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@Gerri
Dennoch hat Pil nich unrecht. Ich würde schätzen das in 90% der Autos nur eine Person sitzt. Das muss sich unbedingt ändern. Der Verkehr auf der Straße wächst und wächst und wächst. Und meiner Meinung nach braucht niemand mehr im Ruhrgebiet ein Auto oder SUW das 200km/h fährt. Irgendwas muss sich ändern. Und zum Wohl der Gemeinschaft muss sich die Spaßabteilung dann einschränken.
 
@eape

Du schreibst es ja, du bist dir der Problematik also selbst bewusst, aber man sollte das trotzdem auch nochmals herausstellen, da das für viele Landstriche in der Republik gilt.

Ich brauch für 20 Kilometer Arbeitsweg mit dem Auto ~17 Minuten. Laut google-Maps gibt es mit öffentlichen Verkehrsmitteln garkeine Möglichkeit. Ich weiss aber, dass man es, mit rund vier Kilometer Fussmarsch den Berg hoch, doch realisieren könnte. Denn einer der Schulbusse fährt morgens in den Ort. :ugly:

Hier in RLP wurden viele Bahnverbindungen ganz gestrichen, vor einigen Jahren. Klar, weil es zu Hochzeiten des Autos unrentabel für die Bahn war. Aber es kommt da auch nix mehr nach, weswegen man heute auch nicht ausweichen könnte.

Viele Pendler sind einfach auf das Auto angewiesen. Und das hat nicht nur mit dem Auto zu tun. Die Städte wachsen, es kommt aber nicht genügend (bezahlbarer) Wohnraum nach. Also zieht man in die Randgebiete/Umland und muss mobil sein.

@Gerri

Das Einschränken fängt jetzt mit dem Diesel an und das war auch nicht das Ende der Fahnenstange. Wer in Zukunft einen hochmotorisierten Verbrenner fahren will, wird ziemlich sicher (viel) mehr dafür bezahlen müssen und irgendwann auch mit anderen "Sanktionen" belegt werden.

Aber tröste dich, unsere Arbeitgeber denken auch daran. ;)
 
Man muss nicht dumm aber extrem naiv sein um eine der größten errungenschaften der Menschheit, die schnelle und bequeme Fortbewegung von Menschen und Gütern und was eben dies alles für Vorteile mit sich gebracht hat bringt, anzuzweifeln bzw einschränken zu wollen.
Dann müssen wir Flugzeuge und alles außer Segelboote direkt mit verbieten.
Weißt du eigentlich was du da redest?
Wir essen einfach in Zukunft nur noch Äpfel, Birnen und Kartoffeln. Bananenzu transportieren ist unsinnig und schadet der Umwelt....

Das es unweltschonender werden muss ist keine Frage aber einschränken? Never...

Was ihr euch manchmal rausnehmt den Menschen vorschreiben zu wollen.

Okay. (Oder: Gott, ey, ist das anstrengend.)

1. Schlage mal das Wort "einschränken" nach. Wie wird es denn umweltschonender ohne Einschränkungen?
2. Wie kommst du auf Flugzeuge? Oder Bananen? Junge, ich spreche davon, dass es in vielen Fällen für den Personenverkehr gleichwertige Alternativen gibt bzw. geben sollte, nicht davon, dass wir jetzt keine Güter transportieren sollten oder dass man den Luftverkehr verbieten sollte. (Es gibt nämlich keine ähnlichwertige Alternative um Menschen oder Fracht über so große Distanzen zu transportieren.)

Du bist echt nicht in der Lage zu diskutieren. Lies dir mal deinen Post durch und schau, was du da schreibst und wo du da überhaupt auf irgendwas eingehst, was ich geschrieben habe. Also wenn ich extrem naiv bin, dann bist du wohl wirklich dumm.

@eape

Du schreibst es ja, du bist dir der Problematik also selbst bewusst, aber man sollte das trotzdem auch nochmals herausstellen, da das für viele Landstriche in der Republik gilt.

Ich brauch für 20 Kilometer Arbeitsweg mit dem Auto ~17 Minuten. Laut google-Maps gibt es mit öffentlichen Verkehrsmitteln garkeine Möglichkeit. Ich weiss aber, dass man es, mit rund vier Kilometer Fussmarsch den Berg hoch, doch realisieren könnte. Denn einer der Schulbusse fährt morgens in den Ort. :ugly:

Hier in RLP wurden viele Bahnverbindungen ganz gestrichen, vor einigen Jahren. Klar, weil es zu Hochzeiten des Autos unrentabel für die Bahn war. Aber es kommt da auch nix mehr nach, weswegen man heute auch nicht ausweichen könnte.

