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VOTE *omg* Was passiert nun mit VW?

Was wird geschehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich mag sie auch nicht, jedenfalls alles oberhalb von X1-Grösse.

Man muss aber halt sehen, dass aus einem Trend ein Boom wurde und der hält nun schon lange an und es sieht nicht danach aus, dass er bald abebbt.

Wie gesagt, die Autohersteller bauen, was der Kunde will.
 
Wir Händler verdienen im Verkauf nicht viel, das ist korrekt. Irrwitzigerweise verdient man immer weniger, je grösser und teurer die Baureihe wird. Das liegt vor allem am Wettbewerb (Intrabrand und Mitbewerber). Da wird das Geld in der Werkstatt generiert.

Ich mag sie auch nicht, jedenfalls alles oberhalb von X1-Grösse.

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:lol:

Nee, daran liegt es nichtmals. Sind halt schwerfällige Karren. Und man schleppt unnötig Ballast mit sich, den man so gut wie nie braucht. Gibt andere Fahrzeugkonzepte mit ähnlichem Platzangebot und höherem Einstieg/Sitzhöhe.
 
Dabei fliegen 98% aller eh in den Urlaub. :ugly: Irgendwann kommt noch der Durchbruch bei den Batterien, erstaunlich dass es noch nicht den großen Durchbruch gab um das Energyproblem generell zu lösen.

Genau!
Apropos Batterien: Warum soviele Leute noch Einwegbatterien anstatt Akkus nehmen erschließt sich mir schon seit über 5 Jahren nicht!?!
Die Einwegbatterien (AA und AAA) sollte die EU mal verbieten!
 
Muss der den Granzwert auf dem Prüfstand nicht eingehalten haben müssen um die Zulassung zu bekommen? :? Und dann im Strassenbetrieb die Reinigung wieder etwas anders schalten?
 
Aber krass ist es trotzdem. Ich mein, Prüfstand hin oder her, aber entscheidend ist auf der Straße. Was nutzt der beste Laborwert, wenn am Ende im realen Betrieb trotzdem ungehindert das vielfache an Schadstoffen ausgestoßen wird.
Am schlimmsten hat sich ja Renault herausgestellt. Ein Captur wurde mit dem 16,7-fachen gemessen. Erlaubt ist afaik übrigens das 2,1-fache.
Auch wenn Renault keine Manipulationen nachgewiesen werden konnten, frage ich mich als Laie, wie sowas technisch eigentlich sein kann, dass auf dem Prüfstand brav die 80 mg eingehalten werden, aber auf der Straße am Ende über 1.300(!) mg rauskommen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss der den Granzwert auf dem Prüfstand nicht eingehalten haben müssen um die Zulassung zu bekommen? :? Und dann im Strassenbetrieb die Reinigung wieder etwas anders schalten?

Ich schätze mal, dass es kein Auto gibt, welches im realen Strassenbetrieb die Messwerte des Rollenprüfstandes erreicht. Es ist also normal, dass auf der Strasse teils viel höhere Werte ausgestossen werden. Das war übrigens schon immer so seit es den NEFZ gibt. Geflügeltes Wort des Kunden ist seit Anbeginn meiner Arbeitszeit "Der verbraucht schon 'nen Liter oder zwei mehr als im Prospekt".

Entscheidend ist aber, dass der NEFZ nicht von den Autoherstellern festgelegt wurde, sondern von der Europäischen Kommission. "Wir" (alle) loten einfach nur die Grenzen des Legalen aus, was auf dem Prüfstand erlaubt ist und was nicht. Dazu kommt das Fahrprofil, was halt völlig unrealistisch ist.

Wir brauchen uns nicht darüber zu unterhalten, wie wenig Sinn das also macht. Daher kommt nun auch der viel strengere und weltweit einheitliche WLTP-Test. Ein Prüfstandstest ist aber IMO unabdinglich um wirklich eine valide vergleichbare Basis für ALLE Autos zu haben.

Jedenfalls erklären sich so die Unterschiede zwischen Strasse und Prüfstand, auch ganz ohne Manipulation. Das Ganze ist auch unheimlich komplex. Alleine schwankende Temperaturen lassen das Auto den Motor und die Abgasreinigung anders regeln. Jedes Grad Aussentemperatur verbessert die Effizienz der Motoren (daher durfte der NEFZ auch bei 30° gefahren werden...).

Ich würde die Autoindustrie ganz sicher nicht als Unschuldslämmer deklarieren. Teils wurden wir durch diverseste Auflagen aber auch dazu "gedrängt", die erlaubten Grauzonen bis an die Grenzenzu nutzen. Und die Politik hat zwei Jahrzente zugeschaut. Und "wir" sind jetzt die Bösen...

Und noch was. Schaut euch an, mit wieviel realem Verbrauch man einen knapp 200PS starken 320d (oder A4 TDI oder C220 CDI) fahren kann. Locker mit 5,irgendwas Litern Diesel. Und dann schaut man sich bei anderen Herstellern an, was ihre 90PS Diesel verbrauchen... Die deutschen Hersteller haben auch auf der Strasse sehr (!) effiziente Motoren, nicht nur auf dem Prüfstand.

 
Oh Wunder... Dobrindt bestätigt Manipulations-Software auch beim Porsche Cayenne 3.0TDI... :ugly:

Pflicht-Rückruf ist angeordnet.

Da hat Porsche (hier) aber nochmal Glück gehabt...
 
