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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich frage mich aber gerade schon, erklären diejenigen, die Candle, Mingo, Bitbyter und co. hier gerade ernsthaft Rassismus vorwerfen, eigentlich auch Ärzt*innen, Jurist*innen oder Pädagog*innen, dass deren mehrere Jahre Lernen alles Schwurbel seien...? Ich mein, wir denken uns das ja nicht aus oder beurteilen nach Bauchgefühl oder Wolkenorakel. Da stecken mehrere Jahre kritisches Abgleichen von vielen tausend Seiten Stoff aus 500 Jahren, unzählige Gespräche, Recherche, Forschung und Auswertung hinter. Das macht man doch nicht grundlos, wenn man die Zeit auch mit Netflix und Kuchenbacken verbringen könnte. :skep:

Tut es wirklich so weh, sich mal kurz einzugestehen, dass man es selbst halt ziemlich leicht hat?

Wie kommt denn bei euch der Denkwandel, dass man bestimmte Dinge nicht mehr sagt oder darstellt, aber bei anderen fällt es SO schwer, das zu akzeptieren?

Also ganz ernst gemeinte Fragen jetzt.
Rassismus ist eigentlich klipp und klar definiert. Das muss man auch keinem vorwerfen, das kann jeder selbstkritisch beurteilen ob er danach handelt oder nicht. Ich bezweifel dass jemand nicht rassistisch ist.
 
Rassismus ist eigentlich klipp und klar definiert. Das muss man auch keinem vorwerfen, das kann jeder selbstkritisch beurteilen ob er danach handelt oder nicht. Ich bezweifel dass jemand nicht rassistisch ist.

Und hast du in der Schule die Geschichte vom Kolonialismus gelernt (War ja auch ein intensives, wenn auch kurzes, deutsches Kapitel) oder wurde dir das nicht beigebracht? (keine Sorge, haben die meisten nicht auf dem Lehrplan gehabt)

Schonmal einen Text dazu gelesen? Irgendeine Einführung? Da brauchst du kein Semester für studieren, da reichen ne Stunde und etwas Empathie, um zu lernen, warum “Affe” problematisch ist.

Hier, damit du dich nicht durch tausend Seiten Kolonialgeschichte auf Englisch arbeiten musst:

http://www.belltower.news/artikel/eine-kleine-kulturgeschichte-von-schwarzen-und-bananen-12019
 
Rassismus ist eigentlich klipp und klar definiert.
Oh, ich würde mich sehr für deine Rassismus-Definition interessieren.
Denn ich würde mich mit einer Definition sehr schwer tun, gerade weil bei Rassismus vieles eben nicht klipp und klar ist.
Und ein Hinweisen auf Rassismus ist auch alleine deshalb nötig da viele rassistische Praktiken gerade unwissentlich und möglicherweise sogar unwillentlich weitergetragen werden (was übrigens bedeutet, dass nicht jede*r ein*e Rassist*in ist, auch wenn sie oder er rassistische Muster reproduziert.).
 
Oh, ich würde mich sehr für deine Rassismus-Definition interessieren.
Denn ich würde mich mit einer Definition sehr schwer tun, gerade weil bei Rassismus vieles eben nicht klipp und klar ist.
Und ein Hinweisen auf Rassismus ist auch alleine deshalb nötig da viele rassistische Praktiken gerade unwissentlich und möglicherweise sogar unwillentlich weitergetragen werden (was übrigens bedeutet, dass nicht jede*r ein*e Rassist*in ist, auch wenn sie oder er rassistische Muster reproduziert.).
Wenn ich dich jetzt fragen würde welche Hunderassen du so magst und du nicht magst, darf ich das dann verwenden? Magst du Kampfhunde? Oder soll ich fragen, hast du Vorbehalte gegenüber anderen Rassen? Ich unterscheide hierbei nicht Mensch mit Tier. Ich hinterfrage im Grunde die eigene erziehung, sei es durch Eltern oder Medien. Mag sein dass du keinerlei Erziehung ausgesetzt worden bist, ich weiß es einfach nicht, ich geh nur davon aus dass man sich dem nicht entziehen kann.
 
Wenn ich dich jetzt fragen würde welche Hunderassen du so magst und du nicht magst, darf ich das dann verwenden? Magst du Kampfhunde? Oder soll ich fragen, hast du Vorbehalte gegenüber anderen Rassen? Ich unterscheide hierbei nicht Mensch mit Tier. Ich hinterfrage im Grunde die eigene erziehung, sei es durch Eltern oder Medien. Mag sein dass du keinerlei Erziehung ausgesetzt worden bist, ich weiß es einfach nicht, ich geh nur davon aus dass man sich dem nicht entziehen kann.

Und was ist jetzt deine klipp und klare Definition von Rassismus...? :?
 
Und was ist jetzt deine klipp und klare Definition von Rassismus...? :?
Ich glaube ich würde die von Wiki nehmen, ich find die ganz passend.

PS: Gar nicht so schlecht.

«Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen.» (Albert Memmi, Rassismus, Frankfurt a.M. 1987, S.164)

MAn muss dabei sagen, es gibt keine Juristische Definition von Rassismus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich tue mich damit wirklich sehr schwer,
nämlich ich hatte und habe es alles andere als leicht in meinen Leben.

Privilegien haben bedeutet nicht, dass man nicht ebenfalls Shit erlebt haben kann. Wir haben alle Shit erlebt, der uns das Leben irgendwo schwer gemacht hat. Rührt dein Shit von systematischer sozialer Unterdrückung her?
Nein? Dann hast du persönlichen Shit, deine Privilegien wurden trotzdem nicht angekratzt.
 
Ich frage mich aber gerade schon, erklären diejenigen, die Candle, Mingo, Bitbyter und co. hier gerade ernsthaft Rassismus vorwerfen, eigentlich auch Ärzt*innen, Jurist*innen oder Pädagog*innen, dass deren mehrere Jahre Lernen alles Schwurbel seien...? Ich mein, wir denken uns das ja nicht aus oder beurteilen nach Bauchgefühl oder Wolkenorakel. Da stecken mehrere Jahre kritisches Abgleichen von vielen tausend Seiten Stoff aus 500 Jahren, unzählige Gespräche, Recherche, Forschung und Auswertung hinter. Das macht man doch nicht grundlos, wenn man die Zeit auch mit Netflix und Kuchenbacken verbringen könnte. :skep:

Tut es wirklich so weh, sich mal kurz einzugestehen, dass man es selbst halt ziemlich leicht hat?

Wie kommt denn bei euch der Denkwandel, dass man bestimmte Dinge nicht mehr sagt oder darstellt, aber bei anderen fällt es SO schwer, das zu akzeptieren?

Also ganz ernst gemeinte Fragen jetzt.
Das liest sich so, als wenn der gemeine Pöbel gefälligst ruhig sein soll da er eh nicht studiert hat und damit Ahnungslos ist :ugly:
 
"verjährt" sowas dann eigentlich auch wieder mal? oder wer achtet darauf was für die Ägypter damals beim Pyramidenbau schon rassistisch was? oder bei den Römern? Hunnen? Osmanen? :?
 
Das ist ja das was ich sage. Es wird dogmatisch den Kindern schon eingebläut, dass dieses und jenes rassistisch sei, ohne dass die Kinder nen Schimmer davon hätten, was gemeint ist. Das bekommen die alles erst ganz genau beigebracht. So wird dieser "Rassismus" auch über Jahrzehnte weitergetragen. Da werden dann solche Dinge wie jetzt zum Anlass genommen um ja den Finger heben zu dürfen.
 
Is ja auch so!! Wer nich stukadiert hat, darf nit mitreden!!!1
Doch, aber dann erwarte ich auch eine Diskussion auf der selben Ebene und in etwa dem selben Wissensstand. Ehrlich gesagt, dann erwarte ich, dass man zumindest die für (Zitat) „gemeinen Pöbel“ stark vereinfachten Quellen, die jetzt mehrfach gepostet wurden, auch aufmerksam liest oder anschaut und sich dann entsprechend dazu sachlich äußert. Und seltsamerweise funktioniert das hier oft nicht.

Hier gibt’s mehrere Personen, die sich mehrfach gut verständlich kontexterklärend geäußert haben und jedes Mal wieder werden abstruse Methoden des Lächerlichmachens oder Oneliner geantwortet. Warum?
 
Hier gibt es auch genügend Antworten ala "ich verstehe nicht, wie man hier keinen Rassismus sehen kann!"

Scheinbar gibt es mindestens genauso viele die keinen sehen (in dem H&M Fall), wie umgekehrt.
Es geht jetzt nur um den speziellen Fall. Wir sollen uns belehren lassen, während die Gegenseite (mal wieder) von oben herab ihre übergeordnete Meinung und Wissen kundtun und als unumstrittene Wahrheit darstellen.
Da werden dann Fotomontagen gezeigt, coolest monkey mit uh uh rufen im Stadion verglichen (was für ein billiger Versuch, das auf eine Stufe zu stellen) und Kommentare als lächerlich dargestellt oder aber wurden von einem scheißblatt veröffentlicht.

Da frage ich mich ernsthaft wer hier an seiner Diskussionskultur arbeiten sollte.
 
Doch, aber dann erwarte ich auch eine Diskussion auf der selben Ebene und in etwa dem selben Wissensstand. Ehrlich gesagt, dann erwarte ich, dass man zumindest die für (Zitat) „gemeinen Pöbel“ stark vereinfachten Quellen, die jetzt mehrfach gepostet wurden, auch aufmerksam liest oder anschaut und sich dann entsprechend dazu sachlich äußert. Und seltsamerweise funktioniert das hier oft nicht.

Hier gibt’s mehrere Personen, die sich mehrfach gut verständlich kontexterklärend geäußert haben und jedes Mal wieder werden abstruse Methoden des Lächerlichmachens oder Oneliner geantwortet. Warum?

Weil niemand von seinem Standpunkt abrücken will. Das ist doch immer so in Foren, und hier isses nicht anders.
Drum dreht sich das ja auch immer im Kreis.
 
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