mario basler wurde in der 93. minute eingewechselt um ne ecke zu schießen und hat die rein gemacht...
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mario basler wurde in der 93. minute eingewechselt um ne ecke zu schießen und hat die rein gemacht...
https://www.11freunde.de/artikel/fuenf-gruende-fuer-deutschlands-niederlage1. Toni Kroos aus dem Spiel gedeckt
Eigentlich war alles angerichtet für die Mission Titelverteidigung: Joachim Löw schickte sein Team im Weltmeister-System 4-2-3-1 auf das Feld, vertraute sieben Weltmeistern – eine bewährte Startelf, müsste man meinen. Hinzu kam mit Toni Kroos, der sich seit dem Titelgewinn noch einmal weiterentwickelt hat, und drei Champions-League-Finals gewann. Er nahm die zentrale Rolle ein als spielgestaltender Sechser. Kroos ließ sich häufig auf die halblinke Seite fallen, um das Spiel an sich zu reißen.
Doch er machte die Rechnung ohne Mexikos Trainer Juan Carlos Osorio. Dieser war sich der herausragenden Rolle von Kroos bewusst. Seinem Zehner Carlos Vela gab er einen simplen Auftrag mit: Decke Kroos. Egal, wo er sich befindet. Vela heftete sich an die Hacken von Kroos, nahm diesen vollkommen aus dem Spiel. Vela sorgte nebenbei dafür, dass Deutschlands linke Seite lahmgelegt war – denn Kroos zog ständig nach links, und Vela blockierte als Kroos' Manndecker den Zuspielweg nach vorne.
2. Deutschlands rechte Seite bietet zu wenig an
Der Superstar schwankt und wankt, wird vom Gegner aus dem Spiel genommen. Wäre Deutschlands WM-Auftaktmatch ein Superhelden-Film, wäre dies die Stelle, an der sein treuer Gehilfe den Tag rettet. Doch Kroos' Mittelfeld-Partner Sami Khedira war dieser Aufgabe nicht gewachsen. Bis zu seiner Auswechslung spielte Khedira die zweitmeisten Pässe aller deutschen Spieler (hinter Jerome Boateng). Doch nur Thomas Müller hatte eine noch schwächere Passquote vorzuweisen als Khedira (79%).
Dabei war die Ausgangslage gut: Dadurch dass Kroos und Vela ständig auf dem linken Flügel standen, war die halbrechte Seite relativ frei. Khedira fand viel Raum vor sich, nur vereinzelt lief ihn Andres Guardado aggressiv an. Khedira machte jedoch wenig aus diesen Freiheiten. Nur selten fand er den offensiv agierenden Rechtsverteidiger Joshua Kimmich, der zudem Unterstützung bekam vom ausweichenden Stürmer Timo Werner. So spielten die Deutschen zwar 51% ihrer Angriffe über die rechte Seite – zu Torchancen kamen sie jedoch praktisch nie.
3. Konterabsicherung? Ein Fremdwort
Deutschland fehlten zwar die Impulse aus dem Spielaufbau. Das hinderte die deutschen Spieler aber nicht daran, extrem offensiv zu agieren. Kimmich und sein Pendant Marvin Plattenhardt stießen immer wieder in die vorderste Linie, auch Thomas Müller und Julian Draxler boten sich ständig vor Mexikos Abwehrkette an. Deutschlands Aufbauspiel war jedoch weder kreativ noch genau genug, die offensiven Spieler zu finden. Stattdessen produzierte Deutschland einige unnötige Ballverluste.
Eine offensive Spielweise und unnötige Fehlpässe sind eine kritische Mischung. Explosiv wird es erst, wenn sich dazu noch ein schwaches Gegenpressing gesellt. Genau das war im Spiel gegen Mexiko aber der Fall: Deutschland erlangte nach Ballverlusten keinen Zugriff, gerade die Doppelsechs aus Khedira und Kroos hechelte nur hinterher. Die deutschen Innenverteidiger Boateng und Mats Hummels waren ganz auf sich allein gestellt. Das hinderte Hummels nicht daran, dennoch aggressiv herauszurücken. Er wurde dabei wieder und wieder überspielt. Deutschland ließ Mexiko im Konterspiel gewähren.
4. Mexiko kann Fußball spielen
Auch andere Länder können Fußball spielen. Das mag im Land der Weltmeister eine überraschende Erkenntnis sein. Mexiko bewies, warum sie zu den Geheimfavoriten des Turniers zählen: Der taktische Plan von Osorio mit der Manndeckung auf Kroos ging exzellent auf. Mexiko hat zudem das Tempo und die technische Klasse, um einen Gegner wie Deutschland auszukontern. Stürmer Chicharito legte den Ball ab, die Außenstürmer starteten mit Wucht hinter Deutschlands Abwehr. Mit solch einer Leistung dürften sie nicht nur den Weltmeister ärgern.
