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Die Kilos müssen purzeln

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Da unsere Tochter diese Woche bei den Schwiegereltern war, habe ich endlich mal das 16/8 Intervallfasten ausprobieren können. Hat mich halt einfach interessiert wie es sich anfühlt und ob das was für mich sein könnte. Hab ja ansich dieses Jahr wiedermal meine Ernährungsgewohnheiten etwas verbessert und fühle mich damit eigentlich auch ganz gut. Aber die Kilos sind nur moderat weg. Okay, jetzt bin ich auch nicht unbedingt fettleibig, aber um den Bauch rum ist halt schon etwas mehr als Muskeln :D Da ich leider familienbedingt wohl auch mit Fettleber zu tun habe, möchte ich den Bereich besonders im Auge haben und schaue dass ich diesbezüglich vernünftig mit Essen und Trinken umgehe.

Naja, lange Rede kurzer Sinn. Am Montag gestartet, gefühlt drei Tage am Stück immer müde gewesen und gerade die ersten beiden Tage gefühlt auch den ganzen Tag Hunger gehabt (auch nach dem Essen). Das hat sich im Laufe des gestrigen Tages aber alles spürbar gelegt. Von Mittwoch auf Donnerstag habe ich so gut wie schon lange nicht mehr geschlafen. Kopfschmerzen und Müdigkeit ist auch verschwunden und ich sitze gerade hier und weiß dass ich erst ab 12 Uhr was essen kann, habe aber relativ wenig Hunger und fühle mich gut. Auf der Waage hat die Kurfristdiät auch zu nem kleinen Boost geführt.

Da wir unsere Tochter heute Abend abholen gehen, war es das jetzt dann leider auch mit dem Versuch, den ich gerne fortführen würde. Ich habe das Gefühl, dass mir diese Geschichte extrem was bringen würde. Aber da wir wert darauf legen, gemeinsam zu frühstücken und Abend zu essen, lässt sich das im Familienalltag nicht so gut umsetzen. War aber jetzt wirklich eine interessante Erfahrungen die ich wenn sich die Gelegenheit ergibt sicher nochmal (länger) testen werde. Da wir nächste Woche frei haben, hoffe ich wenigstens die Sache noch etwas moderat "auslaufen" lassen zu können. Also in Richtung 15/9 oder 14/10. Mal schauen.

Hab ja immer noch den Traum irgendwann mal richtiges Heilfasten zu probieren - davor aber ehrlich gesagt schon etwas Angst und Respekt. Der 16 zu 8 Versuch hat mir jetzt aber schon ein stückweit Angst davor genommen. Gefühlt könnte ich auch noch länger auf Essen verzichten wie nachher gegen 12 etwas zu futtern.
 
Ne, das kommt mir irgendwie falsch vor. Die Kleine soll ja jetzt noch nicht das Frühstücken hinterfragen. Das kann sie dann später machen. Und sie ist gewohnt, dass da ihr Papa neben ihr sitzt und sein Müsli futtert.

Aber für später ist das dann tatsächlich die Überlegung.
 
Nicht böse gemeint aber das gemeinsame Essen kann nicht der Grund sein. Man kann dem Kind doch ehrlich erklären was und warum Papa das macht.
Wenn es dazu beiträgt, dass Papa fit und gesund bleibt oder wird, haben schließlich alle was davon.
 
@Mandos

Wie Du weißt habe ich selbst zwei Kinder (16/13) und ich habe immer mit Ihnen zusammen am Essenstisch gesessen und kommuniziert und die Zweisamkeit genossen und es war Ihnen schnurz egal ob und was ich ass, oder ob ich halt nur einen Kaffee getrunken habe.
Will damit nur sagen, Deinem Kind geht es besser mit einem Vater der sich in seiner Haut wohl fühlt, als einem der nur futtert, weil das Kind selber futtert, obwohl Er gerne anders, oder gar nicht Essen würde.

Wie alt ist Dein Kind jetzt?
 
