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MULTI Star Wars: Battlefront II

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich glaube, dass liegt vor allem daran, dass die Gewichtung sich anders darstellt. Die ND-Produktionen sind klar Singleplayer-Spiele, die von 95% der Spieler so wahrgenommen werden und dafür gekauft werden. Da interessiert der MP schlicht nicht, und ich würde mich wundern, wenn da auf den Servern überhaupt groß was los ist. Daher fehlt da die ganz große Aufregung - zumal die P2W-Praktiken von grandiosen SP-Erlebnissen überschattet werden und auch nur das Beiwerk - eben den MP - betreffen.

Bei Battlefront ist der MP aber kein Beiwerk.
 
Glaubst du der Aufschrei wäre hier wirklich geringer, wenn der SP 15 Std. ginge und ganz fantastische wäre?!

"Du" bist ein Schweinehund sobald du P2W-Praktiken einbaust, wie sich das Verhältnis zwischen MP und SP darstellt sollte egal sein. ND & Rockstar sind aber die coolen Kids und EA der dumme Junge auf den eh jeder einprügelt.
 
Glaubst du der Aufschrei wäre hier wirklich geringer, wenn der SP 15 Std. ginge und ganz fantastische wäre?!

"Du" bist ein Schweinehund sobald du P2W-Praktiken einbaust, wie sich das Verhältnis zwischen MP und SP darstellt sollte egal sein. ND & Rockstar sind aber die coolen Kids und EA der dumme Junge auf den eh jeder einprügelt.

Nein, das glaube ich nicht, weil Battlefront dennoch ein Multiplayerspiel mit Kampagne wäre und es auch so wahrgenommen wird. Die Leute kaufen es hauptsächlich für das kompetitive Online-Erlebnis. Uncharted hingegen ist ein Singleplayer-Spiel mit Multiplayer-Dreingabe - das ist schon ein großer Unterschied.
 
Also ich persönlich hätte mir das Spiel bei einer tollen, gut inszenierten und spaßigen Kampange die 15 Stunden dauert auf jeden Fall innerhalb der ersten 1-2 Monaten gekauft da mir ein guter Singleplayer bzw. eine gute Story / Kampange das wichtigste an einem Spiel sind. Außerdem bin ich ein großer Star Wars Fan.

In der jetzigen Form, sprich Multiplayer ist ein nettes Beiwerk und eine kurze Kampange die scheinbar nicht besonders gut sein soll, wird das Spiel irgendwann für 20 bis max. 30 € gekauft, die Kampange durchgespielt kurz in den Multiplayer reingeschnuppert um die Raumschlachten zu spielen. Im Anschluss darauf wird das Spiel wird deinstalliert und ein neue sSpiel gestartet.
 
Und bei diesen Aussagen wären wir bei These von @eape. Das P2W-Modell einzubauen scheint kein Verbrechen an sich zu sein.
Es darf nur nicht in einer gewissen Konstellation passieren, bzw. nicht "meinen" Bereich verpesten.

Alle die BF2 jetzt desshalb nicht kaufen, um das P2W-Modell nicht zu unterstützen haben hoffentlich auch Uncharted und Last of Us ausgelassen.

Also um das deutlich zu machen, ich verurteile die Gier und die Möglichkeit Lootboxen für Echtgeld zu kaufen und werde dafür nie einen Cent ausgeben. Spaß an den Games hab ich trotzdem.
 
Natürlich gehts immer um “meinen” Bereich.
Bei FIFA gibts auch keinen Aufschrei beim Ultimate Team. Das ist halt ein spezieller Bereich der nur für manche interessant ist. Da stört es nicht. Der Hauptbereich liegt wo anders.
Und bei Uc ist der Hauptbereich halt der Sp und bei BF2 der Mp.
Und wenn da ein P2w Konzept eingeführt wird, ist das halt doch wieder was besonders! Das einträchtigt halt den Hauptkaufgrund des Spieles.
 
@eape

Womit bezahlt man denn bei bei Uncharted 4 die ganzen Sachen? Ich finde zumindest im Web-Store keine Ingame-Währung für das Spiel.

