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Das "Berliner Modell", ja. Da soll der Investor 25% seiner Wohnungen als sozialen Wohnraum anbieten. Der Berliner Senat macht aber a) immer wieder Ausnahmen, damit investiert wird und b) wird es einfach dafür sorgen, dass zukünftig in einem 100 Wohnparteien-Gebäuder nicht 100 "günstige" Wohnungen entstehen, sondern max. 25. Und der Rest wird mit Luxusausstattung zum dreifachen Preis vermietet.
Ich glaube wir reden hier voll aneinander vorbei. Ich stelle überhaupt keinen Bezug zu Berlin her. Mir geht es nur darum, dass Bauen auf dem Land zu 99% eine (wirtschaftlich) dämliche Entscheidung ist, die auch fast nur unwissende Privatleute treffen. Insofern spielen sie für die Entscheidungen von großen Bauträgern in Berlin auch gar keine Rolle. Für die zählt nur, ob der Aufwand und das Risiko die Sache wert sind, oder ob es Alternativen gibt. Und genau das könnte heftig auf Berlin zurückfallen und ich hoffe die Stadt ist sich klar, dass sie dann einspringen muss...
Och Mondknallschlumpf in Deutschland werden an noch ganz anderen Orten als privat auf dem Land und im großen Stile in Berlin und München Wohnungen gebaut. Fakt ist, dass Vielerorts für deutlich niedrigere Mietpreise Wohnungen gebaut werden (Regionen die halt strukturschwächer sind als die deutschen Großstädten).
Und was soll mir das jetzt sagen? Dass Berlin deswegen trotzdem noch attraktiv ist, weil die Mieten da höher sind?
Ok. Ein Haus, das ich bei meinen Eltern 60km von Hamburg für 250k bauen kann, kostet in Hamburg in ordentlicher Lage locker das vierfache, wenn nicht mehr. Man muss sich dann aber schon sehr strecken wenn man auch das vierfache an Miete haben will. Und selbst dann ist die Rendite beschissen. Wenn einem der Staat dann auch noch Steine in den Weg legt. Naja, wir werden sehen.
Und die Mietpreisbremse wird jetzt daran was ändern?
Sie gilt doch vorerst auch nur für Mieten von bestehende Wohnungen. Damit sollen vor allem bestehende Mietverträge geschützt werden.
Ob jetzt Wohnungen für 500-750 Euro gebaut werden und sie ohne Bremse in 5 Jahren auf 750-1000 Euro ansteigen oder man jetzt mit Mietpreisbremse für 650-800 Euro baut weil die Preise dafür in den nächsten 5 Jahren stabil bleiben sollen, macht doch kaum einen Unterschied. Außer, dass sich Mieter sicher sein können, dass der Mietpreis die nächsten 5 Jahre zumindest stabil bleiben wird.
Um die Lage in Berlin zu entspannen, braucht man nicht nur "günstige" Mieten. Um das zu erreichen, braucht man neuen Wohnraum. Viel neuen Wohnraum. Und da es genügend Menschen gibt, die gerne 1000€ aufwärts bezahlen, um in Berlin zu wohnen, wird sich der Neubau auch darauf konzentrieren.
Machen wir uns nix vor und reden in 5 Jahren nochmals darüber. Sozialistische Methoden funktionieren nur, wenn der Staat seiner Verantwortung auch nachkommt. Das sehe ich gerade in Berlin eher nicht.
Ich möchte hier alle auch nochmal an Art 14.2 und 14.3 erinnern:
(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.
Ja, Gemeinwohl my ass. Wo war denn das Gemeinwohl als der Staat alle seine Wohnungen an die erstbesten Finanzinvestoren verhökert hat.
Man muss die löhne mit einbeziehen, anders macht es keinen sinn. Der mindestlohn mit 9,19€ ist einfach nicht ausreichend dazu und den bekommen ja einige nicht mal, im restaurantgewerbe wird der einfach nicht gezahlt.
Und man darf berlin im durchschnitt auch nicht sehen sondern bezirke einzeln bewerten, das checken die wessis aber nicht weil null ahnung von berlin.
Mit Mindestlohn kannst Du dir auch aufm Dorf kaum ne Wohnung leisten. Das ist schlicht kein Maßstab wenn es um ne Großstadt geht, die alle möglichen Leute anzieht.
Das macht es ja nicht besser und ist eher ein Grund mehr dafür, verschärfter auf neue Spielregeln für Mieten und striktere Regeln für Eigentum zu setzen.
So ein Bullshit. Man kann von niemandem verlangen, seine Miete an den Mindestlohn anzupassen. So billig kann schlicht niemand bauen - nicht mal ansatzweise. Der einzige, der dafür zuständig ist, subventionierten Wohnraum für diese Menschen anzubieten, ist der Staat...
Man muss die löhne mit einbeziehen, anders macht es keinen sinn. Der mindestlohn mit 9,19€ ist einfach nicht ausreichend dazu und den bekommen ja einige nicht mal, im restaurantgewerbe wird der einfach nicht gezahlt.
Und man darf berlin im durchschnitt auch nicht sehen sondern bezirke einzeln bewerten, das checken die wessis aber nicht weil null ahnung von berlin.
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