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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Eher ländlich. Schauen uns demnächst noch ein paar andere an, aber die sind hier alle in kirlicher Hand. Und als Sahnehäubchen verlangen die noch 430€ im Monat. Zum kotzen.
Es gibt an schulen religionsunterricht, daran merkt man doch dass religion zum menschen dazu gehört, wieso sollte man ein kopftuch verbieten wenn das zur religion dazugehört? Oder einem lehrer eine kette mit kreuz verbieten, was soll das bringen, das geht doch am thema schule vollkommen vorbei, der lehrer soll inhalte vermitteln und erzieherisch toleranz vermitteln und mehr, und dabei soll aber ausgerechnet er darauf verzichten? Wichtiger ist doch viel mehr dass religion nicht vermittelt werden sollte an schulen außer im Geschichtsunterricht, aber das ist ja gerade nicht der fall durch einen religionsunterricht. (Vielleicht gibts das auch gar nicht mehr).
 
Ich glaube, manchmal behandeln gerade die, die den Islam als besonders hart angegangen sehen und gerade ihn deshalb für die Sache der Religionsfreiheit in Schutz nehmen wollen, ihn im Ergebnis eben ungleich.

Ich glaube genau das ist der Eindruck der Dir auch entstehen soll, dadurch wie einige Menschen mit solchen Meldungen umgehen. Meinte ich ja schon bei dem Mord an dem 15-jährigen Mädchen. Jeder, der "nicht mal bei einem Mord" jetzt endlich die Mistforken gegen alle Flüchtlinge schwingt wirkt empathielos, was natürlich Quatsch ist, da man einfach nur jeden Mord verabscheuungswürdig findet, sogar egal hinter welcher Grenze er ausgeführt wird. Und egal ob begangen von deutschem Nazi, syrischem Islamisten, deutschen Islamisten, ehemaligen Rapper-Islamisten, Rentner, besitzergreifender eifersüchtiger Ex-Partner, Drogendealer und und und. Leute, die dem Fitnessstudiopersonal jetzt deswegen mit Mord drohen kommen natürlich nicht in den Mörderbeutel, aber in den Dummbeutel direkt daneben.

Die Frage ist doch, ob die Begründung hinter einer Satzung versteckter Rassismus ist, oder ob dieses angebliche allgemeine Religionsverbot wirklich konsequent umgesetzt wird. Hier bei uns gibt es zum Beispiel Ordensschwestern, die Nachmittagsbetreuung für Schülerinnen und Schüler durchführen. Hätte man die rausgeworfen? Ich denke nein. Einen Juden mit Kipa? Ich weiß nicht. Natürlich ist das Geschrei immer groß, weil Kopftuch ja eindeutig immer und ausnahmslos Unterdrückung durch Männer bedeutet und nichts anderes, aber es gibt halt Hausordnung und Diskriminierung. Parteiwerbung verbieten? Okay! Jemand den Zutritt verwehren, weil jemand NPD-Mitglied ist? Okay (gerichtlich bestätigt)! Weil jemand schwarz weiß, behindert, Frau, Mann, schwul, lesbisch, Christ, Jude oder Muslim ist? Nein. Und wenn man sich schon dieses Falles annimmt, dann gilt es zu klären, ob eine Diskriminierung der freien Religionsausübung schwerwiegender ist, als das Trainierende ihre Haare nicht sehen können.

Würde sie in den Räumlichkeiten den Koran verteilen wollen, sähe die Sache sicherlich grundlegend anders aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt an schulen religionsunterricht, daran merkt man doch dass religion zum menschen dazu gehört, wieso sollte man ein kopftuch verbieten wenn das zur religion dazugehört? Oder einem lehrer eine kette mit kreuz verbieten, was soll das bringen, das geht doch am thema schule vollkommen vorbei, der lehrer soll inhalte vermitteln und erzieherisch toleranz vermitteln und mehr, und dabei soll aber ausgerechnet er darauf verzichten? Wichtiger ist doch viel mehr dass religion nicht vermittelt werden sollte an schulen außer im Geschichtsunterricht, aber das ist ja gerade nicht der fall durch einen religionsunterricht. (Vielleicht gibts das auch gar nicht mehr).

