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Krankenversicherung für den Hund - worauf muss ich achten, wer kennt sich ein bischen aus?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

blue

Valar Morghulis
Moinsen Kollegen.

Seit rund einem Jahr habe ich einen süßen neuen Begleiter den ich aus dem Tierheim geholt habe. Der Kleine Cocker Mischling ist so klasse, ich bin jeden Tag dankbar dafür, das ich ausgerechnet den "erwischt" habe. So viel Spaß und Liebe zu geben und zurück zu bekommen ist echt super. Der ist vor ein paar Tagen 3 Jahre alt geworden, und ich dachte, es ist wohl ganz ratsam ein bisschen vorzusorgen und dem Wirbelwind ne Krankenversicherung zu spendieren. Ne Haftpflicht hab ich auch schon für ihn abgeschlossen, aber jeder wird mal Krank und das kann bei einem Haustier ganz schön teuer werden, wenn es was größeres oder was Chronisches ist. Eine erste Internet Recherche hat mich dahin gehend allerdings ratloser zurück gelassen als ich angefangen habe. Mit OP Versicherung, ohne OP Versicherung, bis zur 3fachen Gebührenordnung, inkl. alternativer Heilmethoden, Zahnzusatzversicherung usw. usw. usw. WATT WOLLEN DIE VON MIR?

Vielleicht hat ja von euch auch schonmal eine Krankenversicherung für sein Haustier abgeschlossen, und kann mir sagen, auf was ich achten muss, was auf jeden Fall mit eingeschlossen werden muss, was quatsch ist den man nicht braucht und wieviel sowas realistisch kosten sollte.

Danke schon mal fürs Lesen und fürs Antworte.:)
 
Moinsen Kollegen.

Seit rund einem Jahr habe ich einen süßen neuen Begleiter den ich aus dem Tierheim geholt habe. Der Kleine Cocker Mischling ist so klasse, ich bin jeden Tag dankbar dafür, das ich ausgerechnet den "erwischt" habe. So viel Spaß und Liebe zu geben und zurück zu bekommen ist echt super. Der ist vor ein paar Tagen 3 Jahre alt geworden, und ich dachte, es ist wohl ganz ratsam ein bisschen vorzusorgen und dem Wirbelwind ne Krankenversicherung zu spendieren. Ne Haftpflicht hab ich auch schon für ihn abgeschlossen, aber jeder wird mal Krank und das kann bei einem Haustier ganz schön teuer werden, wenn es was größeres oder was Chronisches ist. Eine erste Internet Recherche hat mich dahin gehend allerdings ratloser zurück gelassen als ich angefangen habe. Mit OP Versicherung, ohne OP Versicherung, bis zur 3fachen Gebührenordnung, inkl. alternativer Heilmethoden, Zahnzusatzversicherung usw. usw. usw. WATT WOLLEN DIE VON MIR?

Vielleicht hat ja von euch auch schonmal eine Krankenversicherung für sein Haustier abgeschlossen, und kann mir sagen, auf was ich achten muss, was auf jeden Fall mit eingeschlossen werden muss, was quatsch ist den man nicht braucht und wieviel sowas realistisch kosten sollte.

Danke schon mal fürs Lesen und fürs Antworte.:)

Ich frage mich immer, ob so eine Versicherung beim Haustier wirklich sein muss.

Haftpflicht ist klar, dass sollte man haben. Es kann immer etwas passieren. Aber bei einer Krankenversicherung sehe ich den Nutzen nicht wirklich. Da reicht es imo doch i. d. R., jeden Monat etwas beiseite zu legen.
 
Ich frage mich immer, ob so eine Versicherung beim Haustier wirklich sein muss.

Haftpflicht ist klar, dass sollte man haben. Es kann immer etwas passieren. Aber bei einer Krankenversicherung sehe ich den Nutzen nicht wirklich. Da reicht es imo doch i. d. R., jeden Monat etwas beiseite zu legen.
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Dieser Ball kostet 1850,50€.

50ct für den Ball und 1850€ um ihn wieder aus dem Magen des Hundes raus zu operieren.

@blue
Check mal hier
https://www.vergleichen-und-sparen.de/hundeversicherung/hundekrankenversicherung/
 
Ich frage mich immer, ob so eine Versicherung beim Haustier wirklich sein muss.

