Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

VOTE Dorf- vs. Stadtleben - The ultimate clash of cultures

Ich bin ein...


  • Umfrageteilnehmer
    94

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wobei das auf dem Land auch eher relativ ist, zumindest bei uns. Irgendeiner sägt immer Holz oder mäht seinen Rasen, auch vor Sonntagen wird da nicht halt gemacht. Aber die Nächte sind natürlich ruhig und wenn 0 Uhr die Straßenlampen ausgehen ist es draußen einfach nur schwarz und todstill.

Aber besser wie Autolärm ect. Oder auch Tatütata im "Stundentakt"...
 
Geboren und aufgewachsen in Berlin. Mittlerweile ist es eine absolute Hassliebe, insbesondere seit ich Kinder habe.
Da ich sehr häufig auf Konzerte gehe, bietet mir Berlin da eine ganze Menge. Gibt nur wenige Künstler / Bands die ich noch nicht live gesehen habe.
Davon abgesehen kotzen mich die Menschenmassen unterwegs immer mehr an. Der tägliche Weg zur Arbeit bzw Heimweg ist mittlerweile eine Zerreißprobe für die Nerven. Überall wird gebaut, kaum eine Bahn fährt noch durch, auf dem Ring hat man täglich Feuerwehr und Polizei Einsätze, nichts geht mehr. Gefühlt sind die Öffis mittlerweile zum Erliegen gekommen. Dazu die Massen an Menschen. Oft fühlt man sich wie in China oder Japan. Kann ich nicht ab sowas, wenn man so sehr in eine Bahn gequetscht ist, dass man nicht mal mehr an sein Handy kommt.
Auch wie sehr es in unserer Gegend in letzter Zeit verroht ist, ist erschreckend. Weiß nicht wie oft wir in den letzten Jahren die Polizei rufen mussten. Das letzte Mal könnte man sogar in den DHL Thread packen, als ein Lieferant mit Brechstange und Pfefferspray einen Nachbar attackiert hat. Tagsüber, direkt an einer Hauptstraße mit vielen Zeugen. (Könnte Dutzend Beispiele nennen, würde aber den Rahmen sprengen).
Berlin kann echt richtig nerven.
Umso älter ich werde, desto häufiger denke ich mir bei Film-/Serienszenen in ländlicher Idylle "hach ist das schön, man kann mehr als 100m weit gucken, sieht den Himmel und kaum Menschen, was für ein Paradies"
 
In Köln geboren und bis auf 4 Jahre Südafrika auch aufgewachsen.
Mittlerweile etwas außerhalb gezogen. Beste Mischung. Wenn ich will bin in 10 Minuten in der City, habe aber meine Ruhe und Natur vor der Tür :)
 
Ich bin auch für die Stadt zu "harmlos" und "nett" - da fällt mir eine Story ein aus dem Jahr ca. 1989 wo ich zum erstenmal mit 20 in Dortmund war.
Ich bin dort ins "Brückcenter" weil dort ein bekannter Videospielladen war um ein besonderes Spiel/Zubehör oder Konsole abzuholen. (Keine Ahnung mehr was das war und auch den Namen des Viedospieladens bekomme ich nicht mehr zusammen @Marcello vielleicht? )

Brückcenter weiß ich deshalb noch weil ich gerade vor dem Centereingang war und mich ne maximal 15 -jährige am hellichten Tage anquatscht ob ich "nicht was kaufen will"... bzw. sie auch zu kaufen wäre...

Das hat mich so geschockt das ich das wahrscheinlich nie vergessen werde und mir gezeigt die Stadt ist einfach nichts für mich...

Andere Story so ca. 1995 - Frankfurt/Main - Wir besuchen einen Kumpel: Typ 2 Meter Heavy Metal Head - der in Frankfurt in einer besseren Gegend wohnte.
Mit ihm wollten wir irgendwohin zu Fuß - auch am hellichten Tag - er dann so:
Noch gerade aus 300 Meter und wir sind da , können aber nicht durch den Park vor uns sondern müssen einen kleinen Umweg laufen,da in dem Park so um die 100 Junkies immer abhängen die Leute gerne mit ihren gebrauchten Spritzen bedrohen für einen "Wegezoll". Bei harten Fällen wird noch "behauptet" das sie Aids haben...

Ohne Worte...
 
Ich bin auch für die Stadt zu "harmlos" und "nett" - da fällt mir eine Story ein aus dem Jahr ca. 1989 wo ich zum erstenmal mit 20 in Dortmund war.
Ich bin dort ins "Brückcenter" weil dort ein bekannter Videospielladen war um ein besonderes Spiel/Zubehör oder Konsole abzuholen. (Keine Ahnung mehr was das war und auch den Namen des Viedospieladens bekomme ich nicht mehr zusammen @Marcello vielleicht? )

Brückcenter weiß ich deshalb noch weil ich gerade vor dem Centereingang war und mich ne maximal 15 -jährige am hellichten Tage anquatscht ob ich "nicht was kaufen will"... bzw. sie auch zu kaufen wäre...

Das hat mich so geschockt das ich das wahrscheinlich nie vergessen werde und mir gezeigt die Stadt ist einfach nichts für mich...

