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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das liest sich so, als wenn der gemeine Pöbel gefälligst ruhig sein soll da er eh nicht studiert hat und damit Ahnungslos ist :ugly:

So kanns gehen, ich lese genau das Gegenteil heraus, nämlich das uns Jahrhunderte der Aufarbeitung unter Beteiligung von Aufzeichnungen, Studien, Betroffenen und Zeitzeugen bereits abgenommen worden sind und sich jeder an den frei zugänglichen Ergebnissen laben kann.

Ich hab auch nicht studiert, aber stelle mich deswegen doch nicht nach dem "Angriff ist die beste Verteidigung"-Prinzip als ungebildeter Mensch dar, der angeblich von Stu(ka)dierten belehrt wird.
 
So kanns gehen, ich lese genau das Gegenteil heraus, nämlich das uns Jahrhunderte der Aufarbeitung unter Beteiligung von Aufzeichnungen, Studien, Betroffenen und Zeitzeugen bereits abgenommen worden sind und sich jeder an den frei zugänglichen Ergebnissen laben kann.

Ich hab auch nicht studiert, aber stelle mich deswegen doch nicht nach dem "Angriff ist die beste Verteidigung"-Prinzip als ungebildeter Mensch dar, der angeblich von Stu(ka)dierten belehrt wird.
so unterschiedlich wirds halt aufgefasst :)
 
Privilegien haben bedeutet nicht, dass man nicht ebenfalls Shit erlebt haben kann. Wir haben alle Shit erlebt, der uns das Leben irgendwo schwer gemacht hat. Rührt dein Shit von systematischer sozialer Unterdrückung her?
Nein? Dann hast du persönlichen Shit, deine Privilegien wurden trotzdem nicht angekratzt.

Näher möchte ich darauf nicht eingehen aber wie gesagt, du hast keine Ahnung von meinen Leben, also versuche nicht alles und jeden in eine Schublade zu stecken.

Ehrlichgesagt kann ich das mit den Privilegien, die man als "Weißer" haben soll, auch nicht mehr hören. Als Mann bin ich ja in deinen Augen sogar doppelt privilegiert. Da müsste ich eigentlich den ganzen Tag in Demut und mit gesenkten Kopf rumlaufen.
 
Näher möchte ich darauf nicht eingehen aber wie gesagt, du hast keine Ahnung von meinen Leben, also versuche nicht alles und jeden in eine Schublade zu stecken.

Ehrlichgesagt kann ich das mit den Privilegien, die man als "Weißer" haben soll, auch nicht mehr hören. Als Mann bin ich ja in deinen Augen sogar doppelt privilegiert. Da müsste ich eigentlich den ganzen Tag in Demut und mit gesenkten Kopf rumlaufen.

Du verstehst privilegiert in einem ganz anderen Zusammenhang als @Alexicious dies meinte. Sie hat es zwar bereits zu erklären versucht, wie sie das meint aber das scheinst du gekonnt zu übergehen.
 
Weiß, männlich, hetero zu sein verspricht niemandem in ewiger Glückseligkeit zu leben, aber es ist schon ziemlich offensichtlich, dass sich die Wahrscheinlichkeit in der Gesellschaft durch diese Attribute anzuecken zumindest deutlich minimiert, solang kein anderes "Handicap" dazukommt, wie Übergewicht oder körperliche/geistige Behinderung.

Man wird wahrscheinlich schon ein bischen überlegen müssen, bis einem bspw. ein Schimpfwort einfällt, dass einigermaßen verbreitet ist und gezielt weisse Hetero-Männer diskriminierend beleidigt. Hete vielleicht? Oder ist das eher ne Abkürzung? Ich weiss nicht, aber danach wirds schon schwierig.
 
Ehrlichgesagt kann ich das mit den Privilegien, die man als "Weißer" haben soll, auch nicht mehr hören. Als Mann bin ich ja in deinen Augen sogar doppelt privilegiert. Da müsste ich eigentlich den ganzen Tag in Demut und mit gesenkten Kopf rumlaufen.
Behauptet das jemand? Fordert das jemand? Nein.