5. Deutschland erarbeitet sich zu wenige saubere Abschlüsse
Am ehesten wackelte Mexiko in der letzten halben Stunde. Sie mussten dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen. Joachim Löws Wechsel brachten indes Tempo in das deutsche Spiel: Marco Reus (60., für Sami Khedira) kurbelte das Spiel von der halbrechten Seite an. Er dribbelte selbst Richtung Strafraum oder legte den Ball raus zu Kimmich. Später löste Löw sogar die Viererkette in der Abwehr auf und brachte mit Mario Gomez (80., für Plattenhardt) und Julian Brandt (86., für Werner) weitere Stürmer. Vor allem Brandt zeigte sich gefährlich.
Deutschland drückte Mexiko nun weit hinten rein, diese zogen sich im 5-4-1 an den eigenen Sechzehner zurück. Deutschland dominierte die Partie zwar, kam aber selten in gute Schusspositionen. Das lag nicht zuletzt daran, dass für Kimmichs hohe Flanken ein Abnehmer im Strafraum fehlte. Somit konnte sich Deutschland keine Torchancen mehr erarbeiten. Die Misere der Testspiele setzt sich auch nach Turnierstart fort.
@mingo@Bautinho88 Klingt ja nach echten Expertenanalysen, total "schade" dass ich das verpasst habe.
Dieses oberflächliche Bla Bla, was du als "Kritik" wie eine Schablone über jedes Spiel legen kannst. Dagegen ist der Doppelpass ja geradezu das literarische Quartett.
Aber um vielleicht die Diskussion mit etwas mehr argumentativen Inhalten zu füllen, fernab des boulevardesken Stammtisches von Basler, Reif und Co.
https://www.11freunde.de/artikel/fuenf-gruende-fuer-deutschlands-niederlage
Wer sind "die"?Steht auch nix neues und das haben die auch nicht selber analysiert.![]()
Wer sind "die"?
Das hat halt Tobias Escher, der Autor des Artikels, analysiert. Wer denn auch sonst?
keine Ahnung ob hier jemand davon lebt, aber Escher macht das nun mal Hauptberuflich, hat schon Bücher über taktische Aufstellungen geschrieben und arbeitet seit Jahren für Spielverlagerung.deNur gut, dass die schlauen Leute von KT eine fußballfachliche Kompetenz haben.![]()
Relativ weit hergeholt ist das du das unterstellst.
da muss ich nix unterstellen, du schreibst es ja selbstSteht auch nix neues und das haben die auch nicht selber analysiert.![]()
ja, definitiv. meiner meinung nach müssen der videoscout und der athletiktrainer entlassen werden... was kann denn löw für deren versagen?!?Was ich auch ganz amüsant finde immer, dass Löw als alleiniger "Versager" hingestellt wird.
Spielt die Mannschaft bzw. einzelne Spieler schlecht und nicht so vorgesehen wie gedacht? Löw raus.
Spielt der Gegner gut mit, hat einen super Tag und weiß auf alle Fragen die passende Antwort? Löw raus.
Ist ja nicht so, dass Löw einen Stab an Experten im Rücken hat, welcher den Gegner und die eigene Mannschaft aus dem Effeff kennen und so versuchen und so eben versuchen, die passende Aufstellung und Taktik zu erarbeiten. Zufälle und Überraschungen gibt es da eigentlich kaum mehr, das ist mittlerweile komplett durchprofessionalisiert.
Das klappt meistens ganz gut. Unter seiner Regie waren eigentlich alle Qualifikationen und Turniere sehr erfolgreich im Vergleich zu den anderen Topnationen (Spanien in ihrem goldenen Zeitalter mal ausgenommen, unschlagbar).
Und manchmal klappt es nicht so gut, weil, big surprise, auch andere Mannschaften tolle Spieler und Trainer haben.
Ich bin wahrlich kein Fan von Löw und gehe mit vielen Sachen nicht d'accord.
Aber ihm die fachliche Kompetenz abzusprechen, ist wirklich abenteuerlich. Vor allem da Löw am Ende auch nur das durchsetzt, was sein Team ihm zuarbeitet.
Löw ist da nur ein kleiner Baustein. Was man auch so von Bundesligisten hört, macht der Cheftrainer gar nicht mal so viel aus. Wichtig ist der Stab und das Trainerteam, mit dem wird die meiste Arbeit und Vorbereitung verrichtet.
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