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VOTE *omg* Was passiert nun mit VW?

Was wird geschehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

wenn diese dann hoffentlich auch mal richtig verstanden werden ... :D

letzte Woche erst:
"was, 200PS+ Leistung? Muss ja fahren wie eine Rakete. Brauch ich auch."

Das ist gerade beim Hybrid noch das grösste Problem. Auch bei unserem 225e. Der Kunde übersieht dabei halt, dass beide Motoren auch autark das Auto bewegen können müssen. Und da sind die jeweiligen Leistungen dann nicht mehr so hoch. Wenn die volle Systemleistung abgerufen wird, geht's natürlich vorwärts.
 
Ich frage mich aber trotzdem, warum Du @Zimtzicke, so pro argumentierst. Weil Du Autos verkaufst? Sprich doch mal bitte offen über die maßlose Überteuerung bzw. das Preis/Nutzen Verhältnis. Die Preise gehen einfach nicht. Es spricht auch niemand darüber, wieviel Bau und Entsprgung der Akkes zur Umweltbelastung beitragen. Das ist nicht ansatzweise grün. Du kannst nicht ersthaft glauben, ein i3 oder Euer baldiger Zweitwagen (da haben wir es dann), könne den Verbrenner ersetzen.

Ihr redet Euch das alles schön, weil es in der Theorie toll ist, nicht in der Praxis. Es argumentieren witzigerweise auch nur die Leute pro Elektrowagen, die entweder selbst gar kein Auto fahren ( die schreien auch nach Dieselverboten in der Stadt), oder sich einen als Zweitwagen hinstellen und nicht auf den Taler gucken müssen.

Bevor ich mir für 30.000 einen E-Pillenflitzer hinstelle und damit Obst und Gemüse kaufe, bleibe ich bei einem vollwertigem Verbrenner, mit dem ich uneingeschränkt agieren kann.
 
Das sind so pauschale Aussagen, die einfach kompletter Quatsch sind. Klar kann ein i3 einen Verbrenner ersetzen. Natürlich nicht für jeden, aber für sehr viele. Was beim Preis auch immer ausgeblendet wird, sind zwei Dinge. a) die Preise der Elektroautos werden in Relation zu den Verbrennern sinken, b) Elektroautos sind im Unterhalt viel günstiger (Strom vs. Benzin, Wartung)
 
Nein, es ist Quatsch das ein i3 meinen Verbrenner ersetzen kann. Mit dem i3 kann ich nicht in den Urlaub fahren, keine Familie transportieren, nicht in den Baumarkt fahren und Material kaufen, etc.

Das Ding ist eine Single Karre, für Leute ohne Haus und Hof.

Ob der Preis irgenwann sinkt, ist auch egal wenn ich heute vor der Wahl stehe.
 
Nein, es ist Quatsch das ein i3 meinen Verbrenner ersetzen kann. Mit dem i3 kann ich nicht in den Urlaub fahren, keine Familie transportieren, nicht in den Baumarkt fahren und Material kaufen, etc.

Das Ding ist eine Single Karre, für Leute ohne Haus und Hof.

Ob der Preis irgenwann sinkt, ist auch egal wenn ich heute vor der Wahl stehe.

Hast du meinen Post gelesen?

Ich quote den relevanten Teil nochmal für dich:

Das sind so pauschale Aussagen, die einfach kompletter Quatsch sind. Klar kann ein i3 einen Verbrenner ersetzen. Natürlich nicht für jeden, aber für sehr viele. Was beim Preis auch immer ausgeblendet wird, sind zwei Dinge. a) die Preise der Elektroautos werden in Relation zu den Verbrennern sinken, b) Elektroautos sind im Unterhalt viel günstiger (Strom vs. Benzin, Wartung)
 
Ja, bei einem geringen Anforderungsprofil an ein Auto, wird trotzdem niemand diesen Preis zahlen. Dann sogar noch weniger.
Ich würde selbst total gerne ein Elektroauto fahren. Aber nur, wenn ich es 1:1 so nutzen kann, wie meinen Diesel. Leider wird das auf lange Sicht nicht passieren.
 