Für The Last of Us gibt es dutzende Skills und Waffen für 99 Cent, die finde ich auch im Store.

@SamSuperior

Ich glaube immernoch, es geht hier nicht primär um P2W. Wäre es transparent wie bei TLoU (Geld gegen Skill/Waffe), wäre der Aufschrei geringer. War ja beim Erstling schon so, also bei Battlefront 1.

Bei Uncharted 4 und TLoU war der Scheiss zudem nicht im SP integriert.

Abseits des üblichen "es ist Sony/PS4/Uncharted/RockStar/GTA"-Bullshits scheint es ja aber Gründe zu geben, warum die eine Sau durch's Dorf getrieben wird, die anderen Säue aber nicht.
 
@Marcello
Du hast natürlich dahingehend Recht, dass BF2 nicht der erste AAA-Titel ist, der solche Systeme (wenn meiner Meinung nach auch nicht mit dieser Aggressivität) einführt. Und natürlich kann man der Spielerschaft Heuchelei und Ignoranz vorwerfen. Aber unabhängig davon entschuldigt das am Ende trotzdem nichts, aber auch gar nichts in Battlefront 2. Denn: Was bin ich froh und dankbar, dass der Knoten im Internet bzw. bei den Spielern im Netz da draußen endlich platzt. Nur weil dies bei Spielen wie GTA Online oder Last of Us nicht passiert ist (was ich nicht schönreden will, im Gegenteil), macht es das Desaster bei BF2 doch kein bisschen besser. Es den Leuten also vorzuwerfen, ausgerechnet jetzt aufzuwachen, finde ich eher verwerflich. Und so ein "trendy" Aufschrei ist letztlich alles, was der kleine Mann tun kann. Natürlich verlange ich spätestens jetzt in Zukunft auch für alle anderen Spiele dieser Art eine entsprechende Reaktion.

EA bietet gerade einfach verdammt viel und bewusste Angriffsfläche - und das nicht nur aufgrund von Battlefront 2, sondern auch weil sie mit einer ganzen Reihe von Spielen (Need for Speed: Payback und FIFA) ihre Lootbox/MT/Cards-Scheiße abziehen. Im von mir zitierten Interview mit EAs Financial Officer verneinen sie es ja nicht einmal, sondern geben gar zu, es im Nachhinein sogar bereits schon bei Battlefield aggressiver genutzt haben zu wollen. Wir reden hier außerdem von einem der führenden Videospielkonzerne, dessen Einfluss und wirtschaftliche Entwicklung eine immense Rückwirkung auf die Gamingbranche generell haben kann.

Fassen wir mal zusammen, was in Bezug auf BF2 passiert ist:
  • Ein komplett P2W-basiertes System mit drei (!) verschiedenen Währungen, Star Cards und Upgrades. Wird nach der Beta angeblich abgeschwächt, ist aber immer noch P2W. In einem prominent für den Multiplayer beworbenen AAA-Titel.
  • Es werden Helden wie Darth Vader und Luke Skywalker via Marketing für das Spiel omnipräsent beworben, obwohl sie beim Erwerb des Produktes für 70 Euro gar nicht auf die Schnelle spielbar sind.
  • Stattdessen werden Helden hinter einer immens hohen Credits-Paywall blockiert, die aberwitzig viele Stunden Spielzeit erfordern würde oder - im Sinne EAs - den Anreiz zum Kauf von MT/Lootboxen schafft.
  • Die Kosten für die Helden werden gerade noch rechtzeitig vor dem Launch "gesenkt" und als positive PR-Mitteilung verkauft; gleichzeitig wird aber auch der Erhalt von Credits nach Abschließen der Kampagne gesenkt (was in der PR-Mitteilung natürlich nicht steht).
  • Der Erhalt von Credits in bestimmten Modi wird aufgrund eines Time-Gates gestoppt und der Spieler somit gemaßregelt. "More Credits available in 03h." Sind wir hier bei einem F2P-Mobile Spiel?
  • Die Presse "darf" das Spiel auf einem Review-Event spielen. An und für sich schon zweifelhaft.
  • Speziell für dieses Review-Event werden die Kosten für die Helden drastisch gesenkt, um den Testern ein verfälschtes System der Credits-Paywall zu liefern.
  • EA versagt bei seiner PR- und Community-Abteilung komplett und rechtfertigt Pay-to-Win und sogar die Credits-Paywall bei den Helden.
  • Eines dieser ignoranten Statements erreicht eine historische Bestmarke von mutmaßlich einer Millionen Downvotes bei Reddit, was sogar zu entsprechenden Meldungen bei BBC & Co. führt.
  • Ein Community-Manager betitelt die Kritiker als "armchair developers", löscht seinen Tweet kurz darauf und verliert sich daraufhin in abstrusen Ausreden (die Morddrohungen sind natürlich keinesfalls zu rechtfertigen).
  • Es gibt ab Release ein kaufbares "Starter-Pack", das sogar in seiner Beschreibung mit spielerischen Vorteilen im Multiplayer wirbt.
  • In den Tagen vor dem Release wird auf der Shop-Seite kurze Zeit der Refund-Button entfernt.
  • Berechnungen von Spielern zufolge benötigt es eine illusorische Zeit von 4528 Stunden, um sämtliche Inhalte des Multiplayers freizuschalten (dazu gehören auch die P2W-Inhalte). Auch hier: Anreiz für MT/Lootboxen.

