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Der Politikthread

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Das sind weit unter 1% (ca. 0,2%). Keine Ahnung, ob ihr das wirklich ernst meint. Wenn doch, dann könnt ihr ja ausrechnen, wie viele Menschen auf den Wahllisten transsexuell (bzw. "divers") sein müssten.

Aktuell erfüllen die Parteien links von der Mitte die Frauenquote sowieso bereits ganz gut. Es geht darum, dass ab der CDU bis rechts-außen der Anteil so bei 20-25% liegt und da kann man sich schon darüber streiten, ob da eine Diskriminierung der Frau erfolgt und ob die Parteien den Frauen genug Raum bieten, hier erfolgreich zu sein.

Vielleicht wollen aber auch einfach weniger Frauen ins konservative Milieu... Das ist eben auch eine Seite von Freiheit, Gleichberechtigung, etc.
Man darf selbst entscheiden was man tun will.
Und durch Quoten sollen jetzt mehr Frauen angelockt werden?
Für mich zeugt es z.b. eher davon dass Frauen weniger von Wut getrieben werden, wenn sie einen geringeren Anteil in der AFD haben.

Warum das jetzt unbedingt künstlich gepusht werden muss, ist mir ein Rätsel.
 
Ok, also deiner Meinung nach haben Parlamente grundsätzlich das Ziel die Gesellschaft _abzubilden_
Während ich denke, dass die gewählten Leute einfach das Volk vertreten (Zusammensetzung egal)

Und die Entwicklung der Frauenanzahl im BT ist ja auch gar nicht so schlecht wie es gemacht wird.
Eine klare Aufwärtsbewegung. In 30 Jahren von 10% auf 37%. Coole, vor allem natürliche und freie (!) Entwicklung.
(Nur der frische BT jetzt ist n Ausreißer mit dem AfD-Gesindel z.B.)


(Leute unter 30 sind auch total unterrepräsentiert und sind ein großer Teil der Bevölkerung. Ein vielleicht besseres Beispiel als die Einbeinigen oben, aber egal jetzt.)

Das ist aber ein intensiver Eingriff, keine Lappalie wie du es darstellst.
Bei anderen Ländern wirst du es besser wissen und daher frage ich mal. Wie üblich sind denn Vorschriften über Personeneigenschaften in den anderen freien Demokratien so? Kenne mich nicht aus.
Die Entwicklung aus Ausprägung des Bundestags bzw. von Parlamenten war noch nie komplett natürlich und frei.
Habe ich ein Verteilungsprinzip nach d'Hondt, Hare-Niemeyer oder Sainte-Lague/Schepers? Warum eine Sperrklausel und wie hoch sollte sie sein? Wie gehe ich mit Überhangmandaten um? Wie schneide ich die Wahlkreise zu?
Das Wahlrecht hat schon immer Einfluss auf den Bundestag und das Parteiensystem gehabt.

Wie's in anderen Ländern aussieht, ist etwas komplizierter, da es oftmals um kleine Einschnitte geht.
In Ecuador müssen sich Frauen und Männer auf den Wahllisten z.B. abwechseln. In der Schweiz gibt es auch Parteien mit Wahllisten mit einer 50% Quote.
Darüber hinaus gibt es zig Länder, die eine verbindliche Frauenquote vorgibt bzw. eine gewisse Anzahl an Plätzen des Parlaments für Frauen reserviert ist.

Was andere Personeneigenschaften angeht, sieht es schon anders aus. Da wird z.B. in den USA Wahlkreisschiebung (Gerrymandering) betrieben, um seiner Partei besser Siegchancen im jeweiligen Wahlbezirk zu verschaffen, was oft auf Kosten von Minderheiten geht (z.B der schwarzen Bevölkerung).
 
Vielleicht wollen aber auch einfach weniger Frauen ins konservative Milieu... Das ist eben auch eine Seite von Freiheit, Gleichberechtigung, etc.
Man darf selbst entscheiden was man tun will.
Und durch Quoten sollen jetzt mehr Frauen angelockt werden?
Für mich zeugt es z.b. eher davon dass Frauen weniger von Wut getrieben werden, wenn sie einen geringeren Anteil in der AFD haben.