Ok, vielleicht war das blöd formuliert. Ich behaupte, das E-Auto kann ich den wenigsten Fällen den Hauptverbrenner ersetzen. Als Zweitwagen zum einkaufen taugt es wohl.
 
Ich frage mich aber trotzdem, warum Du @Zimtzicke, so pro argumentierst. Weil Du Autos verkaufst? Sprich doch mal bitte offen über die maßlose Überteuerung bzw. das Preis/Nutzen Verhältnis. Die Preise gehen einfach nicht. Es spricht auch niemand darüber, wieviel Bau und Entsprgung der Akkes zur Umweltbelastung beitragen. Das ist nicht ansatzweise grün. Du kannst nicht ersthaft glauben, ein i3 oder Euer baldiger Zweitwagen (da haben wir es dann), könne den Verbrenner ersetzen.

Ihr redet Euch das alles schön, weil es in der Theorie toll ist, nicht in der Praxis. Es argumentieren witzigerweise auch nur die Leute pro Elektrowagen, die entweder selbst gar kein Auto fahren ( die schreien auch nach Dieselverboten in der Stadt), oder sich einen als Zweitwagen hinstellen und nicht auf den Taler gucken müssen.

Bevor ich mir für 30.000 einen E-Pillenflitzer hinstelle und damit Obst und Gemüse kaufe, bleibe ich bei einem vollwertigem Verbrenner, mit dem ich uneingeschränkt agieren kann.

Bei uns wird es kein Zweitwagen, es wird das Auto meiner Frau. Das ist ein Unterschied.

Ich fahre keinen i3, weil ich einen Dienstwagen nutze. Und wir verkaufen halt noch keine i's. Einen 225e würde ich sofort fahren und habe ich auch schon gefahren.

Und warum? Weil ich fast immer nach vorne blicke und von der Technik überzeugt bin. Unser Hybrid ist dabei auch nicht überteuert. Schau in die Preisliste nach dem normalen 225i und du wirst sehen, dass wir da preislich sehr attraktiv sind. Ebenfalls bei den anderen Hybriden.

Du kannst dir auch mal die Nachhaltigkeitsstatistik des i3 anschauen. Das Auto hat durchaus auch in der Vollrechnung noch einen grünen Daumen.

Und es gibt noch einen Grund. Ich möchte irgendwann wieder durch eine Stadt gehen und halbwegs saubere Luft atmen. Oder weniger Verkehrslärm haben. Ich habe zwei Kinder, und es gibt Dinge, die will ich für sie erreichen, oder wenigstens dabei helfen.

Wir stehen am Anfang dieser Entwicklung. Bereits in 3 Jahren wird es vielleicht bezahlbare Autos geben, die deinen Anforderungen entsprechen. 3 Jahre. Ein Paradigmenwechsel geht selten von 0 auf 100.
 
Na ja, man könnte die Schnellladefunktion nutzen, und wäre innerhalb von 30 Minuten wieder bei 160km Reichweite.

Oder man leiht sich einfach für günstiges Geld ein Auto. Sixt kooperiert mit BMW bei i-Fahrzeugen.

Ist wie immer. An 360 Tagen im Jahr ist Schnee kein Thema. Aber wegen 5 Tagen will man einen Allrad. Und den Kombi, weil man einmal im Jahr in Urlaub fährt...
Dabei fliegen 98% aller eh in den Urlaub. :ugly: Irgendwann kommt noch der Durchbruch bei den Batterien, erstaunlich dass es noch nicht den großen Durchbruch gab um das Energyproblem generell zu lösen.
 