Nur das Bewusstsein zu schaffen, dass andere diese Privilegien nicht besitzen (was ja unbestreitbar ist, dass man als weißer Mann, auch noch in Deutschland lebend, wie ich z.B.) massive Vorteile besitzt. Ich erlebe es fast tagtäglich, dass Menschen, die diese Kriterien eben nicht erfüllen, Ausgrenzung jeglicher Art erfahren und in gewissen Punkten benachteiligt werden.
Weil sie einen anderen Namen haben, anders aussehen, ein anderes Geschlecht haben oder was auch immer.

Wieso fällt es z.B. so schwer, einfach zu akzeptieren, dass sich einige von diesem Pulli diffamiert fühlen? Wieso versucht man verzweifelt irgendwelche Argumente zu finden, dass sich die Betroffenen bitte nicht beleidigt fühlen dürfen?
Ganz im Gegenteil sogar, wieso wirft man diesen Personen dann auch noch vor, mit ihrem Verhalten Rassismus zu tolerieren und zu fördern?
 
Man wird wahrscheinlich schon ein bischen überlegen müssen, bis einem bspw. ein Schimpfwort einfällt, dass einigermaßen verbreitet ist und gezielt weisse Hetero-Männer diskriminierend beleidigt. Hete vielleicht? Oder ist das eher ne Abkürzung? Ich weiss nicht, aber danach wirds schon schwierig.
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Behauptet das jemand? Fordert das jemand? Nein.

Nur das Bewusstsein zu schaffen, dass andere diese Privilegien nicht besitzen (was ja unbestreitbar ist, dass man als weißer Mann, auch noch in Deutschland lebend, wie ich z.B.) massive Vorteile besitzt. Ich erlebe es fast tagtäglich, dass Menschen, die diese Kriterien eben nicht erfüllen, Ausgrenzung jeglicher Art erfahren und in gewissen Punkten benachteiligt werden.
Weil sie einen anderen Namen haben, anders aussehen, ein anderes Geschlecht haben oder was auch immer.

Wieso fällt es z.B. so schwer, einfach zu akzeptieren, dass sich einige von diesem Pulli diffamiert fühlen? Wieso versucht man verzweifelt irgendwelche Argumente zu finden, dass sich die Betroffenen bitte nicht beleidigt fühlen dürfen?
Ganz im Gegenteil sogar, wieso wirft man diesen Personen dann auch noch vor, mit ihrem Verhalten Rassismus zu tolerieren und zu fördern?
Wer tut das hier denn bitte? Weil man selber schreibt, daß es FÜR EINEN SELBST, nicht rassistisch ist, heißt das doch nicht, daß andere es sehr wohl als rassistisch ansehen können. Ich will hier doch keinen davon überzeugen, daß meine Meinung die richtigere ist. Anders herum passiert das hier aber die ganze Zeit. Hier muss man sich dann anhören, dass es unfassbar ist, dass man hier keinen Rassismus sieht und das da eh jegliche Diskussion unnötig ist.
Allzu groß kommt mir die Empörung bei der farbigen Gesellschaft gar nicht vor. Bis auf einige wenige hört man ziemlich wenig dazu.
 
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:drunter:
 
Wer tut das hier denn bitte? Weil man selber schreibt, daß es FÜR EINEN SELBST, nicht rassistisch ist, heißt das doch nicht, daß andere es sehr wohl als rassistisch ansehen können. Ich will hier doch keinen davon überzeugen, daß meine Meinung die richtigere ist. Anders herum passiert das hier aber die ganze Zeit. Hier muss man sich dann anhören, dass es unfassbar ist, dass man hier keinen Rassismus sieht und das da eh jegliche Diskussion unnötig ist.
Allzu groß kommt mir die Empörung bei der farbigen Gesellschaft gar nicht vor. Bis auf einige wenige hört man ziemlich wenig dazu.
Tut mir leid, aber wenn Dunkelhäutige sich durch etwas rassistisch beleidigt fühlen, dann wird es wohl rassistisch sein.
Wer dürfte es besser einschätzen können als die Personen, die es trifft?
Das hat am Ende auch nichts mit Meinung zu tun, wie Alex schonmal geschrieben hat.
Ananas auf Pizza ist eine Meinung. Ob man Regen oder Sonne lieber mag. Ob man die Xbox oder Playstation besser findet (obwohl, Nintendo + PC beste, da gibt's keine zwei Meinungen).