Warum das jetzt unbedingt künstlich gepusht werden muss, ist mir ein Rätsel.

Man nimmt halt ein strukturelles Problem an. Letztendlich zeigen Frauen nicht weniger politisches Interesse als Männer, die Wahlbeteiligung ist ähnlich, die Zahlen bei den Studierenden sind ähnlich, das Wahlverhalten bei konservativen Parteien ist ähnlich, aber sie besetzen erheblich weniger Sitze in politischen Ämtern.

Und ja, durch eine bessere Perspektive werden sicherlich auch mehr Frauen in die Politik gelockt.

Vielleicht ganz interessant:
http://m.bpb.de/gesellschaft/gender/frauen-in-deutschland/49362/frauen-in-der-politik
 
Aber es bewegt sich doch alles von allein schon in die richtige Richtung und das auch deutlich. Ich bin auch absolut für Gleichberechtigung (dann aber auch Bitte in allen Belangen).

Ich find es in dem Fall einfach übertrieben.

Ich glaube nicht dass sich heute noch eine junge Frau davon abhalten lässt in die Politik zu gehen, weil sie denkt dass sie eh keine Chance hat aufgrund mangelnder Chancengleichheit, v.a. da man als Politiker/in eh einen ausgeprägten Kampfeswillen haben muss.
 
Die Entwicklung aus Ausprägung des Bundestags bzw. von Parlamenten war noch nie komplett natürlich und frei.
Habe ich ein Verteilungsprinzip nach d'Hondt, Hare-Niemeyer oder Sainte-Lague/Schepers? Warum eine Sperrklausel und wie hoch sollte sie sein? Wie gehe ich mit Überhangmandaten um? Wie schneide ich die Wahlkreise zu?
Das Wahlrecht hat schon immer Einfluss auf den Bundestag und das Parteiensystem gehabt.

Wie's in anderen Ländern aussieht, ist etwas komplizierter, da es oftmals um kleine Einschnitte geht.
In Ecuador müssen sich Frauen und Männer auf den Wahllisten z.B. abwechseln. In der Schweiz gibt es auch Parteien mit Wahllisten mit einer 50% Quote.
Darüber hinaus gibt es zig Länder, die eine verbindliche Frauenquote vorgibt bzw. eine gewisse Anzahl an Plätzen des Parlaments für Frauen reserviert ist.

Was andere Personeneigenschaften angeht, sieht es schon anders aus. Da wird z.B. in den USA Wahlkreisschiebung (Gerrymandering) betrieben, um seiner Partei besser Siegchancen im jeweiligen Wahlbezirk zu verschaffen, was oft auf Kosten von Minderheiten geht (z.B der schwarzen Bevölkerung).

Ja, komm, als wüsstest du nicht, worum es hier jetzt ging. Personenmerkmale als zwingendes Erfordernis war das Thema, nicht generelle Faktoren, die irgendwie in der Wahl Einfluss haben.

Und dass du nach meiner Frage "andere freie Demokratien" dann mit Ecuador um die Ecke kommst, ist auch irgendwie geil :D

Wer sind die zig anderen Länder? Hab da keine Ahnung. Und vor allem ist dann auch direkt 50% vom Staat vorgeschrieben?
 
Dass man als Politiker einen ausgeprägten Kampfeswillen haben muss, ist meiner Meinung nach ein Symptom des Problems.

Wenn man gegen andere Personen(gruppen) antritt welche teils extrem unterschiedliche Meinungen haben und mit denen man um zu koalieren einen gemeinsamen Weg finden muss, finde ich nicht das Kampfeswille ein Problem ist, sondern maßgeblich hilft seine Ansichten durchzusetzen.
 
Ja, komm, als wüsstest du nicht, worum es hier jetzt ging. Personenmerkmale als zwingendes Erfordernis war das Thema, nicht generelle Faktoren, die irgendwie in der Wahl Einfluss haben.