Viele Pendler sind einfach auf das Auto angewiesen. Und das hat nicht nur mit dem Auto zu tun. Die Städte wachsen, es kommt aber nicht genügend (bezahlbarer) Wohnraum nach. Also zieht man in die Randgebiete/Umland und muss mobil sein.

Das ist mir natürlich klar. Es gibt auch in vielen Fällen keine Alternative und die wird es auch mittelfristig nicht geben. Wenn ich Strecken habe, die der öffentliche Verkehr nicht oder ungenügend abdeckt, wenn ich besonders mobil sein muss, wenn ich Equipment brauche, dann brauche ich ein Auto. Und heute ist auch ein Elektrofahrzeug oftmals keine gute Alternative.

Heutzutage würde ich auch keinem vorschreiben, die Bahn benutzen zu müssen. Okay, morgens sind die Straßen zu, aber dafür quetscht man sich genauso mit hunderten Leuten in die Bahn, es stinkt, es ist zu heiß oder kalt, du musst in der vollen Bahn auf deine Sachen aufpassen und andauernd kommt es zu Verspätungen oder Ausfällen. Das muss sich natürlich alles ändern, aber das sind alles realistische Investitionen. In anderen Städten und Ländern klappt es ja bereits ganz gut. Und auch in Berlin haben wir jetzt immerhin WLAN an den U-Bahnhöfen. Yay.

Die Alternativen müssen nur attraktiv werden. Ich muss regelmäßig beruflich nach Braunschweig zu einem Amt. Bekomme dafür immer einen Mietwagen. Hinfahrt ist recht angenehm. Dann finde ich da in der Innenstadt nie einen Parkplatz und muss letztendlich immer den Wagen alle zwei Stunden umparken. Auf dem Rückweg stehe ich immer vor Berlin im Stau. Und muss dann den Mietwagen natürlich wieder zurückbringen. Habe dann gesagt, dass ich lieber die Bahn nehmen würde. Steckdose, Internet, Sitzplatz, Netflix das Amt ist sogar direkt am Hauptbahnhof und wenn ich früher fertig bin, ist es immer kein Ding das Ticket auch für eine frühere Fahrt zu benutzen. Dieser Komfort muss halt Standard werden, zum einen durch den Ausbau, zum anderen in den Köpfen der Menschen.

Und das ist keine Sache der Unmöglichkeit. In Amsterdam und Kopenhagen fahren alle Fahrrad, weil die Infrastruktur dafür ausgebaut wurde. Es ist bequem und gesund. Und selbst im Winter als ich in Amsterdam war, ziehen es dort die Menschen dem Auto vor. Die Fahrradstraßen sind breit und münden nicht andauernd in den Autoverkehr. Die Post in Kopenhagen (und andere Unternehmen) hatten riesige Parkhallen für Fahrräder. Das sind halt ganz andere Zustände und sowas braucht man eben für die Alternativen zum Auto. (Auch wenn es trotzdem nie ohne gehen wird und das ist okay.)
 
Ich hab letzte Woche Dienstag für 70 Euro Benzin in unseren Benz geschüttet. Morgen wird der Tank leer sein.
Gestern 390 Euro an den Kfz Freak bezahlt. Fehler leider nicht behoben. Das heißt weitere Rechnungen bezahlen.
Wie gerne würde ich auf Autos verzichten. Wie gerne.....
 
son Einkauf kriegt man auch locker auf ein Motorrad
motorradfahrer-101~_v-videowebl.jpg

Einkaufen fahre ich zu 90% mit dem Fahrrad. Aber klar, bei 50 Melonen wird es da eng :kaffee:.

Und nein, ich führe keinen Singlehaushalt.
 
Okay. (Oder: Gott, ey, ist das anstrengend.)

1. Schlage mal das Wort "einschränken" nach. Wie wird es denn umweltschonender ohne Einschränkungen?
2. Wie kommst du auf Flugzeuge? Oder Bananen? Junge, ich spreche davon, dass es in vielen Fällen für den Personenverkehr gleichwertige Alternativen gibt bzw. geben sollte, nicht davon, dass wir jetzt keine Güter transportieren sollten oder dass man den Luftverkehr verbieten sollte. (Es gibt nämlich keine ähnlichwertige Alternative um Menschen oder Fracht über so große Distanzen zu transportieren.)