Schwierig manche Aussagen hier.
Man muss auch einen Drang zu was neuen haben.
Aber klar im Moment ist das alles noch Neuland. ;)
Wir sollten das Thema in einen Jahr nochmal starten. Denke da sieht die Welt schon anders aus. Muss ja wieder mit Tesla anfangen. Aber das Model 3 ist schon ein schönes Stück Auto. Hoffe das andere mit ähnlichen Fahrzeugen kommen. Und nicht so ein Designmist was bisher oft vorgestellt wird.
Ich selber würde mir sofort ein Model 3 kaufen. Weil ich mich informiert habe und weiss das man überall relativ flott hinkommt. Und es nunmal ein geiles Fahrgefühl ist.
 
Wir sehen da gar nix. 35k ist der Preis ohne Steuern. In D rechne ich mit einem Grundpreis von mind. 42k€ (inkl. Mwst u. Fracht). Auslieferung nicht vor April 2019.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich aber trotzdem, warum Du @Zimtzicke, so pro argumentierst. Weil Du Autos verkaufst? Sprich doch mal bitte offen über die maßlose Überteuerung bzw. das Preis/Nutzen Verhältnis. Die Preise gehen einfach nicht.

Ich glaube, einige machen sich keine Vorstellung davon, wie wenig die Autohersteller an ihren Wagen verdienen. Ich kenne jemanden aus der Produktion von Daimler, daher weiß ich, dass die bei einem Sprinter, der zum Listenpreis verkauft wird, einen höheren dreistelligen Betrag als Reingewinn verbuchen. Bei Rabatten macht man oft noch Miese, und hofft, das durch Werkstattbesuche wieder herausholen zu können. Autopreise sind heutzutage schon mit heißer Nadel gestrickt, ich glaube, beim E-Auto ist das nicht anders.
 
Rein elektrisch betriebene Fzg. sind aktuell doch deutlich zu teuer. Wer soll sich das denn bitte leisten und vor allem leisten wollen, wenn es deutlich preiswerter geht.
Nicht jeder verfügt über ein Nettoeinkommen von 100t € p.a. und kann mal eben 10.000€-15.000€ mehr in ein Auto investieren. Zudem die E-Technik eine Übergangstechnologie sein wird, weil sie die bestehenden Probleme und die Schadstoffausstosse nur verlagert, nicht löst.
Vom Recycle-Thema ganz zu schweigen.

Viel Populismus ist das und bisher noch keine echte Alternative. Lebensdauer, Reaktion auf Kälte usw....alles noch nicht so, dass man mal mit so ner Karre entspannt in Urlaub fahren kann, es sei denn man will alle 200-300km an der Ladestation stehen und dafür noch 40Min warten, ehe man dran kommt.

Bleibt ein spannendes Thema.
 
Ich glaube, einige machen sich keine Vorstellung davon, wie wenig die Autohersteller an ihren Wagen verdienen. Ich kenne jemanden aus der Produktion von Daimler, daher weiß ich, dass die bei einem Sprinter, der zum Listenpreis verkauft wird, einen höheren dreistelligen Betrag als Reingewinn verbuchen. Bei Rabatten macht man oft noch Miese, und hofft, das durch Werkstattbesuche wieder herausholen zu können. Autopreise sind heutzutage schon mit heißer Nadel gestrickt, ich glaube, beim E-Auto ist das nicht anders.

Hersteller bitte nicht mit Händler verwechseln.

Der Hersteller macht schon in aller Regel satte Gewinne. Es gibt Mischkalkulationen beim Hersteller, wonach Baureihe A weniger einspielt, dafür holt Baureihe B das wieder ein. Bei den Nutzfahrzeugen ist das nochmal was Anderes, die sind eh ganz anders kalkuliert.

Wir Händler verdienen im Verkauf nicht viel, das ist korrekt. Irrwitzigerweise verdient man immer weniger, je grösser und teurer die Baureihe wird. Das liegt vor allem am Wettbewerb (Intrabrand und Mitbewerber). Da wird das Geld in der Werkstatt generiert.

