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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

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    Zurück in die Zukunft Part III
    9/10

    In sich geschlossen die beste Filmreihe aller Zeiten. Wie die Filme alle miteinander verknüpft sind, die zahlreichen Anspielungen, all das was in 1885, 1955, 1985 und 2015 passiert, das ist so unfassbar gut. Dazu mit Marty und Doc zwei der besten Filmcharaktere aller Zeiten. Ich liebe die beiden einfach. Und der grandiose Score von Silvestri. Die Filme sind einfach pure Hingabe und Liebe.

    Bei Teil 3 bin ich nur am Ende immer wieder etwas sentimental, einfach weil Schluss ist, und Doc ohne Marty weiterreist. Die gehören irgendwie zusammen. Außerdem ist es für mich immer ein wenig seltsam, wie Doc aus der Lokomotive die Zeitmaschine erbauen konnte. Wann er sie gebaut hat weiss man ja nicht, aber es muss ja irgendwas zwischen 1885 und 1905 gewesen sein. Zumindest meine Vermutung. Aber ok, da es ja der Doc von 1985 ist, wird er da wohl einfach weiter gewesen sein, als bswp. der Doc von 1955. Der tut mir auch immer etwas leid, weil er letztendlich immer wieder allein gelassen wird.

    Aber die drei Filme sind einfach nur pures Gold und machen wirklich jedes mal aufs neue Spaß, ganz egal wie oft ich sie schon geguckt habe. :liebe:
     
    Das mit der Hand ist mir ja noch nie aufgefallen. :waah:

    Was war denn das nur für ein kleiner Hosenscheißer. Was wurde denn aus dem eigentlich? Schauspieler wurde er ja wohl nicht. Ob er ein Killer wurde? :D
     
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    Poah. Komme gerade aus dem Kino und war seit the Revenant nicht mehr so angespannt. Nie kamen mir 107 Minuten länger vor. Und das nicht aus Langeweile. Bedrückend und beklemmend zeigt uns Nolan den Überlebenskampf der Soldaten. Von der ersten bis zur letzten Minute packend inszeniert.
    Grausam war der Film genug, auch ohne übertriebenen Gore. Die Schreie die man hört gehen durch Mark und Bein. Muss ich jetzt erstmal verdauen. Was für ein Ritt. Ich verneige mein Haupt.
     
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    Ghost in the Shell


    Hot! Muss zugeben, dass ich, trotz guter Trailer und allgemeiner Sci-Fi Liebe, relativ niedrige Erwartungen hatte. Was nicht an der augenscheinlichen Verwestlichung eines fernöstlichen Originals lag. Sondern einfach daran, dass ich nicht viel für Scarlett Johansson übrig habe und mich Regisseur Rupert Sanders bereits mit Snow White ziemlich enttäuschte. Was soll ich sagen? Beide haben einen einwandfreien Job gemacht.

    Scarlett ist mir zwar immer noch etwas zu steif, trifft dadurch aber erstaunlich gut ihren Charakter. Es passt zum Major. Und Rupert liefert eine absolut gekonnte Inszenierung ab, an der es nichts Nennenswertes zu beanstanden gibt.

    Aber auch der Rest stimmt. Auch abseits von Scarlett können die Schauspieler überzeugen. Der Film ist vor allem visuell sehr stark, besticht durch ein einzigartiges Design, überraschend viel Liebe zum Cyberpunk-Detail und sauber gefilmte Aufnahmen, die kaum Raum zur Kritik lassen. Der Sound(track) ist ebenfalls angenehm eigenständig und treibend.

    Inhaltlich ist er nicht ganz so tiefgreifend wie die Vorlage und erklärt sich selbst vielleicht schon ein wenig zu viel. Dennoch ist Ghost in the Shell damit immer noch cleverer und vielschichtiger als der übliche Blockbuster. Die Geschichte wird, im Gegensatz zur Vorlage, sogar noch um einige (sinnvolle) Aspekte erweitert bzw. abgeändert. Gleichzeitig wurden ikonische Motive des Originals übernommen. Das ist schön zu sehen. Hatte nicht das Gefühl, hier einen Schnellschuss oder eine lieblose Hollywood-Kopie vorgesetzt zu kriegen. Nein, es wurde sich anscheinend mit der Materie auseinandergesetzt. Aber ich möchte auch gar keine weiteren Vergleiche anstellen.

    Das Ergebnis ist nämlich ein echt guter Film, der für sich selbst sprechen kann. Ein Film über eine interessante Thematik, in einem originellen Setting, mit guten Schauspielern und audiovisuell zuweilen berauschend. Hier hat man teilweise echt den Eindruck, einen realen Anime zu sehen. Glücklicherweise war ich so vorausschauend und habe gleich die 4K Blu-ray eingepackt. :D Verleiht dem überwiegend dunklen Bild viele Details und strahlt vor allem in den nächtlichen Panoramen der neonfarbenen Sci-Fi Großstadt.

    Hat gebockt.
     