:lol: Was für Dinger gleich wieder. Also ich bin nicht krank und fühle mich gerade auch ziemlich wohl in meiner Haut, so dass jetzt nicht unbedingt Bedarf zu Extremem ist. Aber mal abwarten was der August bringt. Da gehe ich zum ersten Mal zu ner Vorsorgeuntersuchung :schreck:

Ich hab da für mich jetzt wirklich interessante Erkenntnisse gewonnen und lasse mir eure Ansätze aber mal trotzdem durch den Kopf gehen. Tatsächlich würde ich Abends ja mit essen und Morgens mein Wasser oder Kaffee süffeln für ein paar Wochen sollten eigentlich wirklich drin sein. Und 4,5 Jahre ist die kleine Terroristin inzwischen schon. :traurig:
 
:lol: Was für Dinger gleich wieder. Also ich bin nicht krank und fühle mich gerade auch ziemlich wohl in meiner Haut, so dass jetzt nicht unbedingt Bedarf zu Extremem ist. Aber mal abwarten was der August bringt. Da gehe ich zum ersten Mal zu ner Vorsorgeuntersuchung :schreck:

Ich hab da für mich jetzt wirklich interessante Erkenntnisse gewonnen und lasse mir eure Ansätze aber mal trotzdem durch den Kopf gehen. Tatsächlich würde ich Abends ja mit essen und Morgens mein Wasser oder Kaffee süffeln für ein paar Wochen sollten eigentlich wirklich drin sein. Und 4,5 Jahre ist die kleine Terroristin inzwischen schon. :traurig:

Also ist es nur das Frühstück und an Wochenenden dann auch mal das Mittag, sollte also Problemlos umsetzbar sein und mit 4,5 Jahren kann man Ihr, wenn überhaupt nötig, schon erklären warum man nicht mit isst. Ich fand es nur merkwürdig, das es Dir anscheinend gut bekommt (und soweit ich weiß, wird es mit der Zeit nur noch besser) und Du es aus diesem Grund wieder sein lassen willst.
 
Ich würde es eben jetzt gerne noch weiter testen. Habe halt das Gefühl, dass der Körper sich daran jetzt so allmählich gewöhnt hat. Verstehen wird sie das sicherlich. Ist eher so ein eigenes Psychodings bzw. gehört zum gemeinsamen Essen eben auch gemeinsames essen und nicht nur beisammen sitzen. Aber das sind natürlich muffige Ausreden. Habe da die Tage wegen ner etwaigen Umsetzung auch schon mit meiner Frau gesprochen. Würde das gerne mal 4 Wochen am Stück testen.

Tatsächlich will ich aber jetzt erstmal die Blutentnahme und Werte bei der Vorsorgeuntersuchung im aktuellen "Normalzustand" sehen. Wenn der Arzt wegen einer vorherigen Umstellung den Mandos nur mit Bestwerten bekommt, weiß ich nicht inwiefern meine sonstige Ernährungs- und Lebensumstellung in den letzten 12-18 Monaten sich auf die Werte bemerkbar macht. Und im nächsten Schritt dann wie sich dann die Fastenmethode noch zusätzlich bemerkbar macht. Finde die ganze Thematik um Ernährung, Körperprozesse etc. momentan ziemlich interessant und spannend. Da ich manche Dinge eben jetzt auch wirklich spüre bzw. Ergebnisse sehe. Wie schon mal an anderer Stelle genannt war da Vitamin D ein ziemlich krasser Auslöser. Und dieses Jahr hatte ich in der Allergiezeit eben auch sehr wenig Probleme (erstmals im Leben), wodurch dieses Jahr auch erstmals mein Gewicht in der Allergiesaison gleich geblieben ist.
 
Bin ja jetzt seit einigen Wochen auch wieder dabei, meine letzten Restpfunde aus meiner "dunklen Phase" weiter abzubauen.
Ich hatte an Weihnachten 2012 153 kg gewogen (das hab ich mir in nur drei Jahren angefressen/angesoffen, von ehemals 85 kg :schreck:), genau 2 Jahre später war ich dann runter auf um die 100 kg. Dann hab ich aufgehört (wegen Streß, Familie, Beruf, Bequemlichkeit usw, die üblichen Ausreden halt).
Jetzt, nochmal vier Jahre später hab ich dann 110 kg gewogen, und vor ein paar Wochen ging es mir dann echt auf den Sack, immer nur die selben 3 oder 4 Kleidungsstücke aus meinem Schrank anziehen zu können, damit ich nicht wie ne Presswurst aussehe.
Außerdem gefiel mir nicht, wie ich mich entwicklet habe. Wurde total lethargisch und mega-bequem. Lag nur noch auf der Couch, war trotzdem dauermüde und hab mich so gut wie kaum bewegt. Dann hats zum Glück "Klick" gemacht, denn ich war und bin zwar kein Sport-Freak, aber zumindestens war ich immer relativ aktiv. Und ich will mit meinen Kindern ja auch rausgehen, die Welt entdecken und einfach nur aktiv sein.
naja, lange Rede kurzer Sinn. Hab jetzt in 2 Monaten 5 kg abgenommen und fühl mich prächtig. Was echt interessant ist, mein BMi ist immer noch jenseits von gut und böse und ich hab immer noch ne Megawampe, aber ich fühl mich jetzt schon schlank. :lol:
Ist irgendwie ein völlig anderes Lebensgefühl.