Nochmal: Es geht bei BF2 nicht ausschließlich um P2W, sondern um das komplette wirtschaftliche System des Multiplayers und damit des grundlegenden Game Designs. Darüber hinaus geht es auch nicht nur um BF2, sondern um die von EA sehr aggressiv geführte Politik in all ihren großen Spielen. Need for Speed: Payback macht es keinen Deut besser, wird dadurch ebenfalls komplett zugrunde gerichtet.
Das alles hat nichts mit "Popularität dagegen zu sein" oder einem plumpen "Aufschrei" zu tun. Es ist die längst überfällige Entladung des Frustes und der berechtigten Sorgen vieler Spieler da draußen, dass ihr Hobby zerstört wird.

Wenn es Leute gibt, die trotzdem Spaß mit dem Spiel haben: bitte. Ich habe in diesem Thread bisher niemanden deshalb angegriffen und werde es auch weiterhin nicht tun. Aber man möge sich doch bitte nicht über den derzeitigen Status Quo wundern. Das ist keine Hetzkampagne von Spielern, sondern knallhartes Kalkül seitens EA. Und deshalb muss unbedingt darüber diskutiert werden.
 
Wie gesagt, dass man hier kompromissbereit ist, weil der Singleplayer hervorragend ist, sehe ich ein. Dass das komplett unter dem Radar läuft, obwohl es zu den widerlichsten P2W-Praktiken im Business gehört, zeigt aber nur die völlig abstruse Selektivität der Gamingcommunity.

Jo, wenn immer alle Games unter diesen Gesichtspunkten auf den Sack kriegen würde, wären wir das viel schneller los.
 
Ich wusste bis zu diesem Thread hier nichtmals, dass es im MP von Uncharted 4 Lootboxen gegen Echtgeld gab/gibt. :ugly:

Irgendwo scheint es ja aber Unterschiede zu geben, sonst wäre der Aufschrei bei anderen Spielen ähnlich gross.
 
@Fox
@Zimtzicke
Mich wundert nicht, dass sich darüber beschwert oder aufgeregt wird, sondern lediglich die Tatsache, dass nur ein Publisher isoliert Dresche bekommt. EA ist halt das Schmuddelkind der Branche.

Ja, aber es ist trotzdem wichtig, wie man mit diesem Fakt umgeht: Will man damit sagen, dass andere auch verwerflich handeln, dann relativiert man vielleicht das, was EA gerade versucht. Man kann aber auch sagen, dass die Kritik nicht nur EA völlig zurecht trifft, sondern auch noch andere Publisher davon betroffen sein sollten! Und ich glaube, diesen Weg sollte man gehen, auch wenn das Gameplay von SWBF2 imo sehr gelungen ist.
 