Haftpflicht ist klar, dass sollte man haben. Es kann immer etwas passieren. Aber bei einer Krankenversicherung sehe ich den Nutzen nicht wirklich. Da reicht es imo doch i. d. R., jeden Monat etwas beiseite zu legen.
Die macht genauso viel Sinn wie eine Krankenversicherung beim Mensch, meine Mutter ist ganz froh das sie eine hat.

Wenn du mal selbst einen kranken Hund hattest wirst du es schon merken wie das richtig ins Geld gehen kann.

@blue

Schön das du viel freude an deinem Hund hast.

Zu deinen Fragen

Gebührenordnung

Als Tierarzt hast du eine Gebührenordnung, also zum Beispiel eine Sprechstunde würde bei einem Tierarzt immer 50 € kosten, jetzt kann der Tierarzt aussuchen wie oft er diesen Satz abrechnet.

1Fach = 50 €
2Facher = 100 €
3facher = 150 €

Was wichtig ist, ist auf jedenfall die OP Versicherung( bis 5000€ reicht eigentlich, sollte es mehr sein ist auch in Ordnung), Medikamente, die abrechnung sollte Direkt mit dem Tierarzt erfolgen, unterbringung Tierklinik.

Wir haben bei uns die Zähne mit reingenommen, muss man nicht, aber das kann teilweise auch sehr teuer werden. Wenn du da 5-8 € mehr zahlen solltest wäre das in Ordnung.

Man zahlt bei einer KV für den Hund jedes Jahr ein wenig mehr, bei den meisten ist aber dann nach 6-10 Jahren schluss und mann zahlt dann nur noch diesen einen Betrag im Monat

Preislich musst du selbst wissen was dir dein Tier wert ist, meine Mutter zahlt im Moment 45 € im Monat. Das steigert sich dann auf insgesamt 65€ nach 10 Jahren.

Kastration ist da zum Beispiel auch dabei gewesen. Gerade im Alter werden Hunde oft krank.

Danke aber mit einem Cockermischling bist du günstiger.
 
Für micht ist das tatsächlich eine ziemlich unsinnige Versich
Preislich musst du selbst wissen was dir dein Tier wert ist, meine Mutter zahlt im Moment 45 € im Monat. Das steigert sich dann auf insgesamt 65€ nach 10 Jahren.

Aber das Geld kann man doch auch so zur Seite legen? Wenn der Hund etwas hat, hat man Geld auf der hohen kannte und wenn er nie was hat, dann kann man sich dafür in 10 Jahren nen netten 16k TV kaufen
 
Für micht ist das tatsächlich eine ziemlich unsinnige Versich


Aber das Geld kann man doch auch so zur Seite legen? Wenn der Hund etwas hat, hat man Geld auf der hohen kannte und wenn er nie was hat, dann kann man sich dafür in 10 Jahren nen netten 16k TV kaufen

Wenn der Hund nie etwas hat.

Wenn der Hund dann etwas hat und es das Budget bei weiten übersteigt, also OP, Physiotherapie, Medikamente(evtl. für längere Zeit), evtl. Prothese. Dann bist du bei weit mehr als deinen 16k.

So funktionieren Versicherungen nunmal, nach deiner argumentation ist jede Versicherung fürn Arsch und damit meine ich wirklich jede ;)
 
Es kommt auf Krankheiten/Unfälle an, die nicht durch dein Geld "auf der hohen Kante" gedeckt werden.
Gerade in den ersten Jahren nicht, außer du verdienst viel oder hattest schon viel Geld.
Und was machst du, wenn der Hund mehrere Male zum Arzt muss? Wie viel willst du bitte zur Seite legen?

Ab 22 € geht es los und bei einer Magendrehung wirst du schon gute 1200 € los.
Kann leider passieren, gerade nach dem Essen.
 
Also ne 16K Wette, dass die Kosten nicht über 16K steigen?

Ne find ich auch unsinnig, sorry und unser Hund hat uns schon um die 2K gekostet.
 
