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VOTE *omg* Was passiert nun mit VW?

Was wird geschehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das sind so Sachen, die das Thema massiv ausbremsen. Und weder der Staat, noch andere Industriezweige tun wirklich viel.

Bei uns gibt es ein riesiges Einkaufszentrum, relativ neu gebaut. Tausende Parkplätze, aber keine E-Tanksäule! Dabei wäre das wie gemacht, da die Kunden auch relativ viel Zeit darin verbringen. Eine einheitliche Bezahl-Karte, analog z.B. der Payback-Card, wo sich mehrere Stromanbieter zusammentun und der Kunde mit einer Karte überall seinen Strom bezahlen kann. Fehlanzeige.

Da muss noch viel geschehen, was mit der Autoindustrie selbst nichts zu tun hat. Wir haben auch kein Tankstellen-Netz selbst aufgebaut.
 
es ist halt kein wirklich tolles geschäft, da reisst sich keiner drum. zigtausende Taler Investition, wenige kundschaften über einen langen Zeitraum (je nach Preismodell), einen Artikel verkaufen müssen den jeder auch daheim bekommt zu nem guten Preis, manche zudem sogar noch selbst produzieren.
 
Elektrotankstellen gibt es schon sehr viele. Nur kocht wieder jeder sein Süppchen.
Da der Umstieg bestimmt mindestens 10-15 Jahre dauert, fallen auch viele Jobs durch Rente weg. Also nix mit Arbeitslose. Zumindest viel weniger wie man wieder rumposaunt.
Aber was macht Mutti Merkel wenn keine ca 80 Cent Benzinsteuer mehr reinkommt?
Viele werden ihren Strom auch zum Teil selber erzeugen und nutzen.
Bei uns hier ist ja BROSE. Ein grosser Zulieferer. Die sehen das anscheind nicht ganz so schlimm wie man tut.
Es wird Veränderung geben. Das ist klar. Ist aber auch gut so um manche Konzerne wieder mal runter auf den Boden zu holen. Die Welt dreht sich nunmal weiter. Wie schon gesagt.... ich habe das mit der Möbelbranche mitgemacht.

U.a. will Aldi ihre Kundenparkplätze mit Ladestellen ausstatten. In den ca 45 Minuten ein paar kw aufladen .
 
es ist halt kein wirklich tolles geschäft, da reisst sich keiner drum. zigtausende Taler Investition, wenige kundschaften über einen langen Zeitraum (je nach Preismodell), einen Artikel verkaufen müssen den jeder auch daheim bekommt zu nem guten Preis, manche zudem sogar noch selbst produzieren.

Und da liegt auch ein grosser Teil der Krux. Die Kunden kaufen keine E-Autos, so lange die Rahmenbedinungen nicht stimmen. Die Batteriereichweite ist nur ein Teil des Problems.

Ändern sich die Rahmenbedingungen aber nicht, werden die Kunden auch weiterhin Verbrenner kaufen.

Es ist ja nicht so, als würden wir hier nur Autos verkaufen, die kein Mensch will. Man merkt auch nichts von sinkendem Absatz der deutschen Hersteller und gleichzeitigem Boom von E-Autos. Die Hersteller verkaufen, was der Kunde wünscht. Und wenn der Wechsel irgendwann real wird, wird man auch zur Stelle sein. Ich jedenfalls mache mir keine Gedanken darüber, ob unsere Hersteller irgendwas verschlafen und irgendwann den Anderen hinterher hecheln. Das war noch nie so.
 
Also irgendwie kann ich mir nur schwer vorstellen, dass Daimler, BMW und Co. es geplant hatten, dass sich ein Unternehmen wie Tesla so einen Namen bei den E-Autos machen kann. Von daher klingt mir das sehr stark nach verschlafen... beim Hybrid war man ja auch sehr spät dran.
 
