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Frag die KTler

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Für 300,- € würde ich keinen Aufwand betreiben, Exempel hin oder her. Die Gerichte sind eh völlig überbelastet, da muß man sich nicht auch noch mit sowas da einbringen (meine Meinung). Vom persönlichen Aufwand mal ganz zu schweigen. Zumal die Forderung ja nicht strittig ist, bestenfalls der Zeitpunkt der Rückzahlung.
 
@MiXeR
Du hast doch die Nanoleaf, oder? Bist du damit zufrieden?

Ja. Bin sehr zufrieden. Der außergewöhnlichen Sci-Fi Look der Lampe begeistert mich immer wieder aufs Neue. Steht Philips Hue in Sachen Möglichkeiten und Lichtqualität in Nichts nach. Eigentlich bietet sie durch das modulare Design sogar noch mehr Schauwert und kreative Einsatzmöglichkeiten. Ist auch erstaunlich hell. An manchen Abenden reicht sie mir als einzige Lichtquelle aus.

Lediglich das Anbringen kann etwas fummelig sein. Ich habe sie, weil einfacher als Bohren (gibt auch ein Schrauben & Dübel Set), mit Tesa PowerStrips angeklebt (M3 Klebeband liegt bei, dachte aber, dass Tesa wieder leichter zu entfernen sei). Was je nach Wandstruktur aber auch nicht funktioniert. Außerdem kleben die Dinger, entgegen aller Tesa-Werbeversprechen, so fest, dass ich mir damit die Tapete runter ziehe. Wird also erst mal hängen bleiben (müssen). :D


Wenn du also nicht zu scheu bist, die Wand zu verkleben oder entsprechen bohrst (bzw. etwas bastelst; kannst sie etwa auch auf Holz kleben und dann mit weniger Schrauben an die Wand bringen, anstatt gleich zehn Dübel in die Wand zu jagen), kann ich sie nur empfehlen.
 
so leute bräuchte mal eure einschätzung / euren rat:

wie einige von euch evtl wissen habe ich bei meinem letzten arbeitgeber nach kurzer zeit gekündigt da er gelinde gesagt ein arsch war.

nun hatte ich ja nahtlos einen neuen job angetreten, einzelhandel bekannte supermarkt kette. allerdings ist es ne OHG die von einem ehepaar geführt wird. heißt die verträge etc sind nicht von der kette direkt da sie praktisch nur franchise nehmer sind.

die kollegen sind da echt in ordnung, paar ausfälle aber kein richtiger arsch. die chefs selbst sind nicht immer anwesend da sie 2 filialen haben. er kommt meist morgens für ne relativ kurze zeit rum, sie mal so mal so.

der AG verlangt dass die mitarbeiter 10 minuten vorher da sind. ich kenne das nur dass man zum schicht beginn ( zb 6.00 uhr) fertig und arbeitsbereit am platz sein soll. aber nicht das man 10 minuten die nicht bezahlt werden da sein muss...

dazu die mehrarbeit. ich bin niemand der sich anstellt wenn er mal 20 minuten länger macht.
in den 5 wochen kam ich ( bei einer 6 tage woche) evtl 3 mal pünktlich raus. sonst sind es 10-50 minuten mehr. aufschreiben können wir ab 15 minuten. jedoch wäre mir ein pünktlicher feierabend bedeutend lieber als überstunden die ich eh nicht ausgezahlt bekomme und die man wohl auch nur schwer abfeiern kann so wie mir langjährige mitarbeiter berichten.

besonders krass finde ich dass zb 5 minuten vor feierabend gesagt wird " so sie müssen heute 45 dran hängen".

so wird die 40 std woche schnell zu einer 44 std woche worauf ich keinen bock habe.


dazu kommt dass meine aufgaben bzw mein status vollkommen unklar ist. ich soll mitarbeitern die dort arbeiten anweisungen geben und ihre arbeit kontrollieren, auf der anderen seite soll ich aber andere aufgaben der stellvertretenden marktleitung nicht übernehmen. ich werde mit aufgaben vollgeschüttet und soll mir 1000 sachen merken obwohl ich nicht aus dem fach komme.

fühle mich da nicht wohl, andererseits habe ich jetzt direkt auch nichts anderes und im lebenslauf wären 2 so kurze beschäftigungen auch etwas blöd.

was würdet ihr mir raten?
 
Kommst du direkt ausm Studium?

In dem Fall und jedem Anderen wo du zum 1.Mal arbeitest.
Einfach mal weniger jammern und mal dranbleiben.

