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Der Politikthread

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Ich finde, dass neben dem reinen Erwirtschaften des Ersparten gegenwärtig auch eine nicht zu unterschätzende "Herausforderung" darin besteht, sich die notwendige Expertise anzueigenen, um es halbwegs sinnvoll anzulegen. Ich weiß, dass man sich im eigenen Interesse damit auseinandersetzen sollte, jedoch fehlt hierzu im Regelfall schlichtweg die Zeit im Berufs- und Familienalltag.

Das kann ich einerseits verstehen, andererseits lasse ich es nicht wirklich gelten. Um sinnvoll anzulegen, reicht eigentlich ein Nachmittag, um sich in ETFs einzulesen. Man muss eigentlich keinerlei Ahnung von einzelnen Aktien haben, es reichen zwei/drei ETFs mit einem monatlichen Sparplan und dann muss man sich auch um nichts weiter kümmern.
 
Das kann ich einerseits verstehen, andererseits lasse ich es nicht wirklich gelten. Um sinnvoll anzulegen, reicht eigentlich ein Nachmittag, um sich in ETFs einzulesen. Man muss eigentlich keinerlei Ahnung von einzelnen Aktien haben, es reichen zwei/drei ETFs mit einem monatlichen Sparplan und dann muss man sich auch um nichts weiter kümmern.
übrigens auch mit kleinen summen. da ist ja vielfach ab 25€ ein sparplan zu machen.
 
Das kann ich einerseits verstehen, andererseits lasse ich es nicht wirklich gelten. Um sinnvoll anzulegen, reicht eigentlich ein Nachmittag, um sich in ETFs einzulesen. Man muss eigentlich keinerlei Ahnung von einzelnen Aktien haben, es reichen zwei/drei ETFs mit einem monatlichen Sparplan und dann muss man sich auch um nichts weiter kümmern.

Ja, von den ETFs ist ja seit längerer Zeit überall die Rede. Also ist sowas realistisch selbst zu managen? Ich habe bislang schon ein paar Guides dazu gelesen, das schien mir aber alles recht oberflächlich zu sein. Zudem war stets eher der Grundtenor: Einzige verbleibende Alternative, um überhaupt noch Geld ohne nennenswerte Verluste anlegen zu können.
 
Einzige verbleibende Alternative, um überhaupt noch Geld ohne nennenswerte Verluste anlegen zu können.

Das ist schon mal falsch, Verluste kannst Du auch mit ETFs machen :D

Aber managen mußt Du da nichts, Du kaufst im Prinzip "einen Teil DAX, Dow, sonstwas" und bist an der Entwicklung beteiligt. Mehr muß man nicht machen.
 
Ja, von den ETFs ist ja seit längerer Zeit überall die Rede. Also ist sowas realistisch selbst zu managen? Ich habe bislang schon ein paar Guides dazu gelesen, das schien mir aber alles recht oberflächlich zu sein. Zudem war stets eher der Grundtenor: Einzige verbleibende Alternative, um überhaupt noch Geld ohne nennenswerte Verluste anlegen zu können.
wie cale schon sagt: vor verlusten bist du da nicht sicher (wie mein dax-etf mit seit 1,5 jahren schmerzlich bewusst macht). aber managen musst du nix. das macht ja eben der fonds für dich. du solltest nur das prinzip dahinter verstehen und dir anschauen, welche ausrichtung ein etf hat. ich lege mein geld derzeit bspw standardmäßig in einen klassischen (und sehr "sicheren") msci world etf an. dazu habe ich einen etf der mit unternehmen aus nachhaltiger energieerzeugung gefüttert wird. dann gibt es noch ganz andere ausrichtung wie z.b. pharmazie, immobilien oder was weiß ich.
 
Das kann ich einerseits verstehen, andererseits lasse ich es nicht wirklich gelten. Um sinnvoll anzulegen, reicht eigentlich ein Nachmittag, um sich in ETFs einzulesen. Man muss eigentlich keinerlei Ahnung von einzelnen Aktien haben, es reichen zwei/drei ETFs mit einem monatlichen Sparplan und dann muss man sich auch um nichts weiter kümmern.
Und dieses Einlesen schafft jede*r Nicht-Akademiker*in?
Und das Wissen, dass man das machen "muss" um nicht in Altersarmut zu landen, hat auch jede*r?
 
Und dieses Einlesen schafft jede*r Nicht-Akademiker*in?
Und das Wissen, dass man das machen "muss" um nicht in Altersarmut zu landen, hat auch jede*r?
ich glaube ja. und zwar beides. etf sind grundsätzlich keine raketenwissenschaft und werden vielfach verständlich erklärt. auch für laien.

wenn man dazu mit offenen augen durch die welt geht, sollte man in den letzten 10 jahren mitbekommen haben, dass das mit der rente ne schwierige geschichte werden kann.

falls ich natürlich keinerlei nachrichten konsumiere und einfach so vor mich hinlebe mag das aber natürlich an mir vorbeigehen. nur ganz ehrlich: dann bin ich auch irgendwo selber schuld.
 