Also irgendwie kann ich mir nur schwer vorstellen, dass Daimler, BMW und Co. es geplant hatten, dass sich ein Unternehmen wie Tesla so einen Namen bei den E-Autos machen kann. Von daher klingt mir das sehr stark nach verschlafen... beim Hybrid war man ja auch sehr spät dran.
Elon Musik ( Tesla ) hat es halt einfach getan. Die Industrie meinte..... lange Batterielaufzeit im Auto unmöglich.
Elon Musik geht her und baut eine Limousine die es kann. Er kündigt ein 35000 Dollar Auto an was klasse aussieht und hat ca 500.000 Vorbestellungen obwohl keiner weiss was alles drin ist.
Selbe mit seinen Space X Projekt. Er macht es halt einfach.
Und das Tunnelsystem für Autolangstrecken...... Er redet nicht lang. Er kauft sich nen grossen Bohrer und legt los. Und E Autos scheinen recht simpel aufgebaut zu sein. Einige neue Startups sind da vorne mit dabei. Ganz neue Namen mit guten Ideen.

Genau das ist auch ein Problem aktueller Grosskonzerne. Zu Viele Bosse die zuviel mit reden wollen.
Klar muss alles gut überlegt sein. Aber solange es weiterhin nur um Geld geht, wird man sich selber im Weg stehen. Der Umstieg wird viel verändern. Aber ich freu mich drauf. Fahrt mal nen Tesla oder von mir aus auch nen anderen Stromer. Is schon geil.
 
Bremsenergierückgewinnung haben wir heute schon an Bord. Auch heute schon wird ganz legal (auch wenn die DUH das als Skandal titulieren wollte...) die Lichtmaschine während der Fahrt vom Antriebsstrang entkoppelt, wenn es geht. Der Bremsverschleiss wird weniger, da bei elektrischer Fahrt die E-Motoren bremsen, sobald man vom Gas geht. Durch (hoffentlich) sachtere Fahrweise wird auch der Reifenverschleiss bei den meisten Fahrern sinken.

Was Reparaturkosten der Batterie angeht, kann der Kunde doch eh ziemlich gechillt sein. Entweder man zahlt den Akku per Extra-Leasing (machen afaik die Franzosen so), oder BMW z.B. gibt auf die Batterie 8 Jahre Garantie oder bis 100.000km (mindestens 70% Leistung). Wenn, dann wird das erst im Zweit- oder gar Drittbesitz ein Thema.

Das Extra Leasing der Batterie ist beim Zoe teurer als meine Benzinkosten für 180 km / Wochentag. :(

Nicht berücksichtigt :

- Stromkosten
- Es ist ein Kleinwagen ohne jegliche Langstrecken-Extras
 
Also irgendwie kann ich mir nur schwer vorstellen, dass Daimler, BMW und Co. es geplant hatten, dass sich ein Unternehmen wie Tesla so einen Namen bei den E-Autos machen kann. Von daher klingt mir das sehr stark nach verschlafen... beim Hybrid war man ja auch sehr spät dran.

Das soll jetzt echt nicht überheblich klingen, aber welchen Namen hat Tesla denn? Den als Vorreiter?

Ja, bedingt. Und trotzdem ist Tesla nichtmals ein Mückenschiss auf der Auto-Landkarte. Die verkaufen insgesamt ein paar mehr Autos als BMW vom X6. Die verbaute Akku-Technik ist bisher nicht zukunftsgerichtet, sondern enthält einfach nur Vergangenheit, aber davon viel. Sprichwort 18650er-Akkus...

Das Thema Hybrid hat lange Jahre nur Toyota forciert, war aber auch lange Jahre mit einem Hybrid-Antrieb unterwegs, wo der E-Motor nur für 1,5km max. Anfahrhilfe gut war. Heute ist die Hybrid-Technik weiter, das Antriebskonzept hat sich immernoch nicht am Markt etabliert (!) und die Deutschen sind nicht schlechter dabei als andere Hersteller.