Man muss nicht ewig Überstunden machen etc. Aber man sollte erstmal was leisten um dann auf etwas pochen zu können.....
 
Kommst du direkt ausm Studium?

In dem Fall und jedem Anderen wo du zum 1.Mal arbeitest.
Einfach mal weniger jammern und mal dranbleiben.

Man muss nicht ewig Überstunden machen etc. Aber man sollte erstmal was leisten um dann auf etwas pochen zu können.....

Nein, man sollte von Anfang an auf seine gesetzlich und vertraglich geregelten Konditionen pochen. Das Problem ist, dass sich viel zu viele einfach alles gefallen lassen.

Trotzdem ist es strategisch klüger in der Probezeit Kleinigkeiten einzustecken. Würde persönlich etwas abwarten und erst einmal sehen wie es sich entwickelt.
 
Erzähl ihm doch was von ner tolen Alternative, zb Selbstständigkeit.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Arbeitgeber nehmen sich zu oft Sachen heraus, das sollte man nicht auch noch unterstützen. Schon gar nicht wenn man jung und unabhängig wie nbk ist. Nur weil ein Großteil der Arbeitnehmer einknickt, können sich Betriebe/Chefs so ein Verhalten erlauben.
 
Natürlich aber bei dem 1. war er am jammern und hat direkt gekündigt, jetzt ist das Umfeld ok aber er jammert über 10min früher kommen und 10-30min später gehen.
Nein, das kann kein Dauerzustand sein aber man sollte doch erstmal etwas durchziehen und zeigen das man Leistung bringen kann, um DANN seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Ist ja jetzt nicht so, das er jahrelang ausgebeutet wird, er macht den Job erst seit 5 Wochen und „glaubt“ das er die Überstunden nicht gut abfeiern kann.....er bekommt sie auf jeden Fall ja bezahlt oder kann sie abfeiern aber er wär halt lieber früher daheim.

Man kann natürlich auch direkt wegen jedem Fliegenschiss sofort zu Chef rennen aber dann muss man auch nicht jammern wenn man irgendwann keinen Job mehr hat.

Edit: ist auch nur meine Meinung zu dem Thema, kann und muss jeder so handhaben aber imo sollte man sich in seinem Arbeitsleben zumindest am Anfang erstmal durchbeissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also den ersten Job mit dem Choleriker hätte ich auch sofort an den Nagel gehangen. Und selbst wenn man Überstunden abfeiern kann, finde ich es ebenfalls nervig, wenn es ein Standard ist. Wie es in den 5 Wochen wohl bisher der Fall war. Muss jeder selber entscheiden, wie man damit umgeht, aber die Frage an sich kann ich nachvollziehen. Als Jammern sehe ich das nicht unbedingt an.
 
Es gibt in jedem Job Dinge die einem nicht gefallen und ich könnte fast wetten (ist meistens so) das die variablen Überstunden in seinem Vertrag stehen..... dann hätte er es auch direkt bemängeln können.

Ich finde die Mentalität, immer gleich die Fehler zu suchen, einfach nicht gut.

Das können Leute machen die schon länger arbeiten aber er wird jetzt nachm Studium sicherlich nicht DEN Traumjob finden, v.a. Nicht im Einzelhandel.....
 
Er stellt ne Frage und hat Bedenken. Wo siehst du da ne bestimmte Mentalität, dass nur nach Fehlern gesucht wird? Variable Überstunden standen in meinem ersten Vertrag beispielsweise nicht drin.
 
Also ich hatte auch schon zwei Arbeitsverträge die unentgeltliche Überstunden in Höhe X pro Woche gefordert haben. Eingetreten ist das aber wirklich nur als Ausnahme.

Ich habe schon in verschiedenen Supermärkten als Nebenjob gejobbt vor einigen Jahren und ich muss leider sagen, dass das Klima und die Chefs in allen unter aller Sau waren.

In meinem aktuellen Job muss ich auch 10 min eher da sein, dafür gibts halt noch zwei Kaffeepausen am Tag die am Ende länger sind als diese 10min.
 
Klar ist es ein Indiz, beim 1.AG versteh ich es noch, beim 2. nicht mehr.

10min vor Arbeitsantritt vor Ort sein? Das ist imo Standard und die Überstunden hinten raus werden bezahlt und es kann sogar sein das diese im Arbeitsvertrag stehen, ansonsten gefällt ihm das Arbeitsumfeld.

Also ja, das sieht für mich so aus als würde er die Fehler suchen zw einen Grund zu kündigen, va nach 5 Wochen....
 
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