Gehe es aber relativ locker an. Ich sehs als langfristiges Projekt, weil ich mein Gewicht lieber langsam aber stetig verlieren und vor allen Dingen dann auch halten will. In zwei Jahren wäre ich wieder gerne bei den 85 kg. Keine Ahnung ob das jetzt zu ambitioniert oder zu schnarchnasig ist.
Fitness-Studio hab ich probiert, aber das ist einfach nicht meine Welt. Ich mache lieber ein paar Bodyweight-Übungen, die kann ich fast überall mal schnell einbauen. Und zumindestens bei der Fettmasse, die ich mit mir rumschleppe, schlagen die auch super gut an. Die Kleine (2 Jahre) macht zu Hause immer mit, das ist immer ziemlich putzig :D
Dann noch Radfahren, Schimmbad, Badminton etc, immer nach Lust und Laune. Will mir wie gesagt keinen Streß machen. Solange ich jedesmal, wenn ich wöchentlich auf die Waage steige, ein paar Gramm weniger wiege, ist alles super. Ich neige sonst dazu, alles zu übertreiben (im Positiven wie im Negativen), und wenn ich jetzt zu sehr ranklotze und sich das nicht entsprechend auf der Waage widerspiegelt kann es sein, dass ich ganz schnell wieder die Liust verliere und mir erst mal ne Tafel Schokolade reinziehen, 'weils eh keinen Wert hat'.
Mal gucken, ich bin jedenfalls guter Dinge.
 
Die hat sich (zum Glück) zurückentwickelt.
Was erstmal geblieben ist, waren die Dehnungsstreifen, die durch die schnelle Gewichtszunahme entstanden sind. Wobei die mittlerweile kaum noch zu sehen sind. Hat aber ein paar Jahre gedauert.
 
Ich würde es eben jetzt gerne noch weiter testen. Habe halt das Gefühl, dass der Körper sich daran jetzt so allmählich gewöhnt hat. Verstehen wird sie das sicherlich. Ist eher so ein eigenes Psychodings bzw. gehört zum gemeinsamen Essen eben auch gemeinsames essen und nicht nur beisammen sitzen. Aber das sind natürlich muffige Ausreden. Habe da die Tage wegen ner etwaigen Umsetzung auch schon mit meiner Frau gesprochen. Würde das gerne mal 4 Wochen am Stück testen.

Tatsächlich will ich aber jetzt erstmal die Blutentnahme und Werte bei der Vorsorgeuntersuchung im aktuellen "Normalzustand" sehen. Wenn der Arzt wegen einer vorherigen Umstellung den Mandos nur mit Bestwerten bekommt, weiß ich nicht inwiefern meine sonstige Ernährungs- und Lebensumstellung in den letzten 12-18 Monaten sich auf die Werte bemerkbar macht. Und im nächsten Schritt dann wie sich dann die Fastenmethode noch zusätzlich bemerkbar macht. Finde die ganze Thematik um Ernährung, Körperprozesse etc. momentan ziemlich interessant und spannend. Da ich manche Dinge eben jetzt auch wirklich spüre bzw. Ergebnisse sehe. Wie schon mal an anderer Stelle genannt war da Vitamin D ein ziemlich krasser Auslöser. Und dieses Jahr hatte ich in der Allergiezeit eben auch sehr wenig Probleme (erstmals im Leben), wodurch dieses Jahr auch erstmals mein Gewicht in der Allergiesaison gleich geblieben ist.

Na dann Mandos, zieh das mit dem Arzt noch durch und dann startest Du Deine 4 Wochen! :deal:

Kenne mittlerweile mehrere Leute, vom Bodybuilder bis zum Sportmuffel die sich alle sehr gut mit der 16/8 Methode fühlen und das auch schon länger bei behalten. ;)

@Seo

Du hast echt 68kg in drei Jahren zu genommen?
Erstmal Kudos das Du so ehrlich bist! :dhoch:
Doch ich frage mal ganz blöd, wie schafft man das, oder anders gefragt, warum reagiert man nicht nach den ersten 10 oder von mir aus 20kg?

Ansonsten gehst Du es genau richtig an, Schritt für Schritt Deine Ernährung umstellen, Sport der Dir Spaß macht, aber schön kontinuierlich am Ball bleiben, das wird schon.
 
Doch ich frage mal ganz blöd, wie schafft man das, oder anders gefragt, warum reagiert man nicht nach den ersten 10 oder von mir aus 20kg?