Du bist echt nicht in der Lage zu diskutieren. Lies dir mal deinen Post durch und schau, was du da schreibst und wo du da überhaupt auf irgendwas eingehst, was ich geschrieben habe. Also wenn ich extrem naiv bin, dann bist du wohl wirklich dumm.

Du sprichst davon Menschen das Recht abzusprechen mit einem eigenen Auto zu fahren weil es die Umwelt verpestet. Was denkst du was Urlaubsflüge machen? Warum brauchen wir alle Früchte etc. hier in D, wir haben doch genug, wenn auch in kleiner Auswahl im eigenen Land.
Schiffe und v.a. Kreuzfahrten sollten direkt mit verboten werden....

Wo fängt die Einschränkung an und wo hört sie auf und v.a. wer bestimmt wann und wo eingeschränkt wird. Ich kann durchaus diskutieren aber das ist halt nunmal Kappes.

Man kann und soll umweltschonendere Motorisierungen voran treiben und man kann gerne den öffentlichen Nahverkehr immens erweitern. Vllt. steigen dann ja genug Leute darauf um. Aber es den Leuten vorschreiben ist Mumpitz.
 
@Gerri

Das Einschränken fängt jetzt mit dem Diesel an und das war auch nicht das Ende der Fahnenstange. Wer in Zukunft einen hochmotorisierten Verbrenner fahren will, wird ziemlich sicher (viel) mehr dafür bezahlen müssen und irgendwann auch mit anderen "Sanktionen" belegt werden.

Aber tröste dich, unsere Arbeitgeber denken auch daran. ;)

Damit hab ich ja auch weniger ein Problem aber hier wird ja davon geredet den Leuten ihr eigenes Auto wegzunehmen..... Natürlich müssen Alternativen gefunden werden und die kann man auch gerne auf direkte und indirekte Art fördern.
Aber man wird den Leuten hier nichts von ihren Errungenschaften wegnehmen, man kann ihnen nur andere anbieten.
 
Du sprichst davon Menschen das Recht abzusprechen mit einem eigenen Auto zu fahren weil es die Umwelt verpestet. Was denkst du was Urlaubsflüge machen? Warum brauchen wir alle Früchte etc. hier in D, wir haben doch genug, wenn auch in kleiner Auswahl im eigenen Land.
Schiffe und v.a. Kreuzfahrten sollten direkt mit verboten werden....

Wo fängt die Einschränkung an und wo hört sie auf und v.a. wer bestimmt wann und wo eingeschränkt wird. Ich kann durchaus diskutieren aber das ist halt nunmal Kappes.

Man kann und soll umweltschonendere Motorisierungen voran treiben und man kann gerne den öffentlichen Nahverkehr immens erweitern. Vllt. steigen dann ja genug Leute darauf um. Aber es den Leuten vorschreiben ist Mumpitz.
Er hat doch im letzten Beitrag wirklich eindeutig klargestellt, dass es ihm um Strecken geht, die man ohne großartige Einschränkungen mit ÖPNV [EDIT: und ÖPFV :D] zurücklegen kann.:?
 
Wer hat das denn gefordert? Kann auf den letzten Seiten keine solche Forderung finden.

Also ich les das so

Schon pervers dass der Mensch ein zwischen 1,5 bis 2,5 Tonnen Gerät benötigt um seine 90 Kilo von A nach B zu befördern.

So müsste man auch den privaten Verkehr extrem einschränken, meiner Meinung nach.

kann es aber natürlich auch völlig falsch verstanden haben.
 
Das denke ich nicht, sorry. @Gerri

Wie gesagt, mit den wahrscheinlich kommenden Diesel-Fahrverboten hast du eine erste direkte Einschränkung. Du kannst weiter dein Auto besitzen, kannst es aber nicht mehr uneingeschränkt nutzen.

Das Problem Benziner / CO2 wird dann später auf der Agenda stehen.

Man wird sicher irgendwann eine Art Luxussteuer auf SUV und dicke Motoren einführen.

Und vielleicht gucken sich die Städte/Kommunen/Länder geben, die sich irgendwann dem Thema Lärm widmen.

Natürlich kann es in Zukunft auch einfach nicht mehr sein, dass man "mal einfach so" für 27 Euro nach London und zurück fliegen kann. Das ist ein IMO katastrophaler Zustand.

