Ich frage mich aber gerade schon, erklären diejenigen, die Candle, Mingo, Bitbyter und co. hier gerade ernsthaft Rassismus vorwerfen, eigentlich auch Ärzt*innen, Jurist*innen oder Pädagog*innen, dass deren mehrere Jahre Lernen alles Schwurbel seien...? Ich mein, wir denken uns das ja nicht aus oder beurteilen nach Bauchgefühl oder Wolkenorakel. Da stecken mehrere Jahre kritisches Abgleichen von vielen tausend Seiten Stoff aus 500 Jahren, unzählige Gespräche, Recherche, Forschung und Auswertung hinter. Das macht man doch nicht grundlos, wenn man die Zeit auch mit Netflix und Kuchenbacken verbringen könnte.
Tut es wirklich so weh, sich mal kurz einzugestehen, dass man es selbst halt ziemlich leicht hat?
Wie kommt denn bei euch der Denkwandel, dass man bestimmte Dinge nicht mehr sagt oder darstellt, aber bei anderen fällt es SO schwer, das zu akzeptieren?
Also ganz ernst gemeinte Fragen jetzt.