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Dennoch gibt es Leute, die man mit dem resozialisierenden System nicht mehr erreicht. Und genau bei diesen muss man dann eben doch zu altbekannten Methoden greifen, wenn man nicht will, dass die Gesellschaft den Glauben an die Justiz verliert. Und das heißt im Gegenzug auch nicht, dass man sich auf US oder britische Verhältnisse zubewegt.
 
Dennoch gibt es Leute, die man mit dem resozialisierenden System nicht mehr erreicht. Und genau bei diesen muss man dann eben doch zu altbekannten Methoden greifen, wenn man nicht will, dass die Gesellschaft den Glauben an die Justiz verliert. Und das heißt im Gegenzug auch nicht, dass man sich auf US oder britische Verhältnisse zubewegt.
das stimmt. dafür gibt es das system der "sicherheitsverwahrung" oder das system des (im gegensatz zu einer normalen haftstrafe unbefristeten!) "maßregelvollzugs".
zu letzterem lief gestern abend auf 3sat ein interessanter bericht:
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=67771
 
Nicht nur seine, auch die der Wissenschaft. Härtere und höhere Strafen bewirken genau das Gegenteil, was du dir wünschst.

Es ist halt immer leicht zu glauben, dass Härte zeigen etwas nützt. Und selbst wenn das Gegenteil wesentlich mehr Erfolg verspricht, gefällt es den Leuten nicht, weil ihr Racheempfinden nicht befriedigt wird.
Menschen, die nur Gewalt verstehen, passen nicht in ein demokratisches Rechtssystem. Die Leute wollen Krieg und Randale.

jo. und die diverser studien der letzten jahrzehnte, die der meinung sind, dass nur wegsperren aka härtere strafen nix bringen und einfach nur teuer sind.
Wegsperren ist sowieso bullshit, das kostet den Steuerzahler/Staat auch viel zu viel. Es muss einfach etwas neues Entwickelt werden. Vielleicht sollte man Gewaltzonen etablieren. Große Gebiete (Brandenburg hat viel Wüste...), wo die Leute dann "abgeschoben" werden. Da können die sich bis an ihr Lebensende "autonom" bewegen und bekämpfen. Mit großen Mauern und einer Grundinfrastruktur für lebenswichtige Erzeugnisse/Bedürfnisse. Ist zwar auch eine Art weggesperrt, aber dort dürfen diese Gestalten gerne "frei und autonom" agieren.

Das ist genau die richtige Taktik. Wenn man die Leute die mit Steinen werfen mit Steinen bewirft, dann ziehen die ersten sich bestimmt zurück. Wer aber bewirft dann die zweite Gruppe mit Steinen die dann auf Leute werfen die sich gerade zurückziehen?
Sorry, aber ich bin keiner von den Kirchengängern, die dann auch noch die andere Wange hinhalten. Bei mir wäre da dann auch einfach die Grenze des Ertragbaren.
 
Ach Facebook, hör mir uff. Da werden ja sogar die Leute, deren Auto abgefackelt wurde in den Kommentaren mißgünstig um das "gratis" HVV-Ticket beneidet. Asozial hat viele Facetten.

Aber keine Sorge, der BILD-"Soll-die-Rote-Flora-geschlossen-werden"-Televote mit 98,6% Zustimmung ist bestimmt schon in der Vorbereitung. Dann gibts da endlich mal einen repräsentativen Wert. (50 Cent pro Anruf, aus dem Mobilfunk deutlich teurer)

BILD könnte auch fragen ob wir nicht ein hitler denkmal bräuchten, denk mal die 90% televoting wäre sicher. Nicht weil so viele nazis sind sondern weil der nazi 20x anruft.
 
Keiner sagt was von andere Wange hinhalten. Hier wird einfach nur ein Vorgehen gefordert, was gegen das Vorgehen des Rechtsstaates steht und somit in meinen Augen kein Deut besser (wenn nicht sogar schlimmer) ist als das was irgendwelche Randalierer gemacht haben.

Und jeden von diesen Leuten von Anfang an jegliche Form oder Möglichkeit der Resozialisierung abzusprechen oder zu sagen, dass die das eh nicht wollen halte ich für falsch und vor allem auch gefährlich.
 
Menschen, die nur Gewalt verstehen, passen nicht in ein demokratisches Rechtssystem. Die Leute wollen Krieg und Randale.

Wegsperren ist sowieso bullshit, das kostet den Steuerzahler/Staat auch viel zu viel. Es muss einfach etwas neues Entwickelt werden. Vielleicht sollte man Gewaltzonen etablieren. Große Gebiete (Brandenburg hat viel Wüste...), wo die Leute dann "abgeschoben" werden. Da können die sich bis an ihr Lebensende "autonom" bewegen und bekämpfen. Mit großen Mauern und einer Grundinfrastruktur für lebenswichtige Erzeugnisse/Bedürfnisse. Ist zwar auch eine Art weggesperrt, aber dort dürfen diese Gestalten gerne "frei und autonom" agieren.

Sorry, aber ich bin keiner von den Kirchengängern, die dann auch noch die andere Wange hinhalten. Bei mir wäre da dann auch einfach die Grenze des Ertragbaren.
und das unterscheidet sich bitte inwiefern von wegsperren?

du guckst echt zu viele scifi-filme. deine ansichten sind rückständig, wie nur irgendwas. strafen dieser art bis hin zur todesstrafe haben wir hinter uns und überraschung: es gab (und gibt, siehe usa) immer noch kriminalität. wenn überhaupt zeigt es, dass du echt keine ahnung hast, worüber du hier schreibst.
 
