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BVB - der Thread über Liebe und Fußball im Pott

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Watzke hat überhaupt erst dafür gesorgt, dass der Verein noch existiert und dann sehr, sehr viel richtig gemacht.
Deshalb muss man ihm dafür auch absolut dankbar sein, aber die letzten Irrungen und Wirrungen hinterlassen natürlich auch bei ihm Schrammen und gehen ja auch mitunter auf sein Konto, bzw sind ihm anzurechnen.
Auf der anderen Seite (der nicht sportlichen) steigern wir bisher auch permanent den Umsatz und machen gute Ergebnisse, die sind ja dann auch auf ihn zurückzuführen.
Es ist aber auch klar, dass man nicht immer alles richtig machen kann und halt auch mal daneben liegt, dann sitzt uns die Konkurrenz direkt im Nacken, denn so weit sind wir von denen ja nicht weg.

Ich denke weiterhin es wird eine Kombination aus den Faktoren Trainer und Mannschaft sein, die uns dann wieder voranbringt.
Wir brauchen einen Trainer, der die Mannschaft erreicht, Ausstrahlung hat, mit seinem Konzept passt, Entwickeln kann und einen Plan und eine Strategie hat und diese von den Spielern auch getragen und mitgegangen wird PLUS müssen wir den Kader justieren und diejenigen aussortieren, die den Weg nicht mitgehen können oder wollen und uns dann punktuell noch verstärken.
 
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Das sehen die BVB-Fans in meinem Umfeld Gott-sei-Dank langsam anders....

Es wird einfach Zeit, dass man mal das „auf den Knien rutschen“ und das „Preiset den Watzke“ und „Lobet den Klopp“ in Frage stellt...

@Marcello : Watzke hat einen Scheiß gemacht, wofür ihr ihm immer noch dankbar sein müsst. Genau das meine ich ! Der kommt mit seinem Aufstieg nicht mehr klar !
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das sehe ich ähnlich. ;)

Nur hat man hier häufig das Gefühl, dass man schon für verrückt erklärt wird, wenn man auch nur einen Gedanken daran verschwendet die beiden Herren, insbesondere ersteren, anzuzweifeln.
 
Wenn der Kader angeblich so gespickt ist mit charakterschwachen Spielern, von denen die meisten gehen sollen, muss man auch die Entscheider hinterfragen. Und das sind dann nunmal Watzke und Zorc.

Richtig.
Mir haben auch nicht alle Transfers gefallen der letzten Jahre.
Diese ganze Dynamik um unsere gesamte Innenverteidigung.
Ginter weg, Bartra weg, Toprak her, Akanji her, Zagadou her.
Dann so Geschichten wie Ramos, Rode, Mor, Merino, Park, Immobile.
Sind natürlich teilweise auch den Trainer zurückzuführen und was die wollen und welches Anforderungsprofil die haben.
Und alle Transfers können auch nicht sitzen. Trotzdem muss man feststellen dass es nicht so gut passt wie noch vor einigen Jahren als fast jeder Transfer ein Volltreffer war.
Auf der anderen Seite haben wir aber auch noch Dahoud, von dem ich mir einiges verspreche.
Ein Yarmolenko wird uns ganz bestimmt auch noch deutlich zeigen was er kann.
Sancho ist ein super Transfer für die Zukunft, Maximilian Philipp hat auch schon bewiesen dass er ein Gewinn ist.
Es ist halt ein Zweischneidiges Schwert.
 
zumal dieses ganze krakele gegen watzke und dem rausschmiss von tuchel einfach absurd ist. wenn es denn wenigstens helfen würde. das tut es aber nicht. tuchel ist immer noch weg und watzke, der um einiges mehr für diesen verein geleistet hat als ein TT jemals könnte ist noch da, muss sich aber permenent mit schmutz bewerfen lassen...
 
Und es ist ja auch nicht alles Watzkes Beritt, auch wenn er natürlich als Kopf und Gesicht dann im Endeffekt die Rübe dafür hinhalten muss.
Aber Transfers sind ja eigentlich eine Geschichte, die Zorc zuzuschreiben sind.
Wenns gut läuft bekommt Zorc die Lorbeere, wenns schlecht läuft wird Watzke dafür abgewatscht.
Wir haben jetzt eine schlechte Phase, richtig, wir müssen was ändern und müssen genau gucken woran es liegt und was man ändern muss, auch richtig. Aber das darf halt dann auch nicht zu blankem Aktionismus führen und man alles umgräbt, nur damit man etwas verändert hat. Allerdings darf sich auch niemand von der Kritik freisprechen, gerade Watzke und Zorc sind jetzt und nach der Saison gefragt und dann wird man sehen und daran auch bewerten und bemessen ob sie die richtigen Weichen gestellt haben.
 