@fireball

Das ist einfach viel zu kurzfristig gedacht. Man könnte meinen, der Status Quo von 2017 ist das Ende der Fahnenstange und mehr passiert da auch nicht mehr... Und selbst die restlichen Ausführungen nicht nur von dir sind einfach nur kurzsichtig oder gar falsch, sorry.

Stand heute legst du für ein E-Auto schon nicht mehr zwangsläufig 10.000 oder gar 15.000 Euro mehr auf den Tisch. Ein i3 ist ~5.000 Euro Liste teurer als ein 120i (ungefähr gleiche Klasse). Ausstattungsbereinigt schon weniger. Mit Umweltbonus dürfte der i3 sogar schon beim Kauf nicht mehr teurer sein. Ein E-Golf ist zwischen 5.000 und 7.000 Euro teurer als ein vergleichbarer Benziner oder Diesel beim Golf. Auch hier muss man die Ausstattungen gegenrechnen, auch hier greift der Umweltbonus.

Aber da hört es nicht auf. Das "Betanken" ist beim E-Auto deutlichst günstiger. Man spart jeden Kilometer, den man fährt. Es entfällt die Steuer, die Versicherung ist meist günstiger. Es entfallen so gut wie alle Wartungsintervalle, die den Motor betreffen. Die Bremsen halten länger beim E-Auto. Wenn du jetzt noch so schlau bist und dir Solar zu Hause auf die Garage machst, wird es noch deutlicher bei der Vollkostenrechnung.

Wenn man bedenkt, wie wenig mehr Energie wir benötigten, um komplett auf E-Autos umzusteigen ( @snooky hatte da mal Zahlen gepostet, war afair um die 5%), dann brauchen wir auch keine neuen Atom- oder Kohlekraftwerke. Warum sollte also das E-Auto die Schadstoffausstösse nur verlagern?

Thema Recycling... auch das ist eigentlich schon kein Thema mehr. Ein i3 wird z.B. sogar schon in der Produktion quasi klimaneutral hergestellt. Die Hersteller investieren Unmengen in das Thema Akku-Recycling und verpflichten sich schon heute dazu. Da braucht man nicht mehr in die Zukunft zu blicken. Dazu kommt, dass gerade die Akku-Technik jedes halbe Jahr Sprünge macht. google mal nach Silizium-Luft-Akkus, nur so als Tipp. Unendliche Ressourcen, voll recyclebar, kaum kälteempfindlich, fünffache Laufleistung, günstig herstellbar.

Sowieso werden die Autos in Zukunft mit den Akkupreisen günstiger, obwohl sie leistungsfähiger bei den Reichweiten werden. Ich nenne das Beispiel VW ID gerne nochmals.

Man sollte einfach nicht glauben, dass die Technik heute aufhört. Beispiel 4k-Fernseher. Die ersten Exemplare waren so teuer wie ein Auto. Heute, mit höherer Verbreitung, kriegt man die Dinger unter 500 Euro!

Und weil das Thema Urlaub ja anscheinend echt das Killerargument ist... ich würde mir eher für 2 Wochen im Jahr ein Auto für den Urlaub mieten und 50 Wochen elektrisch fahren als umgekehrt. Das macht nämlich kaum Sinn. :D
 
Und weil das Thema Urlaub ja anscheinend echt das Killerargument ist... ich würde mir eher für 2 Wochen im Jahr ein Auto für den Urlaub mieten und 50 Wochen elektrisch fahren als umgekehrt. Das macht nämlich kaum Sinn.

:dhoch:

Diese scheinheiligen Argumente höre ich von SUV Fahrern auch oft. "Ich brauche doch viel Kofferraum falls ich mal Möbel kaufen muss". Das kommt erstens mal alle hundert Jahre bei den meisten vor und selbst dann lass ich mir die Sachen bringen für einen Aufpreis. Ein bis zwei mal im Jahr was großes Transportieren und 354 Tage die 3-Tonnen Dinger durch die engen Strassen von München zwängen mit ihren Dieselmotoren :nein:
 
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