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Jemand der angibt aus Syrien zu sein obwohl er nicht aus Syrien kommt z.b.

@CandleWaltz jeder hat das Recht auf Asyl und jeder Staat hat das Recht, das zu prüfen und auch abzulehnen.
Wenn man sich an die Genfer Flüchtlingskovention hält, fallen eben mehr Menschen darunter. Auch die von dir so nett genannten "Flüchtlinge".

Was der Artikel jetzt soll, keine Ahnung.
 
Ist einfach das auf den Brexit zu schieben, aber ein Großunternehmen mit 20.000 MA und laufenden Projekten ist nicht so schnell (streng genommen VOR dem eigentlich Brexit) pleite, ohne dass man es schon vorher zig mal vor die Wand gefahren und es vertuscht hat.

Ein typischer Fall von staatlichen Vorzügen zu leben, ohne alternative Strategien zu entwickeln und dann den Staat, den man so lange "ausgenutzt" hat zum Sündenbock zu machen.

Mal ganz davon ab, dass der Brexit natürlich einiges schwieriger macht, aber für so einen Konzern doch nicht bis zum Konkurs, wenn Leute mit Ahnung oben sitzen.
 
Nein. Es kann nie die richtige Entscheidung sein, die halbe Welt auszubeuten, Waffen in die halbe Welt zu liefern, mit skrupellosen Regimen zu kooperieren und sich dann über den Zustand der Welt zu beschweren. Nein, noch viel schlimmer, über die Menschen, die auf diese Zustände keine Lust haben.

Wie groß muss eigentlich das eigene Ego (oder Angst) sein, wenn man die subjektiv gefühlten "gesellschaftlichen Umbrüche" (wo, wie, was eigentlich?) ja so doof findet und über die Empathie stellt.
 
Erst die Geschichte wird zeigen, welches die richtige Entscheidung war. Dass die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in Europa noch weitaus schlimmer wären als jetzt eh schon, wenn man nichts gegen die hohe Anzahl an Migranten getan hätte, ist nämlich auch nicht so unwahrscheinlich.
die ideallösung wäre, wenn sich diese problematik erst gar nicht stellen würde. mag sein, dass das utopisch ist, aber es ist schon paradox, mit welchen mitteln, wir unsere freiheit schützen wollen und dabei menschen in not vor der tür verhungern lassen. gleichzeitig feiern wir uns als "die guten". so richtig passt das nicht zusammen.
 
Und Realpolitik ist für dich, sich abzuschotten, lieber Menschen krepieren zu lassen als aufzunehmen, negative gesellschaftliche Umbrüche anprangern (nochmal, wo, wie, was welche?), anstatt die vielen, vielen Chancen zu stehen?

Das ist Realpolitik aus dunklen, vergangenen Zeiten.
 
Und Realpolitik ist für dich, sich abzuschotten, lieber Menschen krepieren zu lassen als aufzunehmen, negative gesellschaftliche Umbrüche anprangern (nochmal, wo, wie, was welche?), anstatt die vielen, vielen Chancen zu stehen?

Das ist Realpolitik aus dunklen, vergangenen Zeiten.

Was gesellschaftliche Spaltung angeht mögen wir noch nicht so weit sein wie die Amerikaner unter Trump, aber wenn wir jeden reinlassen würden, der "Hallo" sagt, wären wir schnell nah dran. Ich persönlich denke einfach, dass deine Gedanken zu nem guten Teil auf Wunschvorstellungen basieren, die in der Realität nicht funktionieren. Siehe Prüfung Asylanträge. Aufgabe des Staates ist es, die Anträge zu prüfen und die abzulehnen und außer Landes zu bringen, die keine Asylberechtigung haben. Würde das funktionieren, wäre alles gut. In der Realität muss man nur seinen Pass "verlieren" und man muss dieses Land nie wieder verlassen. Und das zieht sich durch diverse weitere Aspekte der Asylpolitik.
Das heißt allerdings nicht, dass ich alles gutheiße, was regierungstechnisch in Deutschland und Europa passiert. Und das schließt dubiose Waffenexporte und Deals mit Erdoarsch und anderen afrikanischen Warlords mit ein.
 