Es ist immer cool, wenn man der erste am Markt mit irgendwas ist. Wenn es aber kein Mensch kauft (bzw. in zu geringen Stückzahlen), können sich weder Hersteller noch Kunden was davon kaufen.

Btw. werden wir mal sehen, ob und wie Tesla das Model 3 und all seine vertriebstechnischen Konsequenzen stemmen kann.
 
Und noch was... die dicke Batterie für den i3 gibt es seit Herbst 2016. Laut Auto Bild-Test 258km Reichweite. Kostet nicht mehr als ein Model 3. Ein Jahr später soll das Model 3 345km erreichen, mal gucken, wieviel es in der Realität sein werden. Und 2018 kommt das nächste Akku-Update für den i3.

Von so wirklich verschlafen sehe ich da nix. Einen i3 kann man schon fahren.
 
Und noch was... die dicke Batterie für den i3 gibt es seit Herbst 2016. Laut Auto Bild-Test 258km Reichweite. Kostet nicht mehr als ein Model 3. Ein Jahr später soll das Model 3 345km erreichen, mal gucken, wieviel es in der Realität sein werden. Und 2018 kommt das nächste Akku-Update für den i3.

Von so wirklich verschlafen sehe ich da nix. Einen i3 kann man schon fahren.

der i3 ist schon gut, ja.

Leider nicht ganz so ein Alltagsauto - bisschen auf der Konzeptseite zuhause imho.

technisch, fahrerisch toll.
Formfaktor muss einem passen.
Türsystem find ich eher ungeil.
 
Es gibt sicher noch mehr gute E-Autos am Markt. Es liegt IMO momentan nicht an den technischen Möglichkeiten oder den angebotenen Fahrzeugen.

Wir befinden uns noch am Anfang dieser Entwicklung. Ich schätze mal, dass ein signifikanter Durchbruch für E-Autos nicht vor 2020 bis 2025 stattfindet. Das ist noch so viel Zeit, dass wirklich alle Hersteller reagieren können, ohne den Anschluss zu verpassen. VW will den ID 2020 bringen, 400 bis 600km Reichweite und das für 22.000 Euro.
 
Jo, wenn man reich ist.

Definiere "reich".

35.000 Euro Grundpreis. Sagen wir mal im Schitt 10% Rabatt, bist du bei 31.500 Euro. Nochmals 4.000 Euro Umwelt-Bonus ab, bist du bei 27.500 Euro. Machst du noch ein bisschen Ausstattung rein, kann man immernoch unter 30.000 Euro bleiben. Natürlich ist das viel Geld, aber 30.000 Euro kannst du locker auch in andere Autos stecken. Und die werden in Massen verkauft.

Reich ist so ein relativer Begriff bei Autos.

Ansonsten will VW den Preis des ID bei 22.000 Euro ansetzen können, weil die Akkutechnik in 3 Jahren enorm viel günstiger sein wird. Der Faktor Zeit spielt also bei den Preisen auch eine positive Rolle für den Konsumenten. Dazu mehr Reichweite.

Ich sag ja, wir sind da erst am Anfang und Tesla kocht auch nur mit Wasser.
 
Es gibt sicher noch mehr gute E-Autos am Markt. Es liegt IMO momentan nicht an den technischen Möglichkeiten oder den angebotenen Fahrzeugen.

Wir befinden uns noch am Anfang dieser Entwicklung. Ich schätze mal, dass ein signifikanter Durchbruch für E-Autos nicht vor 2020 bis 2025 stattfindet. Das ist noch so viel Zeit, dass wirklich alle Hersteller reagieren können, ohne den Anschluss zu verpassen. VW will den ID 2020 bringen, 400 bis 600km Reichweite und das für 22.000 Euro.
NA ist doch super wenn sich da was tut.
 