    Dunkirk

    1940 an der Nordseeküste bei Dünkirchen. Die englischen und französischen Truppen sind von den Deutschen eingekesselt und müssen über den Kanal nach England evakuiert werden.
    Christopher Nolan erzählt von dieser Evakuierungsaktion und pickt sich auch wirklich nur dieses Ereignis heraus, welches er aus mehreren Perspektiven behandelt. Alles Drumherum wird im Film nicht behandelt, er spielt quasi ausschließlich am Strand von Dünkirchen und auf dem Kanal. Eine Rahmenstory fehlt ebenfalls, Dialoge gibt es kaum. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem richtig starken Stück Kino belohnt - selten fühlte ich mich so dicht am Geschehen, habe mich so intensiv an die Orte der Handlung versetzt gefühlt. Diese Intensität gepaart mit Hans Zimmer´s eindringlichem Score zog mich so in den Bann, dass ich mich zum Schluss fühlte, als hätte ich 100 Minuten lang den Atem angehalten.
    Ganz großes Kino!

    9,5 von 10 Schwimmwesten
     
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    Ghost in the Shell
    6/10

    Meeh, war irgendwie nix. Style over Substance, habe ich prinzipiell kein Problem mit, aber der Film hat mich nie richtig gepackt. Fand das teilweise sehr langweilig. Optik und Action waren ok, wobei ich den Film lieber im Cinemascope Verfahren gesehen hätte, aber die Handlung und die Schicksale der Protagonisten waren mir egal. Vielleicht liegts auch am Anime Hintergrund, ist einfach nicht meine Welt.
     
    Ich finde ja, dass GitS für eine Hollywood-Produktion sogar recht viel Substanz hat. Nur die emotionale Komponente bleibt ein wenig auf der Strecke. Aber 6/10 empfinde ich jetzt auch nicht als auffallend schlecht.
     
    Es soll ja auch kein Verriss sein, ich fand ihn halt nur nicht dufte. ;)

    Hatte ich an sich auch nicht erwartet. Nur wenn du mit "Meeh, das war nix" einsteigst, dachte ich, dass am Ende ein weniger gutmütiges Ergebnis aufgewartet. Ich würde vielleicht maximal einen Punkt draufklatschen, vielleicht sogar nur nen halben Punkt. Keine Ahnung, müsste ihn dafür noch einmal gucken. Hat durchaus seine Momente, optisch ansprechend, inhaltlich durchaus gelungen, darstellerisch durchwachsen und nicht sonderlich packend. Tue mich halt nur mit dem Style over Substance Vorwurf etwas schwer, weil er inhaltlich halt durchaus einige interessante Denkanstöße transportiert und den Zuschauer durchaus für Voll nimmt, was bei vielen Filmen heutzutage einfach gar nicht mehr der Fall ist.
     
    Ghost in the Shell (vong Rupert Backseatbanger)

    Audiovisuell überragender Film, der auf erzählerischer Ebene zwar nicht komplett versagt, der Vorlage Shirows jedoch keinen Meter weit gerecht wird. Die erwachsene, hochphilosophische Ader und die facettenreiche Erzählstruktur in all ihren Grautönen samt Subplots fallen komplett weg.
    Ethische Auseinandersetzungen mit der Human x Artificial Body-Frage werden gezielt umschifft.

    Dafür kriegt man eine passable Originstory mit der zigfach durchgekauten Gut gegen Böse-Thematik in absolut umwerfenden Szenarien geboten, an denen sich das SciFi-affine Auge kaum sattsehen kann.

    Kein gutes Ghost in the Shell,
    kein schlechter SciFi-Actionflick
    und beileibe keine schlechte Unterhaltung.
     
    Zuletzt bearbeitet:
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    The Boss Baby
    5/10

    Als großer Dreamworks Animation Fan war ich wirklich sehr enttäuscht. Der Trailer hat mir gefallen, aber der Film ist einfach ein ziemlich blöder und langweiliger Stinker. Das Boss Baby hat zwar ein paar gute Momente, insgesamt aber über die Laufzeit einfach zu uninteressant.

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    Undisputed 3 6/10

    Hat beim zweiten mal nicht mehr so gezogen, gut sind aber die Fights.

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    Undisputed 4: Boyka is back 7/10

    Gefällt mir im Direktvergleich besser, aber 4 habe ich auch zum ersten mal gesehen. Was die Filme halt weniger sehenswert macht als die kultigen Filme der Klopper Generation (Karate Tiger, Bloodsport, Best of the Best) ist der schäbige Osteuropa Look. Ich hasse den einfach, samt seiner grauenvollen C-Darsteller, die man sonst nie zu Gesicht bekommt. Ist halt günstiger, aber was wäre ein Undisputed mit Adkins und womöglich noch mal White + gute Nebendarsteller ohne den Osteuropa-Look genial. Denn auf der Habenseite gibt es perfekt choreographierte Fights zu sehen, die vor Dynamik und genialen Moves nur so strotzen. Die reißen es dann auch aus, der Rest ist halt etwas dröge, und manch emotionale Dialogszene hochgradig peinlich.

    Nathan Jones ist auch einfach nur ein Monster mit seinen 2.11m. Neben dem sieht wahrscheinlich selbst The Rock schmal aus.

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    Stolz und Vorurteil und Zombies 7/10

    Viel weniger albern als ich erwartet hätte, eigentlich überhaupt nicht albern. Der Film nimmt sich doch recht ernst, und ist absolut keine Parodie. Zu meiner Überraschung hat das sogar funktioniert. Die Zombies sehen klasse aus, die Liebesgeschichte wurde gut eingebunden, auch die Darsteller stimmen. Und sogar die Action ist gut gefilmt. Also ich war echt positiv überrascht.
     
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