Okay, zum Ende der Legislatur will Dobrindt nun doch nochmals "Härte" zeigen und verhängt sogar ein Zulassungsverbot für den Cayenne. Bei VW war er nachsichtiger... :grins:

Porsche teilte am Donnerstag mit, die Unregelmäßigkeiten in der Motorsteuerung des Cayenne bei eigenen Untersuchungen festgestellt zu haben. Dies sei dem Kraftfahrt-Bundesamt auch so dargelegt worden. Mit der Flensburger Zulassungsbehörde sei eine Korrektur durch ein Software-Update im Rahmen eines Rückrufes vereinbart worden. Als der SPIEGEL den Hersteller im Juni mit den Vorwürfen konfrontierte, teilte Porsche mit, der Cayenne "beinhaltet gemäß unseren vorliegenden Informationen keine unzulässigen Abschalt- oder Umschalteinrichtungen".

Sowas müsste eigentlich in den Funny-Thread.
 
Ach ja, drei Sammelklagen wegen Kartellrechtsverletzungen sind in den USA jetzt auf den Weg gebracht worden - gegen VW, Daimler und auch BMW.

Bei den Amis geht sowas immer schnell. :D
 
Na ja, man könnte die Schnellladefunktion nutzen, und wäre innerhalb von 30 Minuten wieder bei 160km Reichweite.

Oder man leiht sich einfach für günstiges Geld ein Auto. Sixt kooperiert mit BMW bei i-Fahrzeugen.

Ist wie immer. An 360 Tagen im Jahr ist Schnee kein Thema. Aber wegen 5 Tagen will man einen Allrad. Und den Kombi, weil man einmal im Jahr in Urlaub fährt...

So leicht ist es auch nicht, ein E-Auto ist teurer und hat weniger Mehrwert..... warum soll man eben jene Nachteile in Kauf nehmen, wenn man es nicht muss und sich sogar noch billiger nen Verbrenner kaufen kann?
 
Naja, vllt. nimmt das in Kauf wenn man Abkömmlinge in die Welt setzt und möchte das diese auch in 50 Jahren noch so locker durchs Leben stapfen können wie wir es heute tun. Dabei spiele ich gar nicht so sehr auf diesen Öko Aspekt an. Das Erdöl benötigen wir ja aber nicht nur für unsere Verbrennungsstoffe. Da denke ich schon dass es sinnvoll wäre, jeden Liter einzusparen. Irgendwann kommen dann die Konflikte auf, wenn der letzte Dinosaurier weggefahren ist. Das Problem dürfte auch darin liegen, dass die Politik hier wieder nicht genügend sensibilisiert – wie so oft. Wenn man die Energiewende nicht so halbherzig angegangen wäre, dann hätte man auch in der breiten Bevölkerung ein ganz anderes Verständnis. Stattdessen gibt es 4 Wochen lang Nachrichten zu dem Thema, dann ist das Gesetz durch und es wird über das nächste Thema berichtet. Ich weigere mich einfach zu glauben, dass der Deutsche mittlerweile so blöd ist, dass er nicht mehr erkennt was sinnvoll ist. Wenn alle an einem Strang ziehen wird es auch bezahlbarer auf lange Sicht. Wir stecken aber wieder in so einer hybriden Phase und schieben die sich abzeichnenden Probleme auf die lange Bank. Wenn das schwarze Gold weg ist, müssen wir handeln. Ist natürlich nicht das Problem der jetzigen Regierung, also machen wir piano. Ich bin jedoch auch der Meinung das eine Umstellung an Tag X nicht unbedingt günstiger ausfallen wird für den Verbraucher. Meiner Meinung nach wäre es die Aufgabe der Politik, hier jeden Bürger aufzuklären und abzuholen. Das ging früher ja auch. Jedenfalls dürfte es nicht ausreichend sein auf die Intelligenz einzelner Ingenieure oder Gutverdiener zu bauen, die jetzt etwas mehr Geld in die Hand nehmen und schon heute umsteigen.
 
Absolut korrekt.

Der Mensch ist so blöd. Und er ist immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Wenn die Karre nicht einmal im Jahr die Urlaubsreise packt, dann ist es scheissegal, welche Alternativen es gibt. Und wenn es dann auch noch (erstmal) teurer wird als zuvor... geht ja gaaaarnicht! Es wäre eigentlich leicht, den Umstieg einfach in Gesetzesform zu bringen. Gerade jetzt unter dem Abgas-Skandal wäre es ein guter Zeitpunkt, es einfach wie UK zu machen. Nur 10 Jahre früher.

Ich wäre dafür.
 
Absolut korrekt.

Der Mensch ist so blöd. Und er ist immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Wenn die Karre nicht einmal im Jahr die Urlaubsreise packt, dann ist es scheissegal, welche Alternativen es gibt. Und wenn es dann auch noch (erstmal) teurer wird als zuvor... geht ja gaaaarnicht! Es wäre eigentlich leicht, den Umstieg einfach in Gesetzesform zu bringen. Gerade jetzt unter dem Abgas-Skandal wäre es ein guter Zeitpunkt, es einfach wie UK zu machen. Nur 10 Jahre früher.

Ich wäre dafür.

hör ich meist wenns aufs Thema kommt:
"das rentiert sich doch nicht finanziell"
"das ist ja nicht günstiger auf Dauer als ein Dieselfahrzeug"

das einmalig, aber stellvertretend für einige Aussagen
"Südfrankreich muss im Durchfahren erreichbar sein"



Aber naja, unterm Strich fahr ich nun ja auch nur einen Kompromiss. Auch wenn es vermutlich irgendwie vollelektrisch gegangen wäre mit einem Ioniq. Dennoch wollten wir mit unseren vier Köpfen (2 davon 8Monate und 3Jahre) und mit nur einem Auto im Haushalt dann doch nicht so ein platzmässig beschränktes Auto. Ist ja doch noch eine Zeit in der Kinderwagen und sowas ein Thema ist.
 
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