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VOTE Dorf- vs. Stadtleben - The ultimate clash of cultures

Ich bin ein...


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Berlin ist scheiße. So jetzt ist es raus und ihr könnt mich kicken. Will aber noch anmerken Kiel ist super! :D

Will ich jetzt nicht komplett unterschreiben. Aber für einen reinlichen, ordentlichen Normalo wie mich ist die Berliner Mentalität echt befremdlich. Bei mir in der Stadt würde man sich schämen sein Hab und Gut so verkommen zu lassen.

"Hey, ich lebe im Dreck, voll geil, nimm bitte meine 1000 € Miete"

Kommt mir vor, als ob die teilweise zuviel Öttinger oder Sternburger konsumiert haben um an diese Einstellung zu gelangen. :ugly:

EDIT: In Kiel war ich leider noch nicht.. Allgemein hab ich den Norden die letzten 30 Jahre irgendwie gut ignoriert. :|
 
Brückcenter weiß ich deshalb noch weil ich gerade vor dem Centereingang war und mich ne maximal 15 -jährige am hellichten Tage anquatscht ob ich "nicht was kaufen will"... bzw. sie auch zu kaufen wäre...

Das hat mich so geschockt das ich das wahrscheinlich nie vergessen werde und mir gezeigt die Stadt ist einfach nichts für mich...

Dortmund ist ein Drecksloch, das kann man nicht mit so tollen Städten wie Bochum vergleichen. Hab mich als Kind mal total verfahren und bin am Do Hbf gelandet, davon hab ich bis heute ein Trauma. :lol:

Noch gerade aus 300 Meter und wir sind da , können aber nicht durch den Park vor uns sondern müssen einen kleinen Umweg laufen,da in dem Park so um die 100 Junkies immer abhängen die Leute gerne mit ihren gebrauchten Spritzen bedrohen für einen "Wegezoll". Bei harten Fällen wird noch "behauptet" das sie Aids haben...

Als Antwort Katana ziehen, dann sollte der Weg frei sein. Basi geht zur Not auch.
 
Sowas liegt vielleicht auch an der Erziehung? :ugly:

Ich selbst bin ja in der Stadt gross geworden und ich weiss, was der Input einer Stadt ist. Soll mir keiner erzählen, dass man in der Stadt als Jugendlicher Kultur geniesst während auf dem Land nur gesoffen und Traktor gefahren wird. Wir haben ab 14, 15 auch gesoffen.

Mal abgesehen davon heisst Dorf ja nicht gleichzeitig Nirvana. 15 Minuten bis in die nächste Stadt bei uns... wie lange braucht man in einer Stadt wie Berlin, wenn man in eine andere Ecke der Stadt möchte?

Dafür können meine Kinder hier halbwegs ungestört und sicher spielen, wir haben Platz und Freiheit, Dinge wie Vereinsleben werden noch gestärkt und es entstehen Freundschaften, die teils über 30 Jahre anhalten.

Ich bin der letzte, der das Landleben als "besser" beschreiben möchte, aber nur weil man als Städter mal mit dem Auto durch ein Dorf gefahren ist oder Bauer sucht Frau geguckt hat, sollte man sich kein allgemeingültiges Urteil darüber erlauben.

Es sind ja mehrheitlich die Landeier, die in die große Stadt kommen und dann aber nach ein paar Jahren behaupten, is ja alles ganz schön hier, aber wenn ich Kinder bekomme, sollen die aufm Land großwerden oder in ner kleinen Stadt. Weil, Berlin is halt nix für Kinder. So und so ähnlich schon megaoft gehört. Ich würde nie sagen, dass man da draussen in der Pampa ne schlechte Kindheit hätte, aber das die Jugendlichen schon früh vom Leben in der Stadt träumen, is ja letztlich auch ne Tatsache.

Vereinsleben ist in Berlin auch ganz hoch im Kurs, besonders für Kinder.
 
Jou, gehen mit Anfang 20 in die Stadt und mit Mitte 30 wieder auf's Land zurück...

Kinder machen eh aus ihrer Umgebung das Beste. Ich hab's als Kind ja auch nicht anders gekannt, hab einige Dinge sicher auch genossen. Nach der Schule einfach mal ein Eis essen gehen hat auch was.

Tatsache ist aber halt auch, dass immer mehr Städter auf's Land ziehen. Ich seh's ja alleine in unserer Umgebung. Ist auch wichtig, damit die Dörfer nicht aussterben (im wahrsten Sinne).
 
Die ziehen nicht aufs Land, sondern bestenfalls in den Speckgürtel (außer sie können sich den auch nicht leisten). Zu weit weg von der Zivilisation wollen sie ja auch nicht sein. Und jammern dann über die Pendelei und die Spritkosten :D
 
Die ziehen weg weil sie die miete für ihre familie nicht aufbringen können. Nicht weils scheisse ist sondern weil die butze für 4 personen einfach zu teuer ist. In berlin müsste ich auch rausziehen wenn das der fall wäre.
 