Andere Story so ca. 1995 - Frankfurt/Main - Wir besuchen einen Kumpel: Typ 2 Meter Heavy Metal Head - der in Frankfurt in einer besseren Gegend wohnte.
Mit ihm wollten wir irgendwohin zu Fuß - auch am hellichten Tag - er dann so:
Noch gerade aus 300 Meter und wir sind da , können aber nicht durch den Park vor uns sondern müssen einen kleinen Umweg laufen,da in dem Park so um die 100 Junkies immer abhängen die Leute gerne mit ihren gebrauchten Spritzen bedrohen für einen "Wegezoll". Bei harten Fällen wird noch "behauptet" das sie Aids haben...

Ohne Worte...
Exakt solche erschreckenden Beispiele kann ich auch aufzählen. Und das ist es was mich an meiner Heimatstadt ankotzt, wenn ich dran denke, dass meine Kinder bald alleine unterwegs sein werden. Grässliche Vorstellung.
(Natürlich auch dadurch geprägt, dass meine Freundin in der Justiz arbeitet und wir viele Polizisten als Freunde haben. Die Einblicke lassen einen nicht gerade ruhiger werden :gerri:)
 
Die meisten scheinen es einfach so am besten zu finden wie sie aufgewachsen sind.

Dafür muss man wohl geboren sein.

Dasselbe sagen die dir dann zur Metropole.

Ich bin nicht mal anti Stadt, aber nach so mancher S-Bahnfahrt in Berlin will ich direkt duschen und jedes Kleidungsstück täglich in die Waschmaschine hauen.


Das ist echt nicht dreckig, tolle Architektur und Gebäude, auch recht lichtdurchflutet.

Wie lange und wo warst du denn?

Natürlich hat Berlin auch reichlich Dreck.

(was jetzt nicht heißt, dass es nicht auch schöne Ecken hat)
 
Ich bin im Aussenbezirk von Trier aufgewachsen und dann später mitten in die City gezogen. Natürlich ist das genial, wenn man aus der Tür geht und quasi mitten im Leben steht.

Um der neuen Arbeit näher zu sein bin ich dann erstmals in ein Dorf mit ~500 Einwohnern gezogen. Als ich mit meiner Frau zusammengekommen bin, ging es dann auf 150 Einwohner runter. War schon eine Umstellung für mich, klar. Andererseits haben wir hier Ruhe, unser Grundstück hat über 2.500 Quadratmeter und die Kinder können spielen. Und wenn sie doch mal an der Strasse sind, droht nicht gleich ein Unglück.

Zur Arbeit sind es 15 Minuten, in dem Ort gibt es auch alles, was man braucht. Inkl. Krankenhaus. Und bis nach Trier sind es 30 Minuten, nach Saarbrücken 45 Minuten.

Für mich passt das so. :)
 
Wie lange und wo warst du denn?

Natürlich hat Berlin auch reichlich Dreck.

(was jetzt nicht heißt, dass es nicht auch schöne Ecken hat)

Ja, ich meinte damit auch nicht, dass Berlin nicht auch seine dreckigen, fiesen Stadtteile und Bezirke hat.
Aber gerade das Zentrum ist doch echt schön.
Der Gendarmenmarkt, Ku'damm, dann Unter den Linden mit Staatsoper, Bibliothek und Palais.
Schloss Charlottenburg und so weiter. Das macht schon was her.
 
Ja, ich meinte damit auch nicht, dass Berlin nicht auch seine dreckigen, fiesen Stadtteile und Bezirke hat.
Aber gerade das Zentrum ist doch echt schön.
Der Gendarmenmarkt, Ku'damm, dann Unter den Linden mit Staatsoper, Bibliothek und Palais.
Schloss Charlottenburg und so weiter. Das macht schon was her.
Ok, das sind aber auch echt die typischen Touri Ecken, da kostet alles "etwas" mehr :grins:
Ich würde sagen, dass du nichts von Berlin gesehen hast :lol:
 
Als Bauer groß geworden, zum Studium und auch noch die Jahre danach ca. 10 Jahre in der Stadt (Wien und Linz) verbracht und mittlerweile wieder am Land. Stadt ist geil wegen Infrastruktur und feiern aber abgesehen davon gefällts mir am Land besser. Mit Land meine ich wirklich Land, bin quasi in den Highlands, umringt von Wald.
 
Die meisten scheinen es einfach so am besten zu finden wie sie aufgewachsen sind.



Dasselbe sagen die dir dann zur Metropole.

Ich bin nicht mal anti Stadt, aber nach so mancher S-Bahnfahrt in Berlin will ich direkt duschen und jedes Kleidungsstück täglich in die Waschmaschine hauen.




Wie lange und wo warst du denn?

Natürlich hat Berlin auch reichlich Dreck.

(was jetzt nicht heißt, dass es nicht auch schöne Ecken hat)

Richtig - das hatte ich bei meiner Aufzählung auch vergessen.
Ich bin weder Ordnungs- noch Sauberkeitsfanatiker aber der Dreck und das Heruntergekommene wie so eine abgeranzte S oder U Bahn deprimiert mich...
 
Als Bauer groß geworden, zum Studium und auch noch die Jahre danach ca. 10 Jahre in der Stadt (Wien und Linz) verbracht und mittlerweile wieder am Land. Stadt ist geil wegen Infrastruktur und feiern aber abgesehen davon gefällts mir am Land besser. Mit Land meine ich wirklich Land, bin quasi in den Highlands, umringt von Wald.

In Oberösterreich leben is sowieso super, in meinem Fall am Land und ich würde selbst auch nie in einer Stadt leben wollen, ich genieße einfach die Ruhe.

Aber wie zuvor schon gelesen: die meisten finden wohl das am besten wie sie aufgewachsen sind.
 
Zurück
Oben