Und dass du nach meiner Frage "andere freie Demokratien" dann mit Ecuador um die Ecke kommst, ist auch irgendwie geil :D

Wer sind die zig anderen Länder? Hab da keine Ahnung. Und vor allem ist dann auch direkt 50% vom Staat vorgeschrieben?
Umso erstaunlicher, dass halb-demokratische und autoritär geführte Staaten es für wichtig erachten, eine feste Anzahl von Frauen repräsentativ im Parlament zu haben, oder nicht.

Gibt übrigens auch in Frankreich und Belgien gesetzliche Kandidatenquoten und Paritätsgesetze. Ecuador als Hybridregime war nur ein Beispiel neben der Schweiz.

Außerdem sind bei der Regelung in Brandenburg (wir können also ja nichtmal von Deutschland sprechen) die Nominierungen der Direktkandidaten ausgenommen.

Aber gut, wie immer ein Thema, wie mir scheint, das die Befindlichkeiten vieler Männer angreift. Wenn sich selbst eine gesellschaftspolitisch konservative Hardlinerin wie Kramp-Karrenbauer dafür ausspricht, in der CDU auf den Wahllisten eine Quote von 50% einzuführen.
Ich glaube, dass es einem dann erst auffällt, wie starr noch alles ist, wenn ständig als Argument das Geschlecht herangezogen wird.
Siehe wieder Kramp-Karrenbauer, weil viele in der CDU die Sorge hatten, ob das denn gehe, dass zweimal in Folge eine Frau den Parteivorsitz inne hat. Da hat sie sich auch gefragt, ob sowas ernsthaft in diesem Jahrzehnt noch diskutiert werden muss.
 
Umso erstaunlicher, dass halb-demokratische und autoritär geführte Staaten es für wichtig erachten, eine feste Anzahl von Frauen repräsentativ im Parlament zu haben, oder nicht.

So kann man es natürlich auch drehen :O_o:

Davon ab greift es nicht meine Befindlichkeiten als Mann an (das ist einfach ne miese Unterstellung und mir ist es ehrlich gesagt scheiß egal wer da regiert bzw. in Parlamenten sitzt, hauptsache er/sie/divers macht seinen Job gut) sondern mein Gerechtigkeitsempfinden.
 
Wenn man gegen andere Personen(gruppen) antritt welche teils extrem unterschiedliche Meinungen haben und mit denen man um zu koalieren einen gemeinsamen Weg finden muss, finde ich nicht das Kampfeswille ein Problem ist, sondern maßgeblich hilft seine Ansichten durchzusetzen.

...auch wenn seine/ihre Ansichten einfach falsch sind? (er/sie das aber einfach nicht einsehen will)

Ach und... Gut das wir Spahn haben. Krebs endlich bald besiegt!

Spahn sagte der "Rheinischen Post": "Es gibt gute Chancen, dass wir in 10 bis 20 Jahren den Krebs besiegt haben."

https://www.n-tv.de/politik/Spahn-irritiert-mit-Aussage-ueber-Krebsleiden-article20839543.html
 
...auch wenn seine/ihre Ansichten einfach falsch sind? (er/sie das aber einfach nicht einsehen will)

Natürlich muss man seine Standpunkte überdenken können aber man muss genauso für seine Überzeugungen eintreten, eben und gerade auch als Politiker, die auch extrem vielen Anfeindungen ausgesetzt sind.
Wer da keinen Kampfeswillen hat geht unter.
Ihr macht gerade so als wär das jetzt ne verwunderliche Aussage....

Spahn ist natürlich ein absoluter Heiopopeio :D
 
So kann man es natürlich auch drehen :O_o:

Davon ab greift es nicht meine Befindlichkeiten als Mann an (das ist einfach ne miese Unterstellung) sondern mein Gerechtigkeitsempfinden.
Ok, wie drehe ich es denn? Findest du es nicht erstaunlich, dass selbst solche Staaten (die ja jetzt nun auch nicht komplett undemokratisch sind) eine Quote einführen, um die Chancen auszugleichen?

Und mein Gerechtigkeitsempfinden greift es an, weil man anscheinend nicht im Stande ist, ohne Quote grundlegend etwas zu ändern. Ich berufe mich nochmal auf das Zitat von Viviane Reding.

