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Das trifft es ganz gut. Ich bin ja selbst nicht richtig deutsch, zu ausländisch um deutsch zu sein und zu deutsch um ausländer zu sein. Aber ich muss auch sagen das ich fast immer korrekt behandelt werde.
Ich hab mich mit zwei ausländischen namen um eine wohnung beworben und hab sie von einem deutschen bekommen. Der war korrekt und hat es nie bereut, man muss auch mal gute erfahrungen aufzeigen.
Ich will einfach auch mal sagen das rassismus keine deutsche eigenschaft ist. Es gibt immer wichser, die hat man einfach in jeder kultur.
Bin auch der Meinung nach dass es viel besser geworden ist. Ich bin ja schon 45 , der Rassismus in Österreich war vor 20, 30 Jahren weit schlimmer als heute. Und ja auch andere Kulturen haben ihre Rassisten. Meiner Erfahrung nach gehören da auch viele Asiaten dazu.
zB Südkorea vor 2 Wochen. Und das waren nur 500 Flüchtlinge!

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Äh, es ist doch völlig normal, dass Minderheiten rassistische Erfahrungen durch die Mehrheit machen.

Irgendwie seltsam, dass so viele sich in Sippenhaft genommen fühlen.
Ich bin Bio-Deutscher durch und durch, mehr geht gar nicht und ich weiß nicht, warum es mich triggern sollte, wenn sich Migranten über rassistische Erfahrungen mit u.a. Deutschen äußern.
Vielleicht weil es nicht gerechtfertigt ist. Warum sollte dich jemand als rassisten bezeichnen? Ich denke es gibt mehr deutsche mit deinem mindest als deutsche rassisten? Wäre doch kacke wenn dich jemand beleidigt, du kannst doch nix für die deppen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die sprache vor 20 - 30 jahren war wesentlich krasser. Da hat man noch ganz andere dinge rausgehauen als heutzutage.
Ich musste die Strassenseite wechseln um Neonazis aus dem Weg zu gehen. Ich hatte auch einen Mitschüler , der war nett solange wir nur zu zweit waren, sobald andere dabei waren wurde der plötzlich zum Neonazi. Sicher noch jede Menge Dinge, die ich bereits vergessen habe.
Ich kann mich aber tatsächlich nicht an das letzte mal in Wien erinnern, dass ich mit Alltagsrassismus zu tun gehabt habe. Liegt aber möglicherweise daran dass ich in einem Migrantenviertel wohne.
 
Ich musste die Strassenseite wechseln um Neonazis aus dem Weg zu gehen. Ich hatte auch einen Mitschüler , der war nett solange wir nur zu zweit waren, sobald andere dabei waren wurde der plötzlich zum Neonazi. Sicher noch jede Menge Dinge, die ich bereits vergessen habe.
Ich kann mich aber tatsächlich nicht an das letzte mal in Wien erinnern, dass ich mit Alltagsrassismus zu tun gehabt habe. Liegt aber möglicherweise daran dass ich in einem Migrantenviertel wohne.
In Österreich hab ich auch schlechte erfahrungen gemacht, aber es war nicht jeder österreicher schlecht oder? Da waren halt dumme nazis im bus, die dachten meine freundin ist schwarz. Arme trottel halt.
 
Vielleicht wil es nicht gerechtfertigt ist. Warum sollte dich jemand als rassisten bezeichnen? Ich denke es gibt mehr deutsche mit deinem mindest als deutsche rassisten? Wäre doch kacke wenn dich jemand beleidigt, du kannst doch nix für die deppen.
Ja das sag ich doch, mich beleidigt niemand, indem er/sie über rassistische Erfahrungen berichtet.
Ich hab mir jetzt nochmal Dutzende Tweets extra durchgelesen und ich verstehe partout immer noch nicht, wie du bei einer Mehrzahl herauslesen kannst, dass da mit Absicht Deutsche an den Pranger gestellt werden sollen.

Weder du wirst dort als Rassist bezeichnet, noch "alle Deutschen".
Nichtmal die spezifischen Personen in den Tweets werden an den Pranger gestellt. Es wird einfach nur berichtet.

Edit: Übrigens berichten auch einige von positiven Beispielen. Wie sie verteidigt wurden, wie für sie eingestanden wurde. Von Deutschen.
 
Die braucht keiner, absolut richtig. Nur finde ich es persönlich nicht gut, die ganze Debatte abzuwürgen, runterzuspielen oder sich darüber lustig zu machen (jetzt nicht auf dich bezogen, gibt ja auch einige auf Twitter, die brutal gegenschießen), weil einige solchen undifferenzierten Müll raushauen.
 