Man mag kaum auf einzelne Spielszenen eingehen, sondern möchte am liebsten alles bis auf vielleicht die Minuten 70 bis 80 aus der Erinnerung streichen. In diesen zehn Minuten allein hatte man das Gefühl, dass dort Spieler zu Werke gehen, die ihr Handwerk verstehen, die wissen was sie tun sollen und es auch tun wollen. Die restlichen 80 Minuten machte das den Eindruck einer Thekentruppe, die auf Partytour in Salzburg bei einem Red-Bull-Gewinnspiel ein Freundschaftsspiel gegen den ansässigen Erstligisten gewonnen hat. Völlige taktische Planlosigkeit gepaart mit Spieldummheit (wenn es Spielintelligenz gibt, muss auch das Gegenteil existieren) ist ja schon schlimm genug, wenn sich das aber mit demonstrativ zur Schau getragenem Desinteresse und Apathie paart, dann kommt sowas wie gestern dabei herum.
http://schwatzgelb.de/2018-03-16-spielbericht-profis-endlich-endlich-vorbei.html

passt ganz gut.
 
Auch wenn wir damals Letzter zur Winterpause unter Klopp waren, so schlimm wie jetzt haben wir auch da nicht gespielt.
Zudem muss er es ja dann doch geschafft haben was zu bewirken, da man ja noch die Euro League erreichte.
genau. Selbst wenn in der Saison nicht alles rund lief war der BVB die klare Nummer 2 in Deutschland. Davon können wir uns seit 2 Jahren komplett verabschieden. Das ist reines Mittelmaß was wir da machen und der Fakt das wir überhaupt auf 3 stehen ist nur das die anderen zu unfähig sind an uns vorbei zu ziehen. Gestern das Spiel war wieder ein Beispiel von allem was falsch läuft. Keine Idee, kein System, keine Laufbereitschaft und vorallem keine Leidenschaft und Einsatz.

Ich erkenne unter Stöger kein Konzept, keine Idee, nichts. Er hat es geschafft das Stammspieler wie Weigl oder Pulisic nur noch Schatten ihrer selbst sind und das ganze Team nicht weiß was los ist. Dahoud ist und bleibt für mich völlig überbewertet. Wenn da die anderen Normalform hätten würde der nie spielen, kann von mir aus auch weg wie so viele. Was mir besonders auf die Nüsse geht ist dieses ganz Schöngerede und diese falsche Sicht von Stöger... Immer wieder zu sagen das es im Training in die richtige Richtung geht und man ja mit dem BVB rechnen muss da sie ja so lange in der Liga nicht verloren haben ist ein blanker Hohn. Ich weiß ja nicht was der sieht aber wenn ich sehe das einfachste Ding wie Pässe in den Lauf des Mitspielers spielen, ne Flanke, eine vernünftige Ecke oder einfach mal ein Eins gegen Eins nicht funktionieren ist da ganz gewaltig was falsch.

Was ich noch genauso schade finde ist diese zu ruhige Art von Stöger an der Seitenlinie. Da fehlt mir völlig die Emotion und der Wille das Team anzufeuern, zu motivieren oder auch mal in den Arsch zu treten. Das sieht ja aus wie Pagelsdorf beim HSV damals... Furchtbar. Ich kann nur hoffen dass das intern nun durch ist das Stöger am Saisonende gehen muss und dann ein anderer kommt der das Ruder rum reißt.
 
Trainer Peter Stöger gehen die Argumente für eine Weiterbeschäftigung beim BVB aus.

Dem nahenden Untergang sah Peter Stöger gewohnt stoisch entgegen. Keine Miene verzog der Österreicher, als zum Ende der Partie in Salzburg hin immer klarer wurde, dass das Kapitel Europa für den BVB in Kürze beendet sein würde.

Die leidenschaftslose Darbietung Stögers an der Seitenlinie übertrug sich auch auf seine Mannschaft. Bis auf eine kurze Phase zwischen der 70. und 75. Spielminute war kein Aufbäumen der Schwarzgelben gegen das drohende Aus zu erkennen.

Auch Stöger kann sich trotz seiner den Ergebnissen nach ordentlichen Bilanz in der Bundesliga der Kritik längst nicht mehr entziehen. Dass der 51-Jährige sein Team in Salzburg zunächst augenscheinlich mit der Marschroute "hoch und weit nach vorne" in die zweite Halbzeit schickte, ist schwer verständlich.

Auch sein Schachzug, mit dem für den angeschlagenen Marco Reus eingewechselten Alexander Isak auf eine zweite echte Sturmspitze zu setzen, ging nicht auf.

Ohnehin hat es der ehemalige Köln-Trainer nicht geschafft, dem BVB in seinen drei Monaten Amtszeit eine Handschrift zu verpassen. Zugegeben: Die Borussia steht insgesamt sicherer als unter Stögers Vorgänger, dem bedingungslosen Offensiv-Fanatiker Peter Bosz. Im Angriffsspiel verlässt sich Stöger aber einzig und allein auf Geistesblitze seiner Individualkönner. Spielkultur ist in diesen Wochen ein Fremdwort rund um den Signal Iduna Park.

