Das sehe ich komplett anders und begrüße es, dass auch in den USA sozial ausgerichtete Politiker an Machtpositionen kommen, die nicht nur den Markt und radikal-marktliberale Positionen vertreten, sondern stattdessen weg von diesem übertriebenen "jeder kümmert sich um sich selbst, scheiß auf soziale Elemente des Staates" Ethos, das die Demokratie und soziale Position der USA gegenüber weiten Teilen von Zentral- und Nordeuropa fast schon zu einem Witz macht.
IMO zeigt Ocasio-Cortez den Trend, was auch in den USA den jungen Menschen aka Millenials wichtig ist. Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und nicht mehr Wachstum um jeden Preis und Sozialdarwinismus.
Und diese Einstellung, die Menschen wie Trump absolt diametral gegenübersteht, führt zu einer um so stärkeren Opposition ohne eine Spur von Appeasement an die Regierung und damit zu einer schonungsloseren Offenlegung der krummen Geschäfte und wohl auch illegalen Machenschaften des orangenen Affen an der Spitze.
Dass so jemand in den USA tatsächlich aus vielen Ecken als Kommunistin gilt - ganz ohne Übertreibung und Sarkasmus - zeigt nur auf, was in der US-Politik und Gesellschaft komplett falsch läuft.
Mehr als eigentlich vollkommen gesunde sozialdemokratische Positionen vertritt sie auch nicht.