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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ist es nach dem Lohnsteuerausgleich nicht pups egal welche Steuerklasse man ist? Jemand in Steuerklasse 4 bekommt dort doch bedeutend mehr zurück als einer in 3 bei gleichem Verdienst. Also am Ende des Jahres zahlt doch jeder die gleichen Steuern je nach Verdienst. Der in 3 bekommt mehr netto pro Monat und der in 4 bekommt es dann als Ausgleich am Ende
 
Genau, durch die Steuererklärung wird alles glatt gestellt. In deren Rahmen gibt es keine Steuerklasse mehr sondern nur noch die Frage Single oder Verheiratet.

Die Steuerklasse ist ja nur dazu da unterjährig eben schon mehr Geld bekommen zu können anstatt erst ein Jahr später durch die Steuererklärung. Die 3 stammt ja noch aus der alten Mann geht arbeiten, Frau macht Haushalt und Kinder Zeit. Da hat es eben der Familie finanziell sehr geholfen mehr monatlich zu haben als einmal im Jahr einen Batzen Erstattung zu bekommen.
 
Also zahlt jemand in 1 nach dem Ausgleich immer noch mehr Steuern als jemand in 3 oder 4?


Ja.

Siehe dazu die Beispiele von Wikipedia:

Beispiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Ehegatten A und E haben zusammen ein zvE von insgesamt 80.000 €. Die tarifliche Einkommensteuer mit Splittingverfahren für die Ehegatten beträgt dann 18.014 € (Einkommensteuertarif 2010/2011 ohne Solidaritätszuschlag), unabhängig davon, wie die Einkommen verteilt sind. Das Splitting stellt dadurch sicher, dass alle Ehepaare mit einem Gesamteinkommen von 80.000 € eine gleich hohe Einkommensteuer zahlen.[9]

Dieselbe Steuerbelastung ergibt sich ohne Splitting („Individualbesteuerung“) nur dann, wenn sich das Einkommen exakt gleichmäßig auf beide Partner verteilt:

  • Referenzverteilung: Jeder Ehegatte hat jeweils 40.000 € beigetragen.
    • zvE von A = 40.000 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 9.007 €
    • zvE von E = 40.000 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 9.007 €
    • Einkommensteuer (ohne Splitting) insgesamt: 18.014 €, also identisch mit der beim Splitting.
Jede andere Verteilung des Einkommens würde hingegen bei Individualbesteuerung zu einer zusätzlichen Steuerlast führen, die umso größer wird, je ungleicher das Einkommen verteilt ist:

  • Verteilungsvariante A: Ehegatte A hat 60.000 €, Ehegatte E 20.000 € beigetragen.
    • zvE von A = 60.000 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 17.028 €
    • zvE von E = 20.000 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 2.701 €
    • Einkommensteuer (ohne Splitting) von A und E zusammen: 19.729 €
    • Ohne Splitting hätte dieses Ehepaar einen Steuernachteil von 1.715 € gegenüber der Referenzverteilung und würde behandelt wie zwei Alleinstehende.
  • Verteilungsvariante B: Ehegatte A hat 80.000 €, Ehegatte E 0 € beigetragen.
    • zvE von A = 80.000 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 25.428 €
    • zvE von E = 0 €, Einkommensteuer bei Individualbesteuerung: 0 €
    • Einkommensteuer (ohne Splitting) von A und E zusammen: 25.428 €
    • Ohne Splitting hätte dieses Ehepaar einen Steuernachteil von 7.414 € gegenüber der Referenzverteilung und würde behandelt wie zwei Alleinstehende.
 
Ne eben nicht. Bei Spitzenverdienern (ab gemeinsamen Brutto von rund 120K) bringt die Ehe steuerlich normalerweise kaum noch was, das stimmt schon. Deswegen ist es für die meisten hier im Forum uninteressant zu heiraten. Darunter gibt's aber immer einen größeren oder kleineren Steuervorteil je nach Konstellation.
Es ging bei meiner Aussage nicht darum, dass Heirat keine steuerlichen Vorteile bringt, sondern das es von den Steuern her egal ist, ob die Kombi 4/4 oder 3/5 lautet. Das wirkt sich je nach Kostellation monatlich eventuell in einem höheren Nettobetrag aus, aber am Jahresende wird das wieder glatt gezogen. Ist im Endeffekt ein reines Rechenexempel und ich halte es auch lieber so, dass ich quartalsweise und nach Steuererklärung etwas abdrücke, als das ich dem FA im Vorfeld für über ein Jahr meine Kohle in den Rachen werfe.
Um das Netto zu erhöhen kann man sich bei langen Fahrten zur Arbeitsstelle auch einen Freibetrag eintragen lassen. Lohnt sich für einige Leute auch um die monatlichen Abzüge vom Brutto zu verringern.
 
Egal was ihr sagt. Ich hab’s ausprobiert und es lohnt sich net. Dabei ist der Unterschied von meinem Gehalt und ihrem Gehalt um die 2000€.
Also groß.
Bei Steuerklasse 3 und 5 muss man immer nachzahlen beim Ausgleich. Ok außer man wohnt am arsch der Welt und hat Mega viel Fahrtkosten und was weiß ich noch alles.
 
Wie soll das möglich sein? Bei beendigung des arbeitsverhältnis oder einfach so? Letzteres ist strengstens verboten. Aber selbst 2 jahre urlaub anhäufen ist gar nicht möglich außer man wäre dauerkrank.
Ist wie mit der Hummel die nach physkalischen Gesetzen nicht fliegen kann...davon aber nichts weiss und es einfach macht.

edit: Achso..das muss echt mehrmals durchlesen..das ist missverständlich ausgedrückt.. ich meinte den Jahresurlaub von zwei Jahren... also gut zwei Moante nicht zwei Jahre..
 
Ich denke, er meinte, dass es rein rechtlich schon nicht möglich ist, es sei denn man sei die ganze Zeit über krank gewesen. Letzteres ist ja durchaus denkbar und dann auch rechtlich abgesichert.
 
Ist halt ein dummer arbeitgeber, ich hätte deinen ansprich einfach getilgt am 31.12. da du sicherlich keinen abgelehnten u-anfrag vorweisen kannst. :D

Wie joker sagt, aber ein auszahlen des urlaubes gibt es auch bei krankheit nicht sondern nur bei Ausscheidung aus dem arbeitsverhältnis. Nur das anrechnen der tage ist für einen gewissen zeitraum gestattet, danach verfällt auch dieser anspruch bei krankheit.
 
Nein, ist eigentlich kein Dummer Arbeitgeber.
Es war früher oft so, das wir auch keinen Urlaub nehmen wollten. Weil zu Hause sitzt man auch nur rum und macht in Prinzip das gleiche wie auf arbeit.

Und die Regelung war auch so, das man Pro Jahr Betriebszugehörigkeit 1-3 Tag emehr Jahresurlaub bekommen hat... wir haben da angefangen als wir 16 waren mittlerweile sind wir alle mitte 40. Da kannst du ganz Locker jemandem begegnen der 60- 70 Tage Urlaubsanspruch haben. Und weil wir uns alle schon so lange kennen verfällt da auch nix.
 
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