Es kommt auf Krankheiten/Unfälle an, die nicht durch dein Geld "auf der hohen Kante" gedeckt werden.
Gerade in den ersten Jahren nicht, außer du verdienst viel oder hattest schon viel Geld.
Und was machst du, wenn der Hund mehrere Male zum Arzt muss? Wie viel willst du bitte zur Seite legen?

Ab 22 € geht es los und bei einer Magendrehung wirst du schon gute 1200 € los.
Kann leider passieren, gerade nach dem Essen.

Jup das ist echt übel, hatte meine Mom tatsächlich bei ihrerm vorherigen Hund, und in München wo immer der 3fach satz abgerufen wird hat das wüber 1,5k gekostet.
 
Bisher kenne ich es von Freunden auch nur so, dass der Hund spätestens im gesetzteren Alter laufend zum Tierarzt muss.
 
Wenn der Hund dann etwas hat und es das Budget bei weiten übersteigt, also OP, Physiotherapie, Medikamente(evtl. für längere Zeit), evtl. Prothese. Dann bist du bei weit mehr als deinen 16k.
Ich merke gerade wieder, dass ich dann doch wohl ne andere Beziehung zu unseren Tieren habe.

Bisher kenne ich es von Freunden auch nur so, dass der Hund spätestens im gesetzteren Alter laufend zum Tierarzt muss.
so kenne ich das auch :)
 
Für mich ist es sehr befremdlich, mit einem Tier zur Physio zu gehen oder mehrer 10k für die Behandlung auszugeben. Entweder ist es krank und dem Tier kann geholfen werden (Medikamente, kleiner Eingriff etc.) oder halt nicht.

Für mich ist es immer noch ein Tier und kein Mensch.

Wir sind alles nur Lebewesen auf dieser Erde, aber gut, deine Einstellung ist wohl wirklich pro Money.

Wenn ein Hund angefahren wird und sich das bein bricht, und danach wird es gepflegt wie ein Mensch, ist deine Einstellung dazu, schläfert das ding doch einfach ein .?



Kein wunder dass das für dich Sinnlos ist.
 
Ich hatte die letzten 14 Jahre einen Hund, davor hatten wir in der Familie 13 Jahre ein weiteres Exemplar der Sorte Hund.

Beide Hunde sind im Alter an Krebs erkrankt am Gesäuge. Für den Vorgänger-Hund sind mir die Kosten nicht mehr in Erinnerung, aber für den bis vor kurzem aktuellen Hund kann ich mich noch gut erinnern, da alles in den letzten zweieinhalb Jahren passiert ist.

Der Hund hieß Stella und war ein kniehoher Mischling (Terrier, vielleicht auch etwas Collie drin), der in Valencia im Tierheim zur Welt kam und mit acht Wochen nach Deutschland transportiert wurde. In einer örtlichen Hundepension haben wir die Kleine im Alter von knapp 6 Monaten übernommen.

Stella wurde wegen der Krebserkrankung 2x operiert, insgesamt waren das ca. 900 Euro. Plus Medikamente in Höhe von 200-300 Euro. Bei den OP-Kosten war auch eine Kastration mitinbegriffen, um sie vor späteren Komplikationen zu bewahren. Stella war zu dem ersten OP-Zeitpunkt über 11 Jahre alt.

Nachdem der Krebs ein zweites Mal innerhalb kurzer Zeit zurückkehrte, im Wachstum aber überschaubar blieb, habe ich gemeinsam mit dem Tierarzt entschieden, nicht noch eine weitere OP vorzunehmen. Das klingt zunächst einmal etwas herzlos, aber zu dem Zeitpunkt, mit 13 Jahren Alter, hatte der Hund schon andere altersbedingte Baustellen wie stark eingeschränkte Leberfunktion und nicht mehr schließende Herzklappe, dazu noch einen Narbenbruch durch eine schlecht verheilte Wunde bei der zweiten OP.

Dieser Zustand verschlechterte sich mit 14 dann innerhalb von Monaten. Eine Infusionstherapie und Tabletten (Cortison, Herz, Schmerzmittel) haben inklusive Tierarztbesuche nochmal ca. 800 Euro verschlungen.