Kennst du denn viele Schwarze, die du gefragt hast? Hast du internationale Presse gelesen aus Ländern, in deren Bevölkerung es mehr Schwarze gibt?
Schau doch mal auf Twitter, Instagram, große internationale Blätter, der Tenor ist mehr als eindeutig, dass das von H&M eine dumme (und rassistische) Aktion war.

Ums mal drastischer zu formulieren: Diejenigen, die von Rassismus betroffen sind, entscheiden am Ende auch, was rassistisch ist, um es dem Twitterbeitrag vorwegzunehmen.
Ein sehr gutes Interview vom Deutschlandfunk mit Tahir Della von der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISDBund). Und nicht von der krächzenden Stimme Nahles am Anfang irritiert sein. Unbedingt anhören!

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Tut mir leid, aber wenn Dunkelhäutige sich durch etwas rassistisch beleidigt fühlen, dann wird es wohl rassistisch sein.
Wer dürfte es besser einschätzen können als die Personen, die es trifft?

Und die sprechen sich vorher alle ab, damit sie einer Meinung sind?

Und wenn manche davon "Dunkelhäutig" als rassistisch empfinden? Andere wiederum finden das voll ok, aber "Schwarze" rassistisch?

Das kann so nicht der generelle Maßstab sein. Das meine ich jetzt ganz fernab dieses Falles.


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Na also wenn du einem schwarzen sagst "guck mal da wirst du als Affe bezeichnet", na also da wunder ich mich so oder so nicht. Ich kann auch zum Schwarzen sagen, dass ich keinen Zusammenhang zwischen Affen und schwarzem sehen kann und das schwachsinnig ist. U'nd andere geben dem halt ein ungeheuriges Gewicht. Welcher Weg besser ist, will ich gar nicht beurteilen, ich geb ihm aber wenig Gewicht, ich lach lieber die Rassisten aus als ihnen einen so ungeheuren Stellenwert zu geben. Deswegen kann man jede Werbung auseinander nehmen, du wirst auch immer jemanden finden der sich dabei verletzt fühlt. Wenn du Werbung nur mit dünnen machst dann fragen sich die Dicken auch ob sie nicht unter präsentiert werden, wenn niemand mit Dicken wirbt dann ist das ein deutliches Zeichen dass Dicke hier diskriminiert werden und als hässlich empfunden, schließlich macht man nur mit schönem Werbung. Das kann ich jeder Dicken auf die Nase binden und sie darauf hinweisen dass sie wohl nicht schön genug ist sonst würde man ja Dicke in Werbungen sehen. Wieso sollte ich das machen?

Dass man aus der Werbung Rassismus konstruieren kann ist klar wie klosbrühe, das wissen wir aber seit 10 Seiten schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und die sprechen sich vorher alle ab, damit sie einer Meinung sind?

Und wenn manche davon "Dunkelhäutig" als rassistisch empfinden? Andere wiederum finden das voll ok, aber "Schwarze" rassistisch?

Das kann so nicht der generelle Maßstab sein. Das meine ich jetzt ganz fernab dieses Falles.


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Doch, das ist der generelle Maßstab.

Wenn ich (abgewandeltes Beispiel aus dem Interview) 10 Personen auf die Füße trete, es tut aber nur 8 Personen weh, werde ich der 11. Person nicht auf den Fuß steigen, weil es 8 Personen weh tat.
Und dann argumentiere ich nicht, "es tat ja aber nicht allen weh, also wo ist das Problem?".
 
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