Mal eine einfache allgemeine Frage.
Gerne auch per PN.
Sehe ich das richtig. Was Flüchtlingspolitik angeht, gilt nur eins .... alle die kommen sind willkommen?
Wenn man auch nur ein Hauch von Bedenken hat, ist man Nazi, Rechts oder populistisch oder wie man das halt immer nennen mag?
Abschiebung nein. Auch wenn diejenigen Kriminell sind?
Das eine Völkerwanderung bevorsteht sollte ja jeden klar sein. Auch das einfach so hin nehmen?
Die Mehrheit in Europa ist mehr als besorgt. Auch das ist ja mittlerweile klar.
Zurecht?oder nicht?
Würde da gern ein oder 2 hoffentlich freundlich informative Antworten bekommen.
Und ich bin ja der Meinung wenn die meisten Leute von den Flüchtlingen reden, meinen sie nicht unbedingt alle. Gibt ja auch leider viele die es nicht unbedingt nötig hätten und denen, die wirklich aus Not fliehen wichtige Ressourcen nehmen.
Bitte um sachliche Antwort. Wie gesagt, gerne auch per PN.
 
Mal eine einfache allgemeine Frage.
Gerne auch per PN.
Sehe ich das richtig. Was Flüchtlingspolitik angeht, gilt nur eins .... alle die kommen sind willkommen?
Wenn man auch nur ein Hauch von Bedenken hat, ist man Nazi, Rechts oder populistisch oder wie man das halt immer nennen mag?
Wer nach Europa kommt, hat das Recht, einen Asylantrag zu stellen. Von daher sind alle erstmal "willkommen", da dieses Menschenrecht erstmal jedem zusteht.
Wie dann entschieden wird, ob die Geflüchtete Person bleiben darf oder nicht, steht wieder auf einem anderen Blatt.

Nein, wer einen Hauch Bedenken äußert, äußert einen Hauch Bedenken. Wer Geflüchtete politisch instrumentalisiert, handelt populistisch. Wer gegen Geflüchtete hetzt, ist in den meisten Fällen rassistisch. Wer dabei noch ein rechtes Weltbild hat, ist zudem rechts bis natürlich rechtsextrem/nazistisch, wenn's ganz weit nach rechts geht.

Abschiebung nein. Auch wenn diejenigen Kriminell sind?
Auch das fordert niemand, als Asylbewerber wirst du abgeschoben, das ist deutsches Recht. Du wirst nicht abgeschoben, wenn es Hindernisse gibt (z.B. drohende Folter/Todesstrafe/whatever im aufzunehmenden Land). Auch kannst du als Ausländer abgeschoben werden, der ein dauerhaftes Bleiberecht hat (afaik ab 2 Jahren Haft wirst du abgeschoben).


Das eine Völkerwanderung bevorsteht sollte ja jeden klar sein. Auch das einfach so hin nehmen?
Nein, Fluchtursachen müssen bekämpft werden. Leider wird durch die Politik viel zu wenig davon betrieben bzw. fördert westliche Politik oftmals noch die Fluchtursachen (Ausbeutung, Waffenhandel, Klimapolitik etc.). Kriege, Armut, Klima etc. waren in der Menschheitsgeschichte schon immer Fluchtursachen und werden es in naher bis mittlerer Zukunft wohl leider bleiben. Das heißt nicht, dass man auch nicht selbst seinen Teil beitragen kann (aktive Mithilfe, Ernährung, spenden etc.).


Die Mehrheit in Europa ist mehr als besorgt. Auch das ist ja mittlerweile klar.
Zurecht?oder nicht?
Meiner Meinung nach zu unrecht. Es hat sich in der Menschheitsgeschichte bisher immer bewahrheitet, dass auch eine größere Zahl von aufgenommenen Menschen für den Staat und dessen Wirtschaft auf lange Sicht förderlich war.
Die Besorgnis beruht also auf rein subjektiven Empfindungen und ist objektiv nicht zu belegen.
Von daher ist imo jeder aufgefordert, der besorgt ist, sich entweder a) ordentlich zu informieren und sich nicht von Gefühlen leiten zu lassen. Und wenn man dann immer noch besorgt ist, ist es keine Lösung, seine Besorgnis in Feindschaft zu wandeln (was man immer häufiger beobachtet).
 
Sachliche Antworten wollen aber den rechtspopulistischen Schwachsinn schreiben das "eine Völkerwanderung" bevorsteht. :fp: Edit: Mir fällt gerade erst auf wie gut dieser Beitrag dem dogwhistle-Schema folgt.
Er hat immerhin trotzdem um sachliche Antworten gebeten. Ich weiß aus persönlichen Gesprächen, dass einige sich "falsch" oder nicht differenziert genug informieren und daher wirklich glauben, es stünde z.B. eine globale Völkerwanderung bevor, das aber nicht sofort negativ einordnen, sondern als ganz normale Information.
 