Gemeinsam mit einer OP in jüngeren Jahren wegen einer Geschwulst am Auge und einer OP im mittleren Alter erneut wegen einer Geschwulst, diesmal am Brustkorb, ergibt das Gesamtkosten von ungefähr 3.000 Euro. Plus die mehr oder weniger jährlichen Tierarztbesuche wegen Impfungen und Wurm-Tabletten und kleinere Wehwehchen, gehe ich mal von großzügig kalkulierten 4.500 Euro für 14 Jahre aus. Sind auf den Monat umgerechnet also 26,79 Euro für gesundheitsbezogene Ausgaben bei meinem Hund.

Ob es in dem Preissegment schon Krankenversicherungen in ähnlichem Umfang gibt, kann ich nicht sagen, da ich mich bislang mit dem Thema nicht befasst habe. Derjenige, der nach einer Krankenversicherung sucht, möge das mit meiner "typischen Krankengeschichte im Laufe eines Hundelebens für mittelgroße Hunde" vergleichen, die ich in den Absätzen zuvor beschrieben habe.

Bei meinen Nachbarn, die einen Koloss von knapp 70 Kilo ihr Eigen nennen, sieht die Kalkulation wiederum ganz anders aus. Der Hund lässt sich nicht untersuchen, braucht jedes Mal Narkose, Komplikationen in der Wundheilung nach einer OP, dadurch Hilfe von Spezialisten in einer Tierklinik notwendig: Die Nachbarn kalkulieren gerade mit 5.000 Euro für diese Rundumbehandlung. Deren Hund ist gerade mal 5 Jahre alt. Ein großer Hund macht natürlich mehr Kosten (auch bei weniger "Krankenstand" als in diesem Beispiel), dafür lebt der Große in der Regel halt ein paar Jahre kürzer als die kleineren Varianten.
 
Moinsen Kollegen.

Seit rund einem Jahr habe ich einen süßen neuen Begleiter den ich aus dem Tierheim geholt habe. Der Kleine Cocker Mischling ist so klasse, ich bin jeden Tag dankbar dafür, das ich ausgerechnet den "erwischt" habe. So viel Spaß und Liebe zu geben und zurück zu bekommen ist echt super. Der ist vor ein paar Tagen 3 Jahre alt geworden, und ich dachte, es ist wohl ganz ratsam ein bisschen vorzusorgen und dem Wirbelwind ne Krankenversicherung zu spendieren. Ne Haftpflicht hab ich auch schon für ihn abgeschlossen, aber jeder wird mal Krank und das kann bei einem Haustier ganz schön teuer werden, wenn es was größeres oder was Chronisches ist. Eine erste Internet Recherche hat mich dahin gehend allerdings ratloser zurück gelassen als ich angefangen habe. Mit OP Versicherung, ohne OP Versicherung, bis zur 3fachen Gebührenordnung, inkl. alternativer Heilmethoden, Zahnzusatzversicherung usw. usw. usw. WATT WOLLEN DIE VON MIR?

Vielleicht hat ja von euch auch schonmal eine Krankenversicherung für sein Haustier abgeschlossen, und kann mir sagen, auf was ich achten muss, was auf jeden Fall mit eingeschlossen werden muss, was quatsch ist den man nicht braucht und wieviel sowas realistisch kosten sollte.

Danke schon mal fürs Lesen und fürs Antworte.:)
Meine Schwester hat auch eine Krankenversicherung und schwört drauf, es passiert einfach zu viel und im Alter wird das echt viel auf Dauer, ständig beim Arzt, es ist halt dann doch das eigene Kind und da wird man alles mitmachen um es am leben zu erhalten.
 
Also wenn das tier einen 13 jahre lang jeden tag begleitet, es keinen einzigen tag ohne diesem tier gibt, dann kannst du es nicht nachvollziehen dass man hier von familienmitglied redet? Mich schaudert es bei deiner einstellung.
Ich kann nicht nachvollziehen, dass es das eigene Kind sind soll. Kindersatz kriege ich so Grade noch hin, allerdings denke ich dann, dass die Menschen sehr traurig und möglicherweise verzweifelt sein müssen.

Was nicht heißt, dass mir nicht klar ist, dass jemandem das eigen Haustier sehr wichtig ist. Aber Kind? Nein, da liegen für mich Welten dazwischen.
 
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