Muss als Frau wirklich gruselig sein, solche Argumente zu lesen.
Nicht an Politik interessiert zu sein (in meinem Studiengang Politikwissenschaft hatte ich immer mehr Kommilitoninnen als Kommilitonen; in der Flüchtlingshilfe und dem ehrenamtlichen sozialen/politischen Engagement bin ich immer auf mehr Frauen getroffen).
Sofort die Qualifikations- und Geeignetheitsfrage zu stellen, wenn die Hälfte der Stellen von Frauen besetzt wird.

Vielleicht braucht es genau deshalb eine Quote, um einen Mentalitätswechsel herbeizuführen. Und was in Ruanda gelingt, kann doch wohl auch hier machbar sein.
 
Ok, wie drehe ich es denn? Findest du es nicht erstaunlich, dass selbst solche Staaten (die ja jetzt nun auch nicht komplett undemokratisch sind) eine Quote einführen, um die Chancen auszugleichen?

Nunja, man kann sich natürlich auch bei den miesesten Staaten (was jetzt nicht zwinend Ecuador ist) die Rosinen rauspicken. Hinterlässt aber nen Beigeschmack.

Und mein Gerechtigkeitsempfinden greift es an, weil man anscheinend nicht im Stande ist, ohne Quote grundlegend etwas zu ändern. Ich berufe mich nochmal auf das Zitat von Viviane Reding.

Achso, die Anzahl von Parlamentarierinnen die hier irgendwo auf den letzten Seiten genannt wurde und in den letzten Jahrzehnten von 10 auf 37% hochgeschnellt ist, ist keine grundlegende Änderung?

Sofort die Qualifikations- und Geeignetheitsfrage zu stellen, wenn die Hälfte der Stellen von Frauen besetzt wird.

Wer hat das denn getan? Wenn du mich damit meinst, hast du meine Intention absolut nicht verstanden.
Vielleicht braucht es genau deshalb eine Quote, um einen Mentalitätswechsel herbeizuführen. Und was in Ruanda gelingt, kann doch wohl auch hier machbar sein.

Stimmt, wir sind alles Frauenhasser und gönnen denen schonmal garnix.
 
Wer da keinen Kampfeswillen hat geht unter.

Ah, und deshalb ist Merkel nun seit wie viel Jahrhunderten schon an der Macht?

Kampfeswille, so wie Du es nennst, ist doch meist eh nur Energieverschwendung. Mit Einsicht und Kompromissbereitschaft kommt man n.m.M. schneller zum Ziel. Ja, man kann sich hinterher nicht so profilieren als wenn man vorher groß gebellt hat und dann seine Meinung durchgesetzt hat aber man kann es trotzdem immer auf die Gegenseite schieben :D
 
Der ist für Walter: :O_o:

Gut will hier halt keiner mehr diskutieren, @Zimtzicke und @snooky haben sich gestern schon verkrümelt als sie keine Antwroten mehr wussten außer Bullshit zu schreien und auch dir antworte ich in normalem Ton und bekomm dann so ne Antwort.
tenor.gif
 
Ah, und deshalb ist Merkel nun seit wie viel Jahrhunderten schon an der Macht?

Kampfeswille, so wie Du es nennst, ist doch meist eh nur Energieverschwendung. Mit Einsicht und Kompromissbereitschaft kommt man n.m.M. schneller zum Ziel. Ja, man kann sich hinterher nicht so profilieren als wenn man vorher groß gebellt hat und dann seine Meinung durchgesetzt hat aber man kann es trotzdem immer auf die Gegenseite schieben :D

Ich glaube du unterschätzt die gute Frau Merkel.....
 
Der ist für Walter: :O_o:

Gut will hier halt keiner mehr diskutieren, @Zimtzicke und @snooky haben sich gestern schon verkrümelt als sie keine Antwroten mehr wussten außer Bullshit zu schreien und auch dir antworte ich in normalem Ton und bekomm dann so ne Antwort.
tenor.gif
Um mal darauf einzugehen: Mit dir zu argumentieren ist so unfassbar mühsam. Vielleicht ziehen sich deshalb immer alle aus Diskussionen mit dir zurück. Aber gut, liegt halt immer an den anderen, nicht?
 
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