Kopftücher sollte man überall da verbieten wo es wegen den moslems kein Schweinefleisch mehr gibt ......
 
ich rede von der Denkweise (a la "Scheiß CSU, Kreuze ja wohl raus ausm Klassenzimmer, logisch!" - "Klar muss die das Kopftuch tragen dürfen!"), wollte ich nur mal ansprechen. Kann man auch gerne anders sehen.

Und mag sein, dass auch hier manche mal sowas vertreten, weiß ich nicht genau, ist auch egal

Muss jetzt los, mein Gott fordert frische Blutopfer.
Ihr habt das zu respektieren.
 
In einer christlich geprägten Kultur können auch Kreuze in der Schule hängen. Genau wie auch die christlichen Feiertage für uns gelten und nicht die Muslimischen.
Ist auch vollkommen richtig so. Religionsfreiheit geht in beide Richtungen. Das heißt auch, das Schülerinnen und Lehrerinnen Kopftücher tragen können, diese aber auch akzeptieren müssen, das hier Jesus am Kreuz hängt.
Es soll nur nicht zu einem Battle kommen, welche Religion nun mehr zur Schau gestellt wird.
 
Das ist sowieso lustig... Versuch mal all den Religionsgegnern in Deutschland sämtliche Feiertage zu nehmen... :grins: Wer nicht mit dem christlichen Glauben konfrontiert werden will, sollte jedenfalls bereit sein auch auf alle entsprechenden Feiertage zu verzichten.
 
In einer christlich geprägten Kultur können auch Kreuze in der Schule hängen.

Wo hat uns die christliche Kultur denn so sehr zum Positiven geprägt? So richtig bergauf ging es doch erst mit zunehmendem Verlust des kirchlichen Einflusses. Der christliche Einfluss hat uns mit dem Mittelalter beschenkt.


Das ist sowieso lustig... Versuch mal all den Religionsgegnern in Deutschland sämtliche Feiertage zu nehmen... :grins: Wer nicht mit dem christlichen Glauben konfrontiert werden will, sollte jedenfalls bereit sein auch auf alle entsprechenden Feiertage zu verzichten.

Hauptsächliche sind es doch bloß Tage für die arbeitende Bevölkerung, um sich zu erholen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Der religiöse Anstrich ist doch für einen großen Teil der Bevölkerung nur mehr am Papier vorhanden. Mach daraus staatliche Einheitsfeiertage oder streiche sie und erweitere den gesetzlichen Urlaub um ein paar Tage.
 
Genau... So viel dann zur Zerstörung der abendländischen Kultur. Das schaffen wir tatsächlich ganz allein.

Wenn uns was nicht passt, dann können wir nicht mit den Konsequenzen leben, dann soll uns Vater Staat auch noch einen Bonus in den Po schieben in Form von Ausgleich.

Ich bin wirklich immer wieder erstaunt wie weit die Forderung von manchen Leuten gehen.

Was kommt als nächstes? Krankenkassenprämien für Dicke, weil sie sich den Gefahren des Sports nicht aussetzen? Einen Ausgleich für Kindergeld fodern, wenn man diesen scheiß Blagen nichts abgewinnen kann? Offiziell anerkannte Krankenhäuser wo nur Quacksalber praktizieren aber Ärztegehälter einsacken, weil manche Menschen nicht einsehen ein Studium aufzunehmen? Mir ist klar, dass das überspitzt ist aber mal ehrlich - ganz egal welchen Anstrich die Feiertage heute noch für viele haben. Sie sind nicht von Firmen der Freizeit wegen ins Leben gerufen worden.

Sie datieren auf eine Zeit, wo die Religion noch eine Rolle spielte und um dieses Gedankengut zu praktizieren, hat man freie Tage eingeführt. Praktiziert man solche nicht, braucht man diese auch nicht.

