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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Nr. 6:

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6)The House of the Devil
Hm. Ganz schwer einzuordnen der Film. Irgendwie ist er geil, wenn man sich drauf einlässt, geht man mit zu vielen Erwartungen ran ist er enttäuschend. Zuerst das gute. Der Film ist eine Homage an Horrofilme der 80er. Genauso ist er aufgebaut. Der Look des ganzen Filmes sieht aus wie aus den 80er, was hier sehr gut umgesetzt wurde. Auch die Schauspieler machen ihre Sache gut. Der Film verzichtet hier komplett auf Jump Scares sondern erzählt die Geschichte sehr ruhig und erschafft so eine bedrohliche Atmosphäre. Der Zuschauer wird lange Zeit im Dunkeln gelassen, was es mit dem ominösen Haus beziehungsweise deren Bewohnern auf sich hat, nur um dann im letzten Akt umso härter getroffen zu werden. Das ist die eine Sicht wie man den Film betrachten kann. Sieht man ihn von der anderen Seite kann man einfach sagen in dem die ersten 60 Minuten kaum was passiert. Dann dreht der Film plötzlich 10 Minuten auf und flacht dann die restlichen 20 Minuten wieder ab wobei das Ende vorhersehbar ist. Beide Seiten sind legitim aber ich bin da mehr auf der positiven Seite. Ich mag generell Filme mehr in dem dieser "was kann alles passieren Moment" da ist ohne das man viel sieht. Der Film hat mir Spaß gemacht. Man darf nicht zuviel erwarten. Wenn man sich aber darauf einlässt ist er sehenswert.
5,5/10
 
Ihr Bierbanausen, ein wirklich dunkles Bier (gerade die ganzen dunklen Craftingbiere) hat man stets bei Zimmertemperatur zu trinken.
 
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Verdammt guter Film. Bild und Ton vom allerfeinsten. Soundtrack zum niederknien. Coming of age gemischt mit Horror, weit effektiver als der TV zweiteiler von damals. Hat mich voll und ganz abgeholt. 2 Stunden vergingen wie im Flug. Ganz große Klasse. CGI war manchmal etwas unbeholfen, was aber nicht groß stört.

9/10
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Blade Runner 2049 oder auch Arthouse Runner

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Habe ihn gestern in einer O-Ton Vorstellung gesehen und vorweg, ich wurde nicht enttäuscht, was meine größte Befürchtung war, nachdem ich Mittwoch eine erneute Sichtung des Originals unternahm. Man lehnt sich wirklich sehr stark an dieses an, während man dennoch eigene Wege zu beschreiten versuchte. Besonders deutlich wird dies im Art Design des Films. Hier hat man etliche Stilmittel übernommen, mitsamt eines "Retro Trimmings" aber trotzdem seine eigene, moderne Handschrift gezeichnet. Dieser Balance Akt hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen. Die ganzen, teilweise sehr subtilen Anspielungen auf den Vorgänger haben mir natürlich auch immer ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert. Ich denke audiovisuell muss man da nicht viel mehr sagen, außer dass Blade Runner 2049 in dem Aspekt wasserdicht und hervrragend war. Ob er genauso gut altern wird wie sein Vorgängern, der mich audiovisuell selbst nach 35 Jahren noch stark beeindruckte? Ich weiß es nicht aber da der neue Blade Runner etwas mehr auf CGI denn das Original damals setzt, wenn auch sehr hochwertig und stimmig verwirklicht, habe ich da trotzdem meine Zweifel.

Ein kurzer Nachtrag zum 3D: Das war ziemlich sinnlos, hat aber auch nicht wirklich gestört. Man merkt es schon recht deutlich, dass man beim Drehen nicht zu viele Gedanken daran verschwendete und es sich eigentlich um eine 2D Produktion handelt. Hat mich aber, als bekennender 3D Gegner, auch nicht großartig gestört.