Alltagsrassismus wurde bis quasi heute immer übersehen. Es ist schon richtig und gut darüber zu sprechen und auf die Missstände aufmerksam zu machen. Für den Sexismus im Alltag gilt natürlich dasselbe. Und jede andere Diskrimierungsform.

Aber bei sowas verliert sich doch dann irgendwann jegliche Diskussionsgrundlage wenn man immer nur auf Einzelfälle eingeht..... sollen jetzt alle die von Migranten bepöbelt etc wurden auch ne Kampagne machen? „Meagainstten“ oder sowas..... das es das alles gibt, ist doch klar.
Sexismus ist ja eher unterm Radar der Öffentlichkeit verlaufen aber das ist weder bei Straffälligkeiten von Migranten der Fall, noch bek Rassismus der immer stärker in die Mitte tritt.
 
Wenn sich so viele Menschen von Migranten/Ausländern/Geflüchteten belästigt fühlen, können sie ja #methree starten und darüber berichten. Steht jedem frei.
 
Aber bei sowas verliert sich doch dann irgendwann jegliche Diskussionsgrundlage wenn man immer nur auf Einzelfälle eingeht..... sollen jetzt alle die von Migranten bepöbelt etc wurden auch ne Kampagne machen? „Meagainstten“ oder sowas..... das es das alles gibt, ist doch klar.
Sexismus ist ja eher unterm Radar der Öffentlichkeit verlaufen aber das ist weder bei Straffälligkeiten von Migranten der Fall, noch bek Rassismus der immer stärker in die Mitte tritt.

Das Problem ist doch, dass sowas in keiner Statistik erfasst wird. Wie auch? Wie soll es anders zur Sprache kommen? Verstehe nicht, warum einige sich hier so dagegen wehren, dass Menschen kollektiv von ihren negativen Erfahrungen als Migranten berichten.
 
Wer nach Europa kommt, hat das Recht, einen Asylantrag zu stellen. Von daher sind alle erstmal "willkommen", da dieses Menschenrecht erstmal jedem zusteht.
Wie dann entschieden wird, ob die Geflüchtete Person bleiben darf oder nicht, steht wieder auf einem anderen Blatt.

Nein, wer einen Hauch Bedenken äußert, äußert einen Hauch Bedenken. Wer Geflüchtete politisch instrumentalisiert, handelt populistisch. Wer gegen Geflüchtete hetzt, ist in den meisten Fällen rassistisch. Wer dabei noch ein rechtes Weltbild hat, ist zudem rechts bis natürlich rechtsextrem/nazistisch, wenn's ganz weit nach rechts geht.

Auch das fordert niemand, als Asylbewerber wirst du abgeschoben, das ist deutsches Recht. Du wirst nicht abgeschoben, wenn es Hindernisse gibt (z.B. drohende Folter/Todesstrafe/whatever im aufzunehmenden Land). Auch kannst du als Ausländer abgeschoben werden, der ein dauerhaftes Bleiberecht hat (afaik ab 2 Jahren Haft wirst du abgeschoben).


Nein, Fluchtursachen müssen bekämpft werden. Leider wird durch die Politik viel zu wenig davon betrieben bzw. fördert westliche Politik oftmals noch die Fluchtursachen (Ausbeutung, Waffenhandel, Klimapolitik etc.). Kriege, Armut, Klima etc. waren in der Menschheitsgeschichte schon immer Fluchtursachen und werden es in naher bis mittlerer Zukunft wohl leider bleiben. Das heißt nicht, dass man auch nicht selbst seinen Teil beitragen kann (aktive Mithilfe, Ernährung, spenden etc.).



Meiner Meinung nach zu unrecht. Es hat sich in der Menschheitsgeschichte bisher immer bewahrheitet, dass auch eine größere Zahl von aufgenommenen Menschen für den Staat und dessen Wirtschaft auf lange Sicht förderlich war.
Die Besorgnis beruht also auf rein subjektiven Empfindungen und ist objektiv nicht zu belegen.
Von daher ist imo jeder aufgefordert, der besorgt ist, sich entweder a) ordentlich zu informieren und sich nicht von Gefühlen leiten zu lassen. Und wenn man dann immer noch besorgt ist, ist es keine Lösung, seine Besorgnis in Feindschaft zu wandeln (was man immer häufiger beobachtet).
Sehr gute Antwort. Danke.
 
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