Man kann nicht erwarten für alles was man nicht mitmachen will, einen Ausgleich zu bekommen.
 
Das ist sowieso lustig... Versuch mal all den Religionsgegnern in Deutschland sämtliche Feiertage zu nehmen... :grins: Wer nicht mit dem christlichen Glauben konfrontiert werden will, sollte jedenfalls bereit sein auch auf alle entsprechenden Feiertage zu verzichten.

Gerne. Auf den Jahresurlaub drauf, und wer einer anerkannten Glaubensgemeinschaft angehört hat an bestimmten religiösen Feiertagen meinetwegen halt gerne ein Vorrecht auf diese Tage gegenüber einem konfessionslosen Kollegen. Unterschreib ich dir sofort!
 
Jetzt mal von meinem obigen Post losgelöst... woher kommt dieses Gefühl, dass einem dann noch ein Ausgleich zusteht? Womit soll das gerechtfertigt sein?

Gleichbehandlungsgrundsatz. Im Moment hat jeder an Tagen frei, die er evtl. gar nicht feiert. Anders könnte der Jude sein Chanukka auch tatsächlich sieben Tage am Stück feiern, der Christ Weihnachten und der Atheist/Agnostiker... was weiß ich... E3 oder Eröffnung der Grillsaison oder mit dem FC öfter mal auswärts fahren. Aber die Anzahl der Tage wäre die gleiche - achja, natürlich in jedem Bundesland! :cool:
 
unsere gesetzgebung besteht zu großen teilen aus christlich moralischen werten bzw werten die daraus entwickelt wurden.

Das zweifle ich doch jetzt einmal stark an, dass dem tatsächlich so ist. Menschenrechte, Freiheit, Gleichheit, Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, Sozialstaatlichkeit, Religionsfreiheit, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit,...derartige Dinge dem Christentum anzudichten ist doch die reinste Verhöhnung dieser Werte. Da ist die Aufklärung ein viel besserer Anhaltspunkt.

Meinetwegen wenn man sich auf die Bergpredigt reduziert aber das sind Werte die wurden weder von der Kirche gelebt, noch sind sie wirklich zur Gänze in unserer Gesellschaft realisiert.


Genau... So viel dann zur Zerstörung der abendländischen Kultur. Das schaffen wir tatsächlich ganz allein.

Die abendländische Kultur (vorausgesetzt du siehst da nun wie ich die freiheitlich-westliche Kultur dahinter) ist eher eine Erfolgsgeschichte der Sekularisierung, der Aufklärung und meinetwegen auch noch des Kapitalismus, als jener des Christentums. Unsere "abendländischen Werte" wurden sich wenn eher hart entgegen der Kirche erkämpft.

Die christlich-abendländischen Werte sind nichts mehr als ein Märchen. Wenn dann sind es freiheitlich-westliche Werte.
 
unsere gesetzgebung besteht zu großen teilen aus christlich moralischen werten bzw werten die daraus entwickelt wurden.

ja, richtig gut.
Ehebruch strafbar, §175 StGB, ...auch die Diskussion um Arbeitsplätze in kirchlichen Kindergärten, etc. könnte man wieder starten, etc.

Aber ich weiß auch nicht genau, was du damit sagen willst, was die Konsequenz sein soll.

nicht wegen, sondern trotz geht es voran
oder wie Trayal sagt, mit Abnehmen des Einflusses

also davon lösen (im Staatlichen, privat jeder wie er will) und religionsunabhängig werden
 
unsere gesetzgebung besteht zu großen teilen aus christlich moralischen werten bzw werten die daraus entwickelt wurden.

Das is korrekt. Peterson hat das mit seiner Biblical Series sehr detailliert ausgeführt, wo er auf viele der Geschichten eingeht und was sie bedeuten.

Als er bei Joe Rogan war, hat er auch was zum Christentum gesagt.

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Mit Vorsicht genießen, könnte das Weltbild so einiger zerstören. ;)
 
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