach heute das mehr die Technik zählt. Schau dir nur mal Button und Alonso an. Zwei der für mich besten Fahrer im Feld aber in den Autos in denen sie zuletzt gesessen haben haben die nichts mehr gebacken bekommen. Früher war da einfach mehr Spannung drin, da konnte ein Schumacher im unterlegenen Benetton oder Frenzen im Jordan mal was reißen. Heute fehlt da einfach völlig die Spannung im Rennen. Hab damals in der Blüte von 94 bis 2002 geschaut, immer, mit meinem Onkel im Garten der ein absoluter Formel 1 Fan war, heute schalt ich eventuell mal rein wenn ich es zufällig sehe. Eigentlich echt krass wie langweilig das geworden ist.
 

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