Was gesellschaftliche Spaltung angeht mögen wir noch nicht so weit sein wie die Amerikaner unter Trump, aber wenn wir jeden reinlassen würden, der "Hallo" sagt, wären wir schnell nah dran. Ich persönlich denke einfach, dass deine Gedanken zu nem guten Teil auf Wunschvorstellungen basieren, die in der Realität nicht funktionieren. Siehe Prüfung Asylanträge. Aufgabe des Staates ist es, die Anträge zu prüfen und die abzulehnen und außer Landes zu bringen, die keine Asylberechtigung haben. Würde das funktionieren, wäre alles gut. In der Realität muss man nur seinen Pass "verlieren" und man muss dieses Land nie wieder verlassen. Und das zieht sich durch diverse weitere Aspekte der Asylpolitik.
Das heißt allerdings nicht, dass ich alles gutheiße, was regierungstechnisch in Deutschland und Europa passiert. Und das schließt dubiose Waffenexporte und Deals mit Erdoarsch und anderen afrikanischen Warlords mit ein.
Und an der gesellschaftlichen Spaltung unter Trump sind nun Migranten schuld? :O_o:

Natürlich würde es in der Realität funktionieren.
Vor 10, 15 Jahren wurde schon von Linken und Grünen gewarnt, dass das verheerende Folgen haben wird, wenn wir unsere egoistische Politik weiter so durchziehen. Wurde halt abgetan, weil Linke und Grüne ja immer nur Wunschvorstellungen vertreten, Romantiker sind und die Augen vor der Wahrheit verschließen...

Ich sehe es doch tagtäglich in der deutschen Asylpolitik, die Diskrepanz zwischen tatsächlicher Realität und gefühlter Wunschvorstellung.
Beispiel elektronische Gesundheitskarte: Erst heiß es, das funktioniert nicht. Dann haben die Stadtstaaten es mit Erfolg eingeführt. Mittlerweile existiert das System in allen Bundesländern (in Baden-Württemberg wird noch verhandelt). Nur Bayern hat es sofort abgelehnt, weil es nicht gehen würde, Überlastung, zu viel Arbeit, unsinnig.
Also, ist die eGK nun eine Wunschvorstellung (wie Bayern behauptet, gutes System, aber nicht realisierbar) oder will Bayern nur nichts flüchtlingsfreundliches umsetzen?
 
Was gesellschaftliche Spaltung angeht mögen wir noch nicht so weit sein wie die Amerikaner unter Trump, aber wenn wir jeden reinlassen würden, der "Hallo" sagt, wären wir schnell nah dran. Ich persönlich denke einfach, dass deine Gedanken zu nem guten Teil auf Wunschvorstellungen basieren, die in der Realität nicht funktionieren. Siehe Prüfung Asylanträge. Aufgabe des Staates ist es, die Anträge zu prüfen und die abzulehnen und außer Landes zu bringen, die keine Asylberechtigung haben. Würde das funktionieren, wäre alles gut. In der Realität muss man nur seinen Pass "verlieren" und man muss dieses Land nie wieder verlassen. Und das zieht sich durch diverse weitere Aspekte der Asylpolitik.
Das heißt allerdings nicht, dass ich alles gutheiße, was regierungstechnisch in Deutschland und Europa passiert. Und das schließt dubiose Waffenexporte und Deals mit Erdoarsch und anderen afrikanischen Warlords mit ein.
tut mir leid, aber das stimmt einfach nicht. natürlich wird es schwerer, jemanden ohne pass (und ohne berechtigung auf asyl) los zu werden, aber es gibt mittel und wege herauszufinden, wo so jemand herkommt (z.b. mittels dialekterkennung durch dolmetscher). diese werden auch beschritten, sprich: man versucht es herauszufinden und schiebt dann in kooperation mit dem herkunftsland ab. nur weil ständig wiederholt wird, dass jeder bleiben kann der keinen pass hat, wird es nicht richtiger.

und imo sind es genau diese halbwahrheiten (es wird schwieriger, aber weder ist es unmöglich, noch wird es einfach hingenommen), die dafür sorgen dass wir uns so abkapseln und eine schlechte "stimmung" in der bevölkerung herrscht.
 
tut mir leid, aber das stimmt einfach nicht. natürlich wird es schwerer, jemanden ohne pass (und ohne berechtigung auf asyl) los zu werden, aber es gibt mittel und wege herauszufinden, wo so jemand herkommt (z.b. mittels dialekterkennung durch dolmetscher). diese werden auch beschritten, sprich: man versucht es herauszufinden und schiebt dann in kooperation mit dem herkunftsland ab. nur weil ständig wiederholt wird, dass jeder bleiben kann der keinen pass hat, wird es nicht richtiger.

und imo sind es genau diese halbwahrheiten (es wird schwieriger, aber weder ist es unmöglich, noch wird es einfach hingenommen), die dafür sorgen dass wir uns so abkapseln und eine schlechte "stimmung" in der bevölkerung herrscht.

Und wann geschehen diese abgleiche mit dem Dialekt ? So X Monate nach dem derjenige erstmal in eine Unterkunft zugeteilt wurde. Das kann es doch nicht sein. Wer da keine Überbelastung erkennt der verschließt die Augen.
 