Inhaltlich muss ich Clouds "die Story passt leider auf einen Bierdeckelrand" nochmal aufgreifen. Prinzipiell hat er damit nicht unrecht, denn der rote Faden lag recht offen und war eigentlich auch ziemlich kurz (ganz nebenbei bemerkt, war dies beim Vorgänger auch bereits der Fall). Von demher hätte man zumindest das wirklich auf einen Bierdeckel verfassen können. Weshalb ich es aber nicht ankreide und nicht ganz dem entspricht wie ich es wirklich wahrgenommen habe, liegt daran WIE es ausgeführt wurde. Man hat dieses Bisschen an roten Faden sehr schlüssig und konsequent verfolgt, mit sehr, sehr viel Liebe zum Detail. Was mir auch hervorragend gefallen hat und da bin ich ja immer ein ganz großer Fan von: Es war wieder mal einer jener seltenen "Blockbuster", der sehr viel rein durch seine Bilder und Akustik zu erzählen wusste und dies nicht immer nur in seinen Dialogen verpacken musste (meiner Meinung nach auch ein gewisses Markenzeichen von Villeneuves Filmen). Um all diese kleinen Details auch atmen zu lassen, hat man sich mit den 2:43 Stunden an Laufzeit auch reichlich Zeit gelassen und dem somit ausreichend Raum geboten. Ich könnte daher nicht behaupten, dass er mir zu lange gewesen wäre. Nein, das war eigentlich genau goldrichtig. Der kurze, roten Faden verfügt demnach über ausreichend Tiefe und weiß gekonnt die Sinne zu transzendieren.

Apropos Blockbuster. Einen solchen sollte man sich lieber nicht erwarten. Der neue Blade Runner entfernt sich noch weiter vom typsichen Blockbuster als dies das Original bereits tat. Er weist schon gewisse Züge eines Avantgardefilm light auf. Ob nun das Original von 1982 oder Villeneuves Sequel besser ist, vermag ich nach der einmaligen Sichtung noch nicht zu beurteilen. Dazu muss ich mir Blade Runner 2049 nochmal auf Blu-ray ansehen. Bis dahin betrachte ich die beiden Filme auf Augenhöhe und kann ihn daher ausnahmslos jedem Fan des Vorgängers empfehlen, da er hier nicht viel Angriffsfläche zur Enttäuschung bietet. Wer jedoch mit dem Klassiker bereits nicht warm wurde, für den stehen die Zeichen schlecht, da sich Blade Runner 2049 insgesamt doch wesentlich exzentrischer als sein Vorgänger gibt.

Mit Sicherheit einer der besten SciFi Filme, die ich je gesehen habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
oh mann... mit Horrorfilmen hab ich grad echt kein glück
Der Kult...
Story las sich eigentlich nicht schlecht... nullachtfuffzehn, aber wenn es gut gemacht ist, hab ich nix dagegen...
aber lest selbst:
Vor dreißig Jahren begingen die Mitglieder einer religiös-kultischen Gruppe um Sekten-Guru Jim Jacobs (Thomas Jane) einen furchtbaren Massenselbstmord. Sarah Hope (Lily Rabe) kam damals als Einzige mit dem Leben davon, aber nicht ohne schwerwiegende Folgen: Das fünfjährige Mädchen erlitt ein Trauma. Nach drei Jahrzehnten kehrt sie nun zum Ort des Geschehens zurück. Im Schlepptau hat sie die Journalistin Maggie Price (Jessica Alba) und ein Filmteam. Gemeinsam wollen sie der schrecklichen Tragödie auf den Grund gehen. Die vergangenen Ereignisse jagen Sarah auch heute noch einen gehörigen Schrecken ein. Und so kostet es sie einiges an Überwindung, sich wieder mit der Sekte auseinanderzusetzen. Sie sorgt sich ganz zurecht: Schon bald entdeckt das Team etwas, das beängstigender ist als ihre schlimmsten Albträume.

Jessica alba mag ich :sabber: ... aber die spielt hier so schlecht, wie das Drehbuch und der rest der gecasteten meute ist... völlig unmotiviert, schlecht, mies, kacke, langweilig ... hab ich was vergessen???

ja: FINGER WEG!!!
 
@Trayal und alle, die auf ruhigere Erzählweisen und Filme stehen, empfehle ich übrigens auch Paterson. Hat mir sehr gut gefallen und gibt es bei Amazon Prime kostenlos:


PATERSON erzählt die Geschichte des Busfahrers Paterson, der genauso heißt wie der Ort, in dem er lebt. Die Kleinstadt in New Jersey und ihre eigentümlichen Bewohner sind die Inspiration für seine Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst. Die Welt seiner Frau Laura dagegen ist im ständigen Wandel. Fast täglich hat sie neue Träume.

8/10
 
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