Auch das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft scheint nicht mehr ganz so harmonisch, wie noch zu Beginn der Ära Stöger. Die Auswechslung von Mario Götze zur Pause in Salzburg begründete der Übungsleiter damit, der WM-Finaltorschütze habe "nicht das umgesetzt, was wir machen wollten". Er sei "nicht zufrieden" mit Götzes Auftritt gewesen. Einer der Stars der Mannschaft ignoriert in einem wichtigen Spiel die Anweisungen des Trainers und holt sich danach einen öffentlichen Rüffel ab - ein schlechtes Zeichen für den Zustand des Binnenklimas.

Den Dortmunder Verantwortlichen müssen diese Entwicklungen zu denken geben. Ob Stöger tatsächlich der richtige Mann dafür ist, ab Sommer den dringend benötigten Neuaufbau beim BVB zu moderieren, ist nach den Eindrücken aus Salzburg fraglicher denn je.

https://www.sport.de/news/ne3119445/kommentar-zum-bvb-stoeger-gehen-die-argumente-aus/
 
Ja sehe ich so ähnlich.
Der Trainer ist nicht nur für die Taktik, Kondition usw. verantwortlich, sonder auch für die Motivation. Wenn Spieler X nicht Gas gibt, ist der Trainer schuld.
Ich denke genau das macht auch Guardiola so stark.
 
In 21 Monaten sportlich abgewirtschaftet

Seit Juni 2016 geht es nun schon strukturell abwärts mit Borussia Dortmund, wobei der Triumph im DFB-Pokal als Kraftakt viel überdeckte. Ein Absturz, orchestriert von Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc.

Angefangen hat alles mit dem unsäglichen Transfer-Sommer vor 21 Monaten: Mats Hummels, Henrikh Mkhitaryan und Ilkay Gündogan gingen, Watzke brach sein Transferversprechen, die Geschichte ist bekannt.

Das Erstaunliche: Trotz der damals generierten 110 Millionen Euro ging der Ausverkauf weiter. Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang folgten. Im aktuellen Kader gibt es in Marco Reus nur noch einen deutlich überdurchschnittlichen Spieler.

Watzke und Zorc führten den BVB wirtschaftlich dank enormer Transfereinnahmen herauf, aber sportlich herunter. Sie täuschten sich fürchterlich in Thomas Tuchel, mit dem die Zusammenarbeit aus schwer zu erklärenden Gründen am Ende unerträglich wurde. Und sie ließen zu, dass der Zoff um Tuchel auch andere im Club vergraulte.

Das alles heißt nicht, dass Watzke und Zorc jetzt auch hinschmeißen sollen. Vielmehr ist es ihre Pflicht, den Verein im Sommer mit schmerzhaften Einschnitten zu erneuern.

Dass sie das können, haben sie vor zehn Jahren bewiesen, als plötzlich mit Jürgen Klopp und einer aufregenden Mannschaft alles möglich war. Doch diesmal wird die Aufgabe, wegen der inzwischen auch in Dortmund enormen Erwartungen, deutlich schwerer.

https://www.focus.de/sport/fussball...r-bosse-jetzt-teuer-zu-stehen_id_8620910.html
 
Ja sehe ich so ähnlich.
Der Trainer ist nicht nur für die Taktik, Kondition usw. verantwortlich, sonder auch für die Motivation. Wenn Spieler X nicht Gas gibt, ist der Trainer schuld.
Ich denke genau das macht auch Guardiola so stark.
:lachweg:

geh mal zu deinem chef und sag ihm, dass er daran schuld ist, dass du keinen bock hast deinen job zu machen... ich bin gespannt, was passiert.
 
Mach mal einen Lehrgang zur Mitarbeiterführung.
Dann sprechen wir uns wieder.
versteh da auch nicht wieso gelacht wird. Klar musst du eine gewisse Grundmotivation haben aber der Chef muss dich doch bei der Stange halten, dich motivieren und klar machen was er von dir erwartet. Klappt das nicht, oder du merkst das dein Chef ne Flöte ist, hast du als Angestellter doch auch weniger Bock
 
:lachweg:

geh mal zu deinem chef und sag ihm, dass er daran schuld ist, dass du keinen bock hast deinen job zu machen... ich bin gespannt, was passiert.

Das ist kein passender Vergleich.
So passiert es ja nicht.
Wenn aber die ganze Abteilung unter den Möglichkeiten perfomt muss man halt auch mal überprüfen ob die Sache nicht auch "vom Kopf stinkt".
Nochmal: Stöger allein ist sicherlich nicht das Problem.
Aber er hat auch nichts dazu beigetragen, dass es hier deutlich besser wurde.
Ich sehe keine Handschrift, ich sehe keine Entwicklung, ich sehe nur Stagnation.
Es liegt an ihm die Spieler aufzustellen, die er für fähig und gewillt hält seinen Kurs mitzugehen.
Die Aufgabe des Trainers ist eben auch zu leiten, zu motivieren, zusammenzuschweissen, Konzepte zu entwickelt und auf deren Umsetzung zu pochen.
Bleibt dann trotzdem alles aus ist es auch auf ihn zurückzuführen.
Ich sehe für Stöger keine Zukunft bei uns.
 
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