Platz, Wohnraum, Kosten sind in Städten natürlich auch so ein Problem. Gerade in Berlin gehen die Mieten seit einer Weile durch die Decke.
Wir leben zu viert in einer zweieinhalb Zimmer Wohnung auf ca 80qm. Nichts Garten. Von daher sehnt man sich da schon nach mehr Platz.
 
Bin in Berlin geboren und wohne auch durchgehend hier. Meine Eltern wohnen knapp außerhalb des S-Bahn-Rings, ich wohne seit mehreren Jahren innerhalb. Meine Schule war nie weiter als 15 Min. entfernt, meine Arbeitsstelle ist 20 Min. weg. Ich bin in 15-30 Min. in den verschiedenen Cities. Ja Berlin hat mehrere. In 2km Entfernung habe ich seit langer Zeit einen Garten mit knapp 400m². Ich habe immer das Gefühl, dass ich machen kann worauf ich grade Bock habe. Denn irgendwas ist immer offen. Und Berlin ist so wunderbar unterschiedlich. Jeder Kiez hat sein eigenes Flair.
Alle meine Freunde sind hier. Wir kennen die Hälfte unserer Nachbarn und verstehen uns gut mit denen. Hören tue ich sie äußerst selten. Genau wie Verkehr oder das Martinshorn. Obwohl direkt ggü. die Polizei ist. Ich liebe es. Nur meine Schwiegereltern leben in Spandau und sind nicht so optimal an den ÖPNV angeschlossen. Das ist jedes Mal eine Qual da raus zu gurken.

Dennoch habe ich dieses komische Gefühl, dass sich Berlin verändert. Es ist wesentlich mehr los, die Dichte nimmt zu. Ich bin nicht sooo gerne unter Menschen, schon gar nicht unter Massen, aber man kann sich noch ganz gut arrangieren, wenn man bestimmte Regeln befolgt.

Meine Sommerferien hab ich früher auf einem Dorf mit ca. 15 Familien verbracht. War auch schön. Noch kann ich es mir aber nicht vorstellen so dauerhaft zu leben. Ich mag aber diese kleinen Städtchen wie Hamburg ( :D ), Oldenburg oder Husum. Das könnte ich mir schon vorstellen. Denke ab und zu auch daran, ob ich im Rentenalter nach Norddt. ziehe.
 
Ey, ist das jetzt der offizielle Marius Bash Thread?? :ugly:
giphy.gif
 
Ich habs ja schon an anderer Stelle geschrieben, ich bin selber auf dem Dorf aufgewachsen und bin froh das ich da raus bin.
Da gibts halt nix ausser Schützenfest,Kirmes und Karneval schrecklich langweilig, ich wollte immer was von der Welt sehen und bin froh soviele Menschen wie möglich getroffen zu haben.
Da ich am Stadtrand wohne hab ich auch noch schnell die Möglichkeit ins Grüne rauszukommen ist also auch kein problem.
Verglichen mit Bangkok,Singapur und Co ist ja selbst Köln noch ein Dorf :D
 
Ich fühle mich weder in der großstadt, noch auf dem platten land zuhause.

Aufgewachsen im güllestreifen in Niedersachsen in einer 25.000 einwohner stadt bin ich zum studieren nach Osnabrück, das war für mich ein riesen Schritt, während ein Hamburger kommilitone mich damals belächelte, "endlich in der Großstadt zu sein".

Danach ging es zum arbeiten nach Oldenburg mit der ähnlichen Größe (160.000 Einwohner) fühle ich mich sehr wohl.

Alles darüber ist mir irgendwie zu groß. Hamburg, berlin, irgendwie ist mir das alles zu viel.

Lübeck habe ich auch kennegelernt, das gefiel mir auch ganz gut, genauso wie Münster.

Nochmal zurück in die alte Heimat möchte ich nicht, das merke ich immer wieder wenn ich da bin. Die leute, die da geblieben sind, denen merkst du das auch irgendwie an. Dann ist es immer wieder schön zurück in Oldenburg zu sein.

Es geht aber auch noch schlimmer. Meine Eltern kommen unweit daher, wo monomann wohnt. Das ist 45 Minuten zu jeder Autobahn und forellen räuchern ist da auf den Familienfeiern top thema Nummer eins.

Im großen dorf bin ich zuhaus.
 
wegen den Kids oder dem Platzmangel? ;) Aber kann das schon verstehen, wir haben nun eine 4 Raum Wohnung mit ca 105 qm und ich frage mich nun schon ob das reicht wenn ein Kind hier rum krabbelt
 
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