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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab ja oben schon geschrieben, dass es angemessen wäre, freundlich dem Fahrgast einen Kugelschreiber zu reichen und fertig. Das da ist eine absolut unangemessene Zurschaustellung von Macht. Und meines Erachtens gehört der Typ zumindest dahin versetzt, wo er mit Kunden nicht mehr in Berührung kommt, denn weder Service-, noch Kundenorientierung sind bei diesem Bericht auch nur ansatzweise zu erkennen.
 
naja prinzipiell hat er nur sein Job gemacht. Wenn du so ein Ticket kaufst musst du halt unterschreiben, hast du das bei Kontrolle nicht, Pech. Mir wurde im Zug mal gesagt wenn du kein Kuli dabei hast musst du im Zug sofort den Schaffner aufsuchen und ihn darauf hinweisen. Dann ist das ok da du sofort darauf aufmerksam gemacht hast das du es noch nicht unterschreiben konntest. So hab ich das immer gehandhabt und bin immer damit so durch gekommen. Klar kann man da auch auf bissl Fairness vom Schaffner hoffen, aber beschweren dürfte sich da eig keiner wenn man zur Kasse gebeten wird.
 
Würde mich wirklich mal interessieren was da raus gekommen ist.

Ihr tut gerade so, als wäre das etwas ganz seltenes. Wenn jemand dem Schaffner seine Personalien nicht für eine Fahrpreisnacherhebung gibt, ruft der die Polizei und die holt Dich zur Personalienfeststellung, wenn es sein muss, aus dem Zug. Kommt jeden Tag hundertfach vor in Deutschland. Und in aller Regel stellt die Bahn dann Strafantrag wegen Erschleichen von Leistungen.

Bei einem Erstverstoß wird die Sache mit etwas Glück noch eingestellt, aber es gibt immer wieder Leute, die treiben es so weit, dass sie irgendwann einen Haftbefehl deswegen an der Backe haben.
 
Gings hier um Fahrtickets der DB oder um die gesetzliche Mitführungspflicht eines Kugelschreibers?
Hab den Faden verloren...

Völliger Mumpitz! Wenn DB die Namen der reisenden auf dem Ticket haben möchte, muss DB auch sicherstellen, dass ich das hinbekomme.
Entweder per Eingabe am Automaten, der dann die Namen aufdruckt (sollte machbar sein), oder per vor Ort fixiertem Schreibutensil (sollte auch machbar sein).

Kundenwüste Deutschland, die armen Dienstleister können einem echt leid tun, schämt euch!
 
Hab ja oben schon geschrieben, dass es angemessen wäre, freundlich dem Fahrgast einen Kugelschreiber zu reichen und fertig. Das da ist eine absolut unangemessene Zurschaustellung von Macht. Und meines Erachtens gehört der Typ zumindest dahin versetzt, wo er mit Kunden nicht mehr in Berührung kommt, denn weder Service-, noch Kundenorientierung sind bei diesem Bericht auch nur ansatzweise zu erkennen.

Nochmal: der Kunde fährt ohne gültigen Fahrschein.
 
Da wirst nicht mit durch kommen. Du weißt wie bei allen Sachen vorher wenn es möglich ist, informieren muss. Dann zählt "ich hab das nicht gewusst" einfach nicht und dann hast Pech. Ohne jetzt geschaut zu haben schätze ich dass das auf der Bahn Seite steht das man den Schein vorher mit dem Namen versehen muss. Und so blöde es klingt, wenn du es nicht machst musst du leider die Strafe zahlen.
 
Schwachsinn! Und auch nochmal: Würde ich in so einem Fall tatsächlich auf eine Klage ankommen lassen.

Nein, nicht Schwachsinn. Schau dir die Beförderungsbedingungen der Bahn an. Klar ist es nicht komplett ausgeschlossen, dass die so nicht gültig sind. Das halte ich aber für ausgesprochen unwahrscheinlich, da es diese schon Ewigkeiten so gibt und irgendwann würde es mal einer drauf ankommen lassen, wenn es eine halbwegs akzeptable Chance gibt, vor Gericht Recht zu bekommen.
 
Schwachsinn! Und auch nochmal: Würde ich in so einem Fall tatsächlich auf eine Klage ankommen lassen.
Sehe ich auch so.

Und, ohne es zu wissen, gehe ich schwer davon aus, dass DB seine Mitarbeiter durchaus instruiert, dem Kunden vor Ort in solchen Situationen einen Kugelschreiber zu reichen.
Ich denke Gerri hatte es hier einfach mit einem übel gelaunten Vertreter oder einem Menschen zu tun, dem zu wünschen ist, dass er seine Minderwertigkeitskomplexe überwinden kann.
 
Sehe ich auch so.

Und, ohne es zu wissen, gehe ich schwer davon aus, dass DB seine Mitarbeiter durchaus instruiert, dem Kunden vor Ort in solchen Situationen einen Kugelschreiber zu reichen.
Ich denke Gerri hatte es hier einfach mit einem übel gelaunten Vertreter oder einem Menschen zu tun, dem zu wünschen ist, dass er seine Minderwertigkeitskomplexe überwinden kann.

Für wie bescheuert hälst du denn die Bahn? :lol: Das ganze Konzept der Nicht-Übertragbarkeit dieses Tickets geht komplett den Bach runter, wenn die Schaffner den Leuten einfach nen Kulli geben.
 
Der objektive Tatbestand des Erschleichens von Leistungen dürfte auf jeden Fall erfüllt sein, da ich davon ausgehe, dass ein nicht unterschriebenes Ticket tatsächlich nicht gültig ist (die Gründe wurden ja schon genannt: Möglichkeit der Weitergabe usw.)

Ich gehe aber genauso davon aus, dass der Staatsanwalt das Verfahren einstellt, wenn er hört, dass der Fahrpreis ja eigentlich entrichtet wurde.

Nichts desto trotz muss und wird sich die Polizei der Sache annehmen, wenn die DB AG das wünscht (Strafverfolgungspflicht) . Ein Strafverfahren hat man also erstmal am Hals.
 
Für wie bescheuert hälst du denn die Bahn? :lol:
:lachweg:
dazu äußere ich mich jetzt nicht
Das ganze Konzept der Nicht-Übertragbarkeit dieses Tickets geht komplett den Bach runter, wenn die Schaffner den Leuten einfach nen Kulli geben.
:lol:
Genau, weil der Schaffner mir durch seine nette Geste ermöglicht, meinen Namen einzutragen.
Klingt sinnig, jetzt hab ichs auch verstanden :lachweg:
 
Eben nicht. Danach kann er es ja nicht mehr verkaufen.

Stell dich nicht so an ;)

Sagen wir mal, man wird rein statistisch gesehen in 50% der Bahnfahrten kontrolliert. Wird man kontrolliert, kommt der Name drauf und das wars. Wird man aber während der Fahrt nicht kontrolliert, kann man am Zielbahnhof munter in Richtung Ticketautomat gehen und mit ein bisschen Glück findet man da recht schnell ne kleine Personengruppe von der man noch 15 oder 20€ für das Ticket ergattern kann.
 
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