Ansonsten gehst Du es genau richtig an, Schritt für Schritt Deine Ernährung umstellen, Sport der Dir Spaß macht, aber schön kontinuierlich am Ball bleiben, das wird schon.

weil man sich in der phase wahrscheinlich nicht oft kontrolliert/wiegt, das geht dann halt schleichend und schneller als man denkt.
 
@Seo

Du hast echt 68kg in drei Jahren zu genommen?
Erstmal Kudos das Du so ehrlich bist! :dhoch:
Doch ich frage mal ganz blöd, wie schafft man das, oder anders gefragt, warum reagiert man nicht nach den ersten 10 oder von mir aus 20kg?

Ansonsten gehst Du es genau richtig an, Schritt für Schritt Deine Ernährung umstellen, Sport der Dir Spaß macht, aber schön kontinuierlich am Ball bleiben, das wird schon.

Das war sogar ganz leicht...:ugly:
Zu der Zeit habe ich gesoffen wie ein Loch, also echt extrem. Dagegen ist Gerri ein Waisenkind. Und im Vollsuff zieht man sich dann halt bergeweise Junk-Food und Knabberzeug rein. Also nicht eine TK-Pizza, sondern zwei oder drei. Nicht ein Snickers, sondern das ganze 5er Pack usw. Das waren schon extreme Jahre.
Und wieso ich nicht aufgehört habe? Gute Frage...ich wusste zu jeder Sekunde, dass ich definitiv den falschen Weg eingeschlagen habe, aber es war mir schlicht egal. Ne Zeitlang dachte ich, ich sauf und fress mich jetzt einfach zu Tode, was solls.
Von heute auf morgen habe ich dann mit all dem Zeug aufgehört und es war nie ein Problem. Wie gesagt, ich neige zu Extremen ;)
Mittlerweile denke ich, ich musste diese Phase einfach durchmachen, um zu dem zu werden, der ich jetzt bin.

Jetzt mit Kindern ist es nochmal was ganz anderes. Da hat man dann nochmal ne ganz andere Motivation.
Wobei ich, wenn ich ehrlich bin, es einfach nur für mich machen will. Auch um so manchem in meinem Bekanntenkreis zu beweisen, dass man sowas auch noch mit 40 schaffen kann. :D
 
Ich hab mal ne ziemlich blöde Frage, die mich aber dennoch ein wenig beschäftigt.

Ausgangspunkt ist, dass man durch weniger Kalorienessen ja gut abnimmt. Also weniger Kalorien futtern als man verbrennt. Benutze dazu schon länger ne App, was bei mir ganz gut funktioniert. Danach soll ich zwischen 1700-1800 Kalorien am Tag essen. Dazu habe ich auch an sich in den letzten 12 Monaten meine Ernährung umgestellt und insbesondere auf Süßigkeiten und Knabbereien verzichtet. Somit komme ich relativ gut auf die notwendige Kalorienzahl, ohne dass ich jetzt befürchten muss dass mein Stoffwechsel in die Knie geht. Nach der App wäre wohl meiner normaler Kalorienbedarf ohne Sport etc. 2100 Kcal.

Jetzt meine Frage: was mache ich denn, wenn ich mein Zielgewicht erreicht habe und das dann auch halten will? Wie komme ich dann gesund an die notwendigen Mehrkalorien? Was soll ich da futtern. Ich kehre dann ja nicht plötzlich zu Süßigkeiten oder Mehrfuttern als Hunger da ist zurück. Das ist gerade wirklich ein ziemlich dubioses Problem. Vielleicht einfach noch mehr Nüsse essen? Die haben einiges an Kalorien sind aber gesund. :? Wie haben diejenigen hier das denn gemacht die abgenommen haben und auf ihrem Wunschgewicht sind? Zu den ursprünglichen Ernährungsgewohnheiten möchte ich nicht zurück kehren und irgendwie fällt mir diesbezüglich wirklich nur ein zu sündigen - was ich aber wie gesagt nicht möchte.
 
wenn dein bedarf an fetten/proteinen gedeckt ist, mit kohlenhydraten auffüllen? da muss man doch nicht direkt sündigen, sondern einfach mehr haferflocken/reis/whatever essen als sonst? der hunger ist ja eigentlich da, da du ja vorher immer zu wenig energie zugeführt hast. würde mir dann wahrscheinlich schrittweise jede (große) KH-quelle jeder mahlzeit etwas anheben oder auf energiedichtere KH-quellen switchen.
ich ess mein chili z.b. oft ohne reis, aber mit vielen bohnen, hier würde ich dann einen teil bohnen gegen reis eintauschen z.b.
 
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