@Mondknallschlumpf @BitByter @Cale Da es sich bei ETFs ja nach meinem Verständnis am sinnvollsten um eine recht langfristige Anlagemöglichkeit handelt, muss (bzw. sollte man evtl. sogar) man also nicht permanent mit einem wachenden Auge auf das Ganze schielen, oder? Meine Kundenberaterin bei der Bank versucht immer - natürlich nicht uneigennützig - zu überzeugen, dass auch ETFs nur fremdbestimmt effizient zu managen sind. Nach dem bisschen, was ich bislang dazu weiß, scheint dem ja aber nicht so zu sein. Habt ihr evtl. ein paar Tipps hinsichtlich Guides, Literatur o.ä. für Einsteiger?
 
Ja, du brauchst am besten einen Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren, eher mehr. Ist jedenfalls nicht für das kurzfristige "Geld parken" geeignet, weil man immer noch für gewisse Zeiten im Minus sein kann. Weiter oben im Link wird es imo sehr gut erklärt.
 
@Mondknallschlumpf @BitByter @Cale Da es sich bei ETFs ja nach meinem Verständnis am sinnvollsten um eine recht langfristige Anlagemöglichkeit handelt, muss (bzw. sollte man evtl. sogar) man also nicht permanent mit einem wachenden Auge auf das Ganze schielen, oder? Meine Kundenberaterin bei der Bank versucht immer - natürlich nicht uneigennützig - zu überzeugen, dass auch ETFs nur fremdbestimmt effizient zu managen sind. Nach dem bisschen, was ich bislang dazu weiß, scheint dem ja aber nicht so zu sein. Habt ihr evtl. ein paar Tipps hinsichtlich Guides, Literatur o.ä. für Einsteiger?
deine bankberaterin hat ein problem: streng genommen ist sie keine beraterin, sondern verkäuferin. (das ist ein generelles problem in deutschland: für beratung wird nicht bezahlt. gibt es auch keine bereitschaft für. daher arbeiten viele berater [je nach branche] für provisionen. wie unabhängig kann das in der regel schon sein?) daher ist sie nicht ganz objektiv.

schau mal hier rein:
https://www.konsolentreff.de/themen/aktien-andere-anlagen.3295/

jetzt nicht von anfang an, aber da steht schon viel zu der ein oder anderen anlage einiger user hier. der link von @Mondknallschlumpf ist imo auch ganz gut. taste dich langsam an das thema ran, damit du es auch wirklich verstanden hast und dann sollte das eigentlich alles kein problem sein. wichtig ist übrigens auch die auswahl des brokers und dessen konditionen. das macht einiges an unterschied am ende aus.
 
Da es sich bei ETFs ja nach meinem Verständnis am sinnvollsten um eine recht langfristige Anlagemöglichkeit handelt, muss (bzw. sollte man evtl. sogar) man also nicht permanent mit einem wachenden Auge auf das Ganze schielen, oder?

Ja, das stimmt so. Es sind ja im Prinzip immer noch Aktien, bzw. Aktien-Indices, in die Du investierst. Da ist eine mittel- bis langfristige Perspektive angesagt. Kurzfristig kann man immer mal Verluste haben, aber langfristig schlagen Aktien alle anderen Anlageformen. Aber auch hier gilt: kein Geld anlegen, auf daß man ggf. kurzfristig angewiesen ist.

Und ja, da muß man nicht ständig drauf schielen (solange man nicht in irgendwelche extremen Nischen-ETFs setzt). Sollte man auch nicht, sonst macht man sich nur verrückt.
 
Das liebe ich ja: Finanzmarkt, Exchange Traded Funds, Physische ETFs, synthetische ETFs, Online-Depot, Dividenden, Aktien-Indices... kapiert auch der Maler-Geselle und die Supermarktkassiererin.

Gender-Sternchen? Hahaha so ein Quatsch was soll das lol das kann ich als Akademiker nicht erst nehmen rofl
 
Das liebe ich ja: Finanzmarkt, Exchange Traded Funds, Physische ETFs, synthetische ETFs, Online-Depot, Dividenden, Aktien-Indices... kapiert auch der Maler-Geselle und die Supermarktkassiererin.

Ja sorry, aber was erwartest du jetzt? Ne Rundumbetreuung wo man einfach ein X unter nen Vertrag setzt? Dann müssen sie zu ihrem "Bankberater" gehen und hoffen, dass er sie nicht übers Ohr haut. Irgendwo muss ja wohl auch noch ein bisschen Selbstverantwortung bestehen bleiben. Aber wie oben schon von jemandem erwähnt, eigentlich müsste sowas in der Schule mit behandelt werden.
 
Ja sorry, aber was erwartest du jetzt? Ne Rundumbetreuung wo man einfach ein X unter nen Vertrag setzt? Dann müssen sie zu ihrem "Bankberater" gehen und hoffen, dass er sie nicht übers Ohr haut. Irgendwo muss ja wohl auch noch ein bisschen Selbstverantwortung bestehen bleiben. Aber wie oben schon von jemandem erwähnt, eigentlich müsste sowas in der Schule mit behandelt werden.
hier ich! *hust*

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