@Fox
@Zimtzicke
Mich wundert nicht, dass sich darüber beschwert oder aufgeregt wird, sondern lediglich die Tatsache, dass nur ein Publisher isoliert Dresche bekommt. EA ist halt das Schmuddelkind der Branche. Ihre PR-Aktionen tun natürlich ihr Übriges.

Daran ist EA aber auch zu großen Teilen selbst Schuld; allein in diesem Jahr haben sie wieder diverse Böcke geschossen. Ich hatte das in einem anderen Thread schon ausgeführt...
  • Mass Effect mit Andromeda an die Wand gefahren; entsprechendes Studio (Bioware Montreal) geschlossen
  • Peinliche E3-Pressekonferenz, die Material für mindestens drei Cringe-Compilations bietet
  • Veröffentlichung einer GOTY-Edition für Battlefield 1, obwohl noch gar nicht alle Inhalte des Season Passes veröffentlicht worden sind
  • Star Wars Projekt mit Amy Hennig abgesägt; entsprechendes Studio (Visceral) geschlossen
Die Meldungen bezüglich Visceral mit der Neuausrichtung des Star Wars Projekts (wir können uns alle denken, wohin die Reise geht...) und der bereits erfolgte Need for Speed: Payback Release mit demselben dreisten wirtschaftlichen System haben das Fass bereits bis zum äußersten Rand gefüllt. Dass es nun überläuft, darüber braucht sich nun wirklich niemand wundern.
 
@Dow Jones
Ich verurteile Alle dafür, bzw. strafe ihre MTs mit Missachtung bzw. Nicht-Kauf ab.
Die Kernfrage: Muss ich um "Gutes" zu tun komplett auf die Spiele verzichten oder "nur" auf die MTs?

Dass muss wohl jeder mit sich selbst ausmachen. Ich bin da in meiner Inkonsequenz bemerkenswert konsequent. Bis auf sehr wenige vereinzelte Ausnahmen habe ich über die letzten 10 Jahre kaum einen DLC gekauft, fast nie eine Microtransaktion getätigt, nie einen Premium-Pass beseesen, niemals einen Online-Pass gekauft, heck, ich habe sogar selten etwas sofort zu Release gekauft in den letzten 2 Jahren! Die Games selbst habe ich aber trotzdem, irgendwie, immer irgendwann besessen.

SWBF2 habe ich ja auch nicht bei EA gekauft. Mass Effect: Andromeda damals auch noch im EINZELHANDEL erworben. Meine Seele belastet sich damit nicht.
 
@Fox
@Zimtzicke
Mich wundert nicht, dass sich darüber beschwert oder aufgeregt wird, sondern lediglich die Tatsache, dass nur ein Publisher isoliert Dresche bekommt. EA ist halt das Schmuddelkind der Branche. Ihre PR-Aktionen tun natürlich ihr Übriges.

Das ist SO nicht korrekt und entspricht auch einer (momentan) verzerrten Wahrnehmung.

Siehe unseren eigenen Thread zum Thema. Da gibt es genügend prominente Beispiele. Wie gross da im Einzelnen der Aufschrei ist/war, weiss ich nicht. Vielleicht nicht gross genug? Vielleicht interessierte es keinen?

Vielleicht aber auch, weil ich wirklich selten gesehen habe, dass es so flächendeckend und aggressiv in ein Spiel eingebaut wurde wie aktuell bei EA?

Und EA war bis vor ganz kurzer Zeit nicht das Schmuddelkind der Branche. Ich kann mich noch an die Lobeshymnen über EA erinnern, als damals Unravel kam. Da war EA das Lieblingskind der grossen Publisher.

Wenn sie heute das Schmuddelkind sind, dann kannst du hier sehen warum.

Ich kann das für meinen Teil nur nochmals betonen. Mit MTs habe ich generell kein Problem. Ich brauch das nicht, verteufel es aber auch nicht per se. Nur hat der Scheiss nix im SP zu suchen. Oder in Herausforderungen, in denen ich mir Credits erspielen könnte, wenn ich es denn zeitlich dürfte. Und ich will wissen, was ich für mein Geld bekomme.

EA hat den Bogen hier soweit überspannt, wie es anscheinend vorher noch keiner getan hat.
 
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