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TV Game of Thrones

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Rewatch hinter mir:

Bran tut offenbar absolut nichts, bis Theon ihm sagt, dass der Graben entzündet wurde. Das ist der erste Moment, in dem die Wights unter Kontrolle der Walker nicht mehr vorankommen. Anschließend trippt er weg, erhebt sich mit Krähen in den Himmel und wir gehen fließend in die subjektive Perspektive des Night Kings über, der in diesem Moment zum ersten Mal erscheint und handeln muss, um die Wights über die Feuerbarrikade zu schubsen. Die Bildsprache schreit uns förmlich ins Gesicht, dass wir hier gerade Brans Handlungen beobachten.

Die Worte die er an Theon richtet sind auch interessant, man könnte interpretieren dass er noch mal betont dass schlimme Taten einem höheren Schicksal dienen können.

Ist wahrscheinlich gewollte Irreführung, aber ich wollte es noch mal festhalten.

Ich habe hier gelernt, dass das eindeutig ist, obwohl die Wortwahl kaum rein zufällig fiel.

[...]

Genauso unklar ist mir noch, wieso Bran so sehr betont, dass Theon ein "guter Mensch" war, nachdem er irgendwie verschwunden war. Ist das auf die Entmenschlichung durch Ramsay bezogen, als einfacher Kontrast zu den Untoten oder folgt da noch etwas? Denn Theons Angriff auf den König war durch und durch dämlich. Das sah für mich aus, als würde er sich opfern.

Und wieso erinnert mich der Night King so sehr an Bran? Und wieso meinte Bran am Ende von Folge eins, er warte auf einen Freund, als Jaime auftaucht?

Bin ziemlich ratlos, wie man alles mögliche in den verbleibenden drei Tage aufklären möchte. Oder möchte man das gar nicht?

Ist ziemlich offensichtlich, wenn man mal auf den Subtext und wie die Storyarcs der Charaktere in der Serie funktionieren achten würde.
 
Die Folge zeigt aber auch deutlich wie unterschiedlich die Erwartungen der Leute an die Serie sind. Für manche steht GoT für kompromisslose Härte und Gewalt. Für andere steht GoT für besonders kontroverse Szenen und schockierende Wendungen. Wieder andere sehen Charakterentwicklung über allem anderen. Da kann es nach so einer Folge nur kontroverse Meinungen geben, und ich find's ganz geil mir alle anzuhören.
Viele erwarten sicher alle genannten Punkte von GoT und um ehrlich zu sein hat die Staffel bisher in keiner der sparten sonderlich überzeugend abgeliefert.

Hab ja einige Interviews mit RR Martin gesehen und er macht ja wirklich keinen Hehl daraus das er die Serie mit den aktuelleren staffeln auch nicht wirklich mag. Er guckt die Folgen nicht mehr und findet es wohl auch nicht so prickelnd welche Entscheidungen da getroffen werden.

Auf der anderen Seite glaube ich das er es auch nicht so prall findet wie viel Ruhm die Serie bekommt obwohl sie nicht mehr wirklich seinen inhaltlichen Vorgaben folgt. Ich glaube fast er wartet nur auf das serienende um dann ein Buch mit dem "richtigen" Ende zu promoten. :D
 
Oder vielleicht nervt es ihn auch nur, dass ihm die Serie davon gelaufen ist. Er ist ja nicht unbedingt der Fleißigste. Ich würde sehr gerne die Bücher lesen, aber es schreckt mich total ab, dass ich wahrscheinlich nie das Ende kennen lernen werde :roll:
 
Oder vielleicht nervt es ihn auch nur, dass ihm die Serie davon gelaufen ist. Er ist ja nicht unbedingt der Fleißigste. Ich würde sehr gerne die Bücher lesen, aber es schreckt mich total ab, dass ich wahrscheinlich nie das Ende kennen lernen werde :roll:

Tu es, die Bücher rauchen die Serie in der Pfeife. Selbst wenn sie evtl nie abgeschlossen werden, lohnt es sich.
 
Aus der Sicht der "verkommt mehr und mehr zu Marvel, der Soundtrack ist schlecht" Leute.

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Glaub irgendwie nicht so richtig, dass ihn das wirklich wurmt. Er war ja von Beginn an als Produzent involviert und das Ding lief nie ohne ihn. Allerdings bedeutet der Erfolg halt auch nen wahnsinnigen Druck für ihn und seine Bücher.
 
Tu es, die Bücher rauchen die Serie in der Pfeife. Selbst wenn sie evtl nie abgeschlossen werden, lohnt es sich.

Wir hätten sie sogar daheim. Ich hab bisher auch nur immer etwas Schiss, dass es Unterschiede gibt, die mir vielleicht nicht gefallen. Andererseits sollte man das Original ja eigentlich schon kennen.
 
Glaub irgendwie nicht so richtig, dass ihn das wirklich wurmt. Er war ja von Beginn an als Produzent involviert und das Ding lief nie ohne ihn. Allerdings bedeutet der Erfolg halt auch nen wahnsinnigen Druck für ihn und seine Bücher.
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Und das ist jetzt nur ein schnell Gesichtes Beispiel. Es gibt massig Interviews wo er durchblicken lässt das ihm die Richtung der Serie nicht gefällt. Er es zwar akzeptiert aber er auch glaubt das sich sein Ende und das der Serie stark unterscheiden werden und es große Diskussionen im Internet darüber geben wird welches nun das bessere ist.
 
Ja, die Richtung. Aber es war auch die Rede von Erfolg und darauf bezog ich mich.

Martin hasst ja auch Fan-Fiction und wenn sein “Baby” plötzlich eigenständig wird, dann ist das schwierig. Es ist ja längst mehr seine eigene Vision. Aber das ist halt was anderes, worauf ich mich gar nicht bezogen hatte.
 
Gibt es in zig verschiedenen Filmen, aber so wirklich einfallen will mir auch keiner und bei keinem mit dieser “Final Blow” Konsequenz. In SPL gibt es den und The Hunted (ab ca Minute 3)
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In Star Wars: The Last Jedi kommt er auch vor, als Rey im Thronsaal kämpft.

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Ab Min. 3:20
 
und es gab nichts davon

Habe inzwischen begriffen dass manche Leute für gewisse Töne einfach kein Gehör haben.

Beispiel die Szene mit Arya. Meiner Meinung nach macht Arya innerhalb der Folge eine nachvollziehbare Entwicklung durch, die auch sichtbar abgebildet wird. Manch anderer sieht nur "Warum ist die denn jetzt auf einmal schwach und ängstlich, war sie doch eben noch nicht, was soll das denn, künstliches Drama!".

Da kann ich dann auch nicht mehr helfen. Die Folge war aus keiner Sicht perfekt, aber zu sagen dass sie in keinster Weise etwas zu bieten hatte, ist albern.
 
Auf dem Level spare ich mir dann auch sämtliche Diskussionen. Bringt ja nichts. Heutzutage ist für viele alles der größte Schrott, wenn es ein paar Mängel zu beklagen gibt und die gibt es immer, wenn man möchte. Gilt natürlich nicht für alle und es gibt sicherlich etliche Kritikpunkte, die man sich zur Brust nehmen kann. Ich war trotzdem gefesselt.

GoT hat mir auf jeden Fall gezeigt, wie intensiv und verzweifelt und panisch so ne Zombie-Apokalypse eigentlich ablaufen kann. :D
 
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