Das soll jetzt echt nicht überheblich klingen, aber welchen Namen hat Tesla denn? Den als Vorreiter?

Ja, bedingt. Und trotzdem ist Tesla nichtmals ein Mückenschiss auf der Auto-Landkarte. Die verkaufen insgesamt ein paar mehr Autos als BMW vom X6. Die verbaute Akku-Technik ist bisher nicht zukunftsgerichtet, sondern enthält einfach nur Vergangenheit, aber davon viel. Sprichwort 18650er-Akkus...

Das Thema Hybrid hat lange Jahre nur Toyota forciert, war aber auch lange Jahre mit einem Hybrid-Antrieb unterwegs, wo der E-Motor nur für 1,5km max. Anfahrhilfe gut war. Heute ist die Hybrid-Technik weiter, das Antriebskonzept hat sich immernoch nicht am Markt etabliert (!) und die Deutschen sind nicht schlechter dabei als andere Hersteller.

Es ist immer cool, wenn man der erste am Markt mit irgendwas ist. Wenn es aber kein Mensch kauft (bzw. in zu geringen Stückzahlen), können sich weder Hersteller noch Kunden was davon kaufen.

Btw. werden wir mal sehen, ob und wie Tesla das Model 3 und all seine vertriebstechnischen Konsequenzen stemmen kann.

Tesla ist imo der Inbegriff schlechthin, wenn es ums Elektroauto geht. Da denkt man nicht an Toyota, BMW oder sonstwen, sondern der erste Gedanke ist Tesla. Das ist imo eine enorme Leistung für so ein junges Unternehmen.
Und da stellt sich für mich einfach die Frage, warum etablierte Unternehmen nicht viel früher aggressiv in diesen Markt gegangen sind, statt Tesla und Co. dort sich einen Namen machen zu lassen. In den USA verkauft Tesla vom Model S mehr Fahrzeuge, als BMW, Mercedes und Co. von ihren Oberklasse Fahrzeugen. Und das ist kein unwichtiger Markt.

Was an der Akku Technik nun "Vergangenheit" sein soll, versteh ich nicht ganz. Da sind Li-Ionen Akkus drin, also das was jeder andere auch verbaut. Und dazu hat Tesla seine eigenen Werke dafür, womit sie in Sachen Wertschöpfung und Know-How ganz anders aufgestellt sind, als die Unternehmen, die das Zeug einfach nur zukaufen.


Und noch was... die dicke Batterie für den i3 gibt es seit Herbst 2016. Laut Auto Bild-Test 258km Reichweite. Kostet nicht mehr als ein Model 3. Ein Jahr später soll das Model 3 345km erreichen, mal gucken, wieviel es in der Realität sein werden. Und 2018 kommt das nächste Akku-Update für den i3.

Von so wirklich verschlafen sehe ich da nix. Einen i3 kann man schon fahren.


Afaik soll das Model 3 ~400km reale Reichweite haben, ähnlich dem Ampera E.
 
Es sind halt beim i3 und den anderen E-Autos sehr viel Geld für sehr wenig Auto. Die Kisten sind Zweitwagen für betuchte Leute. Nichts für die Masse und daher werden sich auch nie annährend so viele E-Autos verkaufen, wie es die Regierung gerne hätte.

Mehr als ein grünes Statement ist es nicht. So ein i3 wäre für mich z.B. nicht zu gebrauchen. Keine Reichweite, kein Platz, keine Infrastruktur zum Laden (das Problem haben alle).

Die Regierung hätte Vorgaben machen müssen, verpflichtend für alle Autobauer. Nur ein Typ von Batterie,nur ein Steckertyp, etc. Kein Hersteller hätte sein eigenes Ding machen dürfen. Hier geht es nicht um eine x beliebige Technologie, sondern ein höheres Ziel. Da muss ein Standard hier und die Dinger müssen dann billig, nicht preiswert, sondern billig an die Kundschaft verkauft werden.
 
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