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Der Politikthread

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Verstehe die Problematik, allerdings muss ich dir sagen, dass ich als Stuttgarter über die Berliner Mieten nur lachen kann. Berlin war viele Jahre ziemlich günstig zum Wohnen, mittlerweile passt es sich an.

Das ist ja, was ich meine.

Die meisten deutschen Städter kennen diese Probleme seit Jahrzenten. Und wie gesagt, da muss man nichtmals die richtig grossen Städte wie Stuttgart, München, Frankfurt oder Hamburg nehmen. Und dass sich der teure Gürtel immer weiter nach aussen ausdehnt ist auch nicht einmalig.

So leid es mir auch für die Leute tut, die @Cycron genannt hat... aber ganz ehrlich, da sprechen wir doch in den Fällen eher von einem Einkommensproblem als von einem Mietenproblem. Tischler, Sozialarbeiter, Pflegekräfte, Teilzeitkräfte... die leben schon lange Zeit in deutschen Städten nicht mehr in den "guten" Gegenden. Das ergibt sich alleine daraus, dass Wohnraum in Städten stark begrenzt ist.

Ich hab mir mal mehrere Mietspiegel angeschaut und da ist Berlin wirklich immernoch in einem "normalen" Bereich im Vergleich zu anderen Städten. Dass sich die Mieten in Berlin in den letzten Jahren schneller erhöht haben mag sein. Aber dann auch nur, weil sie vorher "günstiger" waren. Dass Wohnraum in Berlin knapp ist, joa. Daran ändern aber auch Enteignungen und Mietpreisbremsen nichts, da hilft nur massiver Neubau.

Ganz allgemein ist das auch kein Berliner Problem. So Sachen wie die Mietpreisbremse wurden ja nicht extra für Berlin eingeführt. Der Staat hat den sozialen Wohnungsbau auf Eis gelegt und private Investoren haben bei der aktuellen Geld- und Zinspolitik kein Interesse an 500€-Wohnungen, wenn man auch 1.000€ bekommen kann.

Ich selbst bin einige Jahre 80km jeden Tag für den Job gefahren, heute immernoch 40km. Meine Kinder können nicht zu Fuss zur Schule gehen, ich kann nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, wenn ich einkaufen gehen möchte (abseits der Zeit, wo ich in der Firma bin), sind es mindestens 20km zu fahren. Kino (40km) und Restaurant sind auch nicht ums Eck. Eine zentrale und gut angebundene Wohngegend kennen viele Menschen garnicht, weil zu teuer.

Dafür bezahl ich für mein Haus im Monat teils weniger als das, was ich hier so als Mieten sehe und die Bude ist nach 18 Jahren abbezahlt. :D
 
Ihr kennt schon die Löhne in Berlin zum vergleich? Also man kanns nicht 1:1 mit westdeutschland vergleichen aber klar sind überall die mieten auf einem hohem niveau, ausser vielleicht im tiefen osten. Aber dort verdient man ja noch weniger.

https://www.morgenpost.de/berlin/ar...erdienen-Berliner-im-deutschen-Vergleich.html

Und dann dieses problem.
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Ich hab mich vor 10 jahren gegen 3 interessenten durchgesetzt, heute wären es also 600.
 
Und in Berlin kann man auch locker 20km Weg zur Arbeit haben, was allerdings wesentlich länger dauern dürfte als 20km auf dem Land.
 
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AHAHAHAHAHAHA!!!
 
Wat is nur mit KT los?

Ich mag den Typ auch nicht wirklich und ich finde die die Sexuellen Vorwürfe die ihm in Schweden gemacht wurden, sollten auch nachgegangen werden. Was aber überhaupt nicht geht ist, dass ihm eine Auslieferung nach Amerika droht. Das kann doch keiner von euch Gut heißen.
 
Für'n Hungerlohn arbeiten aber viel Miete zahlen müssen... ich würd da wegziehen. :ugly:


Da wären wir wieder beim Thema. Anrecht nahe seiner Heimat/Freunde/Familie wohnen zu dürfen und ein würdevollen Weg zur Arbeit. Wenn viele nicht an Berlin gebunden wären weil sie sich dort heimisch fühlen, ihre Freunde und Familie hier wären, würden sicher viele dieser gering Verdiener aus Berlin wegziehen. Würde dann aber auch bedeutet, das Berlin im großen Umkreis keine Pflegekräfte, Sozialarbeiter oder Handwerker mehr hätte. Wäre ja auch keine Lösung.

Und ich sags nochmal: Jeder der das irgendwie verteidigen möchte kann mir den Buckel runter rutschen. Ich bekomme da nur noch Hass bei diesem Thema.
 
Wer heutzutage als (ausgebildeter) Handwerker schlecht verdient, der macht irgendwas grundfalsch... Ganz besonders in einer Großstadt.


Deine Einstellung ist Falsch und Ignorant. Sorry.

Es gibt viele Handwerker Jobs die schon immer zu den gering Verdienern zählten. Tischler z.Bsp.

Aber abseits von vielen Handwerker Jobs, gibt es da noch Leute im Einzelhandel, in der Pflege, Lehrer, Sozialarbeiter, Zeitungsverkäufer, Bäcker, Frisöre, die alle zu den gering Verdienern zählen. Wenn das so in Berlin weiter geht, wird sich keiner mehr finden diese Jobs in Berlin zu machen.

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und 45 Min im Zug oder Auto sind nicht würdevoll? Machen Millionen Deutsch jeden Tag so...


Mach mal halb Lang, ich wohne in Köpenick und brauch 1,30 Stunde zur Arbeit weil es an der anderen Ecke in Berlin ist. Und ich höre in Berlin immer wieder, das viele sich kein Auto mehr leisten können und daher mit den Öffis fahren. Teilweise mal schneller oder weniger schneller damit sind als mit dem Auto, je nachdem wo du durch musst.

Als ich zur Schule gegangen bin war, diese auch immer ungefähr 45 Minuten weit weg. Ich glaube du weißt nicht wie groß Berlin tatsächlich ist.
 
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