Menschen, die nur Gewalt verstehen, passen nicht in ein demokratisches Rechtssystem. Die Leute wollen Krieg und Randale.
Und deswegen willst du denen genau das geben?

Sorry, aber deine weiteren Ausführungen sind einfach so dermaßen abstrus, dass ich darauf gar nicht eingehen möchte.
@BitByter hat schon alles geschrieben.
 
Wegsperren ist sowieso bullshit, das kostet den Steuerzahler/Staat auch viel zu viel. Es muss einfach etwas neues Entwickelt werden. Vielleicht sollte man Gewaltzonen etablieren. Große Gebiete (Brandenburg hat viel Wüste...), wo die Leute dann "abgeschoben" werden. Da können die sich bis an ihr Lebensende "autonom" bewegen und bekämpfen. Mit großen Mauern und einer Grundinfrastruktur für lebenswichtige Erzeugnisse/Bedürfnisse. Ist zwar auch eine Art weggesperrt, aber dort dürfen diese Gestalten gerne "frei und autonom" agieren.

Ernsthaft? :lachweg:
 
Ich frage mich wie viele Konservative mit den gewaltbereiten Demonstranten der 68er genauso umgehen wollten, und wie viele von denen die damals so gar nicht in "das System" passten und bspw. Steine auf Polizisten schmissen am Ende doch in ihm angekommen sind.

Nur genau diese Schwächen des Systems machen die sich zu Nutze. Man sollte das System dann vielleicht mal überarbeiten genau wie das Konzept "Gefängnis". Das System funktioniert nicht tadellos, warum wird es dann nicht verändert/weiterentwickelt [...] Wenn sich die Gesellschaft weiterentwickelt, muss es auch das System.

Die Frage wäre, wonach willst du "das System" dann aufbauen/richten? Nach den schlechtesten Erfahrungen oder den besten Erfahrungen? Bsp: Wenn von zehn Vergewaltigern nach fünfjähriger Haft zwei rückfällig werden, acht nicht, muss dann die Strafe für alle erhöht werden wegen der zwei oder ist die Strafe richtig wegen der acht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du tust ja gerade so als würdest du dich an alle geltenden gesetze halten, das glaubst du doch selbst nicht.
Öhm ja, ich halte mich an Gesetze. Und wenn ich mal bei Rot über ne Ampel laufe kann ich mit den Konsequenzen eines Bußgeldes leben. Und bin mir auch darüber im Klaren übern Haufen gefahren zu werden. Davon abgesehen: was genau willst du mir mit der Unterstellung sagen? Bzw was willst du rechtfertigen? Weil sich niemand an ALLE Gesetze hält, darf ich dir dein Auto abfackeln?
 
Öhm ja, ich halte mich an Gesetze. Und wenn ich mal bei Rot über ne Ampel laufe kann ich mit den Konsequenzen eines Bußgeldes leben.
Aber wenn jemand vor dir bei Rot über die Ampel geht fändest du es bestimmt nicht fair, wenn im Anschluss niemand mehr die Straße überqueren darf, obwohl du und viele weitere eigentlich gerade brav aufs Grünsignal warten.
Um das Beispiel mal auf die Demo vom Donnerstag zu übertragen, auch wenn der Vergleich natürlich sehr hinkt.
 
In Syrien fliegen Kampfflugzeuge und Kämpfen ausländische Einheiten gegen den "IS". Wenn der linke Terror in Deutschland Krieg führt (und mit Verlaub, das ist in meinen Augen Terrorismus), vertraut man auf das Rechtssystem.

Funktioniert beides nicht, vielleicht funktioniert für solche Gewaltkandidaten aber auch gar kein System und dennoch führt die aktuelle Situation nicht zum Schutz der Unbeteiligten und auch zu keiner Lösung.

Meine Ansichten sind dann wohl rückständig, vielleicht weil es jene Gewalttäter auch sind.
 
In Syrien fliegen Kampfflugzeuge und Kämpfen ausländische Einheiten gegen den "IS". Wenn der linke Terror in Deutschland Krieg führt (und mit Verlaub, das ist in meinen Augen Terrorismus), vertraut man auf das Rechtssystem.

Funktioniert beides nicht, vielleicht funktioniert für solche Gewaltkandidaten aber auch gar kein System und dennoch führt die aktuelle Situation nicht zum Schutz der Unbeteiligten und auch zu keiner Lösung.

Meine Ansichten sind dann wohl rückständig, vielleicht weil es jene Gewalttäter auch sind.
okay, jetzt wirds lächerlich.
 
Ich frage mich wie viele Konservative mit den gewaltbereiten Demonstranten der 68er genauso umgehen wollten, und wie viele von denen die damals so gar nicht in "das System" passten und bspw. Steine auf Polizisten schmissen am Ende doch in ihm angekommen sind.
Wahrscheinlich die meisten. Aber man sieht ja auch an dem Facebook Auszug von dem Hamburger Plünderer, der sich selbst gestellt hat, dass dieses 'event' eher eine Massenphänomen war. Die anderen plündern also plündere ich auch. Das Adrenalin geht hoch und man fühlt sich wie in einem Film. Ein paar Stunden später merkt man das es doch keine gute Idee war und schämt sich dafür. (Originalzitat). Der Auslöser waren vieleicht eine Minderheit von wirklichen Chaoten.
 
Nur weil es keine Toten gibt, oder wie? Wenn ständig Autos angezündet werden, und beim G20 sogar Märkte verwüstet werden etc. das ist für dich kein Terrorismus? Ich empfinde das als Terror. Und frage mal die Betroffenen.
 
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