Und ja, man darf auch gerne wieder Kreuzfahrten teurer machen, wenn die tausenden Tonnen Schweröl nichtmals durch vernünftige Filteranlagen gereinigt werden.

Wenn ich 20 Jahre in die Zukunft denke, wird sehr vieles anders sein als heute, davon bin ich überzeugt.
 
Das denke ich nicht, sorry. @Gerri

Wie gesagt, mit den wahrscheinlich kommenden Diesel-Fahrverboten hast du eine erste direkte Einschränkung. Du kannst weiter dein Auto besitzen, kannst es aber nicht mehr uneingeschränkt nutzen.

Das Problem Benziner / CO2 wird dann später auf der Agenda stehen.

Man wird sicher irgendwann eine Art Luxussteuer auf SUV und dicke Motoren einführen.

Und vielleicht gucken sich die Städte/Kommunen/Länder geben, die sich irgendwann dem Thema Lärm widmen.

Natürlich kann es in Zukunft auch einfach nicht mehr sein, dass man "mal einfach so" für 27 Euro nach London und zurück fliegen kann. Das ist ein IMO katastrophaler Zustand.

Und ja, man darf auch gerne wieder Kreuzfahrten teurer machen, wenn die tausenden Tonnen Schweröl nichtmals durch vernünftige Filteranlagen gereinigt werden.

Wenn ich 20 Jahre in die Zukunft denke, wird sehr vieles anders sein als heute, davon bin ich überzeugt.


Ich bin bei dir das vieles Anders sein muss aber man kann nicht alles über den Geldbeutel der Bürger regeln und schon garnicht die Zweiklassengesellschaft noch erweitern... das was du beschreibst führt dazu das nur noch das obere Drittel sich diese Dingen werden leisten können. Das kann nicht gut sein.
 
Ich bin bei dir das vieles Anders sein muss aber man kann nicht alles über den Geldbeutel der Bürger regeln und schon garnicht die Zweiklassengesellschaft noch erweitern... das was du beschreibst führt dazu das nur noch das obere Drittel sich diese Dingen werden leisten können. Das kann nicht gut sein.

Doch, das war grösstenteils früher ja auch so und hat wunderbar funktioniert.

Niemand muss heute mal eben zum Shoppen nach London oder Mailand fliegen. Es wird nur gemacht, weil es so billig ist. Und es ist verheerend für die Umwelt. Also muss Fliegen wieder deutlich teurer werden.

Einen dicken SUV oder 300PS-Karre fahren eh nur die besser verdienenden Menschen.

Ein Kreuzfahrtschiff produziert so viel CO2 wie 84.000 Autos, transportiert aber nur max. 9000 Personen. Von Schwefeloxiden und Stickoxiden ganz zu schweigen. Wenn der Mensch also nicht von selbst auf die Idee kommt dies wieder einzugrenzen, dann muss es eben so lange im Geldbeutel weh tun, bis die Zahlen wieder sinken.

Ich sag das mal ganz plakativ. Der Mensch "lernt" durch nichts besser als über seinen Geldbeutel. Und er will sich nicht verändern, so lange alles schön billig weiter läuft.

Dabei wird uns unsere Umwelt nicht mehr fragen, ob wir das wollen oder nicht. Ganz abgesehen von Luft- und Lebensqualität. Den ganzen Verkehr wird es auch in Zukunft geben. Aber vielleicht bekommen wir ja ein paar Auswucherungen beseitigt.
 
BGH hebt Mordurteil gegen Raser auf
Kann ein tödlicher Verkehrsunfall, verursacht von einem rücksichtslosen Raser, Mord sein? Nein, hat nun der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden und kippte damit das bundesweit erste Mordurteil gegen zwei Berliner Raser. Die beiden Männer machten sich demnach lediglich der fahrlässigen Tötung strafbar.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/eil-bgh-hebt-mordurteil-gegen-raser-auf-1.3849834


Find ich persönlich zwar schade, aber ich hatte es bereits so erwartet. Es gehört schon wahnsinnig viel Dummheit, Selbstüberschätzung, Ignoranz und was weiß ich dazu, solche Rennen zu fahren, aber keiner von denen wird sich aktiv vorher zum Ziel setzen mindestens einen Menschen tot zu fahren.

Schade. Wenn es auf diese Weise nicht klappt, sollte der Gesetzgeber für die Zukunft zumindest nachbessern.
 
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