Oder man hört auf, ständig Flüchtlingen vorzuwerfen, was sie angeblich tun würden.
Siehe die Altersdiskussion, dass sich angeblich so viele Flüchtlinge zu Jugendlichen machen und man Alterstests einführen sollte.
Fragt man in Nürnberg/Fürth/Erlangen nun die Einrichtungen und die Leiter der Unterkünfte, bekommt man erzählt, dass (wenn sie beim Alter lügen) sich zum Großteil eher älter denn jünger machen.

Zum Thema Ausweise: Natürlich wird es Flüchtlinge geben, die absichtlich ihre Ausweise wegwerfen, um sich eine bessere Bleibeperspektive zu erhoffen.
Steigt man aber nun etwas tiefer (und wissenschaftlich) in das Thema ein, ergibt sich schon ein anderes Bild.
Laut BAMF zeigen die Erfahrungen aus den Anhörungen, dass die Gründe, warum Geflüchtete ohne Papiere kommen, vielfältig sind. Genannt wird beispielsweise, dass die Betreffenden schon im Herkunftsland keine Papiere hatten.

Wolfgang Kaschuba, Direktor des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung bestätigt: Nur ganz wenige Prozent der Asylsuchenden würden ihre Papiere verstecken oder wegwerfen. Vielmehr gebe es in zahlreichen Ländern - anders als in Deutschland - keine Pflicht, jederzeit einen Ausweis bei sich zu tragen.

Wolfgang Kaschuba, Direktor des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung:
"Die meisten Gesellschaften und Staaten in der Welt haben keine Ausweispflicht. Das heißt, viele Leute bringen ihren Alltag ohne Ausweis zu. Und wenn dann die Situation der Flucht eintritt, die ja oft nicht geplant ist, dann haben sie eben keinen Ausweis bei sich."

Sabine Hess, Professorin für Kulturanthropologie an der Uni Göttingen, erzählt, wie beschwerlich es in Krisenstaaten sein kann, überhaupt Papiere zu bekommen:
"Wenn wir uns solche Krisenstaaten anschauen wie Kongo, Somalia, Sudan oder auch Syrien, wo die ganze Infrastruktur über Jahrzehnte des Krieges zusammengebrochen ist, dann muss man sich vorstellen, was eine Familie machen soll, die in einer ländlichen Region lebt und zunehmend unter Druck gerät und dann, gerade unter Bürgerkriegszuständen, soll sie in die Hauptstadt fahren und soll sich einen Ausweis und Geburtsurkunden machen lassen. All diese Vorstellungen haben nicht mit den realen Vorstellungen von Fluchtgeschehen zu tun."

Ein weiterer Grund für das Fehlen von Papieren ist laut BAMF und Bundespolizei, dass Schleuser die Papiere einbehalten. Die versorgen Flüchtlinge zunächst mit meist gefälschten Ausweisen - welche laut Stephan Dünnwald vom Bayerischen Flüchtlingsrat für die Flüchtlinge aber auch eine Gefahr darstellen können:
"Wenn sie sich mit diesen Papieren hier blicken lassen würden, würden sie auch noch der Dokumentenfälschung und so weiter angeklagt. Also schmeißen sie diese Papiere weg, beziehungsweise manchmal behalten die Schlepper diese Papiere auch ein, nehmen die wieder mit und benutzen sie für den nächsten Transport."

Bernd Mesovic, stellvertretender Geschäftsführer von Pro Asyl, verweist auf die Genfer Flüchtlingskonvention, laut der die Situation, dass Flüchtlinge falsche Papiere benutzen müssen, "flüchtlingstypisch" sei. Das wiederum sei nicht neu, so Mesovic:
"Das ist ein Thema auch schon des 20. Jahrhunderts gewesen. Auch die Verfolgten des Nazi-Regimes haben in der Regel sowohl Schleusungswege gebraucht um rauszukommen, als auch sich falsche Pässe, falsche Dokumente, Lebensläufe besorgen müssen."

Und so räumt auch Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium auf Anfrage der Linken schriftlich ein: Es werde nicht abschließend aufgeklärt, warum Asylbewerber mit gefälschten Papieren kämen; in Betracht komme auch die "Ermöglichung der Ausreise aus dem Herkunftsland aufgrund einer Verfolgung."

Das BAMF nennt schließlich noch einen Grund, warum jemand ohne Papiere kommt: der "Verlust von Dokumenten in Folge von Diebstahl, Verlieren, Liegenlassen."
https://www.br.de/nachrichten/fluechtlinge-ohne-ausweise-100.html
 
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